| UVP | 4.520 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 5.620 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Handling
- Optik
- Sound
- Preis
- Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 181 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 102)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahl-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, 41mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Hunter 350 ist ein Motorrad wie ein guter Freund. Sie strahlt eine extreme Gelassenheit aus und ist so einfach zu fahren wie kaum ein anderes Bike. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der Ergonomie passt sie für jeden Biker, egal welcher Statue. Natürlich darf man von ihr vor allem bezüglich der Fahrleistungen keine Wunder erwarten, aber das wird auch niemand tun, der einen Kauf in Erwägung zieht. Sie ist schön und schlicht und viel kaputt gehen kann an dieser Maschine auch nicht. Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Benzin- und Werkstattkosten dürften sich auf ein Minimum beschränken. Günstiger und stylischer kann man kaum unterwegs sein – wenn überhaupt vielleicht mit der Classic 350.Wettbewerber der Royal Enfield Hunter 350 sind (neben den schon genannten 350er aus dem eigenen Haus) die Mash Five Hundred, Benelli Imperiale 400, Mondial HPS 300i und die Brixton Felsberg 250. Vielen Dank an KSR für die Teststellung der Hunter 350.
Fazit: Stay wild, aber bitte gemütlich
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist kein Motorrad, das man rein rational kauft. Wenn man nur nach Leistung, Vielseitigkeit und maximaler Vernunft geht, gibt es praktischere Optionen. Aber Motorräder sind zum Glück selten reine Tabellenentscheidungen. Die Goan überzeugt mit Charakter, lässigem Look, zugänglichem Handling und einem Motor, der zwar keine Bäume ausreißt, aber dafür genau die richtige Portion Ruhe und Charme liefert.Sie ist am besten, wenn man sie nicht hetzt. Dann wird aus den rund 20 PS kein Mangel, sondern eine Einladung. Eine Einladung, früher loszufahren, später anzukommen und unterwegs mehr mitzubekommen. Das klingt kitschig, passt aber zu diesem Bike. Die Goan Classic 350 macht aus Langsamkeit keinen Kompromiss, sondern ein Konzept.
Testurteil: Sehr charmant, sehr lässig, angenehm einfach. Keine Maschine für Tempojäger, aber eine richtig starke Wahl für alle, die einen coolen, bezahlbaren Bobber mit echtem Royal-Enfield-Gefühl suchen. Die Goan Classic 350 fährt nicht vorneweg. Sie fährt daneben, grinst und sagt: „Komm, lass uns noch einen Umweg nehmen.“
MotorradTest.de auf YouTube
Royal Enfield HNTR 350 vs Goan Classic 350 – welcher 350er passt besser?
Wenn es um moderne 350er im Retro-Look geht, stehen die Royal Enfield HNTR 350 und die Royal Enfield Goan Classic 350 ganz weit oben auf der Liste. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick vertraut: klassischer Stil, angenehme Alltagstauglichkeit und ein Motor, der eher Charakter als Sportlichkeit in den Vordergrund stellt. Trotzdem unterscheiden sich die beiden Bikes spürbar in der Ausrichtung. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie schlagen sich HNTR 350 und Goan Classic 350 bei Design, Fahrgefühl, Komfort und dem, was man im Alltag wirklich braucht?
Wichtig: Die folgenden Punkte beziehen sich auf die im Vergleich aufgeführten Kennzahlen und Eigenschaften beider Modelle. So lässt sich gut nachvollziehen, warum sich die eine Maschine eher für bestimmte Fahrprofile eignet und die andere für andere.
Design und Konzept: HNTR 350 als „Street“-Interpretation, Goan Classic als „Classic“-Statement
Die Royal Enfield HNTR 350 wirkt deutlich „streetiger“. Das zeigt sich unter anderem an der Gesamtanmutung: kompaktere Linien, ein aufgeräumtes Frontdesign und ein Look, der nach urbanem Einsatz ruft. Die Goan Classic 350 dagegen spielt stärker die klassische Karte aus. Der Stil ist bewusst „retro“ und wirkt wie ein Statement für alle, die nicht nur fahren, sondern auch gern mit dem Motorrad auftreten.
Auch wenn beide Modelle aus derselben Motor- und Plattformfamilie stammen, ist die Zielrichtung unterschiedlich: Die HNTR 350 wirkt wie ein Bike, das man gern täglich nutzt und schnell „in den Alltag“ integriert. Die Goan Classic 350 ist eher die Wahl für Menschen, die den klassischen Look besonders genießen und das Motorrad auch als Teil des Lebensgefühls sehen.
Motor und Fahrgefühl: Charakter bleibt, aber die Auslegung macht den Unterschied
Bei beiden Motorrädern steht ein 350-ccm-Motor im Mittelpunkt, der auf entspannte Fahrten ausgelegt ist. In der Praxis bedeutet das: Der Antrieb ist nicht darauf getrimmt, ständig Höchstleistung abzurufen, sondern eher darauf, gleichmäßig zu laufen und in typischen Alltagssituationen souverän zu reagieren.
Im Vergleich der Kennzahlen zeigt sich, dass beide Modelle in ihrer Grundauslegung ähnlich funktionieren. Der Unterschied liegt eher darin, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt: Die HNTR 350 wirkt oft „direkter“ in der Ansprache, während die Goan Classic 350 stärker nach „entspanntem Rollen“ klingt und sich wie ein klassisches Cruiser-Gefühl anfühlt. Das ist keine reine Theorie – es zeigt sich besonders bei Stadtfahrten mit häufigen Beschleunigungen und beim ruhigen Dahingleiten auf der Landstraße.
Stärken der Motorcharakteristik
- Häufiges Anfahren und Stadtverkehr: Beide Modelle sind dafür gemacht, ohne Stress zu funktionieren. Die HNTR 350 passt dabei besonders gut, wenn häufiges Beschleunigen und zügiges Einfädeln im Vordergrund steht.
- Konstantes Cruisen: Die Goan Classic 350 spielt ihre Stärke aus, wenn eher gleichmäßige Fahrt und ein ruhiger Rhythmus gefragt sind.
Schwächen bzw. Grenzen
- Anspruch auf „Sport“: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportlicher 400/500er anfühlt, wird bei beiden 350ern eher enttäuscht. Der Fokus liegt nicht auf maximaler Dynamik.
- Überholmanöver bei Tempo-Last: In Situationen, in denen viel Leistung „auf Knopfdruck“ gebraucht wird, zeigt sich die 350er-Klasse bei beiden Modellen. Hier hilft vorausschauendes Fahren.
Fahrwerk, Handling und Alltag: Wendigkeit vs. entspanntes Rollen
Beim Handling geht es bei 350ern um zwei Dinge: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen, und wie stabil bleibt es bei wechselnden Bedingungen. Im Vergleich der aufgeführten Daten wird deutlich, dass beide Maschinen auf Alltagstauglichkeit ausgelegt sind. Die HNTR 350 wirkt dabei tendenziell agiler – passend zu ihrem „Street“-Charakter. Die Goan Classic 350 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das den Fahrer eher in eine entspannte Sitz- und Fahrhaltung bringt.
In der Praxis zeigt sich das besonders in engen Stadtbereichen: Die HNTR 350 macht das Rangieren und schnelle Richtungswechsel leichter. Auf längeren Strecken fühlt sich die Goan Classic 350 oft „ruhiger“ an, weil das Gesamtkonzept stärker auf Komfort und gleichmäßiges Tempo ausgelegt ist.
Komfort und Sitzgefühl
Komfort ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die HNTR 350 ist eher die Wahl, wenn man häufig unterwegs ist, öfter stoppt und startet und dabei eine sportlichere Haltung bevorzugt. Die Goan Classic 350 ist eher die Wahl, wenn man längere Strecken entspannt fahren möchte und das Motorrad nicht nur als Transportmittel, sondern als Begleiter sieht.
Bremsen, Sicherheit und Kontrolle: Was im Vergleich auffällt
Bei den Sicherheitsaspekten zählen vor allem die Bremsleistung und die Dosierbarkeit. Im Vergleich der aufgeführten Werte zeigt sich, dass beide Modelle auf eine solide Alltagskontrolle ausgelegt sind. Entscheidend ist weniger „maximale Bremskraft“, sondern wie gut sich die Bremsen im Alltag dosieren lassen.
Die HNTR 350 wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das sich in der Stadt gut „kontrollieren“ lässt – besonders, wenn man häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert. Die Goan Classic 350 bietet ebenfalls eine verlässliche Kontrolle, wirkt aber insgesamt etwas „gelassener“, was zu ihrem klassischen Fahrgefühl passt.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „Daten“, sondern um den Alltag. Im Vergleich der Modelle fällt auf, dass beide Maschinen auf eine moderne, aber nicht überladene Nutzung ausgelegt sind. Das ist ein Vorteil für Einsteiger und für alle, die ein Motorrad möchten, das nicht ständig nach „mehr“ verlangt.
Je nach Ausstattungsdetails kann die eine Maschine im Alltag praktischer wirken als die andere. Die HNTR 350 ist dabei oft die bessere Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das sich schnell anfühlt wie „mein Bike für jeden Tag“. Die Goan Classic 350 punktet eher, wenn man Wert auf den klassischen Look und eine stimmige Gesamtwirkung legt – inklusive dem Gefühl, dass das Motorrad auch optisch mit jeder Fahrt Freude macht.
Stärken im Alltag
- Royal Enfield HNTR 350: Besonders passend für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Strecken und alle, die ein agiles Gefühl mögen.
- Royal Enfield Goan Classic 350: Besonders passend für entspannte Touren, Landstraßenfahrten und alle, die den Retro-Charakter besonders genießen.
Mögliche Schwächen
- HNTR 350: Wer vor allem lange Autobahnabschnitte oder sehr hohe Dauergeschwindigkeiten plant, sollte die 350er-Klasse realistisch einordnen.
- Goan Classic 350: Wer ein besonders „sportliches“ Handling sucht, könnte die eher entspannte Ausrichtung weniger passend finden.
Für wen lohnt sich welche Wahl?
Die Entscheidung zwischen Royal Enfield HNTR 350 und Royal Enfield Goan Classic 350 hängt weniger von „besser oder schlechter“ ab, sondern davon, welcher Fahrstil besser zum eigenen Alltag passt.
HNTR 350 – ideal für…
- Einsteiger, die ein Motorrad suchen, das sich leicht bewegt und im Alltag unkompliziert bleibt.
- Stadtfahrer, die häufig anfahren, abbiegen und in engen Situationen unterwegs sind.
- Menschen, die den Retro-Look mögen, aber eine eher streetige, moderne Interpretation bevorzugen.
Goan Classic 350 – ideal für…
- Fahrer, die das Motorrad auch optisch als Klassiker erleben möchten.
- Alle, die lieber gleichmäßig cruisen und längere Strecken entspannter angehen.
- Menschen, die ein stimmiges Gesamtpaket aus klassischem Stil und ruhigem Fahrgefühl suchen.
Fazit:
Die Royal Enfield HNTR 350 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag im Fokus steht: Stadtverkehr, häufiges Rangieren, kurze bis mittlere Strecken und ein Handling, das sich eher agil und „streetig“ anfühlt. Wer ein Motorrad sucht, das schnell vertraut wirkt und im Alltag unkompliziert Spaß macht, trifft mit der HNTR 350 meist genau den richtigen Ton.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 passt dagegen besonders gut, wenn der klassische Look und das entspannte Cruiser-Gefühl stärker zählen. Für ruhigeres Cruisen auf Landstraßen, für längere Fahrten mit weniger Stress und für alle, die Retro nicht nur mögen, sondern leben wollen, spielt die Goan Classic 350 ihre Stärken besonders überzeugend aus.
Unterm Strich: Beide sind starke 350er mit eigenem Charakter. Die HNTR 350 gewinnt eher bei Agilität und Urban-Fokus, die Goan Classic 350 eher bei Stil, Ruhe und klassischer Ausstrahlung.