| UVP | 7.770 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- ausgewogener Motor mit viel Charakter
- viel Chrom und Metall
- Pfeilnavigation Serie
- kräftige Hinterrad-Bremse
- schwer
- Sitzposition nicht unbedingt langstreckentauglich
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 240 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Parallel Twin, 4-Takt Motor, SOHC | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 307 | km |
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | StahlrohrrahmenDoppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upside Down Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelne 320mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 300mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Shotgun 650 ist ein stylischer Bobber für die gemütliche Feierabendrunde. Sie ist aber nicht nur bildschön, sondern auch gut verarbeitet. Sie fährt sich einfach und eignet sich für jeden Fahrertyp: Anfänger, Könner, Wiedereinsteiger, Downsizer. Wir freuen uns schon auf die sicherlich bald folgenden Custombike-Versionen der Royal Enfield Shotgun 650, obwohl sie schon in Serie knackig aussieht - vor allem natürlich als Solositzer! Insgesamt ein Klasse Bike, sie wird sicherlich viele Freunde finden.Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Royal Enfield Shotgun 650 vs Yamaha WR 125 R – Vergleich für Alltag, Straße und gelegentliches Gelände
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Royal Enfield Shotgun 650 steht für einen kräftigen, entspannten Fahrstil mit klassischem Charakter. Die Yamaha WR 125 R dagegen ist eher die sportlich-leichte Wahl, wenn es auch mal abseits der asphaltierten Wege sein darf. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit leichter wird, das Motorrad zu finden, das wirklich zum eigenen Alltag und Fahrstil passt.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Feeling vs. Offroad-nahe Leichtigkeit
Royal Enfield Shotgun 650: Drehmoment und Stil für die Straße
Die Shotgun 650 ist deutlich auf Straßenfahrten ausgelegt. Der Motorcharakter wirkt eher „erwachsen“: Man kann zügig beschleunigen, ohne ständig am Gas zu spielen, und das Motorrad vermittelt ein ruhiges, souveränes Gefühl. Gerade im Alltag – beim Anfahren an Ampeln, beim Überholen auf der Landstraße oder beim entspannten Cruisen – spielt die Shotgun ihre Stärken aus.
Yamaha WR 125 R: leicht, agil und bereit für Schotter
Die WR 125 R ist dagegen ein Motorrad, das man als sportlich-robust für wechselnde Strecken versteht. Die Maschine ist leichter zu handeln, fühlt sich in engen Situationen wendiger an und bringt eine Offroad-nahe Grundhaltung mit. Wer häufig kurze Wege fährt, gerne dynamisch unterwegs ist oder gelegentlich auf Feldwege, Schotter oder unebene Strecken ausweicht, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht wirkt.
Motor und Fahrgefühl: kräftig und entspannt vs. drehfreudig und leichtfüßig
Ein zentraler Unterschied liegt in der Art, wie beide Motorräder Leistung bereitstellen. Die Royal Enfield Shotgun 650 setzt auf einen Motor, der sich vor allem im mittleren Drehzahlbereich angenehm anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig „Alltagsgeschwindigkeit“ gefahren wird: gleichmäßig beschleunigen, sauber aus Kurven herauskommen und nicht ständig die Gänge jagen.
Die Yamaha WR 125 R ist dagegen stärker auf Agilität ausgelegt. Bei ihr steht das Gefühl im Vordergrund, schnell auf Veränderungen zu reagieren: Gas auf, Motorrad bewegt sich, und man kann mit dem Drehzahlbereich arbeiten. Das ist nicht unbedingt „entspannt“ im Cruiser-Sinn, aber es macht Spaß, wenn man gerne sportlicher fährt oder wenn die Strecke unruhiger wird.
Fahrwerk und Handling: souverän auf Asphalt vs. kontrolliert auf wechselndem Untergrund
Auch beim Fahrwerk zeigen sich klare Unterschiede. Die Shotgun 650 wirkt darauf ausgelegt, auf der Straße stabil und ruhig zu bleiben. Schlaglöcher und Unebenheiten werden zwar nicht „weggezaubert“, aber das Motorrad vermittelt ein zusammenhängendes Fahrgefühl, das besonders auf längeren Strecken angenehm ist. Das Handling ist dabei nicht „zackig“ wie bei einem reinen Leichtbau-Offroader, sondern eher auf Komfort und kontrollierte Linienführung abgestimmt.
Die WR 125 R bringt dagegen eine andere Art von Kontrolle: Sie fühlt sich auf unebenem Untergrund oft natürlicher an, weil die Grundgeometrie und die Auslegung auf Offroad-Einsatz zielen. Gerade wenn der Belag wechselt oder wenn es mal holprig wird, kann die Yamaha ihre Stärken ausspielen. Gleichzeitig gilt: Wer ausschließlich lange Autobahn- oder Landstraßenetappen mit hohem Tempo plant, wird die Shotgun 650 meist als „passender“ empfinden, weil sie für genau diese Art von Fahrprofilen stimmiger wirkt.
Bremsen und Sicherheit im Alltag: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei der Bremsleistung geht es weniger um „maximale“ Werte, sondern um das, was im Alltag zählt: Dosierbarkeit, Standfestigkeit und das Gefühl, wann das Motorrad wirklich verzögert. Die Shotgun 650 wirkt hier wie ein Motorrad, das man gut im Griff hat, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Das ist besonders hilfreich, wenn der Verkehr dicht ist oder wenn man häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten anhalten muss.
Die WR 125 R spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Auf rutschigerem Untergrund oder bei wechselnden Bedingungen hilft das sportlichere Fahrwerkskonzept, das Motorrad stabil zu halten. Insgesamt wirkt die Yamaha wie eine Maschine, die man auch bei „nicht ganz planbaren“ Situationen sicher bewegen kann.
Komfort und Sitzposition: entspannter Straßenfokus vs. sportlich-aufrechte Haltung
Die Sitzposition und der Komfort unterscheiden sich deutlich. Die Royal Enfield Shotgun 650 ist eher auf entspanntes Sitzen ausgelegt. Dadurch eignet sie sich gut für Pendelstrecken, Wochenendtouren und Fahrten, bei denen man nicht permanent „aktiv“ gegen das Motorrad arbeiten muss. Wer längere Zeit unterwegs ist, wird den straßenorientierten Charakter oft als Vorteil sehen.
Die Yamaha WR 125 R ist sportlicher und auf Bewegung ausgelegt. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, wenn man häufig umsetzt, umparkt, rangiert oder kurze Strecken dynamisch fährt. Für sehr lange, rein straßenlastige Touren kann die sportlichere Ausrichtung jedoch weniger „entspannt“ wirken als bei der Shotgun 650.
Alltagstauglichkeit: Stadt und Land vs. „raus aus dem Asphalt“
Im Alltag entscheidet oft nicht nur der Motor, sondern die Gesamtsumme aus Handlichkeit, Sicht, Ergonomie und dem Gefühl, wie leicht sich das Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die Shotgun 650 punktet hier mit ihrem Straßenfokus: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt, um von A nach B zu kommen und dabei auch Spaß zu haben. Gerade wenn der Weg zur Arbeit oder zum Ausflug überwiegend asphaltiert ist, passt die Philosophie.
Die WR 125 R ist dagegen die Wahl, wenn der Alltag mehr Abwechslung bietet. Wer regelmäßig Feldwege, Schotterpassagen oder holprige Abkürzungen fährt, wird die Yamaha als „flexibler“ empfinden. Sie ist außerdem interessant, wenn man ein Motorrad sucht, das man auch mal abseits der üblichen Strecken bewegt, ohne gleich das Gefühl zu haben, etwas „zu schade“ zu haben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Shotgun 650 – Stärken
- Straßenfokus: fühlt sich auf Landstraße und im Alltag besonders stimmig an.
- entspanntes Fahrgefühl: gleichmäßige Kraftentfaltung ohne ständiges „Hochdrehen“.
- Komfort: eher geeignet für längere Fahrten und ruhige Touren.
Royal Enfield Shotgun 650 – Schwächen
- weniger Offroad-orientiert: für richtiges Gelände ist sie nicht die erste Wahl.
- nicht die leichteste Wahl im Vergleich zur 125er-Klasse, wenn häufig rangiert oder getragen werden muss.
Yamaha WR 125 R – Stärken
- Agiles Handling: leicht zu bewegen, besonders in der Stadt und auf wechselndem Untergrund.
- Offroad-nahe Eignung: Schotter und unebene Strecken liegen ihr.
- sportlicher Charakter: macht Spaß, wenn man dynamisch fährt.
Yamaha WR 125 R – Schwächen
- weniger „Cruiser-entspannt“: für lange, ruhige Autobahn- oder Landstraßenetappen wirkt die Shotgun meist passender.
- Leistungsgefühl: wer viel Reserven bei hohen Geschwindigkeiten erwartet, wird bei der 125er-Klasse schneller an Grenzen stoßen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie und wo gefahren wird. Die Royal Enfield Shotgun 650 ist besonders sinnvoll, wenn der Schwerpunkt auf Straße liegt: Pendeln, Landstraßenfahrten, Wochenendtouren und ein Motorrad, das sich dabei souverän und angenehm anfühlt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur „funktioniert“, sondern auch Charakter hat und sich im Alltag wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt, wird hier eher glücklich.
Die Yamaha WR 125 R ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag mehr Abwechslung bietet: häufige kurze Strecken, enge Situationen, gelegentliche Schotterpassagen oder der Wunsch, auch mal abseits der üblichen Route zu fahren. Wer ein leichtes, agiles Motorrad möchte, das sich kontrolliert bewegt und sportlichen Fahrspaß mitbringt, trifft mit der WR 125 R oft die richtige Entscheidung.
Fazit:
Die Royal Enfield Shotgun 650 ist für alle die überzeugender, die vor allem auf Asphalt unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das sich entspannt, souverän und komfortabel anfühlt. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn gleichmäßiges Fahren, angenehme Kraftentfaltung und längere Touren im Vordergrund stehen. Die Yamaha WR 125 R passt dagegen besser zu Fahrern, die Agilität und Vielseitigkeit brauchen: Stadt, kurvige Strecken und gelegentliches Gelände oder Schotter sind ihr Terrain. Wer ein leichtes Motorrad bevorzugt, das schnell auf Fahrbefehle reagiert und auch bei wechselndem Untergrund Spaß macht, wird mit der WR 125 R eher das passende Gesamtpaket finden. Kurz gesagt: Shotgun für straßenorientierte Genussfahrten, WR 125 R für bewegliche Allround-Abenteuer.