UVP 4.990 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 20.299 €
Baujahr von 2013 bis 2025
Was kann die Scram 411 und wo sind die Unterschiede zur Himalayan?
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Darf es etwas mehr sein?
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Pro und Kontra

Pro:
  • tolle Scrambler-Optik
  • herrlich entschleunigend
  • lockere Sitzposition
  • leicht und einfach zu fahren
  • auch für A2-Fahrer geeignet
Kontra:
  • im Gegensatz zur Himalayan nicht ganz so reisetauglich
Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Stabiles Fahrwerk
  • Bedienung
  • Elektronische Helfer
  • Bremsen
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht194kg
Radstand1.455mm
Länge2.210mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.165mm
Gewicht198kg
Radstand1.497mm
Radstand1.497mm
Sitzhöhe: 835 mm

Motor

Motor-Bauart1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum411ccm
Hub86mm
Bohrung78mm
Kühlungluftgekühlt mit Ölkühler
AntriebKette
Gänge5
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung24 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment32 NM bei 4.250 U/Min
Höchstgeschw.127km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite469km
Leistung180 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment140 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite287km

Fahrwerk

RahmenbauartHalbduplex
Federung vorneTeleskopgabel 41 mm (Federweg 190)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenProgressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten120/90-17
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenWP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten200/55-17

Bremsen

Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorne2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Royal Enfield Scram 411 ist die personifizierte Reduktion in seiner reinsten Form. Nichts an diesem Bike ist überflüssig, kaum etwas kann kaputt gehen und sie ist günstig in Anschaffung und Unterhalt. Sie verbraucht nur 3 Liter auf 100 km/h, man tankt also nur alle 3 Wochen mal ein bisschen nach. Mehr Entschleunigung geht nicht und trotzdem oder gerade deshalb macht diese Maschine unglaublich viel Spaß. Beim Eiscafé muss man sich nicht schämen, weil die Scram 411 unverschämt gut aussieht und jeder sie mindestens sympatisch findet. Perfekt auch als Zweitmaschine!
 
Das Testbike haben wir von 2Rad Stadie in Pinneberg bekommen. Dort steht auch noch eine Scram 411 zum Verkauf. Wenn sie schon weg sein sollte, schaut Euch vor Ort noch Bikes von Brixton oder Mondial an. Die sind auch günstig und optisch ähnlich veranlagt. Oder Ihr nehmt die RE Himalayan, aus unserer Sicht immer noch das universellere Bike.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.990€
  • Verfügbarkeit: ab 06/2022
  • Farben: weiß-rot, schwarz, grau-blau, grau-gelb, grau-rot

Fazit - doch kein Biest

Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.

Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.

Ansonsten: Daumen hoch!

Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.099 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 10.000 €
  • Baujahre: seit 2013
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, weiß

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Royal Enfield Scram 411 vs. KTM 1290 Super Duke R – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Royal Enfield Scram 411 und die KTM 1290 Super Duke R, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht die Scram 411 als bodenständiges, leicht zugängliches Motorrad mit Fokus auf Alltag, Übersicht und entspanntes Handling. Auf der anderen Seite steht die Super Duke R als kompromissloses Performance-Bike, das mit Temperament, Durchzug und sportlicher Fahrdynamik aufwartet. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, sucht im Grunde nach einer Antwort auf eine zentrale Frage: Soll das Motorrad vor allem einfach mitfahren und Spaß machen – oder fordern und begeistern?

Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Daten

Die Scram 411 ist als Scrambler-Interpretation gedacht, die sich im Alltag wohlfühlt. Das merkt man an der Art, wie sie sich anfühlt: eher ruhig, kontrolliert und mit einem Motor, der nicht auf maximale Härte getrimmt ist, sondern auf nutzbare Kraft im Alltag. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist ein Motorrad, das auf Dynamik und sportliche Reaktion ausgelegt ist. Schon beim Anfahren wirkt sie wie ein Statement: Der Motor ist auf Leistung und spontane Gasannahme getrimmt, das Fahrwerk zielt auf Agilität und Stabilität bei zügiger Fahrt.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Scram 411 setzt auf einen Motorcharakter, der eher gleichmäßig und gut dosierbar wirkt. Das ist besonders angenehm, wenn viel Stadtverkehr, Ampelstopps und wechselnde Streckenabschnitte anstehen. Die KTM Super Duke R ist dagegen auf starke Beschleunigung und kraftvolle Leistungsentfaltung ausgelegt. Dadurch entsteht ein anderes Fahrgefühl: Während die Scram 411 eher zum entspannten Mitrollen einlädt, fordert die KTM dazu auf, das Gas zu nutzen und die Dynamik auszukosten.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Royal Enfield Scram 411: Stärke ist die gutmütige, alltagstaugliche Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen die Reserven schneller ausgeschöpft wirken.
  • KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist der enorme Vortrieb und die direkte Reaktion. Schwäche ist, dass das Motorrad dadurch auch mehr Aufmerksamkeit und Fahrkultur verlangt – wer eher gemütlich unterwegs ist, nutzt das Potenzial nicht immer aus.

Fahrwerk und Handling: Von leichtfüßig bis hochpräzise

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die Scram 411 wirkt wie ein Motorrad, das auf Kontrolle und einfaches Handling ausgelegt ist. Das macht sie attraktiv für Strecken, auf denen man häufig manövriert: enge Straßen, Baustellen, Parklücken oder wechselnde Untergründe. Die KTM Super Duke R ist dagegen ein Motorrad, das bei sportlicher Fahrweise Stabilität und präzises Einlenken in den Vordergrund stellt. In schnellen Kurven und bei zügiger Landstraßenfahrt fühlt sie sich wie ein Werkzeug an, das man gezielt einsetzen kann.

Kurvengefühl im Vergleich

Die Scram 411 vermittelt eher ein sicheres, ruhiges Kurvengefühl. Die KTM dagegen bietet ein deutlich sportlicheres Setup: Sie liegt spürbar „auf Linie“, reagiert schnell und unterstützt dynamische Richtungswechsel. Wer häufig gemütlich fährt, profitiert von der unkomplizierten Art der Scram 411. Wer dagegen gern zügig unterwegs ist, wird die KTM Super Duke R als deutlich „lebendiger“ und fordernder erleben.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Tempo

Auch bei den Bremsen zeigt sich die Philosophie. Die Scram 411 ist auf souveräne Alltagsbremsungen ausgelegt: ausreichend dosierbar, gut kontrollierbar und passend für die typischen Geschwindigkeiten im Stadt- und Landstraßenbetrieb. Die KTM Super Duke R ist dagegen auf deutlich höhere Anforderungen ausgelegt. Das merkt man daran, wie sie bei sportlicher Fahrt Stabilität und Bremsleistung vermittelt. Wer häufig schnell fährt oder sportliche Manöver plant, wird die KTM als klar im Vorteil empfinden.

Wo die Unterschiede im Alltag sichtbar werden

  • Scram 411: Bremsen wirken alltagstauglich und leicht zu dosieren – ideal für entspannte Fahrten.
  • Super Duke R: Bremsen und Gesamtpaket sind auf Performance ausgelegt – besonders bei zügiger Fahrweise ein Sicherheitsplus.

Ergonomie und Sitzposition: Für unterschiedliche Fahrprofile

Die Sitzposition ist ein weiterer Punkt, der den Vergleich prägt. Die Scram 411 wirkt eher auf „aufrecht und entspannt“ ausgelegt, was sie für längere Alltagsfahrten angenehm macht. Die KTM Super Duke R ist sportlicher positioniert: Sie unterstützt eine aktive Fahrweise und passt besser zu Fahrern, die gern dynamisch unterwegs sind und das Motorrad „arbeiten“ lassen.

Komfort vs. Sportlichkeit

Die Scram 411 punktet mit einer Haltung, die weniger anstrengend wirkt, wenn der Tag lang ist oder die Strecke abwechslungsreich bleibt. Die KTM ist dagegen eher für Fahrer gemacht, die sportliche Ergonomie akzeptieren und dafür ein deutlich intensiveres Fahrgefühl bekommen.

Ausstattung und Fahrassistenz: Moderne Ansätze vs. Fokus auf das Wesentliche

Im Bereich Ausstattung unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Scram 411 ist eher auf das Wesentliche konzentriert: Sie soll funktionieren, zuverlässig sein und ein unkompliziertes Fahrerlebnis bieten. Die KTM Super Duke R bringt dagegen typischerweise mehr Performance- und Fahrdynamik-Fokus mit, wodurch sie sich besonders für Fahrer eignet, die gern mit unterschiedlichen Fahrmodi arbeiten oder das Motorrad an den eigenen Stil anpassen möchten.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „wie oft wird gefahren?“

Für die tägliche Nutzung ist die Scram 411 besonders interessant. Sie wirkt handlich, leicht zu kontrollieren und passt gut zu typischen Strecken: kurze Wege, wechselnde Verkehrslage und gelegentliche Ausflüge. Die KTM Super Duke R ist ebenfalls straßentauglich, aber sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke mehr bietet: längere Landstraßen, kurvige Abschnitte und Fahrten, bei denen das Tempo bewusst genutzt wird.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Scram 411: Stärken liegen in der unkomplizierten Bedienung und dem entspannten Fahrgefühl. Schwäche ist, dass sie bei sehr sportlichen Ansprüchen weniger „Biss“ vermittelt.
  • Super Duke R: Stärken liegen in der Performance und dem sportlichen Gesamtpaket. Schwäche ist, dass sie im reinen Stadtbetrieb oft überdimensioniert wirkt, wenn der Fokus eher auf Ruhe und Gelassenheit liegt.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig Spaß macht, sich leicht bewegen lässt und nicht ständig nach „mehr“ verlangt, findet in der Royal Enfield Scram 411 eine passende Wahl. Sie ist besonders attraktiv für Fahrer, die gern entspannt fahren, Wert auf Übersicht und kontrolliertes Handling legen und das Motorrad als täglichen Begleiter sehen.

Wer dagegen ein Motorrad möchte, das auf der Landstraße und in kurvigen Passagen deutlich mehr Intensität liefert, wird mit der KTM 1290 Super Duke R deutlich glücklicher. Sie ist für Fahrer gemacht, die Leistung spüren wollen, sportliche Dynamik suchen und bereit sind, das Motorrad aktiv zu bewegen.

Fazit:

Die Royal Enfield Scram 411 ist die bessere Wahl für alle, die ein unkompliziertes, alltagstaugliches Motorrad suchen: leicht zu handhaben, angenehm in der Dosierung und ideal für Stadt und entspannte Landstraßenfahrten. Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn der Fokus klar auf Performance liegt: starke Beschleunigung, sportliches Handling und ein Gesamtpaket, das bei zügiger Fahrt besonders viel Freude macht. Kurz gesagt: Wer ein Motorrad für den Alltag und entspanntes Fahren möchte, entscheidet sich eher für die Scram 411. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das Tempo, Dynamik und sportliche Kontrolle in den Mittelpunkt stellt, findet in der Super Duke R den passenden Charakter. Beide können begeistern – aber auf sehr unterschiedliche Weise.

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