| UVP | 5.920 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 11.799 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Preis-Leistung
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Laue Bremsen
- Nichts für Leistungsfetischisten
- sehr agiles Handling
- rasiermesserscharfes Fahrwerk
- angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
- gute Ausstattung
- im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Anzeigen im Cockpit etwas klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.360 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | füssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
| Leistung | 95 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 90/90-21 MC 56H | |
| Reifen hinten | 120/90-17 MC 64S | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Kayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist.Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.
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Royal Enfield Himalayan vs Aprilia Tuono 660 – welcher Vergleich passt wirklich?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Royal Enfield Himalayan und die Aprilia Tuono 660, dann geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht um den Charakter: einmal bodenständig, reisetauglich und auf Entdeckung ausgelegt – und einmal sportlich, direkt und mit dem Anspruch, jede Fahrt dynamisch zu machen. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Welche Stärken zählen im Alltag, auf der Landstraße und auf längeren Touren? Und wo zeigen sich die Schwächen im Vergleich der beiden Modelle?
Grundidee der beiden Motorräder: Reise vs. Performance
Royal Enfield Himalayan: Abenteuer mit Fokus auf Alltag
Die Royal Enfield Himalayan steht für eine Art „einfach losfahren“: Sie ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht, die auch abseits der üblichen Strecken Spaß macht. Im Vergleich fällt auf, dass die Himalayan eher auf Kontinuität und Gelassenheit ausgelegt ist. Das zeigt sich besonders im Fahrgefühl: weniger hektisch, mehr gleichmäßig. Wer gern plant, packt und dann mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, findet hier eine stimmige Basis.
Aprilia Tuono 660: Streetfighter mit sportlicher Handschrift
Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen ein Motorrad, das nach vorn zieht. Im Vergleich wirkt sie wie gemacht für Kurven, Beschleunigung und das Gefühl, dass die nächste Ausfahrt schon auf dem Plan steht. Die Tuono 660 zielt klar auf Fahrdynamik und Agilität. Das merkt man daran, wie schnell sie sich in Richtungswechseln „anfühlt“ und wie konsequent sie die sportliche Linie verfolgt.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede im direkten Vergleich
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die Himalayan wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das seine Stärke aus gleichmäßiger Kraftentfaltung und einem gutmütigen Durchzug zieht. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Asphaltbögen besteht, sondern wenn es mal langsamer wird, mal holprig, mal wechselhaft.
Die Tuono 660 spielt dagegen ihre Stärken dort aus, wo es zügig werden darf: Beschleunigung, Spontanität und ein sportliches Ansprechverhalten. Im Vergleich zeigt sich: Wer gern dynamisch fährt, profitiert von der klaren Performance-Ausrichtung. Wer dagegen lange, entspannte Touren mit gleichmäßigem Rhythmus bevorzugt, könnte die Tuono 660 als „zu wach“ empfinden – nicht weil sie unkomfortabel wäre, sondern weil sie ständig Lust auf mehr macht.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Stärken in der Praxis zeigen
Royal Enfield Himalayan: stabil und tourentauglich
Im Vergleich punktet die Himalayan vor allem mit einem Fahrgefühl, das auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt ist. Gerade auf unruhigerem Untergrund wirkt sie weniger nervös. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht oder wenn Gepäck und längere Strecken eine ruhige Linie verlangen.
Aprilia Tuono 660: präzise und schnell in der Linie
Die Tuono 660 ist im Vergleich das Motorrad, das sich „sportlich“ anfühlt: Richtungswechsel gehen zügig, das Handling wirkt direkt. Das kann auf kurvigen Strecken richtig Spaß machen, weil das Motorrad die gewünschte Linie schnell umsetzt. Gleichzeitig gilt: Wer viel Wert auf maximalen Komfort auf schlechten Straßen legt, muss bei einer sportlicheren Auslegung eher mit mehr „Feedback“ rechnen.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in unterschiedlichen Situationen
Beide Motorräder müssen im Alltag und in der Dynamik überzeugen – aber sie tun es auf unterschiedliche Weise. Die Himalayan spielt ihre Stärken eher in der berechenbaren Verzögerung und in der Ruhe, die beim Fahren mit wechselnden Bedingungen hilft. Die Tuono 660 hingegen steht im Vergleich für sportliches Ansprechverhalten und ein Gefühl von Kontrolle bei zügiger Fahrweise. Das ist besonders dann relevant, wenn man häufiger hart verzögert oder in Kurven schneller unterwegs ist.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie und warum ist das wichtig?
Im Vergleich ist die Sitzposition ein entscheidender Punkt. Die Himalayan ist eher auf Tourenkomfort ausgelegt: Die Haltung wirkt weniger „angespannt“, was auf längeren Strecken spürbar wird. Dadurch eignet sie sich gut für Fahrten, bei denen man nicht ständig in den sportlichen Modus wechseln muss.
Die Tuono 660 ist dagegen deutlich sportlicher positioniert. Das kann auf kurzen Strecken großartig sein, weil die Maschine dadurch sehr direkt wirkt. Für lange Fahrten entscheidet sich aber, ob die persönliche Ergonomie dazu passt. Wer eine sportliche Haltung mag, wird die Tuono 660 als sehr passend empfinden. Wer eher entspannt unterwegs sein möchte, sollte genau hinschauen, wie sich die Sitzposition im eigenen Körpergefühl anfühlt.
Komfort im Alltag: Stadt, Landstraße und längere Touren
Royal Enfield Himalayan im Alltag
Die Himalayan wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das im Alltag unkompliziert bleibt. Sie ist dafür gemacht, Kilometer zu sammeln – und das auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist. Besonders auf Landstraßen und bei Touren mit wechselndem Tempo spielt sie ihre Stärken aus: ruhiger Charakter, gute Übersicht und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach „sportlicher“ Aufmerksamkeit verlangt.
Aprilia Tuono 660 im Alltag
Die Tuono 660 ist im Vergleich eher die Wahl für alle, die im Alltag gern „aktiv“ fahren. In der Stadt kann das bedeuten: mehr Spaß beim Beschleunigen, mehr Dynamik beim Einfädeln und mehr Freude an schnellen Richtungswechseln. Auf der anderen Seite kann die sportliche Ausrichtung dazu führen, dass man sich bei sehr entspanntem Fahren stärker „bewusst“ sein muss, wie man die Maschine bewegt, damit es nicht zu hektisch wird.
Ausstattung und Praxis: Was man im Vergleich wirklich spürt
Bei Ausstattung und Praxis geht es weniger um einzelne Features, sondern darum, wie sie zum Motorrad passen. Die Himalayan wirkt im Vergleich wie ein Paket, das auf Reisen und Allround-Nutzung ausgelegt ist. Das zeigt sich in der Art, wie sie sich für längere Strecken und unterschiedliche Untergründe eignet.
Die Tuono 660 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auf Performance und Fahrspaß optimiert ist. Im Vergleich merkt man das besonders dann, wenn man die Maschine nicht nur „mitnimmt“, sondern bewusst fährt: zügig, präzise und mit dem Wunsch nach sportlichem Feedback.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Royal Enfield Himalayan
- Tourenorientierter Charakter: gleichmäßiges Fahrgefühl für lange Strecken.
- Gelassene Allround-Eignung: gut, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht.
- Komfort-Fokus: weniger „sportlicher Druck“ im Alltag.
Schwächen der Royal Enfield Himalayan
- Weniger sportliche Spontanität im Vergleich zur Tuono 660.
- Für sehr dynamische Fahrstile fühlt sie sich weniger „zielgenau“ an als die Aprilia.
Stärken der Aprilia Tuono 660
- Sportliche Fahrdynamik: direktes Handling und dynamisches Ansprechverhalten.
- Kurven- und Beschleunigungsfokus: macht zügiges Fahren besonders attraktiv.
- Fahrspaß im Alltag: das Motorrad fordert förmlich zum aktiven Fahren auf.
Schwächen der Aprilia Tuono 660
- Sportlichere Ergonomie: nicht jede Person empfindet sie auf langen Strecken als ideal.
- Weniger „entspanntes“ Grundgefühl im Vergleich zur Himalayan.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich entscheidet sich am Ende weniger nach „besser“ oder „schlechter“, sondern nach dem eigenen Fahrprofil. Die Himalayan ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Touren, Entdeckung und ein ruhigeres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die Tuono 660 ist besonders dann passend, wenn Fahrspaß, Dynamik und präzises Handling den Alltag bestimmen.
Fazit:
Die Royal Enfield Himalayan ist das Bike für alle, die gern lange Strecken fahren, flexibel unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Sie punktet im Vergleich mit einem tourentauglichen Charakter, einer eher entspannten Ergonomie und einem Fahrgefühl, das nicht ständig nach sportlicher Aufmerksamkeit verlangt. Wer Abenteuer plant, gern packt und die Route nicht zu eng sieht, findet in der Himalayan eine stimmige Wahl.
Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen die bessere Entscheidung, wenn Dynamik im Mittelpunkt steht: zügige Beschleunigung, direktes Handling und ein sportliches Gesamtpaket, das Kurvenfahrten und aktive Fahrweise besonders belohnt. Im Vergleich zeigt sich hier klar der Performance-Fokus. Wer eine sportliche Sitzposition mag und im Alltag gern „mehr“ fährt, wird mit der Tuono 660 sehr glücklich. Kurz gesagt: Reise und Gelassenheit sprechen für die Himalayan – Fahrspaß und Performance für die Tuono 660.