| UVP | 4.820 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- leicht und wendig
- lässige Sitzposition
- Leistung überschaubar, herrlich entschleunigend
- sehr einfache Bedienung
- eignet sich auch für kleinere und ältere Piloten
- Schaltwippe gewöhnungsbedürftig
- Bedienungselemente und Tankdeckel vom Material her etwas lieblos
- Leistung überschaubar, nix für Raser
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 191 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 765 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 570 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19 Zoll | |
| Reifen hinten | 140/70 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wie eingangs schon gesagt, dieses Motorrad muss man einfach mögen, selbst wenn schon eine 1290er SuperDuke in der Garage steht. Die Meteor 350 ist einfach ein sympathisches Bike, an das man keine besonderen Erwartungen hat. Sie ist günstig, solide gemacht, fährt sich einfach, lässig und sicher. Und irgendwie hat man das Gefühl, dass dieses Bike niemals kaputt gehen wird. Was sollte auch kaputt gehen, ist ja nichts dran!Wir finden, dass die Meteor ein hervorragendes Bike ist - und zwar z.B. auch für ältere Personen, die nicht mehr ein 300 kg Gefährt durch die Gegend schleppen wollen und auch beim Auf- und Absitzen nicht mehr ganz so gelenk sind. Aber bitte nicht missverstehen: Es handelt sich nicht um ein Seniorenfahrzeug, die Meteor wird auch viele junge Freunde finden. Vielleicht und gerade auch wegen des Preises. Welches Bike über 125 ccm bekommt man neu heute noch für unter 4.000 Euro? Unsere Datenbank sagt: Genau drei.
Testbike von 2Radstadie/Pinneberg. Dort stehen alle aktuellen Royal Enfields als Vorführer. Besuch lohnt sich.
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Royal Enfield Meteor 350 vs BMW G 310 GS: Vergleich für Alltag, Landstraße und den richtigen Einsatzzweck
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Einsteiger“ klingen, aber sehr unterschiedliche Charaktere mitbringen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Royal Enfield Meteor 350 steht für entspanntes Cruisen, klassisches Design und ein Fahrgefühl, das eher nach Genuss als nach Sportlichkeit verlangt. Die BMW G 310 GS dagegen ist als kompakte Reise- und Abenteuerbasis gedacht: aufrechter, alltagstauglicher Komfort trifft auf die Idee, auch mal abseits der perfekten Asphaltlinie unterwegs zu sein.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil, welcher Nutzung und welchen Erwartungen passt.
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. GS-Abenteuerhaltung
Royal Enfield Meteor 350: entspannt, klassisch, „easy“
Der Meteor 350 wirkt wie ein Motorrad, das man nicht „durchzieht“, sondern genießt. Die Auslegung zielt spürbar auf ruhiges Fahren im Alltag und auf entspannte Landstraßenrunden. Das Fahrgefühl ist dabei eher gleichmäßig und gelassen, wodurch sich das Motorrad besonders gut für Pendler, kurze Touren und alle eignet, die nicht ständig das Maximum aus dem Motor holen wollen.
BMW G 310 GS: aufrecht, vielseitig, bereit für mehr
Die G 310 GS ist deutlich „funktionaler“ im Charakter. Die aufrechte Sitzposition und die GS-typische Ausrichtung machen sie zu einem Motorrad, das schnell als Allrounder wahrgenommen wird: Stadt, Landstraße und auch Schotterwege gehören eher zum Alltag als zur Ausnahme. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf glattem Asphalt Spaß macht, findet hier ein stimmiges Konzept.
Fahrgefühl im Vergleich: Motorarbeit, Drehfreude und Alltagstempo
Beide Motorräder nutzen einen Einzylinder-Ansatz, aber die Art, wie die Leistung nutzbar wird, unterscheidet sich im Eindruck. Der Meteor 350 vermittelt mehr „Gemütlichkeit“: Das Motorrad lässt sich in vielen Situationen angenehm dosieren, ohne dass ständig hohe Drehzahlen nötig wären. Das ist ein Plus im Stadtverkehr und bei gleichmäßigem Tempo.
Die BMW G 310 GS wirkt im Vergleich oft „zielgerichteter“ für wechselnde Bedingungen. Durch die GS-typische Position und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, fühlt sich die Fahrt dynamischer an, auch wenn es nicht auf maximale Sportlichkeit ausgelegt ist. Gerade auf Landstraßen mit wechselndem Tempo oder bei Manövern, bei denen man schnell reagieren möchte, spielt die BMW ihre Stärken aus.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort im Alltag vs. Kontrolle auf wechselndem Terrain
Meteor 350: entspannte Haltung für lange „Genussfahrten“
Die Sitzposition des Meteor 350 ist eher auf entspanntes Cruisen ausgelegt. Das macht das Motorrad besonders angenehm für Fahrten, bei denen man nicht ständig „aktiv“ gegen die Maschine arbeiten muss. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurze bis mittlere Strecken fährt, profitiert von dieser unkomplizierten Ergonomie.
G 310 GS: aufrecht für Übersicht und mehr Kontrolle
Die BMW bietet eine aufrechtere Sitzhaltung, die die Sicht nach vorn verbessert und das Handling in vielen Situationen erleichtert. Das ist nicht nur auf Landstraßen ein Vorteil, sondern auch dann, wenn die Straße nicht ganz so sauber ist. Die Ergonomie unterstützt ein kontrolliertes Fahren, ohne dass man sich „verkrampfen“ muss.
Handling und Fahrwerk: Agilität im Stadtverkehr vs. Stabilität auf wechselnden Untergründen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Der Meteor 350 fühlt sich im Alltag oft besonders leichtfüßig an, weil er auf ruhige Bewegungen und ein entspanntes Tempo ausgelegt ist. Das macht ihn zu einem Motorrad, das man gern im Stadtverkehr bewegt und das sich für Einsteiger intuitiv anfühlt.
Die G 310 GS ist dagegen stärker auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade wenn die Fahrbahn wechselt – von glattem Asphalt zu unebenem Untergrund – wirkt die BMW bereiter. Das Handling bleibt dabei handlich, aber die Ausrichtung ist klar: nicht nur „von A nach B“, sondern auch „wie“ man von A nach B kommt.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit und Vertrauen im Alltag
Bei beiden Motorrädern spielt die Bremsleistung im Alltag eine zentrale Rolle. Der Meteor 350 punktet vor allem durch gut dosierbares Ansprechen im normalen Fahrbetrieb. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig an Ampeln und im Stop-and-go-Verkehr unterwegs ist.
Die BMW G 310 GS vermittelt zusätzlich ein Gefühl von Reserven, das viele Fahrer bei wechselnden Bedingungen schätzen. Die Kombination aus aufrechter Sitzposition und dem insgesamt „abenteuerorientierten“ Setup sorgt dafür, dass man Brems- und Lenkimpulse sicherer in die gewünschte Richtung übertragen kann.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Touren
Für den täglichen Einsatz unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem in der Frage, wie man den Alltag erlebt:
- Meteor 350 ist besonders stark, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren, unkomplizierter Bedienung und einem klassischen Motorradgefühl liegt.
- G 310 GS ist besonders stark, wenn der Alltag auch mal „unperfekt“ ist – etwa durch schlechte Straßen, wechselnde Untergründe oder den Wunsch, spontan eine andere Route zu nehmen.
Beide Motorräder können im Stadtverkehr Spaß machen, aber die BMW fühlt sich oft dann im Vorteil, wenn mehr Flexibilität gefragt ist. Der Meteor ist dagegen der Kandidat, der im Alltag eher „beruhigt“ und das Fahren leichter wirken lässt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Meteor 350 – Stärken
- Genussorientiertes Fahrgefühl für entspannte Fahrten und ruhiges Tempo.
- Einsteigerfreundliche Wirkung durch unkomplizierte Handhabung im Alltag.
- Klassischer Stil, der auch abseits der Technik ein echtes Kaufargument ist.
Royal Enfield Meteor 350 – Schwächen
- Weniger „Abenteuerfokus“: Wer häufig abseits glatter Straßen unterwegs ist, wird die BMW eher als passender empfinden.
- Charakter eher auf Komfort als auf maximale Vielseitigkeit ausgelegt.
BMW G 310 GS – Stärken
- Vielseitiges Einsatzprofil für Stadt, Landstraße und unebene Wege.
- Aufrechte Ergonomie für Übersicht und kontrolliertes Fahren.
- GS-typisches Sicherheitsgefühl durch die insgesamt „reiseorientierte“ Auslegung.
BMW G 310 GS – Schwächen
- Charakter weniger „Cruiser“: Wer vor allem entspanntes, klassisches Cruisen sucht, könnte sich mit der BMW weniger identifizieren.
- Anspruch an die Erwartungshaltung: Die BMW ist stärker auf „Allround“ getrimmt als auf reines Wohlfühl-Cruising.
Welche Kaufentscheidung passt? Einsatzprofil statt Bauchgefühl
Bei der Wahl zwischen Royal Enfield Meteor 350 und BMW G 310 GS geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um die Frage, welche Art von Motorradalltag gewünscht ist.
Für wen ist der Royal Enfield Meteor 350 die bessere Wahl?
Der Meteor 350 passt besonders gut, wenn der Schwerpunkt auf entspanntem Fahren liegt: kurze bis mittlere Strecken, Stadtverkehr, Landstraße ohne Zeitdruck und ein Motorrad, das sich wie ein klassischer Begleiter anfühlt. Wer ein Einsteiger-Motorrad sucht, das schnell Vertrauen aufbaut und dabei optisch wie technisch einen „ruhigen“ Charakter vermittelt, trifft mit dem Meteor oft genau die richtige Entscheidung.
Für wen ist die BMW G 310 GS die bessere Wahl?
Die G 310 GS ist ideal, wenn mehr Vielfalt im Alltag erwartet wird: wechselnde Straßenqualität, spontane Ausflüge, längere Touren mit dem Gedanken an „auch mal abseits“ und eine Sitzposition, die Übersicht und Kontrolle unterstützt. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur auf dem perfekten Asphalt funktioniert, sondern auch dann Spaß macht, wenn die Route etwas unplanbarer wird, findet in der BMW den passenden Ansatz.
Fazit:
Der Royal Enfield Meteor 350 ist die bessere Wahl, wenn entspanntes Cruisen, klassischer Stil und ein unkompliziertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Er eignet sich besonders für Einsteiger und alle, die im Alltag vor allem Ruhe, Genuss und leichtes Handling suchen – mit dem Fokus auf Stadt und entspannte Landstraßenrunden. Die BMW G 310 GS ist dagegen die passendere Entscheidung, wenn ein vielseitiges Einsatzprofil gefragt ist: aufrechte Ergonomie, kontrolliertes Handling und ein Motorrad, das auch bei wechselnden Untergründen souverän bleibt. Wer häufiger „anders“ fährt als nur auf glattem Asphalt und ein Allrounder-Gefühl möchte, bekommt mit der G 310 GS die stimmigere Basis. Kurz gesagt: Meteor 350 für den entspannten Genuss, G 310 GS für die flexible Abenteuer- und Allround-Idee.