| UVP | 7.770 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- ausgewogener Motor mit viel Charakter
- viel Chrom und Metall
- Pfeilnavigation Serie
- kräftige Hinterrad-Bremse
- schwer
- Sitzposition nicht unbedingt langstreckentauglich
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 240 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Parallel Twin, 4-Takt Motor, SOHC | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 307 | km |
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | StahlrohrrahmenDoppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upside Down Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelne 320mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 300mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Shotgun 650 ist ein stylischer Bobber für die gemütliche Feierabendrunde. Sie ist aber nicht nur bildschön, sondern auch gut verarbeitet. Sie fährt sich einfach und eignet sich für jeden Fahrertyp: Anfänger, Könner, Wiedereinsteiger, Downsizer. Wir freuen uns schon auf die sicherlich bald folgenden Custombike-Versionen der Royal Enfield Shotgun 650, obwohl sie schon in Serie knackig aussieht - vor allem natürlich als Solositzer! Insgesamt ein Klasse Bike, sie wird sicherlich viele Freunde finden.Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Royal Enfield Shotgun 650 vs Honda CRF 300 L: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, lohnt sich ein genauer Blick. Die Royal Enfield Shotgun 650 steht für einen markanten Auftritt, entspannte Fahrweise und einen Charakter, der sich nicht verstecken muss. Die Honda CRF 300 L dagegen ist ein leichtes, agiles Enduro-Konzept, das besonders dann glänzt, wenn der Asphalt nicht mehr die einzige Option ist. In diesem Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle in der Praxis gegenüberstehen – bei Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit, Handling und dem, was am Ende wirklich zählt.
Grundidee und Einsatzprofil: Cruiser-Charakter vs. Enduro-Allrounder
Die Shotgun 650 ist vom Gesamtkonzept her eher auf „entspannt ankommen“ ausgelegt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für längere Strecken, für Landstraßen und für Situationen, in denen der Fahrer nicht ständig am Limit unterwegs sein muss. Die Honda CRF 300 L ist dagegen ein Motorrad, das man schnell als Werkzeug versteht: leicht zu bewegen, unkompliziert zu fahren und prädestiniert für Schotter, Waldwege und alles, was zwischen „Straße“ und „Offroad“ liegt.
Schon hier zeigt sich der erste große Unterschied: Wer vor allem Stadt, Landstraße und gemütliches Cruisen im Blick hat, wird sich bei der Shotgun 650 wohler fühlen. Wer dagegen Abwechslung, unbefestigte Strecken und ein lebendiges Handling sucht, findet in der CRF 300 L einen sehr passenden Begleiter.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. Enduro-Agilität
Beim Motor geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das, wie sich Leistung und Ansprechverhalten im Alltag anfühlen. Die Royal Enfield Shotgun 650 setzt auf einen kräftigen, „dicken“ Charakter, der sich besonders beim Anfahren und beim gleichmäßigen Dahingleiten bemerkbar macht. Das macht sie angenehm, wenn häufiges Hochschalten nicht im Vordergrund steht und wenn man lieber mit ruhigem Gasfluss fährt.
Die Honda CRF 300 L spielt ihre Stärken anders aus. Als Enduro ist sie darauf ausgelegt, dass man das Motorrad aktiv bewegt, Drehzahl nutzt und die Maschine auch auf unebenem Untergrund kontrolliert. Das Ansprechverhalten wirkt dadurch oft direkter, und das Fahrgefühl ist stärker „hands-on“. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad spürt, wird die CRF 300 L als sehr lebendig wahrnehmen.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Shotgun 650: Stärken liegen im entspannten Vortrieb und im Charakter, der sich gut für gleichmäßige Fahrten eignet. Schwäche: Wer Offroad wirklich intensiv nutzt oder sehr leichtes Handling erwartet, muss sich bewusst sein, dass das Konzept eher straßenorientiert ist.
- CRF 300 L: Stärken liegen in Agilität, Kontrolle und dem Offroad-Fokus. Schwäche: Für lange, rein straßenlastige Touren kann das Enduro-Feeling weniger „komfortabel“ wirken als bei einem straßenbetonten Motorrad.
Fahrwerk und Handling: Komfort und Stabilität vs. Beweglichkeit
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft darüber, ob ein Motorrad „einfach passt“ oder ob man ständig nachjustieren muss. Die Shotgun 650 zielt auf ein ruhigeres, straßenorientiertes Fahrgefühl. Gerade auf Landstraßen und bei gleichmäßigem Tempo wirkt das Motorrad dadurch stimmig: stabil, gut zu kontrollieren und angenehm, wenn die Strecke länger wird.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen für wechselnde Untergründe gemacht. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein kontrolliertes Einlenken und das sichere Überfahren von Unebenheiten. Auf Schotter, Feldwegen oder wenn die Straße plötzlich schlechter wird, fühlt sich die CRF 300 L oft wie „die richtige Antwort“ an.
Wie sich das in der Praxis bemerkbar macht
Auf Asphalt kann die Shotgun 650 durch ihr straßenorientiertes Setup überzeugen. Auf schlechten Straßen oder abseits befestigter Wege wird die CRF 300 L hingegen deutlich souveräner wirken, weil das Motorrad dafür gebaut ist, Bewegung und Unebenheiten aktiv zu verarbeiten.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bremsen sind nicht nur ein technisches Detail, sondern ein Gefühl. Beide Motorräder müssen im Alltag zuverlässig funktionieren – und genau da zeigt sich, wie unterschiedlich die Prioritäten sind. Die Shotgun 650 wird vor allem dann punkten, wenn man vorausschauend fährt und das Motorrad als komfortablen Tourenbegleiter nutzt. Die CRF 300 L spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Traktion und Untergrund eine größere Rolle spielen und man auch bei wechselnden Bedingungen sicher verzögern möchte.
Wichtig ist: In der Praxis hängt das Sicherheitsgefühl nicht nur von der Bremsleistung ab, sondern auch davon, wie gut das Motorrad insgesamt kontrollierbar bleibt. Hier wirkt die CRF 300 L oft „direkter“, während die Shotgun 650 eher durch ruhige Stabilität überzeugt.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Handling
Die Royal Enfield Shotgun 650 richtet sich an Fahrer, die eine entspannte Sitzhaltung mögen und ein Motorrad suchen, das sich nicht wie ein Sportgerät anfühlt. Die Sitzposition wirkt eher auf Komfort ausgelegt, wodurch sich längere Fahrten angenehmer anfühlen können.
Die Honda CRF 300 L bietet eine Enduro-typische Ergonomie: aufrecht, mit guter Bewegungsfreiheit und einem Fahrgefühl, das auch dann funktioniert, wenn der Untergrund unruhig wird. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, weil man das Motorrad leichter „mitarbeitet“ – etwa beim Rangieren oder wenn es eng wird.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- Shotgun 650: Stärken: entspannter Komfort, angenehme Haltung für Straßenfahrten. Schwächen: weniger „Offroad-nativ“, wenn häufig Schotter oder Waldwege anstehen.
- CRF 300 L: Stärken: beweglich, kontrollierbar, Enduro-typisch praktisch. Schwächen: für reine Langstrecken auf Autobahn-/Schnellstraßen-Tempo kann das Enduro-Setup weniger entspannend wirken.
Wartung, Zuverlässigkeit und Kosten: Was man beim Kauf mitdenken sollte
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrspaß auch die Rahmenbedingungen eine Rolle: Wartungsintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag betreiben lässt. Sowohl Royal Enfield als auch Honda haben sich in ihren jeweiligen Segmenten einen Namen gemacht. In der Praxis lohnt es sich aber, die eigenen Erwartungen realistisch zu setzen: Wer ein Motorrad vor allem als Alltagsgerät nutzt, achtet auf unkomplizierte Wartung und eine gute Ersatzteilversorgung. Wer häufiger abseits befestigter Wege fährt, sollte außerdem berücksichtigen, dass Offroad-Nutzung oft mehr Verschleiß an Reifen, Antrieb und Fahrwerkskomponenten mit sich bringt.
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda CRF 300 L wirkt wie ein „einfach fahren“-Motorrad für viele Situationen. Die Shotgun 650 ist eher die Wahl für Fahrer, die den Charakter und das straßenorientierte Gesamtkonzept in den Vordergrund stellen und das Motorrad entsprechend nutzen.
Fazit: Welche Maschine ist für wen die bessere Wahl?
Die Royal Enfield Shotgun 650 ist die bessere Wahl, wenn im Alltag vor allem Straße, Landstraße und entspanntes Cruisen im Fokus stehen. Das Motorrad überzeugt durch seinen charakterstarken Auftritt, ein ruhigeres Fahrgefühl und eine insgesamt stimmige Abstimmung für längere Fahrten. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht ständig „bewegen“ muss, sondern einfach angenehm zu fahren ist, wird mit der Shotgun 650 sehr zufrieden sein.
Die Honda CRF 300 L passt dagegen besser, wenn Abwechslung dazugehört: Schotter, Feldwege, Waldstücke und Situationen, in denen Agilität und Kontrolle wichtiger sind als reiner Straßenkomfort. Die CRF 300 L wirkt wie ein Enduro-Allrounder, der schnell Vertrauen aufbaut und sich aktiv fahren lässt. Für jemanden, der gern „raus aus dem Gewohnten“ fährt, ist sie oft die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Shotgun 650 für straßenbetonte Genießer, CRF 300 L für Entdecker und Offroad-neugierige Fahrer.