| UVP | 7.770 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- ausgewogener Motor mit viel Charakter
- viel Chrom und Metall
- Pfeilnavigation Serie
- kräftige Hinterrad-Bremse
- schwer
- Sitzposition nicht unbedingt langstreckentauglich
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 240 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Parallel Twin, 4-Takt Motor, SOHC | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 307 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | StahlrohrrahmenDoppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upside Down Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelne 320mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 300mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Shotgun 650 ist ein stylischer Bobber für die gemütliche Feierabendrunde. Sie ist aber nicht nur bildschön, sondern auch gut verarbeitet. Sie fährt sich einfach und eignet sich für jeden Fahrertyp: Anfänger, Könner, Wiedereinsteiger, Downsizer. Wir freuen uns schon auf die sicherlich bald folgenden Custombike-Versionen der Royal Enfield Shotgun 650, obwohl sie schon in Serie knackig aussieht - vor allem natürlich als Solositzer! Insgesamt ein Klasse Bike, sie wird sicherlich viele Freunde finden.MotorradTest.de auf YouTube
Royal Enfield Shotgun 650 vs Yamaha XSR 700 Xtribute – welcher Klassiker passt besser?
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Royal Enfield Shotgun 650 steht für kräftigen Charakter, eine klare Retro-Ästhetik und ein Fahrgefühl, das eher nach „einfach losfahren“ klingt. Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen wirkt wie ein moderner Klassiker: sportlich, präzise und mit dem typischen Yamaha-Gefühl für Kontrolle. Beide Modelle machen Spaß – aber auf unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Schwächen, und für wen passt welches Motorrad am besten?
Erster Eindruck: Design und Charakter
Schon beim Blick auf die Linien wird klar, dass beide Bikes eine eigene Handschrift haben. Die Shotgun 650 setzt auf eine markante, „heavy“ wirkende Retro-Optik. Das Motorrad wirkt massiver, als es auf dem Papier vielleicht vermuten lässt, und vermittelt das Gefühl, dass es nicht nur gut aussieht, sondern auch „mit Gewicht“ fährt. Die XSR 700 Xtribute spielt ebenfalls im Retro-Look, wirkt aber insgesamt leichter, agiler und stärker auf einen dynamischen Auftritt getrimmt.
In der Praxis zeigt sich: Wer ein Motorrad sucht, das optisch Präsenz hat und sich wie ein Statement anfühlt, wird bei der Shotgun 650 eher glücklich. Wer dagegen ein Bike möchte, das sich wie ein moderner Alltagsbegleiter anfühlt, mit sportlicherer Anmutung, liegt bei der XSR 700 Xtribute oft richtig.
Motor und Fahrgefühl: kräftig vs. spritzig
Der größte Unterschied im Alltag entsteht durch den Motorcharakter. Die Royal Enfield Shotgun 650 überzeugt mit einem eher „drehmomentbetonten“ Gefühl: Der Motor wirkt standfest, zieht spürbar aus dem unteren und mittleren Drehzahlbereich und vermittelt ein ruhigeres, souveränes Tempo. Das ist besonders angenehm, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern aus Stop-and-Go, Ampeln und wechselnden Geschwindigkeiten.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt dagegen stärker die Karte „Dynamik“. Der Motor fühlt sich lebendiger an und unterstützt ein zügigeres Fahrtempo. Gerade auf der Landstraße, wenn es häufiger beschleunigt und wieder verzögert wird, wirkt die Yamaha oft direkter. Das macht sie attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht nur ankommt, sondern auch „mitfährt“.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Royal Enfield Shotgun 650: Stärke ist das souveräne, entspannte Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl weniger „sportlich-zackig“ wirkt als bei der Yamaha – wer maximale Agilität sucht, muss sich daran gewöhnen.
- Yamaha XSR 700 Xtribute: Stärke ist die spritzige Dynamik und das präzise Gefühl beim Beschleunigen. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „entspannt schwer“ wirkt und dadurch für manche Fahrer weniger gemütlich im Charakter ist.
Fahrwerk und Handling: Komfort, Kontrolle und Alltag
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich in der Art, wie sie Kurven und Unebenheiten „verarbeiten“. Die Shotgun 650 vermittelt ein eher ruhiges, stabiles Fahrgefühl. Das kann im Stadtverkehr und auf welligen Straßen angenehm sein, weil das Motorrad nicht ständig nachjustiert werden will. Gleichzeitig kann das Gefühl entstehen, dass die Yamaha in engen Passagen „leichter“ wirkt.
Die XSR 700 Xtribute ist spürbar darauf ausgelegt, schnell zu reagieren. Das Fahrwerk unterstützt eine sportlichere Linie, und das Motorrad lässt sich in Kurven oft williger bewegen. Wer gerne zügig fährt oder Kurvenfahrten als festen Bestandteil der Wochenendplanung sieht, wird die Yamaha häufig als „einfacher“ empfinden.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder bieten eine solide Grundlage für sicheres Fahren, aber die Abstimmung wirkt unterschiedlich. Die Yamaha spielt ihre Stärken eher in der Dosierbarkeit und im dynamischen Zusammenspiel aus Gas, Bremse und Schräglage aus. Die Royal Enfield wirkt dagegen oft souveräner, wenn es um gleichmäßiges Tempo und ruhiges Fahrverhalten geht. Wer häufig in wechselnden Situationen unterwegs ist, profitiert von der jeweiligen Charakterstärke: Yamaha für präzise Dynamik, Royal Enfield für entspannte Stabilität.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht, Handling im Verkehr
Im Alltag entscheidet die Ergonomie darüber, ob ein Motorrad „einfach passt“ oder ob man nach einer Weile merkt, dass es nicht optimal ist. Die Shotgun 650 wirkt tendenziell wie ein Bike für entspannte Fahrten: Die Sitzposition und die Haltung unterstützen ein ruhigeres Handling, ohne dass man ständig aktiv gegen das Motorrad arbeiten muss. Das ist besonders praktisch, wenn längere Strecken oder häufige Stopps anstehen.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute fühlt sich dagegen oft sportlicher an. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gerne zügig fährt und das Motorrad als Werkzeug für Kurven und Beschleunigung nutzt. Für sehr lange Touren kann die sportlichere Ausrichtung je nach Körpergröße und Fahrstil jedoch stärker ins Gefühl gehen.
Ausstattung und Praxis: Was zählt wirklich?
Bei der Praxis geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern um das, was im Alltag wirklich hilft. Die Yamaha wirkt insgesamt moderner im Gesamteindruck und passt dadurch gut zu Fahrern, die ein Bike möchten, das sich wie ein aktuelles Motorrad anfühlt. Die Royal Enfield punktet dafür mit einem eigenständigen Stil und einem Motorgefühl, das viele als besonders „echt“ empfinden.
Auch bei der Frage nach dem Kaufgrund zeigt sich ein Unterschied: Die Shotgun 650 wird häufig gewählt, weil sie Charakter hat und optisch wie technisch eine klare Richtung verfolgt. Die XSR 700 Xtribute wird oft gewählt, weil sie eine Mischung aus Retro-Look und moderner Fahrdynamik liefert – und damit für viele als „Allrounder“ wirkt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Royal Enfield Shotgun 650 – die passende Wahl für…
Die Shotgun 650 ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag souverän wirkt, mit einem kräftigen, entspannten Motorcharakter überzeugt und optisch stark auftritt. Wer häufig gemütlich unterwegs ist, Wert auf ein ruhiges Fahrgefühl legt und Retro-Design als Teil des Lebensgefühls versteht, wird mit der Royal Enfield oft sehr zufrieden sein.
Yamaha XSR 700 Xtribute – die passende Wahl für…
Die Yamaha XSR 700 Xtribute passt besonders gut zu Fahrern, die Dynamik mögen und ein Motorrad bevorzugen, das sich präzise und lebendig anfühlt. Wer gerne zügig fährt, Kurven aktiv nutzt und ein Bike möchte, das sich im Alltag schnell und kontrolliert bewegt, trifft mit der Yamaha häufig die richtige Entscheidung.
Fazit:
Die Royal Enfield Shotgun 650 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem durch Charakter, souveränes Ansprechverhalten und entspannte Stabilität überzeugen soll. Sie eignet sich besonders für Fahrten, bei denen das „Mit-dem-Motor-entspannt-rollen“ im Vordergrund steht und das Design als echtes Statement zählt. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich lebendig, präzise und dynamisch anfühlt, wird mit der Yamaha XSR 700 Xtribute meist glücklicher: vor allem auf der Landstraße, bei zügigerem Fahren und wenn Kurvenfahrten regelmäßig auf dem Plan stehen.
Kurz gesagt: Shotgun 650 für den ruhigen, markanten Retro-Genuss – XSR 700 Xtribute für den modernen Klassiker mit sportlicherem Zugriff. So lässt sich die Entscheidung leichter treffen, ohne sich nur auf Zahlen zu verlassen.