| UVP | 5.920 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Preis-Leistung
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Laue Bremsen
- Nichts für Leistungsfetischisten
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.360 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 90/90-21 MC 56H | |
| Reifen hinten | 120/90-17 MC 64S | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
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Royal Enfield Himalayan vs Triumph Bonneville T100: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Royal Enfield Himalayan und die Triumph Bonneville T100, wird die Entscheidung selten nur eine Frage von Datenblättern. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle im Fahrgefühl, in der Alltagstauglichkeit und auf längeren Strecken? Dabei werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder gegeneinander gestellt – inklusive Stärken und Schwächen, die im Alltag wirklich zählen.
Erster Eindruck: Adventure-Roadtrip vs. klassischer Retro-Charme
Die Royal Enfield Himalayan steht für den Charakter eines bodenständigen Reise- und Abenteuer-Motorrads. Die Formensprache wirkt zweckmäßig, die Sitzposition eher aufrechte Kontrolle ausgelegt und das Motorrad macht von Anfang an klar: Hier geht es nicht nur um Asphalt, sondern auch um Wege, die nicht jeden Tag geteert sind.
Die Triumph Bonneville T100 dagegen verkörpert den klassischen Retro-Look. Das Motorrad wirkt wie gemacht für entspannte Ausfahrten, Stadtfahrten und Touren, bei denen Stil und Fahrkultur zusammenpassen. Die Linie ist stimmig, die Ergonomie auf Alltag und Komfort getrimmt und das Gesamtpaket zielt stärker auf „Genießen“ als auf „Erobern“.
Motorcharakter und Antrieb: Wie fühlt sich die Kraft an?
Im Vergleich zeigt sich schnell: Beide Motorräder sind nicht als Sportmaschinen gedacht, aber sie liefern ihre Art von Fahrfreude auf unterschiedliche Weise.
Royal Enfield Himalayan: Drehmomentgefühl für gleichmäßiges Fahren
Die Himalayan setzt auf einen Motorcharakter, der vor allem im unteren und mittleren Drehzahlbereich angenehm nutzbar ist. Das macht das Motorrad besonders für gleichmäßiges Cruisen interessant – auch dann, wenn die Strecke unruhig wird oder die Geschwindigkeit nicht konstant bleibt. Gerade bei wechselnden Bedingungen (Stadtverkehr, Landstraße, Schotterpisten) wirkt das Ansprechverhalten oft „handlich“ statt hektisch.
Triumph Bonneville T100: Drehfreude und kultiviertes Fahrgefühl
Die Bonneville T100 spielt ihre Stärken eher in der Art, wie sie sich über die Drehzahl aufbaut. Das Motorrad wirkt insgesamt runder und vermittelt ein sehr gefälliges Gefühl beim Beschleunigen. Wer gern zügig aus Kurven herausfährt oder auf der Landstraße mehr Dynamik möchte, findet hier häufig das passendere Setup. Die Kraftentfaltung wirkt weniger „zweckorientiert“ und mehr „fahrkulturell“.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich in der Zielrichtung. Die Himalayan ist auf Kontrolle ausgelegt, auch wenn die Straße nicht ideal ist. Die Bonneville T100 ist stärker auf ein harmonisches Fahrgefühl auf Asphalt getrimmt.
Himalayan: souverän auf wechselndem Untergrund
Die Royal Enfield Himalayan wirkt im Vergleich besonders dann stimmig, wenn der Untergrund variiert. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „mitgehen“ statt „kämpfen“. Gerade bei holprigen Abschnitten oder wenn die Reifen nicht nur auf glattem Asphalt arbeiten, zeigt sich die Stärke: Das Motorrad bleibt berechenbar und lässt sich kontrolliert bewegen.
Schwäche: Wer ausschließlich sportlich und sehr dynamisch fährt, kann das Setup als eher komfort- und kontrollorientiert wahrnehmen. Das ist nicht falsch – aber es ist eine andere Priorität.
Bonneville T100: leicht zu fahren, angenehm auf der Straße
Die Triumph Bonneville T100 fühlt sich im Alltag oft „einfach“ an: Sie lässt sich gut dosieren, wirkt stabil in der Linie und vermittelt ein sicheres Gefühl bei typischen Landstraßen- und Stadtfahrten. Das Fahrwerk unterstützt den Charakter des Motorrads: entspannt, aber nicht träge.
Schwäche: Sobald es abseits des Asphalts unruhiger wird, zeigt sich die Ausrichtung. Das Motorrad kann zwar mit Schotter und schlechten Straßen umgehen, aber es ist nicht der natürliche Lebensraum wie bei der Himalayan.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Beide Motorräder sind für den normalen Straßenbetrieb ausgelegt. Im Vergleich fällt jedoch auf, dass die Bremscharakteristik unterschiedlich „greift“: Die Triumph wirkt häufig feiner dosierbar, während die Himalayan eher auf robuste Alltagstauglichkeit setzt. In der Praxis bedeutet das: Bei der Bonneville fühlt sich das Bremsen oft präziser an, während die Himalayan in vielen Situationen zuverlässig bleibt, aber weniger „feinfühlig“ wirkt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Die Sitzposition ist ein zentraler Unterschied. Die Himalayan ist tendenziell auf eine aufrechtere Haltung ausgelegt, die Kontrolle und Übersicht unterstützt. Das hilft besonders bei längeren Fahrten, wenn der Rücken nicht permanent in eine sportliche Position gedrückt werden soll.
Die Bonneville T100 setzt stärker auf eine klassische, bequeme Tourenhaltung. Das Motorrad wirkt oft besonders passend für Fahrten, bei denen man nicht nur „ankommen“, sondern auch „entspannt fahren“ möchte.
Schwäche auf beiden Seiten: Je nach Körpergröße und Fahrstil kann die jeweils andere Haltung weniger ideal sein. Wer häufig sehr lange Strecken fährt, sollte vor der Entscheidung unbedingt auf die persönliche Ergonomie achten – denn genau dort entscheidet sich Komfort.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. purer Charakter
Im Vergleich zeigt sich, dass die Triumph Bonneville T100 häufig den Eindruck eines runderen Gesamtpakets vermittelt, während die Himalayan ihren Fokus stärker auf das Wesentliche legt. Das bedeutet nicht, dass eine Seite „besser“ ist – aber die Prioritäten sind verschieden.
Die Bonneville kann mit einer Ausstattung überzeugen, die sich im Alltag angenehm anfühlt: Bedienung, Fahrmodi bzw. Assistenzthemen (je nach Ausstattungsstand) und die Art, wie das Motorrad „mitdenkt“. Die Himalayan punktet dagegen mit einem eher zweckmäßigen Ansatz: weniger Ablenkung, mehr Fokus auf Fahrgefühl und Nutzbarkeit.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Touren
Für die Stadt zählt vor allem Übersicht, Handlichkeit und ein Motor, der im Verkehr nicht nervt. Die Himalayan ist dabei oft dann im Vorteil, wenn man gern „mit Gefühl“ fährt und auch mal über unebene Abschnitte oder schlechte Straßen kommt. Die aufrechte Haltung und die kontrollierte Art zu fahren helfen im Alltag.
Die Bonneville T100 ist besonders stark, wenn der Alltag vor allem aus Asphalt besteht und man Wert auf ein stimmiges Gesamtgefühl legt. Das Motorrad wirkt oft „bereit“ für jede Fahrt – vom kurzen Weg bis zur längeren Runde.
Touren und Reichweite: Wie gut sind beide für längere Strecken?
Auf längeren Strecken zeigt sich der Unterschied zwischen „Reise mit Abenteuer-Option“ und „Reise mit Komfort-Fokus“.
Himalayan: Reise-Feeling mit Abenteuer-Potenzial
Die Himalayan ist im Vergleich besonders interessant, wenn Touren auch mal abseits der perfekten Strecke stattfinden. Das Motorrad macht Lust auf Umwege, weil es nicht so empfindlich wirkt wie reine Straßenmaschinen. Dazu kommt: Die Art, wie der Motor und das Fahrwerk zusammenarbeiten, unterstützt gleichmäßiges Fahren über längere Zeit.
Schwäche: Wer sehr hohe Ansprüche an sportliche Beschleunigung oder „Autobahn-Tempo“ hat, wird die Ausrichtung eher als begrenzt wahrnehmen.
Bonneville T100: Komfort und Fahrkultur für entspannte Kilometer
Die Bonneville T100 ist stark, wenn die Tour vor allem aus Landstraße und gemütlichem Tempo besteht. Das Motorrad vermittelt ein sehr angenehmes Fahrgefühl, und die klassische Ausstrahlung macht jede Fahrt zu einem Erlebnis. Für viele Fahrer ist das genau die richtige Mischung aus Alltagstauglichkeit und Tourenkomfort.
Schwäche: Wer regelmäßig längere Strecken mit schlechtem Untergrund plant oder bewusst Offroad-Abschnitte einplant, wird die Himalayan als passender empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Himalayan – Stärken
- Adventure-orientiertes Fahrgefühl mit guter Kontrolle auf wechselndem Untergrund
- Praktische, eher aufrechte Ergonomie für Übersicht und entspannte Haltung
- Charakter, der Umwege und unperfekte Strecken motiviert
Royal Enfield Himalayan – Schwächen
- Weniger Fokus auf maximale Feinheit im sportlichen Fahrstil auf Asphalt
- Für Fahrer, die stark auf „Straßen-Performance“ setzen, wirkt die Ausrichtung weniger passend
Triumph Bonneville T100 – Stärken
- Sehr stimmiges, kultiviertes Fahrgefühl auf Asphalt
- Angenehme Dosierbarkeit und oft ein runderes Gesamtpaket
- Retro-Charme, der sich im Alltag und auf Touren gleichermaßen gut anfühlt
Triumph Bonneville T100 – Schwächen
- Abseits des Asphalts weniger „natürlich“ als die Himalayan
- Wer ein kompromissloses Reise-/Adventure-Motorrad sucht, findet hier eher eine straßenorientierte Lösung
Welche Wahl ist sinnvoll? Entscheidungshilfe nach Fahrprofil
Wenn die Entscheidung schwerfällt, hilft ein Blick auf das eigene Fahrprofil. Die Himalayan ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Touren häufig gemischt sind: Stadt, Landstraße und gelegentlich auch schlechterer Untergrund. Das Motorrad wirkt dann wie ein verlässlicher Begleiter, der nicht nur auf dem Papier überzeugt.
Die Bonneville T100 ist dagegen die passendere Option, wenn der Fokus klar auf Asphalt liegt und das Motorrad vor allem Komfort, Fahrkultur und ein stimmiges Gesamtgefühl liefern soll. Wer gern entspannt unterwegs ist und dabei nicht auf Stil verzichten möchte, wird hier häufig glücklicher.
Fazit:
Die Royal Enfield Himalayan ist für alle interessant, die ein Motorrad suchen, das nicht nur auf perfektem Asphalt funktioniert, sondern auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer Touren mit Abenteuer-Option plant, gern kontrolliert fährt und eine eher zweckmäßige, robuste Art des Motorradfahrens mag, findet in der Himalayan einen starken Partner.
Die Triumph Bonneville T100 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag und die meisten Touren klar straßenorientiert sind und ein kultiviertes, harmonisches Fahrgefühl im Vordergrund steht. Wer Komfort, Retro-Charme und ein stimmiges Gesamtpaket sucht, wird mit der Bonneville T100 sehr wahrscheinlich zufriedener sein.
Kurz gesagt: Himalayan für „Reise mit Umwegen“, Bonneville T100 für „Fahren mit Stil auf Asphalt“ – und die Entscheidung fällt leichter, sobald das eigene Streckenprofil im Kopf klar ist.