| UVP | 4.520 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Handling
- Optik
- Sound
- Preis
- Leistung
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 181 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 102)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahl-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Hunter 350 ist ein Motorrad wie ein guter Freund. Sie strahlt eine extreme Gelassenheit aus und ist so einfach zu fahren wie kaum ein anderes Bike. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der Ergonomie passt sie für jeden Biker, egal welcher Statue. Natürlich darf man von ihr vor allem bezüglich der Fahrleistungen keine Wunder erwarten, aber das wird auch niemand tun, der einen Kauf in Erwägung zieht. Sie ist schön und schlicht und viel kaputt gehen kann an dieser Maschine auch nicht. Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Benzin- und Werkstattkosten dürften sich auf ein Minimum beschränken. Günstiger und stylischer kann man kaum unterwegs sein – wenn überhaupt vielleicht mit der Classic 350.Wettbewerber der Royal Enfield Hunter 350 sind (neben den schon genannten 350er aus dem eigenen Haus) die Mash Five Hundred, Benelli Imperiale 400, Mondial HPS 300i und die Brixton Felsberg 250. Vielen Dank an KSR für die Teststellung der Hunter 350.
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Royal Enfield HNTR 350 vs Yamaha XSR 700 Xtribute – Vergleich der Retro-Charaktere
Wenn zwei Motorräder aus der Retro-Ecke kommen, wird der Vergleich schnell spannend. Die Royal Enfield HNTR 350 und die Yamaha XSR 700 Xtribute wirken auf den ersten Blick wie Geschwister: klassische Linien, ein stimmiges Gesamtbild und das Gefühl, dass Design nicht nur Beiwerk ist. Doch sobald es um Fahrgefühl, Motorcharakter und den Alltag geht, trennen sich die Wege. Genau darum soll es hier gehen: nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Unterschiede im echten Fahrbetrieb bemerkbar machen.
Erster Eindruck: Stil, Haltung und „Look & Feel“
Die Royal Enfield HNTR 350 setzt auf eine kompakte, urbane Interpretation von Retro. Die Proportionen wirken leicht und handlich, was dem Bike eine natürliche Nähe zum Stadtverkehr gibt. Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt dagegen die größere Bühne: Sie wirkt präsenter, „erwachsener“ und vermittelt sofort mehr Substanz. Das Design ist zwar ebenfalls klar retro geprägt, aber mit einer sportlicheren Ausstrahlung, die Lust auf zügigere Landstraßenfahrten macht.
Beide Modelle punkten mit einem stimmigen Gesamtkonzept. Die Frage ist eher: Soll das Motorrad vor allem leicht und unkompliziert wirken – oder eher kraftvoll und dynamisch?
Motor und Charakter: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Bikes deutlich. Die Royal Enfield HNTR 350 ist spürbar auf entspannte Fahrten ausgelegt. Der Antrieb wirkt eher „harmonisch“ als hektisch: Gas geben fühlt sich kontrolliert an, und das Motorrad lädt dazu ein, den Rhythmus zu finden. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurzen Strecken ist das angenehm, weil das Bike nicht nach mehr verlangt, sondern einfach mitmacht.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute bringt dagegen mehr Reserven mit. Das merkt man vor allem dann, wenn es zügiger werden soll: beim Beschleunigen aus dem Stand, beim Überholen oder wenn die Strecke mehr Tempo fordert. Der Motor wirkt insgesamt souveräner, und das Fahrgefühl ist weniger „kurz und knackig“, sondern eher „durchgehend“.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
- Royal Enfield HNTR 350: Stärke ist die entspannte, gut dosierbare Art. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitionierten Fahrprofilen die Reserven schneller „aufgebraucht“ wirken.
- Yamaha XSR 700 Xtribute: Stärke ist die Durchzugskraft und die entspannte Dynamik bei höheren Geschwindigkeiten. Schwäche kann sein, dass das größere Motorrad im engen Stadtverkehr etwas mehr „Aufmerksamkeit“ fordert.
Fahrwerk und Fahrverhalten: Agilität vs. Souveränität
Das Fahrwerk entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad im Alltag Spaß macht oder nur „funktioniert“. Die Royal Enfield HNTR 350 spielt ihre Vorteile vor allem in der Agilität aus. Sie wirkt leicht zu bewegen, reagiert direkt und macht es einfach, sich im Verkehr zurechtzufinden. Unebenheiten werden dabei meist so verarbeitet, dass das Bike nicht unnötig nervös wirkt.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute zeigt eine andere Philosophie: Sie wirkt stabiler und souveräner, besonders wenn die Straße schneller wird oder wenn man längere Strecken am Stück fährt. Das Motorrad liegt ruhiger, vermittelt mehr Gelassenheit und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass man auch bei wechselnden Bedingungen „durchziehen“ kann.
Wie sich das in der Praxis zeigt
Wer häufig im Stop-and-go-Verkehr unterwegs ist oder enge Strecken bevorzugt, wird die Royal Enfield HNTR 350 oft als unkompliziert empfinden. Wer dagegen regelmäßig Landstraße fährt, Überholmanöver plant oder einfach mehr Reserven möchte, wird die Yamaha XSR 700 Xtribute als entspannter erleben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „stark“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Royal Enfield HNTR 350 bietet ein Bremsverhalten, das sich im Alltag gut kontrollieren lässt. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig an Ampeln und im dichten Verkehr bremst.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt beim Verzögern insgesamt kraftvoller und souveräner. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn man zügiger fährt, spielt die größere Leistungsreserve ihre Vorteile aus. Das gibt ein gutes Sicherheitsgefühl, weil man nicht ständig „am Limit“ arbeiten muss.
Komfort und Sitzgefühl: Kurzstrecke vs. längere Tour
Komfort ist mehr als nur die Sitzbank. Es geht um die Gesamthaltung, die Ergonomie und darum, wie sich das Motorrad auf Dauer anfühlt. Die Royal Enfield HNTR 350 ist besonders für kurze bis mittlere Strecken attraktiv. Die Sitzposition wirkt eher alltagstauglich, und das Bike bleibt dabei leicht zu kontrollieren.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist für viele Fahrer die bessere Wahl, wenn Touren länger werden. Das Motorrad vermittelt mehr Ruhe, und das Fahrwerk unterstützt eine entspannte Linie. Wer regelmäßig mehrere Stunden unterwegs ist, wird die Yamaha oft als „tourentauglicher“ empfinden.
Stärken und Schwächen beim Komfort
- Royal Enfield HNTR 350: Stärke ist die unkomplizierte Alltags-Komfortzone. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Strecken der Wunsch nach mehr „Tour-Feeling“ entsteht.
- Yamaha XSR 700 Xtribute: Stärke ist die souveräne Langstrecken-Anmutung. Schwäche kann sein, dass das größere Motorrad im engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“ wirkt.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung zeigt sich, wie unterschiedlich die Zielgruppen gedacht sind. Die Royal Enfield HNTR 350 wirkt wie ein Bike, das man gerne täglich nutzt: unkompliziert, nah am Fahrer und mit einem Fokus auf das Wesentliche. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem für Pendeln, kurze Ausfahrten und „einfach losfahren“ gedacht ist.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auch dann überzeugt, wenn man mehr will: mehr Dynamik, mehr Reserven und ein insgesamt „runderes“ Gefühl für längere Strecken. Die Ausstattung und das Gesamtpaket passen gut zu Fahrern, die nicht nur optisch Retro mögen, sondern auch technisch und fahrdynamisch mehr erwarten.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Royal Enfield HNTR 350 und Yamaha XSR 700 Xtribute hängt weniger von „besser“ ab, sondern von der Art, wie gefahren wird.
Royal Enfield HNTR 350 – die passende Wahl für…
- Stadtverkehr und kurze bis mittlere Strecken
- Fahrer, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad suchen
- Menschen, die den Retro-Look mögen und dabei unkomplizierten Fahrspaß wollen
- Einsteiger oder Umsteiger, die entspannt starten möchten
Yamaha XSR 700 Xtribute – die passende Wahl für…
- Landstraße, längere Touren und mehr Tempo
- Fahrer, die Reserven beim Beschleunigen und Überholen schätzen
- Menschen, die ein souveränes, ruhiges Fahrgefühl bevorzugen
- Retro-Fans, die auch fahrdynamisch „mehr Motorrad“ erleben möchten
Fazit:
Die Royal Enfield HNTR 350 ist die stimmige Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: leicht zu bewegen, angenehm dosierbar und ideal für Stadtfahrten sowie entspannte Strecken. Wer ein Retro-Motorrad sucht, das unkompliziert bleibt und den Fokus auf Fahrspaß im „Hier und Jetzt“ legt, wird mit der HNTR 350 schnell warm.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt ihre Stärken aus, sobald mehr Dynamik gefragt ist. Mit ihrem souveränen Motorgefühl, dem stabileren Auftritt und dem insgesamt tourentauglicheren Charakter passt sie besonders gut zu Fahrprofilen mit Landstraße, längeren Ausfahrten und dem Wunsch nach mehr Reserven. Wer öfter zügig unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das auch bei höheren Anforderungen entspannt bleibt, trifft mit der XSR 700 Xtribute die bessere Wahl.
Kurz gesagt: HNTR 350 für den unkomplizierten Alltag – XSR 700 Xtribute für mehr Dynamik und Touren.