| UVP | 8.070 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- gutmütiges Fahrverhalten
- Sound
- ausgewogener Motor mit Charakter
- viel Chrom und Metall
- Pfeilnavigation Serie
- Preis/Leistung top
- mässige Bremse
- Windschild nicht verstellbar
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.260 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Parallel Twin, 4-Takt Motor, SOHC | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upside Down Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 101)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 M/C 57H | |
| Reifen hinten | 150/80 B16 M/C 71H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelne 320mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 300mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Super Meteor 650 ist eine echte Spaß-Granate. Selbst Motorradfahrer, die eigentlich nicht so sehr auf Cruiser stehen (wie z.B. der Autor), werden angenehm überrascht sein, wie entspannt man mit diesem Motorrad durch die Gegend cruisen kann. Entspannter geht es kaum.Den Preis der Super Meteor empfinden wir immer noch als angemessen, auch wenn Royal Enfield eigentlich ja für noch günstigere Motorräder steht. Die Wettbewerber von Honda und Benelli sind preislich zwar nochmal attraktiver, dafür hat die Royal Enfield unserer Meinung nach aber mehr zu bieten - allen voran Charme, Optik und Fahrspaß!
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Royal Enfield Super Meteor 650 vs KTM 1290 Super Adventure S – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Royal Enfield Super Meteor 650 und die KTM 1290 Super Adventure S, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für entspanntes Cruisen, eine klare, klassische Optik und einen Motor, der sich eher nach „genießen“ als nach „durchziehen“ anfühlt. Die andere ist ein ausgewachsenes Adventure-Bike, das auf lange Strecken, hohe Geschwindigkeiten und anspruchsvolle Touren ausgelegt ist. Genau hier liegt der Reiz: Beide Modelle können Touren, aber sie erzählen dabei eine sehr verschiedene Geschichte.
Grundcharakter: Cruiser-Vibe vs. High-Performance-Adventure
Die Royal Enfield Super Meteor 650 bewegt sich vom Charakter her im Bereich „ruhig, souverän, angenehm“. Der Motor liefert die Kraft so, dass man nicht ständig nach Drehzahl sucht. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Fokus auf entspannter Fahrt liegt – etwa auf Landstraßen, in der Stadt oder bei Touren, bei denen man nicht permanent das Tempo maximieren möchte.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen klar auf Dynamik und Reserven ausgelegt. Hier geht es weniger um entspanntes Schlendern und mehr um Leistungsabruf. Der Motor und das Gesamtkonzept wirken wie für Fahrer gemacht, die auch auf langen Strecken gern zügig unterwegs sind und dabei jederzeit das Gefühl haben möchten, dass noch mehr geht.
Motor und Kraftentfaltung im Vergleich
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein deutlicher Unterschied: Die Royal Enfield Super Meteor 650 setzt auf eine gleichmäßige, gut dosierbare Leistungsentfaltung. Das passt zu Fahrern, die lieber mit Gefühl arbeiten und die Fahrt genießen, statt ständig die Grenzen auszuloten.
Die KTM 1290 Super Adventure S spielt ihre Stärken bei Beschleunigung und Durchzug aus. Gerade beim Überholen oder beim zügigen Anfahren aus dem Tempo heraus wirkt die KTM präsenter. Wer häufig Autobahnabschnitte fährt, zügige Landstraßenrunden mag oder einfach gern Reserven nutzt, wird die KTM als „Werkzeug“ für schnelle Kilometer erleben.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Bikes anfühlen
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft mehr als die nackten Daten. Die Royal Enfield Super Meteor 650 vermittelt ein eher entspanntes Fahrgefühl. Sie wirkt so, als sei sie darauf ausgelegt, Kilometer ruhig abzuarbeiten. Das macht sie besonders passend, wenn die Strecke nicht nur aus Tempo besteht, sondern auch aus Kurven, Verkehr und wechselnden Bedingungen.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen spürbar „sportlicher“ im Zugriff. Das Bike liegt stabil, reagiert direkt und bietet ein Handling, das auch bei flotter Fahrweise Vertrauen schafft. Gleichzeitig bleibt es ein Tourer: Die KTM ist nicht nur für die schnelle Runde gedacht, sondern für das Zusammenspiel aus Komfort und Kontrolle über lange Zeit.
Komfort und Ergonomie auf langen Strecken
Bei Touren zählt vor allem, wie gut man nach mehreren Stunden noch „bei sich“ ist. Die Royal Enfield Super Meteor 650 punktet hier mit einem entspannten Sitz- und Fahrgefühl. Die Maschine wirkt wie ein Bike, das man gern fährt, ohne ständig an Haltung oder Müdigkeit denken zu müssen. Gerade für gemütliche Touren und längere Ausfahrten ist das ein Plus.
Die KTM 1290 Super Adventure S zielt ebenfalls auf Langstrecke, aber auf eine andere Art: Sie bietet eine ergonomische Ausrichtung, die auch bei zügigem Tempo stabil bleibt. Das Adventure-Konzept unterstützt das Gefühl, dass man „weit“ fahren kann – auch wenn die Strecke anspruchsvoller wird oder das Tempo höher ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Royal Enfield Super Meteor 650 wirkt dabei wie ein Bike, das zuverlässig verzögert und sich gut dosieren lässt. Das ist im Stadtverkehr und auf Landstraßen besonders angenehm, weil man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.
Die KTM 1290 Super Adventure S bringt durch ihre Leistungs- und Fahrwerksauslegung ein höheres Sicherheitsgefühl bei sportlicherer Gangart. Wenn Tempo und Last steigen, bleibt die KTM berechenbar. Gerade bei häufigem Beschleunigen und Verzögern auf Touren kann das ein entscheidender Vorteil sein.
Ausstattung und Touren-Feeling
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Ansätze. Die Royal Enfield Super Meteor 650 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche setzt: ein stimmiges Gesamtpaket, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Dadurch entsteht ein „einfach losfahren“-Gefühl.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist stärker auf Tourenkomfort und moderne Features ausgerichtet. Das Adventure-Konzept unterstützt längere Fahrten, auch wenn man unterwegs mehr vorhat als nur eine kurze Runde. Wer gern mit Gepäck plant oder längere Etappen fährt, wird die KTM als sehr passend empfinden.
Stärken und Schwächen: Direkt gegenübergestellt
Royal Enfield Super Meteor 650
- Stärken: ruhiger, gut dosierbarer Motorcharakter; entspanntes Fahrgefühl; angenehmer Fokus auf Genuss und Alltagstauglichkeit; wirkt besonders passend für entspannte Touren.
- Schwächen: weniger „Sport-Reserven“ für sehr zügige Fahrweise; wer maximale Dynamik sucht, wird eher bei der KTM fündig.
KTM 1290 Super Adventure S
- Stärken: starke Leistungsentfaltung und Durchzug; direktes, stabiles Handling; ausgeprägtes Touren- und Sicherheitsgefühl bei höherem Tempo; insgesamt klar auf lange Strecken und anspruchsvollere Einsätze ausgelegt.
- Schwächen: wer vor allem gemütlich cruisen möchte, empfindet den Charakter eventuell als „zu viel“; der Adventure-Fokus kann sich im reinen Stadt- oder Kurzstreckenbetrieb weniger passend anfühlen.
Für welchen Fahrstil passt welches Motorrad?
Die Royal Enfield Super Meteor 650 ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Touren vor allem aus entspanntem Fahren bestehen: Landstraße, Feierabendrunde, Wochenendtrip ohne Zeitdruck. Auch wer ein Motorrad sucht, das sich leicht anfühlt und nicht ständig nach „mehr“ verlangt, wird sich hier schnell wohlfühlen.
Die KTM 1290 Super Adventure S passt dagegen zu Fahrern, die gern mehr Tempo mitnehmen, lange Strecken zügig abspulen und dabei ein Bike möchten, das Reserven bietet. Wer häufig Autobahn fährt, gern überholt, Touren mit mehr Anspruch plant oder einfach das Gefühl von „maximaler Kontrolle“ sucht, wird die KTM als klaren Vorteil erleben.
Fazit:
Die Royal Enfield Super Meteor 650 ist die bessere Wahl für alle, die vor allem entspanntes Cruisen, ein stimmiges Gesamtgefühl und eine souveräne, gut dosierbare Art zu fahren suchen. Sie eignet sich besonders für ruhige Touren, Alltag und Strecken, auf denen man den Weg genießen möchte. Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen ideal, wenn Leistung, Durchzug und Tourenkomfort im Vordergrund stehen – vor allem bei höherem Tempo und längeren Etappen. Wer gern Reserven nutzt und ein Motorrad möchte, das auch bei anspruchsvolleren Bedingungen stabil und direkt bleibt, trifft mit der KTM die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Genuss und Gelassenheit sprechen für die Royal Enfield, Power und Reise-Anspruch für die KTM.