| UVP | 4.520 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Handling
- Optik
- Sound
- Preis
- Leistung
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 181 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 102)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahl-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Hunter 350 ist ein Motorrad wie ein guter Freund. Sie strahlt eine extreme Gelassenheit aus und ist so einfach zu fahren wie kaum ein anderes Bike. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der Ergonomie passt sie für jeden Biker, egal welcher Statue. Natürlich darf man von ihr vor allem bezüglich der Fahrleistungen keine Wunder erwarten, aber das wird auch niemand tun, der einen Kauf in Erwägung zieht. Sie ist schön und schlicht und viel kaputt gehen kann an dieser Maschine auch nicht. Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Benzin- und Werkstattkosten dürften sich auf ein Minimum beschränken. Günstiger und stylischer kann man kaum unterwegs sein – wenn überhaupt vielleicht mit der Classic 350.Wettbewerber der Royal Enfield Hunter 350 sind (neben den schon genannten 350er aus dem eigenen Haus) die Mash Five Hundred, Benelli Imperiale 400, Mondial HPS 300i und die Brixton Felsberg 250. Vielen Dank an KSR für die Teststellung der Hunter 350.
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
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Royal Enfield HNTR 350 vs. Triumph Bonneville T100 – Vergleich & Unterschiede
Wer zwischen Royal Enfield HNTR 350 und Triumph Bonneville T100 schwankt, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite steht die HNTR 350 als moderne Interpretation eines unkomplizierten, urbanen Fahrgefühls. Auf der anderen Seite bietet die Bonneville T100 den klassischen Triumph-Charakter mit dem Anspruch, sich auch auf längeren Strecken souverän und stilsicher zu bewegen. Beide Motorräder wirken auf den ersten Blick wie „Alltagskandidaten“, doch die Schwerpunkte liegen unterschiedlich – und genau daraus entsteht der Reiz dieses Vergleichs.
Erster Eindruck: Stil, Haltung und Zielgruppe
Die Royal Enfield HNTR 350 setzt auf eine klare, moderne Retro-Anmutung. Die Linien wirken bewusst reduziert, wodurch das Motorrad leicht und zugänglich erscheint. Das Design zielt stark auf den Alltag: kurze Wege, spontane Ausfahrten und ein Look, der auch abseits von Motorradtreffen auffällt.
Die Triumph Bonneville T100 dagegen kommt mit dem typischen „Modern Classic“-Vibe. Hier ist das Gesamtpaket stärker auf den klassischen Triumph-Anspruch ausgerichtet: stimmige Proportionen, ein hochwertiger Eindruck und eine Ausstrahlung, die auch auf der Landstraße sofort „passt“. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur fährt, sondern auch wirkt, findet in der T100 schnell eine passende Basis.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Daten
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Royal Enfield HNTR 350 ist auf ein entspanntes, gut dosierbares Fahren ausgelegt. Die Kraftentfaltung wirkt eher „alltagstauglich“: Sie unterstützt zügiges Anfahren, lässt sich im Stadtverkehr angenehm kontrollieren und fühlt sich bei moderaten Geschwindigkeiten besonders stimmig an. Das macht die HNTR 350 vor allem dann attraktiv, wenn häufig Stop-and-go, Ampeln und kurze Strecken anstehen.
Die Triumph Bonneville T100 spielt dagegen stärker ihre Stärken aus, wenn es flüssig vorangehen soll. Der Motor wirkt insgesamt „erwachsener“ im Antritt und bietet ein Fahrgefühl, das sich auch bei längeren Abschnitten souverän anfühlt. Während die HNTR 350 eher auf Gelassenheit setzt, zielt die T100 auf ein dynamischeres Gesamtbild – ohne dabei hektisch zu werden. Dadurch eignet sich die T100 besonders für Fahrten, bei denen nicht nur die Strecke, sondern auch das Tempo und die Rhythmik zählen.
Getriebe, Drehmoment und Alltagstauglichkeit
Im Alltag zeigt sich der Unterschied vor allem in der Art, wie sich die Motorräder „anfühlen“, wenn man nicht ständig am Limit fährt. Die HNTR 350 wirkt wie ein Motorrad, das man schnell versteht: Gangwahl und Gasannahme passen gut zusammen, sodass sich auch weniger geübte Fahrer schnell sicher fühlen. Die Triumph T100 verlangt zwar nicht zwingend mehr Können, belohnt aber eine etwas vorausschauendere Fahrweise. Wer die Drehzahl im passenden Bereich hält, bekommt ein sehr rundes Ansprechverhalten und ein stimmiges Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk.
Beide Motorräder sind für den Alltag gedacht, aber die Prioritäten sind verschieden: Die HNTR 350 steht für „einfach losfahren“, die T100 für „entspannt fahren, aber mit mehr Reserven“.
Fahrwerk und Handling: Stadtkomfort vs. Landstraßenstabilität
Beim Handling spielt die Royal Enfield HNTR 350 ihre Vorteile besonders im engen Umfeld aus. Das Motorrad wirkt handlich und lässt sich im Stadtverkehr leicht bewegen. Kurven, Schräglagen und Richtungswechsel fühlen sich unkompliziert an – ein Pluspunkt, wenn häufig geparkt, rangiert oder auf engem Raum gefahren wird.
Die Triumph Bonneville T100 zeigt ihre Stärken eher auf der Landstraße. Das Fahrwerk vermittelt ein stabileres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Abschnitten. Das heißt nicht, dass die T100 unhandlich wäre – im Gegenteil: Sie bleibt angenehm zu fahren. Aber die Charakteristik ist stärker auf „ruhiges Vorankommen“ ausgelegt, während die HNTR 350 mehr „Agilität im Alltag“ liefert.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Auch bei den Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die HNTR 350 zielt auf ein gut dosierbares Anhalten ab, das im Stadtverkehr schnell Vertrauen aufbaut. Gerade bei häufigen Bremsvorgängen ist das ein Vorteil: Die Verzögerung lässt sich kontrollieren, ohne dass man ständig „nachregeln“ muss.
Die Triumph T100 wirkt insgesamt kraftvoller und bietet ein stärkeres Sicherheitsgefühl, wenn es zügiger wird oder wenn die Strecke mehr fordert. Das ist besonders relevant, wenn Überlandfahrten und Landstraßenfahrten häufiger vorkommen. Kurz gesagt: Beide bremsen zuverlässig, aber die T100 fühlt sich in dynamischeren Situationen souveräner an.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Bei der Ergonomie unterscheiden sich die Motorräder vor allem in der Art, wie sie den Fahrer „einrahmen“. Die Royal Enfield HNTR 350 wirkt auf viele Fahrer wie ein unkomplizierter Einstieg: Sitzposition und Lenkergefühl sind so gewählt, dass man auch bei kürzeren Fahrten entspannt bleibt. Das macht sie attraktiv für Pendler und für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nach jeder Fahrt „anstrengend“ wird.
Die Triumph Bonneville T100 bietet eine Sitzposition, die eher auf längere Fahrten ausgelegt ist. Der Rücken bleibt angenehm unterstützt, und das Fahrgefühl wirkt insgesamt „tourentauglicher“. Wer häufig am Wochenende unterwegs ist oder längere Strecken plant, wird die T100 oft als angenehmer empfinden.
Ausstattung und Alltag: Was zählt wirklich?
In der Praxis entscheidet die Ausstattung darüber, wie gut ein Motorrad im Alltag funktioniert. Die Royal Enfield HNTR 350 wirkt wie ein Modell, das bewusst auf das Wesentliche setzt. Das ist ein Vorteil, weil das Motorrad dadurch leichter zu handhaben ist und sich nicht „überladen“ anfühlt. Für viele ist genau das der Punkt: weniger Technikballast, mehr Fahrspaß.
Die Triumph Bonneville T100 bringt ein stärker „komplettes“ Gesamtgefühl mit. Dazu gehören Details, die den Eindruck von Qualität verstärken und das Motorrad auch optisch aufwerten. Wer Wert auf eine stimmige Verarbeitung und ein rundes Paket legt, findet in der T100 häufig genau diese Stärke.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield HNTR 350 – Stärken
- Alltagstaugliches Fahrgefühl mit gut dosierbarer Kraftentfaltung
- Handliches Handling für Stadtverkehr und enge Situationen
- Unkomplizierter Charakter, der schnell Sicherheit vermittelt
- Modernes Retro-Design, das im Alltag gut funktioniert
Royal Enfield HNTR 350 – Schwächen
- Wenn es häufiger deutlich schneller und länger wird, wirkt die T100 insgesamt „erwachsener“
- Für Fahrer, die maximale Reserven suchen, kann die HNTR 350 weniger „Druck“ aufbauen
Triumph Bonneville T100 – Stärken
- Stabileres Gefühl bei zügigerem Fahren und auf längeren Strecken
- Stimmiger Motorcharakter mit mehr Dynamik im Gesamtbild
- Tourenorientierte Ergonomie für entspannteres Fahren
- Hochwertiger Gesamteindruck durch Verarbeitung und Ausstattung
Triumph Bonneville T100 – Schwächen
- Im engen Stadtverkehr kann die HNTR 350 subjektiv „leichter“ wirken
- Wer vor allem kurze Strecken fährt, bekommt möglicherweise mehr Motorrad, als zwingend nötig ist
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die Royal Enfield HNTR 350 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad für den Alltag suchen: Pendeln, kurze Ausfahrten, Stadtverkehr und das Bedürfnis nach einem unkomplizierten Einstieg. Sie ist ideal, wenn das Motorrad vor allem „funktionieren“ soll – ohne dass man ständig an der Fahrtechnik feilen muss.
Die Triumph Bonneville T100 ist die bessere Wahl, wenn mehr als nur der Weg zählt: Wochenendtouren, Landstraßenfahrten, längere Strecken und ein Fahrgefühl, das auch bei mehr Tempo souverän bleibt. Wer ein Motorrad möchte, das sich wie ein „Begleiter“ anfühlt und nicht nur wie ein Fortbewegungsmittel, wird mit der T100 häufig glücklicher.
Fazit:
Die Royal Enfield HNTR 350 ist die stimmige Wahl für alle, die ein modernes Retro-Motorrad für den Alltag suchen: handlich, leicht zu fahren und mit einem Motorcharakter, der sich im Stadtverkehr besonders angenehm dosieren lässt. Wer häufig kurze Strecken fährt oder ein Motorrad bevorzugt, das schnell vertraut wirkt, findet in der HNTR 350 einen starken Partner.
Die Triumph Bonneville T100 spielt ihre Stärken aus, wenn es entspannter, aber auch etwas dynamischer werden darf: längere Fahrten, Landstraße und ein insgesamt souveräneres Gesamtgefühl. Die T100 wirkt wie das Motorrad, das man gerne öfter nimmt, weil es sich auch nach vielen Kilometern noch stimmig anfühlt.
Kurz gesagt: HNTR 350 für den unkomplizierten Alltag, Bonneville T100 für Tourenfreude und mehr Reserven im Fahrgefühl.