| UVP | 5.920 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Preis-Leistung
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Laue Bremsen
- Nichts für Leistungsfetischisten
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.360 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 90/90-21 MC 56H | |
| Reifen hinten | 120/90-17 MC 64S | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Royal Enfield Himalayan vs Yamaha Tracer 9 GT Plus – Vergleich für Straße, Tour und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick: Die Royal Enfield Himalayan steht für bodenständigen Abenteuer-Charakter, unkomplizierte Handhabung und das Gefühl, auch abseits der perfekten Straße entspannt unterwegs zu sein. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen ist klar auf Touren und Dynamik ausgelegt – mit moderner Elektronik, hohem Komfortanspruch und einem Fahrgefühl, das auf der Straße besonders souverän wirkt. Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle gegeneinander gestellt, damit schnell klar wird, welches Motorrad eher zum eigenen Stil passt.
Grundcharakter: Abenteuer-Feeling vs. sportlich-tourender Anspruch
Die Himalayan wirkt wie ein Motorrad, das man nicht ständig „verwaltet“, sondern einfach fährt. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, kontrollierten Vorankommen – ideal für Strecken, bei denen Schotter, Feldwege oder weniger perfekte Straßen zum Alltag gehören. Die Tracer 9 GT Plus ist dagegen ein Motorrad, das auf der Straße seine Stärken ausspielt: Sie vermittelt Tempo, Stabilität und ein sehr modernes Gesamtpaket. Wer häufig lange Strecken fährt oder gern zügig unterwegs ist, spürt schnell den Unterschied im Charakter.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der aufgelisteten Motor- und Leistungswerte zeigt sich: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist deutlich stärker auf Durchzug und zügiges Fahren ausgelegt. Das macht sich besonders bei Überholvorgängen und auf Autobahn- oder Landstraßenabschnitten bemerkbar, wo konstante Geschwindigkeit und Reserven wichtig sind. Die Royal Enfield Himalayan spielt ihre Stärken eher in einem anderen Bereich aus: Sie wirkt weniger „druckvoll“, dafür sehr berechenbar und genügsam im Umgang. Das ist nicht als Nachteil zu verstehen, sondern als anderer Fokus – nämlich auf kontrollierte Progression statt auf maximale Beschleunigung.
Stärken und Schwächen im Fahralltag
- Himalayan: Stärken liegen in der entspannten Handhabung und dem souveränen Gefühl bei wechselnden Untergründen. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn konsequent hohe Fahrgeschwindigkeiten oder sportliche Ansprüche im Vordergrund stehen.
- Tracer 9 GT Plus: Stärken liegen in der Leistungsentfaltung und dem dynamischen Fahrgefühl. Schwächen können sich ergeben, wenn das Motorrad „zu viel“ sein soll – etwa bei sehr langsamen Offroad-Passagen, wo ein leichteres, simpler aufgebautes Konzept oft entspannter wirkt.
Fahrwerk und Handling: Kontrolle bei Tempo und auf wechselndem Untergrund
Beim Vergleich der Fahrwerkswerte wird deutlich, dass die Tracer 9 GT Plus auf Stabilität und Fahrpräzision ausgelegt ist. Das hilft besonders bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Touren, weil das Motorrad ruhig bleibt und Richtungswechsel sauber unterstützt. Die Himalayan ist hingegen stärker auf „funktionierende Einfachheit“ ausgelegt: Das Handling wirkt zugänglich, und das Motorrad vermittelt Vertrauen auf unebenem Terrain. Wer viel auf Straße fährt, profitiert von der Yamaha-typischen Souveränität. Wer dagegen regelmäßig abseits der perfekten Fahrbahn unterwegs ist, findet in der Himalayan-Philosophie oft den entspannteren Begleiter.
Lenken, Gewicht und Alltag
Auch wenn beide Motorräder für unterschiedliche Einsatzzwecke gebaut sind, zeigt der Vergleich: Die Himalayan wirkt im Handling oft leichter zu „managen“, besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten oder beim Rangieren. Die Tracer 9 GT Plus verlangt mehr Aufmerksamkeit beim langsamen Fahren, belohnt dafür aber auf der Strecke mit einem sehr stabilen und komfortablen Fahrgefühl.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Verzögerung und Dosierbarkeit
Die aufgelisteten Bremswerte und das Gesamtkonzept zeigen einen klaren Unterschied: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus bietet ein Setup, das auf sportlichere Anforderungen und hohe Belastung ausgelegt ist. Das sorgt für ein starkes Sicherheitsgefühl, besonders bei zügiger Fahrweise oder wenn es häufiger „stop-and-go“ wird. Die Royal Enfield Himalayan ist ebenfalls auf Alltag und Tour ausgelegt, wirkt aber eher als Motorrad, bei dem man mit ruhigerer Gangart plant. In der Praxis bedeutet das: Die Yamaha spielt ihre Bremsstärken bei dynamischem Fahren aus, die Himalayan überzeugt durch gutmütige Dosierbarkeit und ein kontrolliertes Ansprechverhalten.
Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer vs. reduzierte Philosophie
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der Elektronik. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist deutlich stärker auf Assistenzsysteme und moderne Fahrmodi ausgerichtet. Das macht das Motorrad besonders alltagstauglich, weil sich das Fahrverhalten je nach Situation anpassen lässt und man sich auf die Stabilität verlassen kann. Die Himalayan setzt dagegen stärker auf ein unkompliziertes Fahrerlebnis. Das kann ein Vorteil sein, wenn man weniger „Regelung“ möchte und lieber direkt mit dem Motorrad arbeitet.
Stärken und Schwächen der Elektronik
- Tracer 9 GT Plus: Stärken liegen in der Unterstützung bei wechselnden Bedingungen und in der insgesamt sehr modernen Abstimmung. Schwächen sind eher indirekt: Wer bewusst „pur“ fahren möchte, kann die Vielzahl an Optionen als weniger intuitiv empfinden.
- Himalayan: Stärken liegen in der Klarheit und dem unkomplizierten Charakter. Schwächen zeigen sich, wenn man maximale Unterstützung bei dynamischer Fahrweise oder in komplexen Situationen erwartet.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Tourentauglichkeit
Im Vergleich der Komfort- und Ergonomie-Aspekte wird schnell klar, warum die Yamaha Tracer 9 GT Plus als Tourer wahrgenommen wird. Die aufgelisteten Ausstattungsdetails rund um Windschutz, Sitzkomfort und die generelle Ausrichtung auf längere Strecken sprechen eine deutliche Sprache: Die Yamaha ist gemacht für Kilometer, bei denen man nicht ständig „nachjustieren“ muss. Die Himalayan ist ebenfalls tourentauglich, aber mit anderer Priorität: Sie wirkt eher wie ein Motorrad, das man für Abenteuer nutzt, bei denen Komfort nicht im Sinne von „High-End-Polster“ im Vordergrund steht, sondern im Sinne von „funktioniert zuverlässig und bleibt handlich“.
Für lange Strecken vs. wechselnde Strecken
Wer häufig Autobahn und zügige Landstraßen fährt, profitiert von der Yamaha-typischen Tourenruhe. Wer dagegen Touren plant, bei denen die Route bewusst auch über Nebenstraßen, Schotter oder unvorhersehbare Abschnitte führt, findet in der Himalayan-Philosophie oft mehr Leichtigkeit.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Beim Vergleich der aufgelisteten Ausstattung wird deutlich, dass die Tracer 9 GT Plus in vielen Punkten auf „bereit für alles“ ausgelegt ist. Das zeigt sich in der modernen Ausstattung, die das Motorrad für Touren und Alltag besonders angenehm macht. Die Himalayan punktet dagegen mit einem Konzept, das weniger „Show“ braucht und mehr auf Nutzbarkeit setzt. Gerade bei Fahrten, bei denen man sich nicht ständig um empfindliche Details kümmern möchte, kann diese Art von Robustheit im Gefühl überzeugen.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- Himalayan: Stärken liegen in der unkomplizierten Nutzung und dem Abenteuerfokus. Schwächen zeigen sich eher bei maximalem Komfortanspruch und bei sehr hohen Geschwindigkeiten.
- Tracer 9 GT Plus: Stärken liegen in Komfort, Ausstattung und dynamischer Performance. Schwächen liegen eher im „Einsatzprofil“: Wer hauptsächlich Offroad im engeren Sinn fährt oder ein sehr leichtes Motorrad sucht, wird die Yamaha vermutlich weniger passend finden.
Welche Zielgruppe passt zu welchem Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Royal Enfield Himalayan ist besonders attraktiv für Menschen, die ein Motorrad suchen, das Abenteuer zulässt, ohne kompliziert zu werden. Sie eignet sich für Touren, bei denen die Route wichtiger ist als die Geschwindigkeit – und für Fahrer, die gern selbst entscheiden, wie weit es „raus“ geht. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen die bessere Wahl für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren, gern zügig unterwegs sind und dabei Wert auf Komfort, moderne Elektronik und ein sehr stabiles Fahrgefühl legen.
Typische Einsatzszenarien
- Himalayan: Landstraßen mit Abstechern, Schotterabschnitte, entspannte Touren, Alltag mit Abenteuer-Charakter.
- Tracer 9 GT Plus: Pendeln und Touren, lange Autobahn- und Landstraßenabschnitte, dynamisches Fahren mit viel Komfort.
Fazit:
Die Royal Enfield Himalayan ist die passendere Wahl für alle, die ein Motorrad mit Abenteuer-Charakter suchen: Sie wirkt zugänglich, unkompliziert und eignet sich besonders für Touren, bei denen die Route auch mal abseits der perfekten Straße verläuft. Ihre Stärken liegen im kontrollierten, bodenständigen Fahrgefühl und in der Leichtigkeit, das Motorrad im Alltag zu nutzen. Wer dagegen häufig sehr hohe Geschwindigkeiten fährt oder ein Maximum an Komfort und Unterstützung erwartet, wird eher an Grenzen stoßen.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus gewinnt den Vergleich, wenn Komfort, moderne Elektronik und dynamische Performance im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken bei langen Strecken, zügiger Fahrweise und in Situationen aus, in denen Stabilität und Assistenzsysteme besonders wertvoll sind. Für Fahrer, die ein tourentaugliches Allround-Paket mit sportlichem Charakter suchen, ist sie die bessere Wahl. Kurz gesagt: Himalayan für Abenteuer mit entspannter Kontrolle, Tracer 9 GT Plus für Touren mit Komfort und Power.