| UVP | 5.920 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 21.390 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Preis-Leistung
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Laue Bremsen
- Nichts für Leistungsfetischisten
- satte Straßenlage
- 1.000 km Stück kein Problem
- luxuriöser Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- voll ausgestattet nicht ganz billig
- schwer -> eingeschränkte Rangierfähigkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.360 | mm |
| Gewicht | 279 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 5 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
Fahrleistungen
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 526 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 90/90-21 MC 56H | |
| Reifen hinten | 120/90-17 MC 64S | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wenn ein echter Reise-Tourer, dann RT! Allerdings nur dann, wenn man auf der Straße bleibt. Für Schotter oder Gelände ist die RT gänzlich ungeeignet. Wer aber möglichst komfortabel (und schnell?) von Hamburg nach München kommen will, der wird auf der BMW R 1250 RT nicht nur seinen Spaß haben, sondern auch völlig entspannt ankommen. Da die RT auch statt Kette einen Kardanantrieb hat, muss man auch nicht ständig Kettenpflege betreiben.Die zahlreichen technischen Features inkl. des QuickShifters braucht man vielleicht nicht unbedingt, aber sie funktionieren alle blendend und lassen sich vor allem leicht bedienen. Die Lautsprecher vorne wirken dabei vielleicht ein bisschen nach Alt-Herren-Bike, aber wir müssen zugeben: Wir haben sie genutzt und es genossen. Vielleicht gehören wir aber auch einfach schon zur typischen RT-Generation ...
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - vielen Dank.
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Royal Enfield Himalayan vs BMW R 1250 RT: Vergleich für Alltag, Tour und Reise
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Royal Enfield Himalayan und die BMW R 1250 RT, lohnt sich ein genauer Blick. Die Himalayan steht für unkomplizierten Abenteuer-Charakter, robuste Basis und ein Fahrgefühl, das Lust auf Landstraßen und auch mal auf weniger glatte Wege macht. Die R 1250 RT dagegen ist ein ausgewachsenes Tourenpaket: komfortorientiert, mit viel Elektronik und einem Anspruch, lange Strecken entspannt zu machen.
Im folgenden Vergleich geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Eigenschaften in der Praxis auswirken: Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Sitzposition, Windschutz, Ausstattung und der typische Einsatzbereich. So wird klar, welches Motorrad eher zur eigenen Art zu fahren passt.
Grundcharakter: Abenteuer-Feeling vs. Premium-Touring
Royal Enfield Himalayan – nah dran am Abenteuer
Die Himalayan wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach macht“. Sie ist auf ein natürliches, leicht zu kontrollierendes Fahrgefühl ausgelegt. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man sowohl im Alltag als auch auf längeren Strecken gut zurechtkommt. Gerade das Zusammenspiel aus überschaubarer Größe, gutmütiger Handhabung und einer eher direkten Art, wie das Motorrad auf Gas und Lenkimpulse reagiert, macht sie attraktiv für Fahrer, die nicht nur auf der Autobahn unterwegs sind.
BMW R 1250 RT – Reise-Komfort mit System
Die R 1250 RT ist dagegen klar auf Touring getrimmt. Hier steht Komfort im Vordergrund: Windschutz, Ergonomie und die Art, wie das Motorrad die Strecke „glättet“, sind zentrale Punkte. Das Motorrad fühlt sich wie ein durchdachtes Gesamtsystem an – mit einer Ausstattung, die nicht nur für die große Tour gedacht ist, sondern auch im Alltag den Unterschied macht. Wer häufig längere Strecken fährt oder regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist, bekommt bei der RT ein sehr stimmiges Paket.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beide Modelle sind für Touren gemacht, aber auf unterschiedliche Weise. Die Himalayan setzt stärker auf einen Charakter, der sich gut dosieren lässt und der auch bei wechselnden Bedingungen angenehm zu fahren ist. Das macht sie besonders interessant, wenn die Route nicht nur aus glatten, schnellen Abschnitten besteht. Die R 1250 RT liefert dagegen ein souveränes Antriebsgefühl, das auf gleichmäßiges Tempo und entspanntes Dahingleiten ausgelegt ist. Gerade beim Überholen und auf Autobahnabschnitten spielt die RT ihre Stärken aus, weil sie den Fahrfluss trägt.
Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Die RT ist klar die „Highway“-Option, während die Himalayan eher die „Route“-Option ist. Das bedeutet nicht, dass die eine schlecht und die andere gut ist – sondern dass die Schwerpunkte verschieden sind.
Fahrwerk und Handling: Leichtfüßig oder stabil im Reise-Modus
Himalayan: agil und kontrollierbar
Die Himalayan wirkt im Handling eher leicht und zugänglich. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, ohne das Motorrad zu „schwer“ wirken zu lassen. Dadurch fühlt sich das Fahren auf Landstraßen und auf unebenen Abschnitten oft unkompliziert an. Auch wenn die Strecke mal nicht perfekt ist, bleibt das Motorrad gut beherrschbar.
R 1250 RT: Stabilität und Ruhe
Die R 1250 RT ist auf Stabilität ausgelegt. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Etappen gelassen bleibt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass man sich auf die Straße konzentrieren kann, statt ständig gegen das Motorrad „arbeiten“ zu müssen. Gerade bei Touren mit Gepäck und bei wechselndem Tempo ist diese Ruhe ein echter Vorteil.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Himalayan punktet mit zugänglichem Handling und Abenteuer-Charakter. Die RT punktet mit Reise-Stabilität und dem Komfort, der sich nach vielen Kilometern auszahlt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Bremsen
Beim Vergleich der aufgelisteten Bremswerte und der typischen Bremscharakteristik zeigt sich ein klares Bild: Die RT ist stark auf souveräne Verzögerung und kontrolliertes Anhalten ausgelegt, was besonders bei hoher Zuladung und auf langen Abfahrten relevant ist. Die Himalayan bietet ebenfalls ein gutes Sicherheitsniveau, wirkt aber eher auf „Alltag und Abenteuer“ abgestimmt. Wer häufig in urbanen Situationen bremst oder sportlich fährt, wird die RT als besonders berechenbar empfinden. Wer dagegen gern entspannt fährt und dabei auch mal abseits der perfekten Fahrbahn unterwegs ist, wird mit der Himalayan gut zurechtkommen.
Elektronik und Assistenz: Mehr Komfort oder mehr Einfachheit?
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der Elektronik. Die R 1250 RT ist deutlich stärker auf Komfort- und Assistenzfunktionen ausgerichtet. Das zeigt sich darin, wie das Motorrad das Fahren unterstützt und wie sich die Abstimmung an verschiedene Situationen anpassen lässt. Für viele Fahrer ist das ein Vorteil, weil es die Konzentration auf die Strecke lenkt und das Motorrad „mitdenkt“.
Die Himalayan ist dagegen eher der Typ „weniger Technik, mehr Gefühl“. Das ist nicht automatisch weniger sicher oder weniger modern – aber der Fokus liegt stärker auf einem direkten Fahrerlebnis. Wer Elektronik als „nice to have“ sieht, wird die Himalayan oft sympathischer finden. Wer dagegen gern mit vielen Assistenz- und Komfortfunktionen unterwegs ist, wird die RT bevorzugen.
Sitzposition, Ergonomie und Windschutz: Der Unterschied nach 200 Kilometern
Gerade bei der Ergonomie trennt sich die Spreu vom Weizen. Die R 1250 RT ist auf lange Strecken ausgelegt. Sitzposition, Windschutz und die Art, wie das Motorrad den Fahrtwind reduziert, sind zentrale Punkte. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn die Tour länger dauert oder wenn die Wetterlage wechselt. Die RT hilft dabei, dass man auch nach vielen Stunden noch „frisch“ ankommt.
Die Himalayan bietet eine ergonomische Lösung, die eher auf vielseitige Einsätze passt. Sie ist bequem genug für längere Fahrten, aber der Charakter ist stärker auf „beweglich und nah am Motorrad“ ausgelegt. Wer Touren macht, bei denen auch mal schlechtere Straßenabschnitte oder wechselnde Untergründe vorkommen, wird die Himalayan als angenehmer empfinden.
Ausstattung und Reise-Setup: Was passt zu welchem Gepäck?
Im Vergleich der aufgelisteten Ausstattungsmerkmale wird deutlich: Die RT ist ein klassisches Touring-Motorrad. Sie ist dafür gemacht, dass man mit Gepäck und Komfortanspruch unterwegs ist. Dazu gehören typischerweise die Reise-orientierten Features, die das Motorrad für längere Etappen prädestinieren.
Die Himalayan ist dagegen die Option, wenn das Reise-Setup eher flexibel und „einfach“ sein soll. Sie eignet sich gut für Fahrer, die gern selbst planen, spontan umdenken und das Motorrad als Werkzeug für die Route sehen. Das kann bedeuten: weniger „Luxus“, dafür mehr Abenteuer.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und gemischte Strecken
Im Alltag zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Himalayan ist oft dann im Vorteil, wenn es eng wird, wenn man öfter rangiert oder wenn die Strecke nicht planbar ist. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein „großes Reisepaket“, sondern mehr wie ein vielseitiges Bike, das man gern bewegt.
Die R 1250 RT spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke fließt: Landstraße, Autobahn, längere Fahrten. In der Stadt kann sie zwar funktionieren, aber sie ist eher für den Reise-Modus gebaut. Wer häufig kurze Strecken fährt, wird den Komfortvorteil weniger stark spüren als jemand, der regelmäßig lange Etappen fährt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Himalayan – Stärken
- Direktes, unkompliziertes Fahrgefühl mit Abenteuer-Charakter
- Gute Basis für gemischte Strecken und spontane Routen
- Ergonomie, die vielseitiges Fahren unterstützt
- Technik-Fokus eher auf Fahrspaß und Kontrolle statt auf maximale Assistenz
Royal Enfield Himalayan – Schwächen
- Weniger „Premium-Reise“-Komfort als die RT bei sehr langen Etappen
- Elektronik- und Assistenzumfang ist weniger im Vordergrund
- Für Fahrer, die maximalen Autobahnkomfort suchen, ist die RT meist die passendere Wahl
BMW R 1250 RT – Stärken
- Reise-Komfort mit starkem Windschutz und entspannter Ergonomie
- Souveränes Antriebs- und Fahrgefühl für lange Strecken
- Umfangreiche Elektronik und Assistenz für mehr Unterstützung
- Sehr stimmiges Touring-Paket für Fahrten mit Gepäck
BMW R 1250 RT – Schwächen
- Weniger „Adventure“-Charakter, eher auf Straße und Komfort ausgelegt
- Im Stadtbetrieb wirkt das Konzept weniger leichtfüßig
- Wer maximale Einfachheit sucht, könnte die RT als „zu viel Motorrad“ empfinden
Welche Wahl ist die richtige? Kauf-Tipps nach Fahrstil
Die Entscheidung zwischen der Royal Enfield Himalayan und der BMW R 1250 RT hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die eigenen Fahrten aussehen.
Himalayan passt besonders gut, wenn …
- Touren oft gemischt sind: Landstraße, Nebenstraßen, gelegentlich auch unebene Abschnitte
- Spontanität und ein direktes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Assistenz
- Das Motorrad als vielseitiges Abenteuer-Werkzeug dienen soll
R 1250 RT passt besonders gut, wenn …
- Regelmäßig lange Strecken gefahren werden, bei denen Komfort und Windschutz zählen
- Elektronik und Assistenz für entspannteres Fahren gewünscht sind
- Touren mit Gepäck und ein „Premium-Reisegefühl“ im Vordergrund stehen
Fazit:
Die Royal Enfield Himalayan ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das neugierig macht: vielseitig, unkompliziert und mit einem Fahrgefühl, das auch auf weniger perfekten Strecken Spaß bringt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern Routen entdecken, spontan umplanen und dabei nicht auf maximale Assistenz angewiesen sind.
Die BMW R 1250 RT ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn lange Touren, Komfort und ein souveränes Reisegefühl Priorität haben. Der starke Windschutz, die entspannte Ergonomie und die umfangreiche Unterstützung durch Elektronik machen sie zur idealen Begleiterin für regelmäßige Fernfahrten – vor allem dann, wenn Gepäck und Tempo zusammenkommen.
Kurz gesagt: Himalayan für Abenteuer und Vielseitigkeit, RT für Premium-Touring und entspannte Langstrecke.