| UVP | 4.820 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- leicht und wendig
- lässige Sitzposition
- Leistung überschaubar, herrlich entschleunigend
- sehr einfache Bedienung
- eignet sich auch für kleinere und ältere Piloten
- Schaltwippe gewöhnungsbedürftig
- Bedienungselemente und Tankdeckel vom Material her etwas lieblos
- Leistung überschaubar, nix für Raser
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 191 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 765 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 570 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19 Zoll | |
| Reifen hinten | 140/70 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wie eingangs schon gesagt, dieses Motorrad muss man einfach mögen, selbst wenn schon eine 1290er SuperDuke in der Garage steht. Die Meteor 350 ist einfach ein sympathisches Bike, an das man keine besonderen Erwartungen hat. Sie ist günstig, solide gemacht, fährt sich einfach, lässig und sicher. Und irgendwie hat man das Gefühl, dass dieses Bike niemals kaputt gehen wird. Was sollte auch kaputt gehen, ist ja nichts dran!Wir finden, dass die Meteor ein hervorragendes Bike ist - und zwar z.B. auch für ältere Personen, die nicht mehr ein 300 kg Gefährt durch die Gegend schleppen wollen und auch beim Auf- und Absitzen nicht mehr ganz so gelenk sind. Aber bitte nicht missverstehen: Es handelt sich nicht um ein Seniorenfahrzeug, die Meteor wird auch viele junge Freunde finden. Vielleicht und gerade auch wegen des Preises. Welches Bike über 125 ccm bekommt man neu heute noch für unter 4.000 Euro? Unsere Datenbank sagt: Genau drei.
Testbike von 2Radstadie/Pinneberg. Dort stehen alle aktuellen Royal Enfields als Vorführer. Besuch lohnt sich.
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
Royal Enfield Meteor 350 vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich der Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Royal Enfield Meteor 350 und die KTM 1290 Super Duke R, dann geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Fahrgefühl: Wie fühlt sich der Motor an, wie reagiert das Motorrad in der Praxis, und welche Prioritäten setzen die Hersteller? Genau das wird hier betrachtet – mit Blick auf die typischen Eigenschaften, die sich aus den jeweiligen Auslegungen ergeben, und auf die Unterschiede, die beim Fahren schnell auffallen.
Grundcharakter: entspannter Cruiser-Vibe vs. kompromisslose Performance
Die Royal Enfield Meteor 350 steht für einen ruhigen, bodenständigen Charakter. Das Motorrad ist auf ein entspanntes Vorankommen ausgelegt: gleichmäßiges Tempo, angenehmes Handling und ein Motor, der eher zum Mitfließen als zum permanenten Hochdrehen einlädt. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist ein echtes Performance-Motorrad. Sie ist darauf getrimmt, schnell zu beschleunigen, zügig aus Kurven zu kommen und auch bei sportlicher Fahrweise souverän zu bleiben.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Meteor 350 wirkt wie ein Motorrad für den Alltag, während die Super Duke R eher wie ein Motorrad für ambitionierte Ausfahrten und dynamisches Fahren gebaut ist. Das merkt man nicht nur am Image, sondern auch daran, wie sich die Motorräder in typischen Situationen verhalten – etwa beim Anfahren, beim Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten oder beim Durchziehen auf Landstraßen.
Motor und Antrieb: Drehmomentgefühl vs. Power-Charakter
Beim Thema Motorcharakter liegen Welten zwischen beiden Modellen. Die Royal Enfield Meteor 350 setzt auf einen eher harmonischen, gut dosierbaren Antrieb. Der Motor ist so abgestimmt, dass er im Alltag angenehm nutzbar bleibt: Man kann entspannt fahren, ohne ständig am Gas zu arbeiten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, kurze Strecken oder gemütliche Touren anstehen.
Die KTM 1290 Super Duke R spielt dagegen in einer anderen Liga. Hier steht spürbar mehr Leistung und ein deutlich sportlicherer Antritt im Vordergrund. Das Motorrad zieht kräftig durch, reagiert direkt auf Gasbefehle und fühlt sich auch bei zügigem Tempo stabil an. Im Vergleich wird klar: Während die Meteor 350 eher auf gleichmäßige Fahrbarkeit setzt, ist die Super Duke R auf maximale Dynamik ausgelegt.
Alltag vs. Überholmanöver: wie sich die Unterschiede zeigen
Im Alltag ist die Meteor 350 oft im Vorteil, weil sie sich leicht und unkompliziert anfühlt. Beschleunigungen wirken ausreichend, ohne dass man das Motorrad ständig „ausfahren“ muss. Die KTM 1290 Super Duke R ist bei Überholmanövern und beim schnellen Herausbeschleunigen aus Kurven spürbar im Element. Wer häufig zügig fährt oder gern Reserven nutzt, wird die KTM deutlich stärker wahrnehmen.
Fahrwerk und Handling: leichtfüßig vs. sportlich präzise
Das Fahrwerk ist ein zentraler Unterschied in diesem Vergleich. Die Royal Enfield Meteor 350 zielt auf ein komfortables, gutmütiges Fahrgefühl. Schlaglöcher, Unebenheiten und wechselnde Straßenqualität werden in der Regel so verarbeitet, dass das Motorrad nicht unnötig „arbeitet“. Das macht sie besonders interessant, wenn Strecken nicht immer perfekt sind oder wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen auf sportliche Präzision ausgelegt. Das Motorrad liegt spürbar stabiler und vermittelt mehr Kontrolle, wenn es dynamisch wird. In zügigen Kurven und bei sportlicher Gangart wirkt die KTM wie ein Werkzeug, das für Tempo gemacht ist. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass die Abstimmung sportlicher ausfällt und Unebenheiten je nach Fahrweise stärker spürbar sind.
Kurvengefühl: kontrolliert und ruhig vs. aggressiv und direkt
In Kurven zeigt sich der Unterschied besonders deutlich: Die Meteor 350 fährt sich eher ruhig und berechenbar, mit einem Fokus auf Alltagstauglichkeit. Die KTM 1290 Super Duke R vermittelt mehr „Biss“ – sie will geführt werden, belohnt aber auch eine aktive Fahrweise. Wer gern zügig fährt und das Motorrad als Teil des Fahrspaßes versteht, wird die KTM als klaren Gewinner empfinden. Wer dagegen entspannt kurvenrollt und Komfort priorisiert, wird eher bei der Meteor 350 glücklich.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit vs. maximale Verzögerung
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Philosophien. Die Royal Enfield Meteor 350 ist auf eine gut dosierbare Verzögerung ausgelegt, die sich im Alltag leicht anfühlt. Das ist angenehm, wenn häufig im Stadtverkehr gebremst wird oder wenn man nicht ständig „sportlich“ fahren möchte.
Die KTM 1290 Super Duke R bietet im Vergleich eine deutlich stärkere Bremsleistung und ein sportlicheres Ansprechverhalten. Das ist besonders relevant, wenn hohe Geschwindigkeiten im Spiel sind oder wenn häufig aus dynamischen Situationen heraus verzögert werden muss. Im direkten Vergleich wird klar: Die KTM ist für härtere Anforderungen gemacht, während die Meteor 350 für den Alltag und entspannte Fahrten die passende Abstimmung mitbringt.
Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Komfort ist bei diesem Vergleich ein entscheidender Punkt, weil beide Motorräder unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Die Royal Enfield Meteor 350 wirkt wie ein Motorrad, das man gern auch mal länger fährt, ohne dass man sich „gearbeitet“ fühlt. Die Sitzposition und die generelle Ergonomie sind eher auf entspanntes Cruisen ausgerichtet. Dadurch eignet sie sich gut für Pendeln, kurze Touren und gemütliche Ausfahrten.
Die KTM 1290 Super Duke R ist sportlicher positioniert. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, Kontrolle bei Tempo zu geben und eine aktive Fahrweise zu unterstützen. Für längere Strecken kann das je nach Fahrstil und Körperbau sehr gut funktionieren – aber wer vor allem Komfort sucht, wird die KTM eher als „sportlich“ wahrnehmen. Im Vergleich zeigt sich: Die Meteor 350 ist die entspanntere Wahl, die KTM die dynamischere.
Stadtverkehr und Ampelstarts: welches Motorrad wirkt unkomplizierter?
Im Stadtverkehr punktet die Meteor 350 häufig durch ihre ruhige Art und die unkomplizierte Handhabung. Die KTM 1290 Super Duke R kann zwar ebenfalls im Alltag gefahren werden, aber sie fordert mehr Aufmerksamkeit, weil die Leistungsreserve und das sportliche Setup stärker spürbar sind. Wer im Alltag vor allem entspannt unterwegs ist, findet in der Meteor 350 meist den passendsten Charakter. Wer dagegen gern auch mal zügig beschleunigt und das Motorrad als „Spaßmaschine“ sieht, wird die KTM bevorzugen.
Technik, Ausstattung und Fahrmodi: moderne Helfer vs. klare Einfachheit
Bei der Technik zeigt sich ein weiterer Unterschied. Die KTM 1290 Super Duke R ist typischerweise mit moderner Elektronik und sportlich ausgerichteten Funktionen ausgestattet. Das hilft dabei, Leistung kontrollierbar zu machen und das Motorrad je nach Fahrstil zu konfigurieren. Gerade bei wechselnden Bedingungen kann das ein Plus sein.
Die Royal Enfield Meteor 350 wirkt dagegen oft bewusst „klassischer“ im Ansatz. Das kann ein Vorteil sein, weil das Motorrad dadurch weniger komplex wirkt und sich intuitiv bedienen lässt. Im Vergleich bedeutet das: Die KTM bietet mehr elektronische Unterstützung für sportliche Ansprüche, die Meteor 350 setzt stärker auf unkomplizierte Fahrbarkeit.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Meteor 350 – Stärken
- Entspanntes Fahrgefühl mit gut dosierbarem Antrieb
- Alltagstauglichkeit für Stadt, Pendeln und gemütliche Touren
- Komfortorientierte Abstimmung, die Unebenheiten meist angenehmer verarbeitet
- Intuitives Handling, das schnell Vertrauen aufbaut
Royal Enfield Meteor 350 – Schwächen
- Weniger Reserven bei sehr dynamischem Fahren im Vergleich zur KTM
- Sportliche Ansprüche werden eher moderat bedient
KTM 1290 Super Duke R – Stärken
- Deutlich mehr Dynamik durch leistungsstarken Motorcharakter
- Sportlich präzises Handling für zügige Kurven und Tempo
- Starke Bremsleistung für hohe Anforderungen
- Moderne Elektronik unterstützt Kontrolle und Fahrbarkeit
KTM 1290 Super Duke R – Schwächen
- Sportlicheres Setup kann im Alltag weniger „weich“ wirken
- Mehr Anspruch an Fahrstil und Aufmerksamkeit durch die Leistungsreserve
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Royal Enfield Meteor 350 ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag Spaß macht, ohne ständig nach Leistung zu verlangen. Wer gern entspannt fährt, Wert auf unkomplizierte Handhabung legt und auch längere Strecken angenehm gestalten möchte, findet in der Meteor 350 eine stimmige Wahl. Sie ist ideal, wenn das Motorrad vor allem „mitfahren“ soll – nicht ständig „fordern“.
Die KTM 1290 Super Duke R ist die bessere Wahl für alle, die sportliche Dynamik wirklich auskosten möchten. Wer häufig zügig unterwegs ist, Kurven dynamisch angeht und Reserven bei Beschleunigung und Verzögerung schätzt, wird die KTM als klar überlegen empfinden. Sie richtet sich an Fahrer, die ein Motorrad wollen, das Tempo nicht nur kann, sondern aktiv einfordert.
Fazit:
Die Royal Enfield Meteor 350 ist die richtige Wahl, wenn Alltag, Komfort und entspanntes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie punktet mit gut dosierbarer Motorcharakteristik, unkomplizierter Handhabung und einer Abstimmung, die auch bei wechselnder Straßenqualität angenehm bleibt. Die KTM 1290 Super Duke R gewinnt dagegen dort, wo Dynamik zählt: mehr Leistung, sportlich präzises Handling, stärkere Bremsen und ein Setup, das bei zügiger Fahrweise besonders viel Kontrolle und Fahrspaß liefert. Kurz gesagt: Für gemütliche Touren und entspannte Nutzung ist die Meteor 350 die stimmigere Entscheidung. Für ambitionierte Ausfahrten, Tempo und sportliche Ansprüche ist die KTM 1290 Super Duke R die bessere Wahl.