| UVP | 5.920 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Preis-Leistung
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Laue Bremsen
- Nichts für Leistungsfetischisten
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.360 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 90/90-21 MC 56H | |
| Reifen hinten | 120/90-17 MC 64S | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
MotorradTest.de auf YouTube
Royal Enfield Himalayan vs Honda CB 500 F: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Royal Enfield Himalayan steht für Abenteuerlust, robuste Auslegung und das Gefühl, auch abseits der üblichen Wege entspannt unterwegs zu sein. Die Honda CB 500 F dagegen ist eher die cleane, alltagstaugliche Wahl: ein straighter Roadster-Charakter, der sich leicht in den Alltag einfügt und auf der Landstraße angenehm unkompliziert bleibt.
Im folgenden Vergleich geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was im Alltag wirklich zählt: Wie fühlt sich das Motorrad an? Wie gut lässt es sich bewegen? Wo liegen die Stärken – und wo zeigen sich Grenzen? So wird schneller klar, welches Bike zum eigenen Fahrstil und zum geplanten Einsatzprofil passt.
Grundcharakter: Adventure vs. Roadster
Royal Enfield Himalayan – gebaut für Entdeckung
Die Himalayan wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für die nächste Ausfahrt nutzt, sondern auch für längere Touren, bei denen die Route nicht komplett geplant sein muss. Der Fokus liegt auf einem entspannten Fahrgefühl, einer robusten Grundhaltung und darauf, dass man auch auf weniger perfekten Straßen nicht sofort das Gefühl bekommt, „zu viel zu wollen“.
Honda CB 500 F – Alltag, der Spaß macht
Die CB 500 F ist dagegen die Maschine für alle, die ein leicht zu handhabendes Motorrad suchen, das im Alltag zuverlässig funktioniert. Der Roadster-Ansatz sorgt dafür, dass die Sitzposition und das Fahrverhalten auf kontrolliertes, ruhiges Fahren ausgelegt sind. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig kurze Strecken fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich nicht in den Vordergrund drängen muss.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Beide Motorräder bewegen sich in einem Bereich, der für viele Fahrerinnen und Fahrer interessant ist – aber sie liefern das Fahrgefühl auf unterschiedliche Weise.
Himalayan: Drehmoment-orientiert und tourentauglich
Die Himalayan spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es nicht nur um „schnell sein“ geht, sondern um gleichmäßiges Vorankommen. Das Motorrad wirkt so abgestimmt, dass man auch bei wechselnden Bedingungen entspannt fahren kann. In der Praxis bedeutet das: Man muss nicht permanent am Gas arbeiten, um zügig voranzukommen. Das unterstützt den Charakter eines Reise- und Abenteuerbikes.
CB 500 F: Drehfreude und kontrolliertes Ansprechen
Die CB 500 F ist spürbar auf harmonisches Alltagsfahren ausgelegt. Das Ansprechverhalten wirkt direkt und gut dosierbar, was gerade beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder beim entspannten Cruisen auf der Landstraße angenehm ist. Wer gerne „sauber“ fährt und das Motorrad als Werkzeug für den Alltag sieht, wird die gutmütige Abstimmung mögen.
Fahrwerk & Handling: Leicht zu bewegen oder eher „stabil“?
Beim Handling entscheidet sich schnell, welches Motorrad sich im eigenen Alltag wirklich gut anfühlt.
Himalayan: Stabilität für wechselnde Untergründe
Die Himalayan vermittelt das Gefühl von Standfestigkeit. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist – Kopfsteinpflaster, Baustellen, unebene Abschnitte oder Schotterstrecken – wirkt die Grundauslegung passend. Das Motorrad lädt dazu ein, nicht nur auf Asphalt zu bleiben. Gleichzeitig bleibt das Handling so, dass man auch längere Strecken ohne ständiges „Korrigieren“ fahren kann.
CB 500 F: Agil im Alltag, angenehm auf der Landstraße
Die CB 500 F ist in vielen Situationen besonders angenehm, weil sie sich leicht und vorhersehbar bewegt. In engen Bereichen, beim Rangieren oder auf kurvigen Landstraßen wirkt das Motorrad unkompliziert. Wer häufig zwischen Stadtverkehr und Feierabendrunde pendelt, bekommt hier ein Motorrad, das nicht „schwer im Kopf“ ist.
Sitzposition & Komfort: Für kurze Strecken oder längere Touren?
Komfort ist mehr als nur „bequem sitzen“. Es geht darum, wie ermüdend das Fahren über Zeit wird.
Himalayan: Tourenkomfort mit Abenteuer-Gen
Die Himalayan bietet eine Sitzposition, die eher auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Für längere Touren ist das ein Plus, weil man nicht ständig gegen die Haltung arbeiten muss. Gleichzeitig ist das Motorrad so gedacht, dass man auch mal „anders“ fährt – also nicht nur auf glattem Asphalt, sondern auch mit dem Gedanken an wechselnde Strecken.
CB 500 F: Komfort für den Alltag, sportlich genug für Kurven
Die CB 500 F wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt, weil es unkompliziert bleibt. Die Sitzposition ist so, dass man nicht in eine zu aggressive Haltung gedrückt wird, aber trotzdem genug Kontrolle für zügige Landstraßenfahrten hat. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das ein guter Sweet Spot: Alltagstauglich, ohne langweilig zu werden.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Fahren
Gerade bei Einsteigern oder bei Fahrten im Stadtverkehr ist das Thema Bremsgefühl entscheidend.
Himalayan: Bremsen mit Fokus auf Stabilität
Die Himalayan vermittelt beim Bremsen ein Gefühl von Kontrolle. Das passt gut zum Adventure-Ansatz: Man möchte nicht nur schnell stoppen, sondern auch ruhig bleiben, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind. In der Praxis ist das Vertrauen in die Verzögerung ein wichtiger Punkt, wenn man öfter „gemischt“ fährt.
CB 500 F: Gut dosierbar für den Alltag
Die CB 500 F punktet vor allem durch ein leicht zu dosierendes Bremsverhalten. Das ist besonders hilfreich im Stadtverkehr und bei häufigen Stop-and-go-Situationen. Wer viel im Alltag unterwegs ist, profitiert von einem System, das sich berechenbar anfühlt.
Alltagstauglichkeit: Wartung, Teile, Nutzung
Ein Motorrad ist nicht nur für die Ausfahrt da, sondern auch für den Alltag drumherum.
Himalayan: Abenteuer-Feeling, aber mit „Reisegedanken“
Die Himalayan ist so positioniert, dass sie für viele Fahrerinnen und Fahrer auch dann interessant bleibt, wenn man das Motorrad langfristig nutzen möchte. Der Adventure-Charakter macht Lust auf Touren, und genau dafür ist sie im Gesamtkonzept stimmig. Wer gerne plant, aber auch flexibel bleibt, findet hier ein Motorrad, das zum „Mitnehmen“-Gedanken passt.
CB 500 F: Bewährter Ansatz für unkomplizierte Nutzung
Die CB 500 F steht für einen pragmatischen Ansatz. Gerade im Alltag ist das ein Vorteil: Das Motorrad wirkt wie ein zuverlässiger Begleiter, der nicht ständig „überrascht“. Dazu kommt, dass die CB-Baureihe insgesamt einen starken Ruf für Alltagstauglichkeit hat. Wer ein Motorrad sucht, das einfach funktioniert, wird das zu schätzen wissen.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Royal Enfield Himalayan
- Adventure-Charakter: lädt zu Touren und wechselnden Strecken ein.
- Stabiler Eindruck bei nicht ganz perfekten Straßen.
- Entspanntes Fahrgefühl, das nicht ständig nach „mehr“ verlangt.
Schwächen der Royal Enfield Himalayan
- Fokus auf Abenteuer: Wer nur Asphalt und kurze Strecken fährt, könnte den „Adventure-Mehrwert“ nicht voll ausspielen.
- Charakter: Nicht jeder mag das eher robuste, tourenorientierte Gefühl, wenn man maximal sportliche Leichtigkeit erwartet.
Stärken der Honda CB 500 F
- Alltagstauglich: leicht zu bewegen, gut dosierbar.
- Ausgewogenes Fahrgefühl für Stadt und Landstraße.
- Pragmatischer Gesamteindruck: wirkt wie ein verlässlicher Begleiter.
Schwächen der Honda CB 500 F
- Weniger Adventure-Fokus: Für ambitionierte Offroad-Ideen ist sie nicht die erste Wahl.
- Charakter: Wer ein Motorrad sucht, das „nach Reise“ aussieht und sich so anfühlt, wird eher bei der Himalayan fündig.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches zum eigenen Alltag und Fahrstil passt.
Royal Enfield Himalayan – die bessere Wahl für Entdecker
Die Himalayan ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die Touren planen oder zumindest gerne flexibel unterwegs sind. Wer gerne auch mal abseits der perfekten Strecke fährt, wird den Adventure-Ansatz als echten Vorteil erleben. Auch für Menschen, die ein Motorrad suchen, das nicht nur für die nächste Runde taugt, sondern für längere Zeit Spaß macht, ist die Himalayan eine starke Option.
Honda CB 500 F – die bessere Wahl für den Alltag
Die CB 500 F ist ideal, wenn der Schwerpunkt auf Alltag, Pendeln und Landstraßenfahrten liegt. Wer ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert anfühlt, gut dosierbar ist und zuverlässig funktioniert, trifft mit der Honda eine sehr stimmige Wahl. Auch für Einsteigerinnen und Einsteiger, die ein Motorrad suchen, das schnell Vertrauen aufbaut, ist die CB 500 F eine passende Richtung.
Fazit:
Die Royal Enfield Himalayan ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als Reise- und Entdeckermaschine genutzt werden soll: wechselnde Strecken, Touren mit offenem Ausgang und ein Fahrgefühl, das auf Stabilität und entspanntes Vorankommen setzt. Wer gerne „mehr als nur Asphalt“ denkt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda CB 500 F passt dagegen am besten zu Fahrerinnen und Fahrern, die ein unkompliziertes Alltagsmotorrad suchen: leicht zu bewegen, gut dosierbar und angenehm für Stadtverkehr sowie Landstraße. Wer ein Bike möchte, das schnell vertraut wirkt und im Alltag einfach Spaß macht, findet in der CB 500 F die passendere Option.
Kurz gesagt: Himalayan für Abenteuer und Touren, CB 500 F für Alltag und entspannte Fahrfreude.