| UVP | 7.770 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- ausgewogener Motor mit viel Charakter
- viel Chrom und Metall
- Pfeilnavigation Serie
- kräftige Hinterrad-Bremse
- schwer
- Sitzposition nicht unbedingt langstreckentauglich
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 240 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Parallel Twin, 4-Takt Motor, SOHC | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 307 | km |
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | StahlrohrrahmenDoppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upside Down Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelne 320mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 300mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Shotgun 650 ist ein stylischer Bobber für die gemütliche Feierabendrunde. Sie ist aber nicht nur bildschön, sondern auch gut verarbeitet. Sie fährt sich einfach und eignet sich für jeden Fahrertyp: Anfänger, Könner, Wiedereinsteiger, Downsizer. Wir freuen uns schon auf die sicherlich bald folgenden Custombike-Versionen der Royal Enfield Shotgun 650, obwohl sie schon in Serie knackig aussieht - vor allem natürlich als Solositzer! Insgesamt ein Klasse Bike, sie wird sicherlich viele Freunde finden.Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
MotorradTest.de auf YouTube
Royal Enfield Shotgun 650 vs Brixton Cromwell 1200 – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Hubraumwelten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Royal Enfield Shotgun 650 steht für eine moderne Interpretation klassischer Retro-Formen, während die Brixton Cromwell 1200 mit mehr Hubraum und einem deutlich kräftigeren Grundcharakter auftritt. Beide Modelle wollen im Alltag überzeugen – aber auf unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die Bikes im Fahrgefühl, in der Art, wie sie Leistung und Drehmoment nutzbar machen, und worauf sollte beim Kauf geachtet werden?
Überblick: Zwei Konzepte, zwei Zielgruppen
Die Royal Enfield Shotgun 650 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst nicht überladen ist. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Retro-Optik, alltagstauglicher Handhabung und einem Motor, der sich angenehm dosieren lässt. Die Brixton Cromwell 1200 dagegen spielt die stärkere Karte: mehr Reserven, mehr Durchzug und ein Charakter, der auch längere Strecken souverän abspult.
Wichtig ist: Es geht nicht nur um Zahlen. Entscheidend ist, wie sich die Unterschiede im Alltag anfühlen – beim Anfahren, im Stadtverkehr, auf Landstraßen und auf Touren.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Leistung
Royal Enfield Shotgun 650 – kontrolliert und alltagstauglich
Die Royal Enfield Shotgun 650 setzt auf einen Motor, der sich eher „harmonisch“ anfühlt. Das bedeutet: Die Kraft steht nicht nur dann bereit, wenn man sie maximal abruft, sondern lässt sich im Alltag gut nutzen. Gerade im Stop-and-go-Verkehr oder beim zügigen Anfahren aus dem Stand wirkt das angenehm, weil das Motorrad nicht hektisch reagiert.
In der Praxis zeigt sich das auch beim Vergleich der Leistungsentfaltung: Die Shotgun 650 wirkt wie ein Bike, das man entspannt fahren kann, ohne ständig am Gas zu „arbeiten“. Das ist ein Plus für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur schnell sein soll, sondern vor allem leicht zu fahren ist.
Brixton Cromwell 1200 – mehr Druck von unten
Die Brixton Cromwell 1200 bringt dagegen einen deutlich kräftigeren Ansatz mit. Der größere Hubraum sorgt dafür, dass sich das Motorrad oft schon bei niedrigeren Drehzahlen souverän bewegt. Das macht Überholmanöver und zügiges Beschleunigen spürbar entspannter, weil weniger „Drehzahlarbeit“ nötig ist.
Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich: Während die Shotgun 650 eher auf kontrollierte Dosierbarkeit setzt, wirkt die Cromwell 1200 wie ein Motorrad, das Reserven bereitstellt. Das kann besonders auf längeren Strecken ein Vorteil sein, wenn man nicht ständig in den passenden Drehzahlbereich wechseln möchte.
Fahrgefühl und Handling: Wie leicht sind die Motorräder im Alltag?
Beide Modelle sind für den Alltag gedacht, aber sie vermitteln das Gefühl auf unterschiedliche Weise. Die Royal Enfield Shotgun 650 wirkt im Handling oft „direkter“ und dadurch besonders angenehm im Stadtverkehr. Das liegt vor allem daran, dass sich das Motorrad im Alltag leicht positionieren lässt und man Kurvenwechsel ohne großen Kraftaufwand umsetzt.
Die Brixton Cromwell 1200 kann ebenfalls agil sein, aber der Charakter ist stärker auf Stabilität und souveränes Vorankommen ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich häufig dann am wohlsten, wenn es Fahrt aufnimmt und gleichmäßig läuft. In engen Bereichen oder beim häufigen Rangieren kann das größere „Gesamtgewicht“ im Gefühl etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Fahrwerk und Komfort: Stabilität vs. Leichtigkeit
Shotgun 650 – komfortabel für kurze und mittlere Strecken
Die Royal Enfield Shotgun 650 ist so abgestimmt, dass sie im Alltag nicht unnötig hart wirkt. Unebenheiten werden spürbar abgefedert, ohne dass das Motorrad dabei komplett „weich“ wird. Das ist ein guter Kompromiss, wenn man häufig auf wechselnden Straßen unterwegs ist – etwa in der Stadt oder auf Landstraßen mit schlechterem Belag.
Stärken zeigt die Shotgun 650 vor allem dann, wenn man entspannt fährt und das Motorrad nicht als „Sportgerät“ betrachtet. Schwächepotenzial entsteht eher dort, wo man sehr dynamisch fährt oder lange Strecken mit hoher Geschwindigkeit plant: Dann wird ein Bike mit mehr Reserven oft als angenehmer empfunden.
Cromwell 1200 – souverän auf der Reise
Die Brixton Cromwell 1200 spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus. Durch den kräftigen Antrieb und die insgesamt „erwachsenere“ Auslegung wirkt das Motorrad stabil und gelassen. Das kann sich im Vergleich so anfühlen, dass man schneller „durchkommt“, ohne ständig nachzuregulieren.
Als Schwäche kann sich zeigen, dass das Motorrad im engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“ wirkt als die Shotgun 650. Wer häufig in der City unterwegs ist und viel Rangieren muss, sollte das im Hinterkopf behalten.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Beim Vergleich der Bremswirkung geht es weniger um reine Zahlen, sondern um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Die Royal Enfield Shotgun 650 vermittelt dabei oft ein Gefühl von gutem Ansprechverhalten, sodass man in Alltagssituationen sicher dosieren kann. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten bremst.
Die Brixton Cromwell 1200 wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das auch bei zügigerem Tempo und längeren Bremsphasen stabil bleibt. Wer häufig schneller unterwegs ist oder Touren plant, profitiert häufig von diesem „Sicherheitsgefühl“ durch mehr Reserven.
Ergonomie und Sitzposition: Wer passt besser?
Beide Motorräder sind im Retro-/Roadster-Umfeld angesiedelt, aber die Sitzposition und die Art, wie man sich auf dem Bike fühlt, unterscheiden sich. Die Royal Enfield Shotgun 650 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das sich für viele Fahrergrößen angenehm anfühlt, weil es im Alltag nicht zu kompromisslos sportlich ist. Das erleichtert das Handling, besonders wenn man öfter zwischen kurzen Strecken und längeren Fahrten wechselt.
Die Brixton Cromwell 1200 kann sich für Fahrer, die eine „entspannte Reisehaltung“ bevorzugen, sehr passend anfühlen. Gleichzeitig gilt: Wer sehr häufig im Stop-and-go-Verkehr unterwegs ist, sollte darauf achten, wie sich die Sitzhöhe und die Fußrasten im eigenen Alltag anfühlen.
Ausstattung und Alltag: Was zählt beim Kauf?
Bei der Ausstattung geht es im Vergleich vor allem darum, wie gut die Motorräder für den Alltag vorbereitet sind. Die Royal Enfield Shotgun 650 punktet häufig mit einem stimmigen Gesamtbild und einer Philosophie, die auf „einfach nutzen“ setzt. Das kann für Käufer attraktiv sein, die ein Motorrad möchten, das nicht ständig nach Anpassungen verlangt.
Die Brixton Cromwell 1200 kann im Vergleich als das Bike wirken, das stärker auf „mehr Motorrad“ setzt: mehr Antriebskraft, mehr Reserven und dadurch oft ein souveräneres Gefühl bei wechselnden Anforderungen. Wer häufig längere Strecken fährt oder gerne zügig unterwegs ist, wird das besonders schätzen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Shotgun 650 – Stärken
- Leicht zugängliches Fahrgefühl für den Alltag
- Angenehme Dosierbarkeit im Stadtverkehr
- Komfortorientierte Abstimmung für wechselnde Straßen
- Guter Einstieg in die Retro-/Roadster-Welt ohne Überforderung
Royal Enfield Shotgun 650 – Schwächen
- Bei sehr dynamischer Fahrweise kann ein größeres Hubraumkonzept als „entspannter“ empfunden werden
- Auf langen Touren kann ein Bike mit mehr Reserven subjektiv mehr Ruhe bringen
Brixton Cromwell 1200 – Stärken
- Mehr Durchzug und Reserven durch den größeren Hubraum
- Souveränes Vorankommen, besonders auf Landstraße und Tour
- Stabiler Eindruck bei zügigerem Tempo
- Fühlt sich oft „erwachsener“ an, wenn es schneller werden soll
Brixton Cromwell 1200 – Schwächen
- Im engen Stadtverkehr kann das größere Gesamtgefühl weniger „spielerisch“ wirken
- Wer vor allem kurze Strecken fährt, spürt die Vorteile des Hubraums möglicherweise weniger
Welche Wahl passt besser? Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Royal Enfield Shotgun 650 ist besonders passend, wenn der Fokus auf einem Motorrad liegt, das sich im Alltag leicht anfühlt: Stadtfahrten, kurze bis mittlere Strecken und ein Fahrstil, bei dem man nicht ständig maximale Leistung abrufen muss. Wer ein Bike sucht, das unkompliziert ist und sich gut dosieren lässt, findet in der Shotgun 650 eine sehr stimmige Option.
Die Brixton Cromwell 1200 ist die bessere Wahl, wenn häufig längere Strecken anstehen oder wenn man beim Fahren gerne Reserven hat. Der kräftige Antrieb und das souveräne Gesamtgefühl machen das Motorrad besonders attraktiv für Fahrer, die zügig unterwegs sind und weniger „Drehzahlmanagement“ möchten.
Fazit:
Wer ein Motorrad für den Alltag sucht, das sich leicht bewegen lässt und im Stadtverkehr angenehm dosierbar bleibt, liegt mit der Royal Enfield Shotgun 650 oft richtig. Sie überzeugt durch ein kontrolliertes Fahrgefühl, komfortorientierte Abstimmung und eine unkomplizierte Art, Kilometer zu sammeln. Die Brixton Cromwell 1200 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn mehr Durchzug gefragt ist: auf Touren, bei zügigem Fahren und überall dort, wo Reserven den Unterschied machen. Für Fahrer, die ein „entspanntes“ Vorankommen bevorzugen und den kräftigeren Charakter schätzen, ist die Cromwell 1200 die passendere Wahl. Kurz gesagt: Shotgun 650 für entspanntes, alltagstaugliches Fahren – Cromwell 1200 für mehr Kraft, mehr Souveränität und längere Strecken.