| UVP | 5.920 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Preis-Leistung
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Laue Bremsen
- Nichts für Leistungsfetischisten
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.360 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 90/90-21 MC 56H | |
| Reifen hinten | 120/90-17 MC 64S | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Royal Enfield Himalayan vs MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Royal Enfield Himalayan und die MV Agusta Superveloce 800, steckt darin meist mehr als nur ein Designvergleich. Es geht um Fahrcharakter, Einsatzgebiet, Anspruch und darum, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag und auf längeren Touren anfühlen. Genau das wird in diesem Vergleich deutlich: Die Himalayan steht für bodenständigen Abenteuer-Charme und eine robuste, entspannte Art zu fahren. Die Superveloce 800 dagegen ist deutlich sportlicher gedacht – mit dem Anspruch, Kurven dynamisch zu nehmen und ein besonders intensives Fahrerlebnis zu liefern.
Grundidee: Abenteuer-Roadtrip vs. sportliche Performance
Die Royal Enfield Himalayan ist als Reise- und Tourenmaschine konzipiert, die auch abseits befestigter Wege nicht sofort die Flucht ergreift. Das merkt man am Gesamtkonzept: Sitzposition, Ergonomie und das Fahrgefühl sind darauf ausgelegt, lange Strecken entspannt zu absolvieren und dabei flexibel zu bleiben. Die MV Agusta Superveloce 800 verfolgt dagegen eine klar sportliche Linie. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern spürt: präziser, direkter und mit einem Fokus auf Dynamik.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede im direkten Vergleich
Beim Motor zeigen sich die größten Unterschiede im Charakter. Die Royal Enfield Himalayan setzt auf einen eher souveränen, gleichmäßigen Antrieb, der sich gut dosieren lässt. Das passt besonders zu Fahrten, bei denen nicht nur Tempo zählt, sondern auch Ruhe und Kontrolle. Die Maschine vermittelt das Gefühl, dass sie für längere Zeit „mitmacht“, ohne dass man ständig am Gas arbeitet.
Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen ist spürbar auf sportliche Reaktionen ausgelegt. Im Vergleich wirkt der Antrieb lebendiger und „anspringender“, wodurch sich Beschleunigung und Zwischenspurts deutlich dynamischer anfühlen. Wer häufig zügig unterwegs ist oder Kurven mit mehr Tempo ansteuert, wird die direkte Art der Superveloce 800 eher als Vorteil sehen.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Himalayan-Stärken: gleichmäßige Fahrbarkeit, entspannter Rhythmus, gut für Touren und wechselnde Bedingungen. Himalayan-Schwächen: weniger „sportlich“ im Gefühl, wenn maximale Dynamik im Vordergrund steht.
Superveloce-800-Stärken: spürbare Performance, sportliches Ansprechverhalten, macht Lust auf zügige Fahrweise. Superveloce-800-Schwächen: weniger passend, wenn vor allem Komfort, Gelassenheit und „einfach fahren“ wichtiger sind als maximale Agilität.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder in Kurven anfühlen
Im Handling zeigt sich die Philosophie beider Modelle sehr klar. Die Royal Enfield Himalayan wirkt wie ein Motorrad, das Stabilität und Kontrolle über rohe Sportlichkeit stellt. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, wodurch sich auch längere Strecken ohne ständiges Nachjustieren angenehm anfühlen. Gerade auf unebenem Untergrund oder bei wechselnden Straßenverhältnissen spielt die Himalayan ihre Stärken aus: Sie bleibt berechenbar und vermittelt Sicherheit.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen deutlich „kurvenorientierter“. Das Handling wirkt direkter, die Maschine reagiert schneller auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, die Linie sportlich zu fahren. Wer gerne dynamisch unterwegs ist, wird die Präzision und das agile Gefühl als klaren Vorteil sehen. Gleichzeitig kann das sportlichere Setup im Alltag weniger „entspannt“ wirken, etwa wenn viel Stadtverkehr oder lange Autobahnphasen anstehen.
Kurvenverhalten im Alltag
Im Vergleich ist die Himalayan eher die Wahl für eine souveräne, entspannte Kurvenfahrt – auch dann, wenn die Straße nicht perfekt ist. Die Superveloce 800 ist eher die Wahl für Fahrer, die Kurven aktiv gestalten und ein unmittelbares Feedback vom Motorrad möchten.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei den Bremsen zeigt sich ebenfalls ein Unterschied im Fokus. Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt insgesamt stärker auf sportliche Verzögerung ausgelegt: Das Gefühl beim Bremsen ist direkter, und die Maschine unterstützt zügige Fahrmanöver. Die Royal Enfield Himalayan bietet dagegen ein kontrolliertes, alltagstaugliches Bremsverhalten, das vor allem auf Stabilität und gut dosierbare Verzögerung setzt.
Beide Motorräder können sicher gefahren werden, aber die Art des Sicherheitsgefühls ist unterschiedlich: Die Superveloce 800 vermittelt mehr „Sport-Bremse“, während die Himalayan eher auf gleichmäßige Kontrolle setzt.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl auf langen Strecken
Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Royal Enfield Himalayan ist darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Die Sitzposition wirkt eher auf Touren abgestimmt, und die Maschine unterstützt eine entspannte Haltung. Das macht sie besonders interessant für Menschen, die nicht nur kurze Ausfahrten planen, sondern auch längere Strecken mit Pausen und Gepäck im Blick haben.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist ergonomisch stärker in Richtung sportliche Fahrhaltung ausgelegt. Das kann sich auf kurvigen Strecken sehr gut anfühlen, weil die Körperposition die Dynamik unterstützt. Für lange, eher ruhige Fahrten kann das Setup jedoch weniger „tourig“ wirken als bei der Himalayan – vor allem, wenn der Fokus auf maximaler Entspannung liegt.
Windschutz und Alltag
Im Alltag zählt oft, wie gut sich das Motorrad über längere Zeit „stressfrei“ fahren lässt. Die Himalayan punktet hier tendenziell mit einem unkomplizierten Tourencharakter. Die Superveloce 800 kann auf der anderen Seite mit einem intensiven Fahrgefühl überzeugen, verlangt aber eher nach einer bewussteren Fahrweise.
Ausstattung und Technik: Was im Vergleich auffällt
Technisch unterscheiden sich die Modelle deutlich in ihrer Ausrichtung. Die Royal Enfield Himalayan wirkt wie ein Motorrad, das auf praktische Nutzung und ein stimmiges Gesamtpaket setzt. Die Ausstattung ist eher zweckmäßig und darauf ausgelegt, dass man sich auf das Fahren konzentrieren kann – und nicht ständig an Menüs oder Features denkt.
Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt dagegen moderner und stärker auf Fahrerlebnis getrimmt. Im Vergleich fällt auf, dass die Superveloce 800 eher das Gefühl vermittelt, ein „Premium-Sportgerät“ zu sein. Das zeigt sich nicht nur im Look, sondern auch in der Art, wie sich das Motorrad insgesamt präsentiert.
Stärken und Schwächen bei Ausstattung
Himalayan-Stärken: zweckorientiert, tourentauglich im Denken, unkomplizierter Charakter. Himalayan-Schwächen: weniger „Hightech-Vibe“, wenn moderne Sport-Features im Vordergrund stehen.
Superveloce-800-Stärken: sportlicher Premium-Anspruch, intensives Fahrerlebnis, moderner Auftritt. Superveloce-800-Schwächen: weniger ideal, wenn vor allem robuste Alltagstauglichkeit und entspannte Touren im Fokus stehen.
Design und Sound: Eindruck zählt – aber anders
Design ist natürlich Geschmackssache, aber es beeinflusst, wie ein Motorrad im Alltag wahrgenommen wird. Die Royal Enfield Himalayan wirkt klassisch und abenteuerlich. Sie sieht aus, als wäre sie für Landstraßen, Schotterpisten und spontane Umwege gemacht. Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt dagegen wie ein Blickfang aus der Sportwelt: markant, hochwertig und auf Performance getrimmt.
Auch beim Sound und beim „Gefühl“ gibt es Unterschiede: Die Himalayan steht eher für einen bodenständigen, charaktervollen Ton. Die Superveloce 800 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gerne hört, weil es sportlich „arbeitet“.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich zeigt: Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise. Die Royal Enfield Himalayan ist besonders dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad als Reisebegleiter dienen soll. Wer gerne flexibel unterwegs ist, lange Strecken plant und dabei Wert auf Kontrolle und Alltagstauglichkeit legt, findet in der Himalayan eine stimmige Basis. Auch wenn die Fahrten nicht immer perfekt asphaltierte Straßen beinhalten, passt das Konzept.
Die MV Agusta Superveloce 800 lohnt sich vor allem für Fahrer, die sportliche Dynamik suchen. Wer Kurven aktiv fährt, Beschleunigung und direktes Feedback mag und das Motorrad als „Performance-Werkzeug“ versteht, wird die Superveloce 800 deutlich stärker als Antrieb für Fahrspaß erleben.
Typische Einsatzszenarien im Vergleich
- Himalayan: Touren, gemischte Strecken, entspanntes Fahren, Abenteuer-Feeling.
- Superveloce 800: sportliche Ausfahrten, kurvige Strecken, dynamische Fahrweise, Premium-Anspruch.
Fazit:
Die Royal Enfield Himalayan ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem als verlässlicher Reisebegleiter gedacht ist: entspanntes Fahrgefühl, kontrollierte Art in Kurven und ein Charakter, der auch auf wechselnden Straßenbedingungen Sicherheit vermittelt. Sie passt besonders zu Fahrern, die lange Strecken mögen, flexibel bleiben wollen und ein unkompliziertes Gesamtpaket suchen.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht: direkteres Ansprechverhalten, kurvenorientiertes Handling und ein insgesamt intensiveres Fahrerlebnis. Wer häufig zügig unterwegs ist, das Motorrad aktiv bewegt und dabei den Premium-Sportanspruch genießen möchte, wird mit der Superveloce 800 glücklicher.
Kurz gesagt: Himalayan für Abenteuer und Touren mit Gelassenheit, Superveloce 800 für Performance und Fahrspaß mit klar sportlichem Fokus.