| UVP | 5.920 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Preis-Leistung
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Laue Bremsen
- Nichts für Leistungsfetischisten
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.360 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 90/90-21 MC 56H | |
| Reifen hinten | 120/90-17 MC 64S | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
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Royal Enfield Himalayan vs. BMW G 310 R: Welches Motorrad passt besser zu Alltag und Tour?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die richtige Frage: Soll es eher das entspannte, tourenorientierte Gesamtpaket sein – oder das agile, stadtnahe Fahrgefühl mit sportlicherem Anspruch? Der Vergleich zwischen der Royal Enfield Himalayan und der BMW G 310 R zeigt sehr klar, wie unterschiedlich die Philosophie hinter den Modellen ist. Beide sind für viele Fahrer interessant, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Im Folgenden geht es darum, die typischen Unterschiede herauszuarbeiten: Wie verändert sich das Fahrgefühl im Alltag? Wie wirken sich Motorcharakter, Sitzposition und Fahrwerkseigenschaften auf den Komfort aus? Und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen – gerade dann, wenn man nicht nur auf dem Papier vergleicht, sondern das Motorrad wirklich nutzen möchte?
Grundidee der beiden Motorräder: Reise-Charakter vs. Street-Fokus
Die Royal Enfield Himalayan ist als Reise- und Abenteuer-orientiertes Motorrad gedacht. Schon das Konzept zielt darauf ab, auch längere Strecken entspannt zu absolvieren und dabei ein gewisses Maß an Robustheit und Gelassenheit mitzubringen. Die BMW G 310 R dagegen steht stärker für den urbanen Alltag und das direkte, fahraktive Gefühl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell auf den Punkt reagiert und sich besonders in der Stadt und auf kurvigen Strecken wohlfühlt.
Beide Modelle können Einsteiger ansprechen, aber sie liefern unterschiedliche Antworten auf die Frage, wie sich „ein gutes Motorrad“ anfühlt: Die Himalayan überzeugt eher über den Charakter als Reisebegleiter, während die G 310 R über Agilität und Alltagstauglichkeit punktet.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Beim Motorcharakter zeigen sich die größten Unterschiede im Alltag. Die Royal Enfield Himalayan wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt ist. Der Antrieb unterstützt eher das ruhige, kontrollierte Fahren – besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus Stadtverkehr besteht, sondern auch Landstraße und längere Touren umfasst. Das macht sie interessant, wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern lieber entspannt unterwegs ist.
Die BMW G 310 R spielt dagegen stärker die Karte des direkten Ansprechens. Der Motor fühlt sich oft lebendiger an, und das Motorrad lässt sich im Alltag spürbar leichter in die gewünschte Richtung bringen. Wer gern zügig beschleunigt, häufig zwischen Ampeln und Abbiegern wechselt oder Kurven dynamischer angeht, wird an der G 310 R eher das passende Gefühl finden.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Royal Enfield Himalayan: Stärke ist der eher entspannte, tourenfreundliche Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fokus nicht auf maximaler Sportlichkeit liegt – wer sehr sportlich fährt, erwartet möglicherweise mehr „Biss“ in bestimmten Situationen.
BMW G 310 R: Stärke ist das agile, stadtnahe Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „Reise-Ruhe“ liegt. Für lange, gleichmäßige Strecken kann das zwar trotzdem funktionieren, aber das Motorrad fühlt sich häufig eher wie ein Alltags- und Kurvenwerkzeug an.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. Agilität
Auch die Sitzposition und die Ergonomie unterscheiden sich spürbar. Die Royal Enfield Himalayan wirkt in der Gesamtheit oft wie ein Motorrad, das für längeres Fahren ausgelegt ist: Die Haltung unterstützt ein entspanntes Handling, ohne dass man sich permanent „in Position“ bringen muss. Das ist besonders dann angenehm, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt, sondern auch Touren plant.
Die BMW G 310 R ist dagegen typischerweise auf ein aktiveres Fahren ausgelegt. Die Sitzposition wirkt sportlicher und direkter. Das kann in der Stadt und auf kurvigen Strecken ein Vorteil sein, weil das Motorrad dadurch schneller „mitgeht“ und sich leichter kontrollieren lässt.
Was das im Alltag bedeutet
Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist und regelmäßig beschleunigt, bremst und umsetzt, profitiert oft von der direkten Ergonomie der BMW G 310 R. Wer dagegen längere Strecken am Stück plant und dabei Wert auf entspannte Kilometer legt, findet in der Royal Enfield Himalayan häufig den passenderen Reisecharakter.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die Royal Enfield Himalayan ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das auch mit wechselnden Bedingungen zurechtkommen soll. Das Fahrwerk und das Gesamtsetup wirken darauf ausgelegt, nicht nur glatten Asphalt zu mögen, sondern auch unruhigere Strecken zu „verzeihen“. Dadurch entsteht ein souveränes Gefühl, wenn die Route nicht perfekt geplant ist.
Die BMW G 310 R fühlt sich im Vergleich oft wendiger und direkter an. Das Handling ist darauf ausgelegt, das Motorrad schnell zu positionieren – ideal, wenn man häufig zwischen Fahrspuren wechselt, enge Kurven fährt oder einfach gern zügig unterwegs ist. Auf der anderen Seite kann ein sehr sportlich-agiles Setup bei langen, gleichmäßigen Strecken weniger „entspannend“ wirken, je nach Fahrstil und Vorlieben.
Stärken und Schwächen im Fahrwerk
Royal Enfield Himalayan: Stärke ist die eher gelassene Art, mit unterschiedlichen Untergründen umzugehen. Schwäche kann sein, dass sie im sehr sportlichen Grenzbereich nicht als „Rennstrecken-Tool“ gedacht ist.
BMW G 310 R: Stärke ist die schnelle Reaktion und das präzise Handling. Schwäche kann sein, dass sie für manche Fahrer weniger „komfortorientiert“ wirkt, wenn die Tour länger wird oder die Strecke rauer ist.
Bremsen, Reifen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Bei der Sicherheit und dem Fahrvertrauen spielen Bremsen und die Reifenwahl eine große Rolle. Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag gut kontrollierbar bleiben. Die BMW G 310 R wirkt dabei oft besonders „griffig“ im dynamischen Fahren, weil das Gesamtpaket auf aktives Handling ausgelegt ist. Die Royal Enfield Himalayan punktet eher über die ruhige Stabilität und das Gefühl, auch bei wechselnden Bedingungen nicht sofort „aus der Spur“ zu geraten.
Wichtig ist: Das subjektive Gefühl entsteht nicht nur durch einzelne Komponenten, sondern durch das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Sitzposition und Fahrstil. Wer eher gleichmäßig fährt, wird die Stärken der Himalayan häufig stärker spüren. Wer gern zügig unterwegs ist, wird die Vorteile der G 310 R im Handling eher ausspielen.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählt nicht nur die reine Technik, sondern auch, wie das Motorrad im täglichen Rhythmus funktioniert. Die Royal Enfield Himalayan ist häufig die Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt: Man plant eher Touren, denkt an Gepäck und möchte auch mal abseits der perfekten Strecke fahren. Dadurch wirkt sie oft wie die „Allround-Lösung“ für Menschen, die gern unterwegs sind.
Die BMW G 310 R ist dagegen häufig die Wahl, wenn der Fokus auf dem täglichen Nutzen liegt: kurze Wege, spontane Fahrten, häufiges Rangieren und ein Motorrad, das sich unkompliziert bewegt. Das Gesamtgefühl ist oft „leicht und direkt“, was im Stadtverkehr besonders angenehm ist.
Stärken und Schwächen im Alltag
Royal Enfield Himalayan: Stärke ist der Reise- und Abenteuer-Charakter, der Lust auf längere Strecken macht. Schwäche kann sein, dass sie nicht die gleiche sportliche Direktheit vermittelt wie die BMW.
BMW G 310 R: Stärke ist die Alltagstauglichkeit mit sportlichem Touch. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „Abenteuer“ und mehr auf „Straße und Dynamik“ liegt.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen der Royal Enfield Himalayan und der BMW G 310 R lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Beide Motorräder können Spaß machen, aber sie liefern unterschiedliche Arten von Freude.
Typische Fahrerprofile
Royal Enfield Himalayan passt besonders gut zu Fahrern, die:
- gern längere Strecken fahren und dabei entspannt bleiben möchten,
- Touren planen, bei denen die Route nicht immer perfekt ist,
- ein Motorrad suchen, das sich wie ein vielseitiger Reisebegleiter anfühlt.
BMW G 310 R passt besonders gut zu Fahrern, die:
- viel in der Stadt unterwegs sind und ein direktes Handling schätzen,
- kurvige Strecken gern dynamischer fahren,
- ein Motorrad möchten, das schnell auf Fahrbefehle reagiert.
Fazit:
Die Royal Enfield Himalayan ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Touren, entspanntem Vorankommen und einem robusten, vielseitigen Charakter liegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht glatt und geplant ist, und das über längere Zeit angenehm zu fahren bleibt. Wer gern „einfach losfährt“ und dabei Wert auf Reisegefühl legt, wird mit der Himalayan häufig zufriedener sein.
Die BMW G 310 R ist die passendere Option, wenn der Alltag im Vordergrund steht und ein agiles, direktes Fahrgefühl gefragt ist. Sie spielt ihre Stärken besonders in der Stadt und auf kurvigen Strecken aus, wo präzises Handling und ein lebendigeres Ansprechverhalten den Unterschied machen. Wer ein Motorrad sucht, das schnell reagiert und sich dynamisch fahren lässt, findet in der G 310 R meist die stimmigere Wahl.
Kurz gesagt: Himalayan für Reise und Gelassenheit, G 310 R für Agilität und Alltag mit sportlichem Charakter.