| UVP | 7.770 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 11.799 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- ausgewogener Motor mit viel Charakter
- viel Chrom und Metall
- Pfeilnavigation Serie
- kräftige Hinterrad-Bremse
- schwer
- Sitzposition nicht unbedingt langstreckentauglich
- sehr agiles Handling
- rasiermesserscharfes Fahrwerk
- angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
- gute Ausstattung
- im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Anzeigen im Cockpit etwas klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 240 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Parallel Twin, 4-Takt Motor, SOHC | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | füssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 307 | km |
| Leistung | 95 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | StahlrohrrahmenDoppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upside Down Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Kayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelne 320mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 300mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Shotgun 650 ist ein stylischer Bobber für die gemütliche Feierabendrunde. Sie ist aber nicht nur bildschön, sondern auch gut verarbeitet. Sie fährt sich einfach und eignet sich für jeden Fahrertyp: Anfänger, Könner, Wiedereinsteiger, Downsizer. Wir freuen uns schon auf die sicherlich bald folgenden Custombike-Versionen der Royal Enfield Shotgun 650, obwohl sie schon in Serie knackig aussieht - vor allem natürlich als Solositzer! Insgesamt ein Klasse Bike, sie wird sicherlich viele Freunde finden.Fazit - was bleibt hängen
Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist.Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.
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Royal Enfield Shotgun 650 vs Aprilia Tuono 660: Vergleich für Alltag, Landstraße und sportliche Ansprüche
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Street“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Royal Enfield Shotgun 650 steht für einen klassischen, markanten Stil mit spürbarem Charakter. Die Aprilia Tuono 660 dagegen ist ein modernes, sportlich ausgerichtetes Naked Bike, das auf Dynamik und präzises Handling setzt. Genau diese Gegensätze machen den Unterschied im Alltag und auf der Landstraße aus.
Grundcharakter: Oldschool-Feeling trifft auf moderne Performance
Die Shotgun 650 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst nicht nach „Maximal“ schreit, sondern nach „eigen“. Der Motor und die Art, wie das Bike beschleunigt, fühlen sich eher nach kontrollierter Kraft an. Das macht sie besonders interessant, wenn Fahrten nicht nur aus Tempo bestehen, sondern aus dem Erlebnis heraus.
Die Tuono 660 ist dagegen klar auf sportliche Fahrweise ausgelegt. Das Ansprechverhalten und die Art, wie die Maschine Schub aufbaut, sind direkter. Wer gern zügig unterwegs ist und Kurven als Spielplatz versteht, bekommt hier ein Motorrad, das sich schnell „zur Hand“ anfühlt.
Motor und Antrieb: Drehfreude vs. souveräne Kraftentfaltung
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Shotgun 650 legt den Fokus stärker auf eine gleichmäßige, gut dosierbare Kraftentfaltung. Dadurch lässt sie sich im Stadtverkehr angenehm fahren, ohne dass ständig „nachgeschoben“ werden muss. Das macht sie auch für Fahrer interessant, die nicht permanent im oberen Drehzahlbereich unterwegs sein wollen.
Die Tuono 660 ist im Vergleich stärker auf sportliche Beschleunigung und ein lebendiges Leistungsbild ausgelegt. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven wirkt das Bike oft „spritziger“, weil es die Leistung in einem Bereich bereitstellt, der sportliches Fahren unterstützt. Das ist besonders spürbar, wenn man häufiger dynamisch beschleunigt oder die Gänge kurz hält.
Fahrwerk und Handling: Komfortorientiert vs. sportlich präzise
Beim Fahrwerk zeigt sich ein klarer Ansatz: Die Shotgun 650 ist so abgestimmt, dass sie Unebenheiten im Alltag gut abfedert und Fahrten auf wechselnder Fahrbahn angenehm macht. Das hilft auf kurzen Strecken durch die Stadt ebenso wie auf längeren Touren, bei denen die Straßen nicht immer perfekt sind.
Die Tuono 660 zielt stärker auf präzises Einlenken und ein sportliches Kurvenverhalten. Die Maschine vermittelt mehr „Feedback“ und fühlt sich in zügigen Passagen stabil an. Gleichzeitig kann das Setup je nach Fahrstil spürbarer sein, wenn die Straße rau ist oder wenn man sehr entspannt unterwegs ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremseigenschaften zeigt sich: Die Tuono 660 ist tendenziell auf kraftvolles, sportliches Verzögern ausgelegt. Das gibt Sicherheit, wenn man spät bremst oder in Kurven häufiger die Geschwindigkeit reduziert. Die Dosierbarkeit spielt dabei eine große Rolle, weil sie bestimmt, wie „ruhig“ sich das Bike in der Bremsphase anfühlt.
Die Shotgun 650 kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber eher auf souveräne Alltagsbremsungen ausgelegt. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder vorausschauend fährt, bekommt eine stimmige Bremsperformance, ohne dass man das Gefühl hat, ständig „auf Sportmodus“ angewiesen zu sein.
Ergonomie und Sitzposition: entspannter Einstieg vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Shotgun 650 wirkt insgesamt zugänglicher und entspannter. Das erleichtert längere Fahrten, weil der Körper weniger „gefordert“ wird. Auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht wie ein Rennbike anfühlt, ist das ein Plus.
Die Tuono 660 ist dagegen sportlicher. Lenker und Sitzposition unterstützen eine aktive Fahrweise, bei der man das Bike spürbar in die Kurve „mitnimmt“. Das ist für dynamische Fahrer ein Vorteil, kann aber für sehr entspannte Touren oder längere Autobahnabschnitte weniger komfortabel wirken.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung bei der Tuono
Bei der Elektronik zeigt sich ein deutlicher Unterschied. Die Tuono 660 bietet typischerweise mehr digitale Unterstützung, die das Fahren erleichtert und gleichzeitig sportliche Reserven schafft. Fahrmodi, Traktions- und Regelstrategien sorgen dafür, dass das Bike auch bei wechselnden Bedingungen kontrolliert bleibt. Das ist besonders hilfreich, wenn man gern zügig fährt, aber nicht jedes Mal die perfekte Haftung erwischen kann.
Die Shotgun 650 setzt stärker auf das Wesentliche. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger“ ist, sondern dass sie sich eher über den mechanischen Charakter definiert. Wer Elektronik als „nice to have“ sieht, findet hier einen eher klassischen Ansatz, der sich weniger nach „System“ anfühlt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad im Handling anfühlt. Die Shotgun 650 wirkt dabei oft unkompliziert: Das Fahrgefühl ist weniger aggressiv, das macht das Manövrieren im Stadtverkehr angenehm. Auch das Gefühl beim Anfahren und Rangieren ist meist entspannter, weil das Bike nicht permanent nach sportlicher Behandlung verlangt.
Die Tuono 660 ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie lädt stärker zu sportlicheren Impulsen ein. Das kann im Pendelverkehr Spaß machen, kann aber auch bedeuten, dass man unbewusst schneller fährt oder häufiger „Gas gibt“. Wer das mag, bekommt ein Motorrad, das auch im Alltag lebendig bleibt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Shotgun 650
- Stärken: Charaktervolles Fahrgefühl, eher entspannte Ergonomie, gut dosierbare Kraftentfaltung und ein stimmiger Fokus auf Alltagstauglichkeit.
- Schwächen: Wer maximale Sportdynamik sucht, wird im Vergleich zur Tuono 660 weniger „Biss“ im Antrieb und weniger sportliche Präzision spüren.
Aprilia Tuono 660
- Stärken: Sportlich präzises Handling, dynamisches Leistungsbild, moderne Elektronikunterstützung und ein sehr direktes Fahrgefühl in zügigen Passagen.
- Schwächen: Die sportlichere Sitzposition und das eher „aktive“ Setup können für sehr entspannte Touren oder lange Strecken weniger komfortabel wirken.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie man fahren möchte. Die Shotgun 650 passt besonders gut, wenn Fahrten vor allem Genuss sein sollen: im Alltag, auf der Landstraße und überall dort, wo man nicht ständig das Maximum ausloten will. Der klassische Charakter und die entspanntere Haltung machen sie zu einer Maschine, die man gern nutzt, ohne ständig zu „arbeiten“.
Die Tuono 660 ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht. Wer Kurven dynamisch angeht, gern beschleunigt und dabei von moderner Elektronik profitieren möchte, findet hier ein Naked Bike, das genau dafür gemacht ist. Das Motorrad belohnt eine aktive Fahrweise und fühlt sich in schnellen Situationen besonders souverän an.
Fazit:
Die Royal Enfield Shotgun 650 ist die richtige Wahl für Fahrer, die ein Motorrad mit eigenem Charakter suchen: entspannter im Handling, angenehm in der Ergonomie und mit einer Kraftentfaltung, die sich im Alltag natürlich anfühlt. Sie punktet vor allem dann, wenn Fahrten nicht nur schnell sein sollen, sondern stimmig und genussvoll.
Die Aprilia Tuono 660 empfiehlt sich für alle, die sportliche Performance und präzises Handling priorisieren. Im Vergleich zeigt sie ihre Stärken besonders bei dynamischer Fahrweise: direktes Ansprechverhalten, sportliche Fahrwerksauslegung und moderne Elektronik, die Kontrolle auch bei wechselnden Bedingungen unterstützt. Wer Kurven und Beschleunigung liebt, bekommt hier das passendere Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Shotgun 650 für Charakter und Alltag, Tuono 660 für sportliche Dynamik und aktive Fahrfreude.