| UVP | 7.770 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- ausgewogener Motor mit viel Charakter
- viel Chrom und Metall
- Pfeilnavigation Serie
- kräftige Hinterrad-Bremse
- schwer
- Sitzposition nicht unbedingt langstreckentauglich
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 240 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Parallel Twin, 4-Takt Motor, SOHC | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 307 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | StahlrohrrahmenDoppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upside Down Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelne 320mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 300mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Shotgun 650 ist ein stylischer Bobber für die gemütliche Feierabendrunde. Sie ist aber nicht nur bildschön, sondern auch gut verarbeitet. Sie fährt sich einfach und eignet sich für jeden Fahrertyp: Anfänger, Könner, Wiedereinsteiger, Downsizer. Wir freuen uns schon auf die sicherlich bald folgenden Custombike-Versionen der Royal Enfield Shotgun 650, obwohl sie schon in Serie knackig aussieht - vor allem natürlich als Solositzer! Insgesamt ein Klasse Bike, sie wird sicherlich viele Freunde finden.MotorradTest.de auf YouTube
Royal Enfield Shotgun 650 vs Suzuki DR-Z 4SM – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick komplett unterschiedlich wirken, liegt das meist daran, dass sie für verschiedene Einsatzzwecke gebaut wurden. Genau das macht den Vergleich zwischen der Royal Enfield Shotgun 650 und der Suzuki DR-Z 4SM so spannend: Die Shotgun 650 steht für entspanntes Cruisen mit klassischem Stil, während die DR-Z 4SM eher nach agilerem Fahrspaß und sportlicherem Handling ruft. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte vor allem darauf achten, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag anfühlen – und wo die Grenzen liegen.
Grundidee der beiden Motorräder
Royal Enfield Shotgun 650: Cruiser-Charakter mit moderner Basis
Die Royal Enfield Shotgun 650 ist als Road-/Cruiser-orientiertes Motorrad gedacht. Der Fokus liegt auf einem souveränen, alltagstauglichen Fahrgefühl: gleichmäßige Kraftentfaltung, angenehme Ergonomie und ein Look, der nicht nach „Sportgerät“ schreit, aber trotzdem Spaß macht. Gerade auf der Landstraße und im Stadtverkehr spielt sie ihre Stärken aus, weil sie sich nicht verkrampft anfühlt, sondern eher wie ein verlässlicher Begleiter.
Suzuki DR-Z 4SM: Supermoto-Feeling für dynamisches Fahren
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen klar im Supermoto-Umfeld verortet. Das merkt man am Fahrkonzept: Das Motorrad will bewegt werden, will Kurven „mitnehmen“ und fühlt sich dort besonders wohl, wo man zügig unterwegs ist oder auch mal abseits der perfekten Asphaltlinie unterwegs sein möchte. Wer ein Motorrad sucht, das schnell auf Eingaben reagiert und ein sportliches Gesamtpaket bietet, findet hier eine passende Basis.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Royal Enfield Shotgun 650 wirkt eher auf „entspanntes Vorankommen“ ausgelegt. Die Kraft kommt so, dass man im Alltag ohne ständiges Herunterschalten auskommt und das Motorrad auch bei moderatem Tempo ruhig läuft. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken mit wechselndem Verkehrsfluss anstehen.
Die Suzuki DR-Z 4SM setzt dagegen stärker auf ein lebendigeres, sportlich geprägtes Ansprechverhalten. Das Motorrad fühlt sich dynamischer an, wenn man es fordert. Während die Shotgun 650 eher mit gleichmäßigem Rhythmus überzeugt, belohnt die DR-Z 4SM Fahrweise, die mehr „Tempo und Impuls“ mitbringt. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad aktiv einsetzt, wird die Charakteristik der Suzuki häufig als motivierender empfinden.
Fahrwerk, Handling und Kurvengefühl
Beim Fahrwerk und Handling trennen sich die Wege deutlich. Die Shotgun 650 ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das bedeutet: Sie liegt ruhig, vermittelt ein sicheres Gefühl und macht auch längere Fahrten angenehm. In Kurven fährt sie kontrolliert, ohne dass man ständig das Gefühl hat, das Motorrad müsse „eingestellt“ werden.
Die DR-Z 4SM ist dagegen auf Agilität und sportliche Rückmeldung ausgelegt. Das Handling wirkt direkter, das Motorrad lässt sich zügig umsetzen und unterstützt eine dynamische Linie. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei sportlicher Fahrweise zeigt die Suzuki ihre Stärken. Gleichzeitig gilt: Wer vor allem Komfort und Gelassenheit sucht, kann den „sportlicheren“ Charakter der DR-Z 4SM als etwas weniger entspannend empfinden.
Sitzposition und Ergonomie
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag prägt. Die Royal Enfield Shotgun 650 bietet typischerweise eine Haltung, die eher auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Das hilft besonders im Stadtverkehr und auf längeren Strecken, wenn man nicht ständig „gegen“ die Sitzhaltung arbeiten möchte.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen sportlicher. Die Ergonomie ist eher auf aktives Fahren ausgelegt, was sich in einer direkteren Körperhaltung und einem „mitfahrenden“ Gefühl widerspiegelt. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad häufig dynamisch bewegt wird. Für sehr lange, gemütliche Touren kann die sportlichere Ausrichtung jedoch weniger komfortabel wirken als bei der Shotgun 650.
Bremsen und Fahrstabilität
Bei Bremsen und Fahrstabilität zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die Shotgun 650 zielt auf kontrolliertes, gut dosierbares Bremsen im Alltag und auf stabile Manieren bei normaler bis zügiger Fahrweise. Das macht sie besonders passend, wenn häufig im Verkehr gefahren wird oder wenn man nicht ständig „auf Kante“ fährt.
Die DR-Z 4SM ist stärker auf sportliche Beanspruchung ausgelegt. Das Bremsgefühl ist entsprechend direkter und passt besser zu einer Fahrweise, bei der man öfter kräftiger verzögert oder das Motorrad in schnellen Sequenzen bewegt. Wer die Suzuki so fährt, wie sie gedacht ist, profitiert von der sportlichen Rückmeldung. Wer dagegen überwiegend entspannt unterwegs ist, kann die DR-Z 4SM als „zu lebendig“ empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „Zwischenräume“
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern wie gut sich ein Motorrad in typischen Situationen bewegt. Die Royal Enfield Shotgun 650 spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man häufig anfahren, rollen und wieder beschleunigen muss: Stadtverkehr, kurze Strecken, wechselnde Geschwindigkeiten. Das Motorrad wirkt dabei weniger „anspruchsvoll“ und lässt sich leichter in einen entspannten Rhythmus bringen.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen dann besonders stark, wenn die Strecke mehr „Fahrspaß“ bietet: kurvige Landstraßen, dynamische Ausfahrten oder auch Strecken, bei denen der Asphalt nicht perfekt ist. Durch das Supermoto-Konzept fühlt sich die Suzuki oft dann am besten an, wenn man nicht nur von A nach B will, sondern die Fahrt selbst genießen möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Royal Enfield Shotgun 650
- Entspanntes Fahrgefühl für Alltag und Touren
- Komfortorientierte Ergonomie für längere Fahrten
- Ruhige Stabilität bei normaler bis zügiger Fahrweise
- Stil und Charakter, die nicht nach „reinem Sportbike“ wirken
Schwächen bzw. Grenzen der Royal Enfield Shotgun 650
- Wenn maximal sportliche Agilität gesucht wird, wirkt die Shotgun 650 weniger „direkt“
- Für sehr dynamische Fahrsequenzen fehlt der DR-Z-typische „Kick“ im Handling
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM
- Agiles, sportliches Handling mit direkter Rückmeldung
- Motorrad-Charakter für dynamische Fahrweise
- Supermoto-Feeling für kurvige Strecken und abwechslungsreiche Wege
- Fahrspaß-Fokus statt reiner Komfortorientierung
Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki DR-Z 4SM
- Weniger „easy going“ als die Shotgun 650 – sportlicheres Setup verlangt mehr Aufmerksamkeit
- Für sehr lange, gemütliche Touren kann die sportlichere Ergonomie weniger passend sein
Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrprofil?
Die Royal Enfield Shotgun 650 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Alltagstauglichkeit, Komfort und entspanntem Cruisen liegt. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Verkehr souverän anfühlt, auf der Landstraße angenehm läuft und dabei optisch sowie vom Charakter her „einfach Spaß macht“, wird mit der Shotgun 650 häufig glücklicher.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen ideal, wenn Fahrspaß und agiles Handling im Vordergrund stehen. Wer Kurven liebt, das Motorrad aktiv bewegt und eine sportlichere Rückmeldung bevorzugt, findet in der DR-Z 4SM ein Bike, das genau dafür gemacht ist. Auch wenn die Fahrt mal nicht perfekt glatt ist, kann das Supermoto-Konzept Vorteile bringen.
Fazit:
Die Royal Enfield Shotgun 650 ist die stimmige Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag und entspannte Touren suchen: komfortorientiert, ruhig im Fahrgefühl und mit einem Charakter, der nicht nach „Stress“ aussieht. Sie passt besonders gut, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn längere Strecken ohne ständiges „Nacharbeiten“ angenehm bleiben sollen.
Die Suzuki DR-Z 4SM empfiehlt sich, wenn dynamisches Fahren und direktes Handling wichtiger sind als maximaler Komfort. Wer Kurven aktiv angeht, das Motorrad gern fordert und ein sportliches Gesamtgefühl sucht, wird mit der Suzuki mehr „Motorradspaß pro Eingabe“ erleben. Kurz gesagt: Shotgun 650 für entspanntes Cruisen, DR-Z 4SM für sportliche Agilität.