| UVP | 5.920 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Preis-Leistung
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Laue Bremsen
- Nichts für Leistungsfetischisten
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.360 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 90/90-21 MC 56H | |
| Reifen hinten | 120/90-17 MC 64S | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Royal Enfield Himalayan vs Ducati Supersport 950 S – Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Royal Enfield Himalayan und die Ducati Supersport 950 S, wird der Vergleich schnell spannend: Hier steht eine Maschine im Fokus, die auf Abenteuer, Alltagstauglichkeit und unkompliziertes Reisen ausgelegt ist. Dort wartet ein sportlich orientiertes Motorrad, das auf Dynamik, präzises Handling und ein deutlich „sporteres“ Gesamtpaket setzt. Genau diese Gegensätze machen die Entscheidung leichter – und gleichzeitig anspruchsvoller, weil man sich fragen muss, welche Prioritäten wirklich zählen.
Grundidee: Reiseenduro vs. sportlicher Allrounder
Die Royal Enfield Himalayan ist als Reiseenduro gedacht: Sie soll sich auch abseits der ausgetretenen Pfade gut anfühlen, ohne dabei überkompliziert zu werden. Der Charakter ist eher bodenständig und pragmatisch. Die Ducati Supersport 950 S dagegen ist ein Motorrad, das den sportlichen Anspruch klar nach außen trägt. Der Fokus liegt auf zügigem Fahren, kontrollierter Dynamik und einem Fahrgefühl, das man besonders in Kurven und auf sportlich gefahrenen Strecken spürt.
Beide Motorräder können im Alltag genutzt werden, aber sie „spielen“ unterschiedliche Rollen: Die Himalayan wirkt wie die Maschine für den nächsten Ausflug, egal ob Stadt, Landstraße oder Schotterpiste. Die Supersport 950 S ist eher die Wahl, wenn Touren mit sportlicher Note im Vordergrund stehen.
Motorcharakter und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Motor geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das, wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen. Die Royal Enfield Himalayan ist typischerweise auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt: Sie vermittelt ein Gefühl von „einfach laufen lassen“, besonders bei moderaten Geschwindigkeiten und längeren Strecken. Das macht sie angenehm, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt oder wenn die Strecke nicht immer perfekt asphaltiert ist.
Die Ducati Supersport 950 S steht dagegen für einen deutlich sportlicheren Antritt. Das Fahrgefühl ist oft direkter und dynamischer, was sich vor allem beim Beschleunigen aus Kurven oder bei zügigem Tempo bemerkbar macht. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, also Gas, Schräglage und Linie aktiv steuert, wird an der Ducati mehr Freude haben.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Himalayan-Stärken: gleichmäßiger Charakter, gutmütiges Vorankommen, entspannter Umgang mit wechselnden Bedingungen. Himalayan-Schwächen: wer sehr sportliche Performance sucht, wird eher bei der Ducati fündig.
Supersport 950 S-Stärken: spürbare Dynamik, sportliches Ansprechverhalten, mehr „Biss“ bei ambitionierter Fahrweise. Supersport 950 S-Schwächen: der sportliche Fokus kann im Alltag – je nach Fahrstil und Streckenprofil – weniger „entspannt“ wirken als bei der Himalayan.
Ergonomie und Sitzposition: Wie man sich auf dem Motorrad fühlt
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die Royal Enfield Himalayan bietet in der Regel eine eher aufrechte, alltagstaugliche Haltung. Das hilft besonders bei längeren Fahrten, im Stadtverkehr und wenn man öfter mal umsetzt, anhalten muss oder die Strecke wechselt.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen sportlich ausgelegt: Die Haltung ist tendenziell dynamischer, was das Kurvenfahren unterstützt, aber auch bedeutet, dass man sich bei sehr langen, entspannten Etappen stärker „sportlich“ bewegen muss. Wer gern zügig fährt, profitiert von der sportlichen Geometrie. Wer vor allem Komfort und entspannte Haltung sucht, könnte die Ducati als weniger „locker“ empfinden.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Vielseitigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten. Die Royal Enfield Himalayan ist darauf ausgelegt, mit Unebenheiten und wechselndem Untergrund klarzukommen. Das macht sie zu einer guten Wahl, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Das Handling wirkt dabei oft kontrolliert und gutmütig, besonders bei moderater bis mittlerer Geschwindigkeit.
Die Ducati Supersport 950 S zielt auf präzises, sportliches Handling. In Kurven fühlt sich das Motorrad häufig „auf Linie“ an, unterstützt durch eine Geometrie, die sportliche Dynamik begünstigt. Das kann auf schnellen Landstraßen und bei ambitionierter Fahrweise ein echter Vorteil sein. Auf holprigen Strecken oder bei sehr wechselnden Bedingungen kann die sportliche Auslegung jedoch weniger „robust“ wirken als das Reiseenduro-Konzept der Himalayan.
Bremsen und Kontrolle
Beide Motorräder bieten Bremsleistung, aber der Charakter unterscheidet sich: Die Ducati wirkt oft wie ein Motorrad, das für wiederholtes sportliches Verzögern und zügige Richtungswechsel gemacht ist. Die Himalayan spielt eher ihre Stärken aus, wenn es um gleichmäßige Kontrolle geht und wenn man vorausschauend fährt – besonders auf unebenem oder weniger berechenbarem Untergrund.
Ausstattung und Alltag: Was man im täglichen Betrieb merkt
Im Alltag zählt mehr als nur das Fahrgefühl. Dazu gehören Dinge wie Bedienbarkeit, Komfort auf längeren Strecken und die Art, wie das Motorrad „mit einem mitarbeitet“. Die Royal Enfield Himalayan punktet häufig mit einem unkomplizierten Gesamteindruck: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt, ohne ständig darüber nachzudenken, ob die nächste Strecke „zu speziell“ ist.
Die Ducati Supersport 950 S bringt dagegen einen moderneren, sportlich orientierten Ansatz mit. Das kann sich in der Bedienung, in der Art der Rückmeldung und in der Gesamtanmutung zeigen. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das sich wie ein Premium-Sportgerät anfühlt, wird die Ducati stärker spüren.
Für welche Touren passt welches Motorrad?
Royal Enfield Himalayan: Stärken auf Reisen und bei gemischten Strecken
Die Royal Enfield Himalayan ist besonders dann die richtige Wahl, wenn die Route nicht vorher komplett feststeht. Sie passt gut zu Touren, bei denen auch mal Feldwege, Schotterabschnitte oder weniger perfekte Straßen vorkommen. Außerdem ist sie attraktiv für Fahrende, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag nicht „zu schade“ anfühlt.
Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die ein Motorrad mit klarer, verständlicher Charakteristik möchten, ist die Himalayan oft eine stimmige Option. Die Entscheidung fällt leichter, wenn man sich eher als „Reisender“ sieht als als „Sportfahrer“.
Ducati Supersport 950 S: Stärken auf sportlichen Landstraßen und bei zügiger Fahrweise
Die Ducati Supersport 950 S spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Tempo, Kurven und Fahrdynamik zählen. Auf schnellen Strecken mit vielen Richtungswechseln wirkt sie wie ein Motorrad, das Spaß aktiv fördert. Wer gern sportlich fährt, wird die Ducati als deutlich „zielgerichteter“ erleben.
Für Fahrende, die das Motorrad nicht nur als Transportmittel sehen, sondern als Erlebnis, ist die Supersport 950 S häufig die bessere Wahl. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass der sportliche Fokus im Alltag je nach Nutzung spürbar sein kann.
Vergleich der Entscheidung: Was ist wichtiger – Komfort, Vielseitigkeit oder Sport?
Die Gegenüberstellung lässt sich am besten über Prioritäten lösen:
- Vielseitigkeit und gemischte Strecken: Die Royal Enfield Himalayan wirkt hier oft stimmiger, weil sie für unterschiedliche Bedingungen ausgelegt ist.
- Sportliche Dynamik und Kurvengefühl: Die Ducati Supersport 950 S bietet den klareren Fokus auf sportliches Fahren.
- Alltag und entspannte Haltung: Die Himalayan passt häufig besser, wenn lange, ruhige Fahrten und Stadtbetrieb im Vordergrund stehen.
- Ambitionierte Fahrweise: Die Ducati ist die Maschine, die man eher „ausfahren“ möchte.
Fazit: Welche Maschine für wen?
Die Royal Enfield Himalayan ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für abwechslungsreiche Touren suchen: Stadt, Landstraße und auch mal unebene Abschnitte sollen sich unkompliziert anfühlen. Wer Wert auf eine eher entspannte Sitzposition, einen bodenständigen Charakter und Vielseitigkeit legt, findet in der Himalayan meist die passendere Basis.
Die Ducati Supersport 950 S passt dagegen besser zu Fahrenden, die sportliche Dynamik priorisieren. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das präzise Rückmeldung gibt und sportlich „zieht“, wird mit der Ducati mehr Freude haben. Für ambitionierte Touren und eine Fahrweise, bei der das Motorrad aktiv mitarbeiten soll, ist die Supersport 950 S die klarere Entscheidung.
Kurz gesagt: Himalayan für Reisegefühl und Robustheit im Alltag, Ducati für sportliche Performance und Fahrspaß auf der Straße.