| UVP | 4.520 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Handling
- Optik
- Sound
- Preis
- Leistung
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 181 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 102)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahl-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Hunter 350 ist ein Motorrad wie ein guter Freund. Sie strahlt eine extreme Gelassenheit aus und ist so einfach zu fahren wie kaum ein anderes Bike. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der Ergonomie passt sie für jeden Biker, egal welcher Statue. Natürlich darf man von ihr vor allem bezüglich der Fahrleistungen keine Wunder erwarten, aber das wird auch niemand tun, der einen Kauf in Erwägung zieht. Sie ist schön und schlicht und viel kaputt gehen kann an dieser Maschine auch nicht. Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Benzin- und Werkstattkosten dürften sich auf ein Minimum beschränken. Günstiger und stylischer kann man kaum unterwegs sein – wenn überhaupt vielleicht mit der Classic 350.Wettbewerber der Royal Enfield Hunter 350 sind (neben den schon genannten 350er aus dem eigenen Haus) die Mash Five Hundred, Benelli Imperiale 400, Mondial HPS 300i und die Brixton Felsberg 250. Vielen Dank an KSR für die Teststellung der Hunter 350.
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Royal Enfield HNTR 350 vs. Ducati Supersport 950 S – Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Royal Enfield HNTR 350 und die Ducati Supersport 950 S, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Vielmehr zeigt sich schnell, wie verschieden die Philosophie dahinter ist: Die eine Maschine steht für entspanntes, modernes Retro-Feeling und einen unkomplizierten Einstieg in sportlichere Fahrten. Die andere ist klar auf Performance, Präzision und sportliche Dynamik ausgelegt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Fahrstil zu finden.
Erster Eindruck: Stil, Haltung und Zielgruppe
Die Royal Enfield HNTR 350 wirkt wie ein Motorrad, das man gerne im Alltag nutzt: nahbar, charakterstark und mit einer Optik, die sofort wiedererkennbar ist. Sie richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nach „maximal“ schreit, sondern nach „macht Spaß, ohne Stress“. Die Ducati Supersport 950 S dagegen steht für eine deutlich sportlichere Ausrichtung. Schon das Gesamtbild signalisiert: Hier geht es um Agilität, Tempo und ein präzises Zusammenspiel aus Fahrer, Maschine und Fahrbahn.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Leistung
Im direkten Vergleich zeigt sich, dass die Royal Enfield HNTR 350 eher auf ein harmonisches, alltagstaugliches Ansprechverhalten setzt. Der Motorcharakter wirkt zugänglich und eignet sich besonders für gleichmäßiges Fahren, Stadtverkehr und entspannte Landstraßenrunden. Wer häufig im Alltag unterwegs ist oder das Motorrad auch mal ohne „Sportmodus im Kopf“ bewegt, wird die unkomplizierte Art schnell zu schätzen wissen.
Die Ducati Supersport 950 S spielt dagegen in einer anderen Liga, wenn es um sportliche Dynamik geht. Das Fahrgefühl ist spürbar direkter: Gasannahme, Durchzug und die Art, wie der Motor mit zunehmender Drehzahl „mitarbeitet“, zielen klar auf zügiges Fahren. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die Kurven nicht nur durchrollen, sondern aktiv gestalten möchten.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder in Kurven anfühlen
Beim Thema Fahrwerk und Handling wird der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die Royal Enfield HNTR 350 vermittelt ein eher ruhiges, gutmütiges Gefühl. Das Motorrad lässt sich kontrolliert bewegen und wirkt dabei nicht überfordert – auch dann nicht, wenn die Strecke mal unruhiger ist oder der Fokus eher auf Komfort als auf maximaler Schräglage liegt.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen auf sportliche Präzision getrimmt. In schnellen Richtungswechseln und beim zügigen Kurvenfahren zeigt sich die Stärke: Das Motorrad folgt williger, wirkt stabil und unterstützt das sportliche Fahren. Gleichzeitig ist das Handling so ausgelegt, dass man die Dynamik auch wirklich nutzen möchte – wer eher entspannt unterwegs ist, merkt zwar schnell die Qualität, aber nicht zwingend den „Mehrwert“ im Alltag.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Bei Bremsen geht es nicht nur um „starkes Verzögern“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Royal Enfield HNTR 350 bietet eine Bremscharakteristik, die sich für den Alltag gut anfühlt: kontrollierbar, vorhersehbar und passend für moderates Tempo. Das ist ein Plus, wenn häufig Stadtverkehr, Ampeln und wechselnde Bedingungen anstehen.
Die Ducati Supersport 950 S bringt hier eine deutlich sportlichere Auslegung mit. Die Bremsleistung wirkt auf sportliches Fahren abgestimmt, mit einem Setup, das auch bei höherem Tempo Vertrauen gibt. Gerade auf Landstraßen oder bei zügigen Ausfahrten spielt das seine Vorteile aus: Bremsen fühlt sich direkter an und unterstützt das dynamische Fahren.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Sportlichkeit
Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Royal Enfield HNTR 350 ist so gestaltet, dass sie sich für längere Alltagsfahrten angenehm anfühlt. Die Sitzposition wirkt weniger „eingeklemmt“, wodurch sich das Motorrad auch für Fahrer eignet, die nicht dauerhaft in einer sportlichen Haltung unterwegs sein wollen.
Die Ducati Supersport 950 S setzt stärker auf eine sportliche Sitzposition. Das kann auf der einen Seite ein Vorteil sein, weil die Maschine dadurch beim sportlichen Fahren unterstützt. Auf der anderen Seite ist sie für Fahrten gedacht, bei denen man bewusst die sportliche Ausrichtung nutzt. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder lange Strecken eher entspannt fährt, sollte darauf achten, ob die eigene Erwartung an Komfort zu dieser Haltung passt.
Ausstattung und Alltag: Was man im täglichen Betrieb wirklich merkt
Im Alltag zählt nicht nur die reine Performance, sondern auch die Ausstattung und wie sie den Alltag erleichtert. Die Royal Enfield HNTR 350 punktet vor allem mit einem stimmigen Gesamtpaket, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt. Das Motorrad wirkt wie ein verlässlicher Begleiter, der nicht ständig nach „mehr“ verlangt, sondern einfach funktioniert.
Die Ducati Supersport 950 S ist stärker auf das sportliche Fahrerlebnis ausgerichtet. Dadurch kann die Ausstattung das Gefühl verstärken, dass man ein Motorrad fährt, das für Dynamik gemacht ist. Wer Technik und sportliche Features mag, wird hier eher auf seine Kosten kommen. Wer dagegen vor allem ein unkompliziertes Motorrad für den täglichen Weg sucht, könnte die sportliche Ausrichtung als „zu viel“ empfinden – nicht weil sie schlecht ist, sondern weil sie nicht zur eigenen Nutzung passt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield HNTR 350: Stärken
- Alltagstaugliches Fahrgefühl mit gutmütiger Charakteristik.
- Entspanntes Handling, das auch ohne sportliche Ambitionen Spaß macht.
- Stimmiges Konzept aus Design und unkomplizierter Nutzbarkeit.
Royal Enfield HNTR 350: Schwächen
- Wer maximale sportliche Dynamik sucht, wird die Grenzen schneller spüren.
- Bei sehr zügigem Fahren steht eher Komfort und Kontrolle im Vordergrund als „Rennstrecken-Feeling“.
Ducati Supersport 950 S: Stärken
- Sportlich präzises Fahrverhalten mit klarer Dynamik.
- Stärkerer Fokus auf Performance bei Motor, Handling und Bremsen.
- Sportliche Ergonomie, die das aktive Fahren unterstützt.
Ducati Supersport 950 S: Schwächen
- Die sportliche Ausrichtung kann im Alltag weniger „entspannt“ wirken.
- Wer primär Komfort und unkomplizierte Nutzung priorisiert, bekommt zwar Qualität, aber nicht zwingend den maximalen Nutzen.
Welche Maschine passt besser? Entscheidung nach Fahrprofil
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Royal Enfield HNTR 350 ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das im Alltag überzeugt: kurze Wege, Stadtverkehr, entspannte Landstraßen und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach „mehr“ ruft. Sie ist eine gute Wahl, wenn das Motorrad vor allem zugänglich, angenehm und unkompliziert sein soll.
Die Ducati Supersport 950 S ist die bessere Wahl, wenn sportliche Ambitionen im Vordergrund stehen: zügige Ausfahrten, Kurvenfahrten mit Anspruch und ein Motorrad, das die eigene Fahrweise aktiv unterstützt. Wer das Gefühl mag, dass Motor, Fahrwerk und Bremsen wie aus einem Guss arbeiten, wird die Stärken der Ducati besonders deutlich spüren.
Fazit:
Die Royal Enfield HNTR 350 ist die passende Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag suchen, das sich leicht beherrschen lässt und dabei Charakter zeigt. Sie überzeugt mit einem zugänglichen Fahrgefühl, kontrollierbarer Bremsdosierung und einer Ergonomie, die nicht permanent auf sportliche Haltung setzt. Wer vor allem entspannt fährt, dabei aber nicht auf Stil verzichten möchte, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Ducati Supersport 950 S lohnt sich vor allem dann, wenn sportliche Dynamik im Mittelpunkt steht. Im Vergleich zeigt sie ihre Stärken besonders bei zügigem Fahren: präziseres Handling, sportlich abgestimmte Bremsen und ein Motorcharakter, der Kurvenfahrten und dynamische Ausfahrten spürbar unterstützt. Wer regelmäßig die Grenzen des eigenen Fahrens ausloten möchte und dabei ein Motorrad sucht, das aktiv mitarbeitet, trifft mit der Ducati die bessere Wahl.