| UVP | 4.820 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 6.249 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- leicht und wendig
- lässige Sitzposition
- Leistung überschaubar, herrlich entschleunigend
- sehr einfache Bedienung
- eignet sich auch für kleinere und ältere Piloten
- Schaltwippe gewöhnungsbedürftig
- Bedienungselemente und Tankdeckel vom Material her etwas lieblos
- Leistung überschaubar, nix für Raser
- wendiges und wuseliges Bike
- einfache Bedienung
- angenehm aufrechte Sitzposition
- Bedienungsanleitung braucht man nicht
- startet nur im Leerlauf
- Sound könnte besser sein
- Sitzbank etwas straff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 191 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 765 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 570 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 302 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19 Zoll | |
| Reifen hinten | 140/70 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | einstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wie eingangs schon gesagt, dieses Motorrad muss man einfach mögen, selbst wenn schon eine 1290er SuperDuke in der Garage steht. Die Meteor 350 ist einfach ein sympathisches Bike, an das man keine besonderen Erwartungen hat. Sie ist günstig, solide gemacht, fährt sich einfach, lässig und sicher. Und irgendwie hat man das Gefühl, dass dieses Bike niemals kaputt gehen wird. Was sollte auch kaputt gehen, ist ja nichts dran!Wir finden, dass die Meteor ein hervorragendes Bike ist - und zwar z.B. auch für ältere Personen, die nicht mehr ein 300 kg Gefährt durch die Gegend schleppen wollen und auch beim Auf- und Absitzen nicht mehr ganz so gelenk sind. Aber bitte nicht missverstehen: Es handelt sich nicht um ein Seniorenfahrzeug, die Meteor wird auch viele junge Freunde finden. Vielleicht und gerade auch wegen des Preises. Welches Bike über 125 ccm bekommt man neu heute noch für unter 4.000 Euro? Unsere Datenbank sagt: Genau drei.
Testbike von 2Radstadie/Pinneberg. Dort stehen alle aktuellen Royal Enfields als Vorführer. Besuch lohnt sich.
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.
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Royal Enfield Meteor 350 vs Benelli Leoncino 500: Vergleich & Empfehlung
Wer zwischen Royal Enfield Meteor 350 und Benelli Leoncino 500 schwankt, sucht meist vor allem eines: ein Motorrad, das im Alltag Spaß macht, ohne gleich in eine ganz andere Preisklasse zu springen. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie typische Vertreter ihrer jeweiligen Stilrichtung – doch beim genaueren Hinsehen zeigen sich Unterschiede, die im täglichen Fahren spürbar werden. Der Vergleich lohnt sich besonders, wenn es um die Frage geht, ob eher entspanntes Cruisen oder ein lebendigeres, vielseitigeres Gesamtpaket im Vordergrund steht.
Erster Eindruck: Stil, Haltung und Charakter
Die Royal Enfield Meteor 350 setzt klar auf den klassischen Retro-Look. Das Motorrad wirkt ruhig, bodenständig und „einfach stimmig“. Die Benelli Leoncino 500 spielt dagegen stärker in Richtung moderner Urban-Cruiser: kompakt, dynamischer Auftritt, mit dem Gefühl, dass es auch außerhalb der Stadt gern bewegt wird.
Beide Bikes sind optisch nicht austauschbar. Wer Wert auf eine klare Designsprache legt, wird sich schnell wiederfinden. Entscheidend ist aber, wie sich diese Optik im Fahrbetrieb übersetzt.
Motor und Fahrgefühl: 350er Gelassenheit vs 500er Dynamik
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Royal Enfield Meteor 350 steht für ein eher entspanntes, gleichmäßiges Fahren. Der Motorcharakter wirkt auf den Alltag zugeschnitten – passend für kurze Strecken, Stadtverkehr und ruhige Landstraßenfahrten. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es nicht „laut sein muss“, um zu funktionieren.
Die Benelli Leoncino 500 bringt dagegen spürbar mehr Reserven. Gerade beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder wenn die Strecke etwas schneller wird, wirkt das 500er Konzept lebendiger. Das bedeutet nicht, dass die Meteor „träge“ ist – aber die Leoncino spielt ihre Stärken dort aus, wo mehr Zug und mehr Tempo gefragt sind.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Royal Enfield Meteor 350: Stärken liegen in der entspannten Gangart und dem angenehmen Alltagsrhythmus. Schwäche kann sein, dass bei sportlicherem Fahren die Reserven schneller „aufgebraucht“ wirken.
- Benelli Leoncino 500: Stärken liegen in der spürbaren Dynamik und dem souveränen Gefühl bei mehr Tempo. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „klassisch ruhig“ wirkt und man das Motorrad eher als aktiver bewegen möchte.
Getriebe, Drehfreude und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder sind für den Alltag gedacht, aber mit unterschiedlicher Philosophie. Die Meteor 350 lädt dazu ein, gleichmäßig zu fahren und das Tempo eher fließen zu lassen. Das Getriebe passt dazu: nicht als „Sportwerkzeug“, sondern als unkomplizierte Lösung für den täglichen Gebrauch.
Die Leoncino 500 fühlt sich dagegen oft so an, als würde sie gern mitarbeiten. Wer häufiger beschleunigt, häufiger zwischen Verkehrssituationen wechselt oder einfach mehr „Biss“ möchte, bekommt das eher über die 500er Auslegung. Das macht sie besonders interessant, wenn nicht nur die Stadt, sondern auch längere Strecken regelmäßig vorkommen.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
Beim Handling unterscheiden sich die Bikes vor allem in der Art, wie sie Kurven und Richtungswechsel „mitmachen“. Die Royal Enfield Meteor 350 wirkt in vielen Situationen stabil und gutmütig. Sie vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn es darum geht, entspannt durch den Verkehr zu rollen oder auf der Landstraße gleichmäßig zu fahren.
Die Benelli Leoncino 500 wirkt agiler – nicht unbedingt „rennmäßig“, aber deutlich lebendiger. Das kann ein Vorteil sein, wenn häufiges Kurvenfahren oder wechselnde Straßenbedingungen auf dem Plan stehen. Gleichzeitig gilt: Wer ein besonders ruhiges, schwer zu „störendes“ Fahrgefühl sucht, könnte die Meteor als entspannter empfinden.
Kurvengefühl und Stabilität
- Meteor 350: Tendenz zu gutmütigem, ruhigem Handling. Ideal für entspanntes Fahren und gleichmäßige Linien.
- Leoncino 500: Tendenz zu mehr Agilität und „Ansprechverhalten“. Ideal, wenn das Motorrad öfter aktiv bewegt wird.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Im Alltag zählt vor allem eines: dass Bremsen berechenbar sind. Beide Modelle sind so ausgelegt, dass sie im Stadtverkehr und auf der Landstraße ein sicheres Gefühl vermitteln. Die Benelli Leoncino 500 spielt dabei ihre Vorteile häufig dann aus, wenn mehr Tempo im Spiel ist – also wenn die 500er Reserven genutzt werden. Die Royal Enfield Meteor 350 bleibt im typischen Einsatzbereich sehr stimmig und wirkt wie ein Motorrad, das man ohne große Gedanken fahren kann.
Wichtig ist: Der beste Bremsmoment entsteht nicht nur durch die Technik, sondern auch durch das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Sitzposition und dem eigenen Fahrstil. Wer eher ruhig fährt, wird mit beiden gut zurechtkommen; wer häufiger zügig unterwegs ist, wird die Leoncino oft als „komfortabler im Tempo“ empfinden.
Komfort und Sitzposition: Für kurze Wege und längere Touren
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein zentrales Thema, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Royal Enfield Meteor 350 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“. Die Sitzhaltung unterstützt das entspannte Cruisen, wodurch sich auch längere Fahrten angenehm anfühlen können – vor allem, wenn das Tempo moderat bleibt.
Die Benelli Leoncino 500 bietet ebenfalls einen alltagstauglichen Komfort, wirkt aber oft so, als sei sie stärker auf vielseitige Einsätze ausgelegt. Wer häufiger zwischen Stadt und Landstraße wechselt, profitiert davon, dass das Motorrad auch bei wechselnden Anforderungen nicht „aus dem Konzept“ gerät.
Stärken und Schwächen beim Komfort
- Meteor 350: Stärken in der entspannten Grundhaltung und dem unkomplizierten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Strecken und höherem Tempo mehr „Tourenfokus“ gewünscht wäre.
- Leoncino 500: Stärken in der Vielseitigkeit und dem souveränen Eindruck bei mehr Tempo. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „klassisch gemütlich“ wirkt als bei der Meteor.
Design und Ausstattung: Was man im Alltag wirklich merkt
Beim Design sind beide Modelle stark. Die Royal Enfield Meteor 350 wirkt wie ein Motorrad, das man gern im Stand betrachtet – und das auch beim Fahren eine gewisse Ruhe ausstrahlt. Die Benelli Leoncino 500 wirkt dagegen moderner und „urbaner“, was sich auch in der Gesamtwirkung widerspiegelt.
In der Praxis entscheidet oft weniger die Optik allein, sondern das Zusammenspiel aus Ergonomie, Übersichtlichkeit und dem Gefühl, wie das Motorrad auf Befehle reagiert. Genau hier zeigt sich: Die Meteor ist die Wahl für gleichmäßiges, entspanntes Fahren. Die Leoncino ist die Wahl, wenn das Motorrad öfter „mitdenken“ soll – also wenn mehr Dynamik und mehr Reserven im Alltag hilfreich sind.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Royal Enfield Meteor 350 und Benelli Leoncino 500 hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt und ein Motorrad sucht, das ohne Stress funktioniert, findet in der Meteor 350 eine sehr stimmige Lösung. Sie passt besonders gut, wenn der Fahrspaß aus dem entspannten Rhythmus kommt und nicht aus maximaler Beschleunigung.
Die Benelli Leoncino 500 ist dagegen die bessere Wahl, wenn häufiger Landstraße oder zügigeres Fahren auf dem Plan steht. Wer mehr Reserven möchte, öfter beschleunigt und ein Motorrad sucht, das sich vielseitiger anfühlt, wird mit der Leoncino 500 glücklicher.
Typische Einsatzprofile im Vergleich
- Meteor 350: Stadt, Feierabendrunden, entspanntes Cruisen, Einsteiger mit Fokus auf unkomplizierten Fahrspaß.
- Leoncino 500: Stadt plus Landstraße, häufige Beschleunigung, Fahrer, die mehr Dynamik und Reserven schätzen.
Fazit:
Die Royal Enfield Meteor 350 ist die stimmige Wahl für alle, die ein klassisch wirkendes Motorrad suchen und vor allem entspannt unterwegs sein möchten. Ihr Vorteil liegt im ruhigen, gutmütigen Fahrgefühl: Sie macht das tägliche Fahren leicht und angenehm, ohne ständig nach mehr Leistung zu verlangen. Wer eher gleichmäßig fährt, kurze bis mittlere Strecken bevorzugt und den Charakter eines Retro-Cruisers liebt, trifft mit der Meteor 350 sehr wahrscheinlich die richtige Entscheidung.
Die Benelli Leoncino 500 empfiehlt sich dagegen, wenn mehr Dynamik im Alltag gefragt ist. Die 500er Auslegung sorgt für mehr Reserven, besonders beim Beschleunigen und wenn das Tempo auf der Landstraße steigt. Wer ein vielseitigeres Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Anforderungen souverän bleibt, wird mit der Leoncino 500 glücklicher. Kurz gesagt: Meteor 350 für entspanntes Cruisen, Leoncino 500 für mehr Fahrspaß mit Tempo und mehr Spielraum.