UVP 5.720 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 16.349 €
Baujahr von 2014 bis 2021
Test des Scrambler-Roadsters mit 40 PS und 40 Nm für deutlich unter 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • vitaler Motor
  • sehr leichtes und gutmütiges Handling
  • ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
  • Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
  • Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
Kontra:
  • eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
  • Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
  • geringer Windschutz
Pro:
  • Robust
  • Reisetauglichkeit
  • Soziuskomfort
  • Bedienung
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht184kg
Radstand1.440mm
Länge2.145mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.125mm
Gewicht267kg
Radstand1.540mm
Länge2.255mm
Radstand1.540mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.410mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile
Hubraum452ccm
Hub82mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.199ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment40 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite324km
Leistung112 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment117 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt23Liter

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneØ43-mm Telegabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Federbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17
RahmenbauartZentralrohr
Federung hintenMonofederbein

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.

Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.720 €
  • Verfügbarkeit: seit 08/2024
  • Farben: viele (siehe oben)

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Royal Enfield Guerrilla 450 vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Welches Motorrad passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die Royal Enfield Guerrilla 450 und die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein moderner, kompakter Allrounder mit eigenständigem Charakter gegen ein ausgewachsenes Reiseenduro, das für lange Strecken und hohe Ansprüche gebaut ist. Beide Modelle können Touren, beide können Alltag – aber sie spielen ihre Stärken auf sehr unterschiedliche Weise aus.

Grundcharakter: kompakt & agil vs. groß & reisetauglich

Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt wie ein Motorrad, das man gern spontan nutzt: übersichtlich, handlich und mit einem Fahrgefühl, das eher nach „einsteigen und losfahren“ klingt. Die Maschine ist darauf ausgelegt, sich im Alltag wohlzufühlen und auch auf Touren nicht zu viel Aufwand zu machen. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt und nicht nach „großem Projekt“ verlangt, findet hier einen starken Ansatz.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré dagegen ist ein Statement für Reise und Distanz. Das Konzept ist klar: viel Reserven, stabile Fahrwerksarbeit und eine Ausrichtung auf Komfort über Stunden hinweg. Während die Guerrilla eher den Fokus auf Agilität und Alltag legt, zielt die Super Ténéré auf souveräne Langstreckenleistung und ein ruhiges, sicheres Fahrverhalten – auch dann, wenn die Strecke lang wird oder das Wetter wechselt.

Motor & Fahrgefühl: Drehfreude vs. Durchzug für lange Strecken

Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich der Unterschied im Einsatzprofil. Die Guerrilla 450 ist auf einen lebendigen, alltagstauglichen Charakter ausgelegt. Die Leistung und das Drehmoment sind so abgestimmt, dass sie im Stadtverkehr und auf Landstraßen angenehm nutzbar sind. Das Motorrad fühlt sich dabei oft „direkt“ an: Gas geben, Tempo aufnehmen, entspannt weiterrollen.

Die Yamaha bringt im Vergleich deutlich mehr „Reise-Reserven“. Gerade beim Vergleich von Leistung und Drehmoment wird klar, warum die Super Ténéré so beliebt ist, wenn es um lange Etappen geht. Der Motor wirkt weniger wie ein „kurzzeitig sportlicher“ Antrieb, sondern eher wie ein Kraftpaket, das gleichmäßig schiebt. Das macht Überholmanöver auf der Autobahn oder Landstraße entspannter und reduziert das Gefühl, ständig am Limit arbeiten zu müssen.

Schalt- und Antriebsgefühl

Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie im Alltag Spaß machen. Dennoch ist der Charakter unterschiedlich: Die Guerrilla wirkt leichter und dynamischer im Umgang, während die Super Ténéré eher „gelassen“ wirkt. Das ist nicht nur eine Frage des Motors, sondern auch der gesamten Abstimmung aus Getriebe, Übersetzung und Fahrwerksarbeit.

Fahrwerk & Handling: leicht zu bewegen vs. stabil auf Distanz

Beim Fahrwerk-Vergleich zeigt sich ein typischer Gegensatz: Die Guerrilla 450 ist auf ein agiles Handling ausgelegt. Das bedeutet: schnelle Richtungswechsel, ein gutes Gefühl für die Linie und ein Motorrad, das sich auch auf kurvigen Strecken oder in engeren Situationen nicht „zu groß“ anfühlt.

Die Super Ténéré ist dagegen auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Gerade im Vergleich der Fahrwerksphilosophie wird deutlich, warum sie als Reiseenduro so gut funktioniert: Sie bleibt auch bei wechselndem Untergrund ruhig, federt spürbar souverän ab und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Strecke länger wird oder man mit Gepäck unterwegs ist.

Reifen, Untergrund und Alltag

Auf der Straße spielt die Guerrilla ihre Vorteile aus, wenn es um Wendigkeit und spontane Touren geht. Die Yamaha ist stärker, wenn es um „durchziehen“ geht: längere Autobahnabschnitte, Landstraßen mit wechselnder Qualität und Fahrten, bei denen Komfort und Ruhe wichtiger sind als maximale Agilität.

Ergonomie & Sitzposition: kompakt für den Alltag vs. Reisehaltung

Auch bei der Ergonomie unterscheiden sich die Modelle deutlich. Die Guerrilla 450 wirkt wie ein Motorrad, das sich für viele Fahrertypen unkompliziert anfühlt. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet. Das hilft besonders im Alltag, wenn man öfter anhalten muss oder die Fahrt aus vielen kurzen Abschnitten besteht.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen auf eine Reisehaltung ausgelegt. Im Vergleich der Sitzposition und der Gesamtabstimmung wird klar: Hier steht Komfort über längere Zeit im Vordergrund. Wer viele Stunden fährt, profitiert von der stabilen, entspannten Ausrichtung – und davon, dass das Motorrad auch bei Ermüdung gut kontrollierbar bleibt.

Elektronik & Ausstattung: moderne Unterstützung vs. Reise-Toolbox

Beim Elektronik-Vergleich zeigt sich, dass die Yamaha als Reiseenduro deutlich mehr „Werkzeug“ mitbringt. Die Super Ténéré ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit und Komfort zu erhöhen. Das kann sich in der Praxis in einer ruhigeren Fahrweise, besserer Kontrolle und einem insgesamt „entspannteren“ Fahrgefühl ausdrücken.

Die Guerrilla 450 setzt eher auf das Wesentliche und wirkt dadurch oft leichter im Handling und im Umgang. Das ist nicht automatisch „weniger wert“, sondern eher eine andere Philosophie: weniger Komplexität, dafür ein direkteres Fahrerlebnis. Wer vor allem fahren möchte und nicht ständig mit Einstellungen beschäftigt sein will, fühlt sich hier schnell zuhause.

Alltagstauglichkeit der Ausstattung

Für kurze Strecken und spontane Fahrten ist die Guerrilla oft die unkompliziertere Wahl. Die Yamaha spielt ihre Stärken aus, wenn man plant: längere Touren, wechselndes Wetter, vielleicht auch Gepäck und der Wunsch nach maximaler Unterstützung.

Verbrauch, Reichweite & Praxis: effizient im Alltag vs. Reserven auf Tour

Im Vergleich der Verbrauchswerte und der Reichweite zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Guerrilla 450 wirkt im Alltag effizient und passt gut zu Fahrprofilen, bei denen man regelmäßig unterwegs ist, aber nicht zwingend „Reise-Extrem“ fährt. Dadurch kann sie sich als günstige und entspannte Option anfühlen – besonders, wenn die Fahrten oft aus Stadt und Landstraße bestehen.

Die Super Ténéré ist nicht nur auf Effizienz ausgelegt, sondern vor allem auf Reichweite und Reserven. Im Vergleich der Praxiswerte wird klar: Die Yamaha ist dafür gemacht, lange Strecken ohne ständiges Nachdenken zu bewältigen. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder einfach weniger Pausen einplanen möchte.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Royal Enfield Guerrilla 450

Stärken: agiles Handling, unkomplizierter Charakter, gute Alltagstauglichkeit und ein Fahrgefühl, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Ideal, wenn das Motorrad oft spontan genutzt wird und man Wert auf Leichtigkeit im Umgang legt.

Schwächen: wer vor allem maximale Reise-Souveränität sucht, wird bei der Guerrilla schneller an Grenzen stoßen – nicht unbedingt beim Fahren selbst, sondern beim Anspruch an Komfort und Reserven über sehr lange Etappen.

Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré

Stärken: Reise-Komfort, stabile Fahrwerksarbeit, deutlich mehr Reserven für lange Strecken und eine Ausstattung, die das Motorrad zu einem echten Tourenwerkzeug macht. Besonders stark, wenn man regelmäßig weite Strecken fährt oder auch mit Gepäck unterwegs ist.

Schwächen: durch das größere Konzept wirkt die Super Ténéré im Alltag weniger „leichtfüßig“. In engen Situationen oder beim häufigen Rangieren kann das Gewicht und die Größe spürbarer sein als bei der Guerrilla.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über das Fahrprofil entscheiden. Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag begeistert, auf Landstraßen lebendig wirkt und sich unkompliziert bewegen lässt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern öfter fahren, aber nicht zwingend jeden Ausflug als große Reise planen. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die ein Motorrad mit klarer Bedienbarkeit und einem modernen, aber nicht überladenen Charakter möchten, ist sie eine sehr stimmige Option.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist die bessere Wahl, wenn lange Touren im Mittelpunkt stehen. Wer Komfort über Stunden priorisiert, Reserven schätzt und ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, trifft mit der Super Ténéré eine sehr passende Entscheidung. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die regelmäßig weite Strecken fahren, gern planen und ein Reiseenduro suchen, das nicht nur fährt, sondern die Reise erleichtert.

Fazit:

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist die richtige Wahl, wenn ein handliches, alltagstaugliches Motorrad gesucht wird, das auf kurzen und mittleren Strecken besonders viel Spaß macht. Sie punktet mit direktem Fahrgefühl, unkomplizierter Nutzung und einem Konzept, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Wer häufig unterwegs ist, aber nicht jedes Wochenende eine große Expedition plant, findet hier eine sehr stimmige Lösung.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré empfiehlt sich dagegen für alle, die vor allem lange Touren fahren und dabei Komfort, Stabilität und Reserven brauchen. Im Vergleich zeigt sich: Die Super Ténéré ist weniger auf „Agilität im engen Raum“ optimiert, dafür aber stark darin, Kilometer entspannt zu machen – mit einer Reiseausrichtung, die auch bei anspruchsvollen Bedingungen Sicherheit und Ruhe vermittelt. Kurz gesagt: Guerrilla für den lebendigen Alltag, Super Ténéré für die große Reise.

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