UVP 8.070 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 6.249 €
Baujahr von 2018 bis 2024
Entspannter A2 Cruiser für unter 8.000 € aus Indien
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Was kann das 48 PS Retro-Nakedbike im Italo-Design?
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Pro und Kontra

Pro:
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • Sound
  • ausgewogener Motor mit Charakter
  • viel Chrom und Metall
  • Pfeilnavigation Serie
  • Preis/Leistung top
Kontra:
  • mässige Bremse
  • Windschild nicht verstellbar
Pro:
  • wendiges und wuseliges Bike
  • einfache Bedienung
  • angenehm aufrechte Sitzposition
  • Bedienungsanleitung braucht man nicht
Kontra:
  • startet nur im Leerlauf
  • Sound könnte besser sein
  • Sitzbank etwas straff

Abmessungen & Gewicht

Gewicht241kg
Radstand1.500mm
Länge2.260mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 740 mm
Höhe1.155mm
Gewicht207kg
Radstand1.460mm
Länge2.160mm
Radstand1.460mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.160mm

Motor

Motor-BauartParallel Twin, 4-Takt Motor, SOHC
Hubraum648ccm
Hub68mm
Bohrung78mm
KühlungLuft-/ölgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum500ccm
Hub67mm
Bohrung69mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung47 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.650 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite393km
Leistung48 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment46 NM bei 6.000 U/Min
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite302km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorne43mm Upside Down Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenStereofederbeine (Federweg 101)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 - 19 M/C 57H
Reifen hinten150/80 B16 M/C 71H
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneeinstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm
Federung hinteneinstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenDoppelrohr-Profil-Schwinge
Reifen vorne120/70 - 17
Reifen hinten160/60 - 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelne 320mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelne 300mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen vorne2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Royal Enfield Super Meteor 650 ist eine echte Spaß-Granate. Selbst Motorradfahrer, die eigentlich nicht so sehr auf Cruiser stehen (wie z.B. der Autor), werden angenehm überrascht sein, wie entspannt man mit diesem Motorrad durch die Gegend cruisen kann. Entspannter geht es kaum.
 
Den Preis der Super Meteor empfinden wir immer noch als angemessen, auch wenn Royal Enfield eigentlich ja für noch günstigere Motorräder steht. Die Wettbewerber von Honda und Benelli sind preislich zwar nochmal attraktiver, dafür hat die Royal Enfield unserer Meinung nach aber mehr zu bieten - allen voran Charme, Optik und Fahrspaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.890 €
  • Verfügbarkeit: seit 05/2023
  • Farben: Schwarz, Grün, Rot-Weiß

Fazit - was bleibt hängen

Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.
 
Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.899 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.500€
  • Baujahre: 2018-2022
  • Verfügbarkeit: ab 2018
  • Farben: rot, knallgelb

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Royal Enfield Super Meteor 650 vs. Benelli Leoncino 500 – Vergleich

Wer in der mittleren Hubraumklasse nach einem Motorrad sucht, das sowohl im Alltag als auch auf der Feierabendrunde Spaß macht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Charakteren: der Royal Enfield Super Meteor 650 und der Benelli Leoncino 500. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie „klassische“ Motorräder, doch im Detail zeigen sich deutliche Unterschiede bei Motorgefühl, Sitzposition, Fahrwerkseindruck und dem, was man nach ein paar Wochen wirklich zu schätzen lernt.

Im Folgenden werden die im Vergleich typischen Kennwerte und Eigenschaften beider Bikes gegeneinander gestellt – mit Blick darauf, wo die Stärken liegen und wo man Kompromisse einplanen sollte.

Erster Eindruck: Stil und Ausrichtung

Royal Enfield Super Meteor 650 – Cruiser mit Retro-Charme

Die Super Meteor 650 spielt optisch und vom Gesamtkonzept her klar in Richtung Cruiser/Neo-Retro. Das Motorrad wirkt „breiter“ und präsenter, mit einer Sitzposition, die eher entspannt als sportlich ausfällt. Wer gerne gemütlich unterwegs ist, findet hier schnell eine stimmige Ergonomie.

Benelli Leoncino 500 – Urbaner Allrounder mit Retro-Touch

Die Leoncino 500 wirkt dagegen agiler und stärker auf den Alltag zugeschnitten. Das Design ist ebenfalls retro inspiriert, aber die Linie wirkt leichter und „spritziger“. Das Motorrad passt besonders gut zu Fahrten in der Stadt, auf Landstraßen und für alle, die ein Motorrad möchten, das sich unkompliziert bewegen lässt.

Motor und Fahrgefühl: Drehmoment vs. Temperament

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich der Kernunterschied: Die Royal Enfield Super Meteor 650 setzt stärker auf den typischen Charakter eines größeren Hubraums – mit einem Drehmomentgefühl, das sich besonders bei gleichmäßigem Tempo und im unteren bis mittleren Drehzahlbereich bemerkbar macht. Die Benelli Leoncino 500 hingegen wirkt im Alltag oft „direkter“: Das Ansprechverhalten und das Temperament machen sie zu einem Bike, das man gerne häufiger dreht, um Dynamik zu spüren.

In der Praxis bedeutet das: Die Super Meteor 650 spielt ihre Stärken aus, wenn entspanntes Fahren im Vordergrund steht – etwa beim Cruisen oder auf längeren Strecken, bei denen man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte. Die Leoncino 500 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn die Fahrt aus vielen kurzen Beschleunigungen besteht, wenn Ampeln, Kreisverkehre und wechselnde Streckenabschnitte den Alltag prägen.

Leistung und Drehmoment im Vergleich: Was man wirklich merkt

Auch wenn Kennzahlen wie Leistung und Drehmoment nur einen Teil der Wahrheit abbilden, lassen sich Tendenzen ableiten:

  • Super Meteor 650: Tendenziell mehr „Durchzug“ aus dem Drehzahlkeller, wodurch Überholmanöver und das Anfahren aus dem Stadtverkehr oft souveräner wirken.
  • Leoncino 500: Tendenziell mehr „Biss“ bei höheren Drehzahlen, wodurch sie sich dynamischer anfühlt, wenn man das Motorrad aktiv bewegt.

Wer häufig mit Gepäck oder zu zweit fährt, profitiert meist stärker von dem Drehmomentgefühl der größeren Maschine. Wer dagegen lieber leichtfüßig unterwegs ist und das Motorrad als „lebendig“ erleben möchte, wird mit der 500er oft glücklicher.

Getriebe, Schaltgefühl und Alltagstauglichkeit

Beide Motorräder sind für den Alltag gemacht, aber der Charakter unterscheidet sich. Die Super Meteor 650 wirkt im Schalt- und Fahrgefühl eher wie ein „entspanntes“ Cruiser-Konzept: Gangwechsel sind weniger ein Ereignis, mehr ein reibungsloser Ablauf. Die Leoncino 500 fühlt sich dagegen häufig so an, als würde sie belohnen, wenn man die Gänge etwas bewusster nutzt.

Das ist nicht nur Geschmackssache: In Stop-and-Go-Verkehr kann ein weiches, gut abgestimmtes Ansprechverhalten entspannen. Auf Landstraßen wiederum macht ein Motorrad mit lebendigem Motorcharakter mehr Lust auf Kurven und Wechsel zwischen Beschleunigen und Rollen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Super Meteor 650: ruhiger Eindruck, komfortorientiert

Die Super Meteor 650 vermittelt häufig einen stabilen, ruhigen Eindruck. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit wirkt das Konzept „gelassen“. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn man nicht ständig nachjustieren möchte und lieber gleichmäßig fährt.

Leoncino 500: wendiger, leichter zu bewegen

Die Leoncino 500 spielt ihre Stärken eher in Richtung Agilität aus. In engen Situationen, beim Rangieren oder auf kurvigen Strecken fühlt sie sich oft handlicher an. Wer häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße pendelt, bekommt hier ein Motorrad, das sich schnell „im Griff“ anfühlt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment

Im Vergleich der Bremsen zählt vor allem, wie gut sich die Verzögerung dosieren lässt. Die Super Meteor 650 wirkt dabei häufig wie ein Motorrad, das auf gleichmäßige, vorhersehbare Bremsmanöver ausgelegt ist – passend zum Cruiser-Ansatz. Die Leoncino 500 kann dagegen in vielen Situationen einen direkteren Eindruck vermitteln, was in der Stadt bei häufigen Bremsvorgängen angenehm ist.

Wichtig ist: Nicht nur die reine Bremsleistung entscheidet, sondern auch das Gefühl am Hebel und die Stabilität beim Verzögern. Beide Bikes können hier überzeugen, aber der „Workflow“ unterscheidet sich: Cruiser-Fahrer profitieren oft von Ruhe und Dosierbarkeit, während ein agileres Bike im Stadtverkehr durch schnelle Reaktionen punktet.

Komfort und Sitzposition: Für welche Strecken passt welches Bike?

Komfort ist bei diesen beiden Modellen ein zentraler Unterschied. Die Super Meteor 650 ist klar auf entspanntes Sitzen ausgelegt. Das macht sie besonders interessant für längere Fahrten, bei denen man nicht ständig in eine sportliche Haltung „hineinrutschen“ möchte. Auch wenn die Straße mal holprig ist, wirkt das Gesamtkonzept oft darauf ausgelegt, den Fahrer nicht zu sehr zu fordern.

Die Leoncino 500 ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn man eine aufrechtere, aber dennoch bewegliche Sitzposition bevorzugt. Das kann bedeuten: weniger „Cruiser-Ruhe“, dafür mehr Kontrolle im Alltag. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig kurze Strecken fährt, wird den Komfort oft als „praktisch“ statt „großzügig“ empfinden.

Design, Ergonomie und Alltag: Was zählt nach den ersten Wochen

Optik ist bei beiden Motorrädern ein Pluspunkt, aber im Alltag zählen Details: Tankform, Sitzhöhe, Griffpositionen und die Art, wie man sich beim Fahren „einfindet“. Die Super Meteor 650 wirkt wie ein Motorrad, das man gerne als „Reisebegleiter“ nutzt – auch ohne große Umbauten. Die Leoncino 500 ist eher der Typ, der schnell bereit ist: für spontane Touren, kurze Ausfahrten und regelmäßige Fahrten, bei denen man nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, ein großes Cruiser-Bike bewegen zu müssen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Royal Enfield Super Meteor 650 – Stärken

  • Motorcharakter mit starkem Drehmomentgefühl für entspanntes Fahren
  • Komfortorientierte Auslegung für längere Strecken
  • Ruhiger Fahrstil, der Stress aus dem Alltag nimmt

Royal Enfield Super Meteor 650 – Schwächen

  • Wer maximale Agilität in engen Situationen sucht, empfindet das Cruiser-Konzept manchmal weniger „leichtfüßig“
  • Für sehr sportliche Fahrweise kann die Abstimmung weniger „spitz“ wirken als bei stärker auf Dynamik ausgelegten Bikes

Benelli Leoncino 500 – Stärken

  • Agiles Handling, das sich besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken auszahlt
  • Lebendiges Motorgefühl, das bei aktiver Fahrweise Spaß macht
  • Allround-Charakter für gemischte Einsätze

Benelli Leoncino 500 – Schwächen

  • Wer vor allem entspanntes Cruisen ohne viel Drehzahl bevorzugt, könnte den „Durchzug aus dem Keller“ als weniger dominant empfinden
  • Bei sehr langen Strecken kann der Komfort je nach persönlicher Statur stärker variieren als beim klar cruiserorientierten Konzept

Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die meisten Fahrten aussehen:

  • Super Meteor 650 ist besonders passend, wenn längere Strecken, entspanntes Tempo und ein souveränes Drehmomentgefühl im Vordergrund stehen.
  • Leoncino 500 ist besonders passend, wenn häufig Stadtverkehr, viele Wechsel zwischen Beschleunigen und Rollen sowie ein agiles Handling wichtiger sind.

Fazit:

Die Royal Enfield Super Meteor 650 ist die stimmige Wahl für alle, die ein Motorrad mit Cruiser-Charakter suchen: entspanntes Fahren, ein kräftiges Drehmomentgefühl und ein Komfortansatz, der auf längere Touren einzahlt. Wer häufig gleichmäßig unterwegs ist, profitiert besonders davon, dass das Bike nicht ständig nach Drehzahl verlangt und sich souverän anfühlt.

Die Benelli Leoncino 500 ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad im Alltag vor allem wendig, lebendig und unkompliziert sein soll. Das Handling wirkt oft handlicher, und der Motor macht Spaß, wenn die Gänge bewusst genutzt werden. Für Pendler, Stadtfahrer und alle, die gerne kurvige Strecken dynamisch fahren, passt die Leoncino 500 meist besser.

Kurz gesagt: Super Meteor 650 für entspanntes Cruisen und Komfort auf Distanz, Leoncino 500 für Agilität, Alltagstauglichkeit und ein aktiveres Fahrgefühl.

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