| UVP | 4.520 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Handling
- Optik
- Sound
- Preis
- Leistung
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 181 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 102)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahl-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Hunter 350 ist ein Motorrad wie ein guter Freund. Sie strahlt eine extreme Gelassenheit aus und ist so einfach zu fahren wie kaum ein anderes Bike. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der Ergonomie passt sie für jeden Biker, egal welcher Statue. Natürlich darf man von ihr vor allem bezüglich der Fahrleistungen keine Wunder erwarten, aber das wird auch niemand tun, der einen Kauf in Erwägung zieht. Sie ist schön und schlicht und viel kaputt gehen kann an dieser Maschine auch nicht. Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Benzin- und Werkstattkosten dürften sich auf ein Minimum beschränken. Günstiger und stylischer kann man kaum unterwegs sein – wenn überhaupt vielleicht mit der Classic 350.Wettbewerber der Royal Enfield Hunter 350 sind (neben den schon genannten 350er aus dem eigenen Haus) die Mash Five Hundred, Benelli Imperiale 400, Mondial HPS 300i und die Brixton Felsberg 250. Vielen Dank an KSR für die Teststellung der Hunter 350.
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Royal Enfield HNTR 350 vs Kawasaki W 800: Vergleich für Retro-Fans
Wenn es um klassische Optik, entspanntes Cruisen und ein Motorrad geht, das sich nicht wie ein reines „Transportmittel“ anfühlt, landen viele schnell bei zwei Namen: Royal Enfield HNTR 350 und Kawasaki W 800. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick vertraut und zeitlos – doch dahinter stecken sehr unterschiedliche Konzepte. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Motorräder im Fahrgefühl, im Charakter und in der Art, wie sie den Alltag oder längere Touren begleiten?
Erster Eindruck: Retro-Design, aber mit unterschiedlicher Philosophie
Die Royal Enfield HNTR 350 setzt auf eine moderne Interpretation klassischer Formen. Das Motorrad wirkt kompakt, leicht zugänglich und macht Lust auf kurze Wege genauso wie auf gemütliche Ausfahrten. Die Kawasaki W 800 dagegen steht für „Old-School“ im größeren Maßstab: deutlich massiver, mit einer Präsenz, die man auf der Straße sofort wahrnimmt. Wer eine Maschine sucht, die sich wie ein Stück Motorradgeschichte anfühlt, findet in der W 800 schnell den passenden Ton.
Stärken im Look & in der Wirkung
Beide Bikes punkten optisch – aber auf verschiedene Weise. Die HNTR 350 wirkt eher agil und alltagstauglich, während die W 800 stärker nach „großem Retro“ aussieht. Das ist nicht nur Geschmackssache: Die Optik beeinflusst auch, wie sich das Motorrad im Kopf anfühlt – und damit oft die Erwartungen an das Fahrverhalten.
Motorcharakter: Leichtes Ansprechverhalten vs. klassischer Drehmoment-Flow
Beim Motor geht es bei beiden Modellen um mehr als nur Leistung. Entscheidend ist, wie sich die Kraft auf der Straße anfühlt. Die Royal Enfield HNTR 350 ist darauf ausgelegt, im Alltag unkompliziert zu funktionieren. Das bedeutet: ein Motor, der sich gut dosieren lässt, der in der Stadt nicht nervt und der auf Landstraßen für entspanntes Tempo gemacht ist. Die Kawasaki W 800 verfolgt dagegen einen eher „klassischen“ Ansatz: Der Charakter wirkt ruhiger und gleichzeitig kerniger, mit einem Fahrgefühl, das stärker auf gleichmäßiges Gleiten und kontrolliertes Tempo setzt.
Vergleich der Fahrweise
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die HNTR 350 passt besonders gut zu Fahrern, die häufig im Stadtverkehr unterwegs sind oder ein Motorrad möchten, das sich schnell „in den Alltag einfügt“. Die W 800 ist eher die Wahl für Menschen, die bewusst fahren, die Drehzahlen nicht ständig „jagen“ wollen und die den Motorlauf als Teil des Erlebnisses sehen.
Fahrgefühl & Handling: Agilität im Alltag vs. souveräne Ruhe
Das Handling ist bei beiden Motorrädern ein wichtiger Punkt, weil es den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht dauerhaft Freude“ ausmacht. Die Royal Enfield HNTR 350 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es eng wird: beim Rangieren, beim Stop-and-Go und bei häufigen Richtungswechseln. Das Motorrad wirkt dadurch besonders zugänglich – gerade wenn das eigene Fahrprofil eher urban ist.
Die Kawasaki W 800 fühlt sich dagegen wie ein Motorrad an, das Stabilität und Ruhe ausstrahlt. Das heißt nicht, dass sie träge ist – aber sie vermittelt mehr „Souveränität“ als „Spritzigkeit“. Auf längeren Strecken kann genau das ein Vorteil sein: weniger hektisches Gefühl, mehr Gelassenheit.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die HNTR 350 hat den Vorteil, dass sie im Alltag leichter zu handhaben wirkt und sich schnell in den Tagesablauf einfügt. Eine mögliche Schwäche kann sich daraus ergeben, wenn man sehr sportlich oder sehr „hoch“ unterwegs sein möchte: Dann fehlt eher das breite Reserven-Gefühl, das größere Motorräder oft vermitteln. Die W 800 bietet dieses Reserven-Gefühl eher – kann dafür aber im engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“ wirken als die kompakter ausgelegte HNTR 350.
Komfort & Sitzposition: Kurzstrecke vs. Langstrecke
Komfort ist bei Retro-Motorrädern besonders wichtig, weil die Sitzhaltung oft bewusst gewählt ist: nicht zu sportlich, aber auch nicht immer so bequem wie bei einem Tourer. Die Royal Enfield HNTR 350 wirkt darauf ausgelegt, dass man sich schnell wohlfühlt und auch längere Fahrten ohne ständiges Umsetzen gut übersteht. Die Kawasaki W 800 zielt stärker auf ein „klassisches“ Cruiser-Gefühl: Die Sitzposition unterstützt das entspannte Fahren, und auf Landstraßen kann das sehr angenehm sein.
Was im Vergleich auffällt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die HNTR 350 ist oft die angenehmere Wahl, wenn der Fokus auf häufigen Stopps, kurzen Wegen und unkompliziertem Handling liegt. Die W 800 ist eher die Wahl, wenn das Motorrad auch auf längeren Strecken „ruhig“ bleiben soll und das Fahrgefühl über Stunden im Vordergrund steht.
Bremsen, Fahrwerk & Alltagssicherheit
Bei einem Motorradvergleich sollte man nicht nur auf den Motor schauen. Gerade im Alltag sind Bremsen und Fahrwerk entscheidend, weil sie das Vertrauen im Verkehr prägen. Beide Modelle sind so ausgelegt, dass sie im normalen Fahrbetrieb sicher und kontrollierbar wirken. Die Kawasaki W 800 vermittelt dabei häufig das Gefühl, dass sie auch bei zügigerem Fahren stabil bleibt. Die Royal Enfield HNTR 350 punktet eher durch unkomplizierte Beherrschbarkeit und ein Handling, das sich auch bei wechselnden Bedingungen gut anfühlt.
Stärken und Schwächen im Detail
Die W 800 kann im Vergleich besonders dann überzeugen, wenn das Motorrad „gelassen“ funktionieren soll – also wenn man nicht ständig am Limit arbeitet. Die HNTR 350 kann dagegen ihre Stärken ausspielen, wenn man ein Motorrad sucht, das sich leicht dosieren lässt und das man auch im Alltag ohne großen Aufwand fahren möchte. Eine mögliche Schwäche der HNTR 350 zeigt sich eher dann, wenn man sehr dynamisch unterwegs sein will und dabei dauerhaft hohe Reserven erwartet.
Technik, Wartung & Alltagsthemen
Technik und Wartung sind oft der Teil, der im Kaufprozess unterschätzt wird. Bei beiden Motorrädern spielt die Verfügbarkeit von Teilen und die allgemeine Servicefreundlichkeit eine Rolle. In der Praxis ist es hilfreich, vor dem Kauf zu prüfen, wie gut sich das eigene Wunschmodell im Umfeld warten lässt und wie unkompliziert sich typische Wartungsarbeiten gestalten. Gerade bei Retro-Bikes ist es außerdem sinnvoll, auf die Pflege und den Zustand zu achten – denn Optik und Technik hängen hier oft zusammen.
Gebrauchtkauf: Worauf achten?
Beim Gebrauchtkauf lohnt sich ein Blick auf Verschleißteile, Wartungsnachweise und den allgemeinen Pflegezustand. Bei beiden Modellen gilt: Wer regelmäßig gefahren und gepflegt hat, bekommt meist ein deutlich besseres Gesamtpaket. Wer dagegen ein „Projekt“ sucht, sollte sich bewusst sein, dass Retro-Optik auch bedeutet, dass man genauer hinschauen muss.
Für wen passt welches Motorrad?
Damit der Vergleich wirklich hilft, lohnt sich der Blick auf das eigene Fahrprofil. Die Royal Enfield HNTR 350 ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag suchen: Stadt, Feierabendrunde, gelegentliche Ausflüge – und dabei der Wunsch nach Retro-Charme. Sie ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad leicht zu handhaben sein soll und man nicht ständig „große“ Reserven braucht.
Die Kawasaki W 800 passt dagegen eher zu Menschen, die das Motorrad als Erlebnis sehen: ruhiges, klassisches Fahrgefühl, souveräne Präsenz und das Bedürfnis, auch auf längeren Strecken entspannt unterwegs zu sein. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das sich stabil und „erwachsen“ anfühlt, wird mit der W 800 häufig glücklicher.
Typische Entscheidungssituationen
- HNTR 350: wenn der Alltag dominiert, wenn das Motorrad leicht zugänglich sein soll und wenn Retro-Optik mit unkomplizierter Fahrbarkeit im Vordergrund steht.
- W 800: wenn längere Touren, souveränes Cruisen und ein klassischer Motorlauf wichtiger sind als maximale Agilität im engen Verkehr.
Fazit:
Die Royal Enfield HNTR 350 ist die stimmige Wahl für alle, die ein kompaktes Retro-Motorrad für den Alltag suchen: leicht zu bewegen, unkompliziert im Handling und ideal für kurze bis mittlere Strecken. Ihre Stärke liegt darin, dass sie sich schnell „richtig“ anfühlt – besonders im Stadtverkehr und auf entspannten Landstraßen. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder ein Motorrad möchte, das mit mehr Ruhe, Präsenz und einem klassischeren Fahrgefühl überzeugt, trifft mit der Kawasaki W 800 meist die bessere Entscheidung. Die W 800 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Souveränität und ein erwachsenes Cruiser-Gefühl wichtiger sind als maximale Spritzigkeit. Kurz gesagt: HNTR 350 für den unkomplizierten Alltag mit Retro-Vibe, W 800 für entspanntes Cruisen und längere Touren mit mehr „großem“ Motorradgefühl.