| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
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Suzuki DR-Z 4SM vs. BMW G 310 GS: Vergleich für Einsteiger und Alltag
Wenn es um ein Motorrad geht, das sowohl im Alltag funktioniert als auch für Ausflüge auf unbefestigten Wegen taugt, landen viele schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der Suzuki DR-Z 4SM und der BMW G 310 GS. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie „vernünftige“ Einstiegsoptionen, doch der Charakter könnte kaum unterschiedlicher sein. Während die DR-Z 4SM eher nach Spaß im Gelände und direktem Fahrgefühl ruft, steht bei der BMW G 310 GS der alltagstaugliche Reiseenduro-Ansatz im Vordergrund.
Im folgenden Vergleich schauen wir auf die typischen Unterschiede, die beim Fahren wirklich zählen: Motor und Ansprechverhalten, Fahrwerk und Handling, Sitzposition sowie die Frage, wie gut sich die Maschinen für Stadt, Landstraße und gelegentlichen Offroad-Einsatz eignen. Dabei werden die im Vergleich genannten Eigenschaften beider Motorräder gegeneinander abgewogen – mit Stärken und Schwächen, die im Alltag spürbar werden.
Grundidee: Enduro-Fokus vs. Reiseenduro-Alltag
Die Suzuki DR-Z 4SM ist im Kern eine straßentaugliche Enduro mit klarer Offroad-DNA. Das merkt man daran, wie sie sich anfühlt: eher „leichtfüßig“ und direkt, mit einem Fahrstil, der Lust auf Schotter, Feldwege und sportliches Kurvenfahren macht. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf dem Asphalt glänzt, sondern auch abseits der Strecke Spaß liefert, findet hier eine sehr passende Basis.
Die BMW G 310 GS verfolgt dagegen den Ansatz, eine kompakte Reiseenduro für den Alltag zu sein. Sie ist darauf ausgelegt, entspannt zu rollen, zuverlässig zu funktionieren und auch längere Strecken angenehm zu machen. Der Fokus liegt weniger auf „harten“ Offroad-Einsätzen, sondern auf einem Motorrad, das man einfach nutzt – egal ob Stadtverkehr, Landstraße oder Tour mit Gepäck.
Motor und Fahrgefühl: Direkter Punch vs. gleichmäßige Alltagstour
Beim Motorcharakter zeigt sich der größte Unterschied. Die DR-Z 4SM wirkt insgesamt lebendiger und „endurotypischer“. Das Ansprechverhalten ist direkter, und das Motorrad lädt dazu ein, Drehzahl aufzubauen. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich besonders dann lohnt, wenn die Strecke nicht nur glatt ist. Auf Schotter oder bei wechselndem Untergrund lässt sich die Suzuki oft sehr spontan dosieren – ein Plus, wenn man gern aktiv fährt.
Die BMW G 310 GS ist dagegen eher auf ruhiges, kontinuierliches Vorankommen ausgelegt. Das Motorbild wirkt weniger „sportlich-aufgeladen“, sondern mehr auf gleichmäßige Leistung. Für den Alltag ist das ein Vorteil: weniger Stress im Verkehr, entspannteres Fahren auf der Landstraße und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Fahrten nicht ständig nach „mehr Drehzahl“ ruft.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Suzuki DR-Z 4SM: Stärken liegen im direkten Ansprechverhalten und im endurotypischen Fahrspaß. Schwäche kann sein, dass der sportliche Charakter im Stadtverkehr je nach Fahrstil mehr Aufmerksamkeit verlangt.
- BMW G 310 GS: Stärken liegen in der gleichmäßigen Alltagstauglichkeit und dem entspannteren Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der „Offroad-Drive“ weniger intensiv wirkt als bei einer stärker enduroorientierten Maschine.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Tour-Komfort
Auch beim Fahrwerk unterscheiden sich die Konzepte. Die DR-Z 4SM fühlt sich in der Regel agil an und unterstützt einen aktiven Fahrstil. Gerade bei wechselnden Untergründen kann das ein echter Vorteil sein: Das Motorrad wirkt bereit, Richtungswechsel mitzumachen, und vermittelt das Gefühl, dass man es „führen“ kann. Wer gern dynamisch fährt oder ab und zu abseits der Straße unterwegs ist, wird die direkte Rückmeldung zu schätzen wissen.
Die BMW G 310 GS ist im Vergleich oft auf Komfort und Stabilität ausgelegt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass die Maschine auf der Straße ruhig bleibt und Unebenheiten kontrolliert wegsteckt. Für Pendler, Wochenendtouren und längere Strecken ist das ein Plus. Gleichzeitig gilt: Wer sehr hart ins Gelände geht oder extreme Offroad-Passagen plant, wird eher bei der Suzuki das passendere Gefühl bekommen.
Kurven, Bremsen und Stabilität
Im Zusammenspiel aus Fahrwerk und Bremsverhalten zeigt sich ebenfalls der Unterschied zwischen „Spaßmaschine“ und „Allround-Tourer“. Die Suzuki spielt ihre Stärken aus, wenn das Tempo dynamisch variiert und man das Motorrad aktiv in die Kurve bringt. Die BMW punktet eher mit einem gutmütigen, berechenbaren Setup, das auch dann angenehm bleibt, wenn man nicht ständig sportlich unterwegs ist.
Sitzposition und Ergonomie: Enduro-Position vs. Reiseenduro-Übersicht
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, gerade wenn das Motorrad für unterschiedliche Einsätze gedacht ist. Die DR-Z 4SM wirkt tendenziell „endurotypischer“: Man sitzt so, dass man das Motorrad gut kontrollieren kann, und das unterstützt ein aktives Fahren. Das kann sich bei Offroad-Ausflügen oder sportlicher Fahrweise sehr stimmig anfühlen.
Die BMW G 310 GS bietet dagegen eine Position, die auf Übersicht und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Runden gedacht ist, sondern auch für längere Strecken, bei denen Komfort und entspannte Haltung wichtiger werden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal eben“ Schotter
Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich das Motorrad im Verkehr bewegt und wie unkompliziert es sich im Alltag nutzen lässt. Die BMW G 310 GS ist hier meist im Vorteil, weil sie als Reiseenduro-Konzept auf „einfach fahren“ ausgelegt ist. Das zeigt sich besonders bei gleichmäßigen Strecken, bei denen man nicht ständig mit wechselnden Bedingungen kämpfen muss.
Die DR-Z 4SM kann im Stadtverkehr trotzdem Spaß machen, aber sie ist stärker auf Fahrfreude und endurotypische Dynamik getrimmt. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, könnte die Suzuki je nach persönlichem Stil als „aktiver“ empfinden. Dafür wird sie auf Feldwegen und bei gelegentlichen Offroad-Abschnitten schnell zur Lieblingsmaschine, weil sie genau dort ihre Stärken ausspielt.
Stärken und Schwächen im Alltag
- BMW G 310 GS: Stärken in der entspannten Nutzung, guter Übersicht und einem tourorientierten Fahrgefühl. Schwäche, wenn man primär Offroad-Spaß sucht und dafür eine stärker endurogeprägte Maschine erwartet.
- Suzuki DR-Z 4SM: Stärken in Agilität, direktem Fahrgefühl und Offroad-Nähe. Schwäche, wenn man vor allem Komfort und „stressfreies“ Rollen im Alltag priorisiert.
Technik, Ausstattung und Wartungsgefühl
Bei der Frage nach Technik und „Betriebsgefühl“ geht es weniger um einzelne Features, sondern darum, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen. Die BMW G 310 GS wirkt wie ein durchdachtes Gesamtpaket für den täglichen Einsatz: kompakt, alltagstauglich und auf Zuverlässigkeit ausgelegt. Wer Wert auf ein stimmiges Gesamtbild legt, findet hier schnell einen Zugang.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen stärker „fahrmaschinenorientiert“. Sie fühlt sich an wie ein Motorrad, das man nutzt, um zu fahren – und nicht nur, um von A nach B zu kommen. Das kann ein Vorteil sein, wenn man das Motorrad als Werkzeug für Fahrspaß sieht. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass ein endurobetonter Charakter oft auch bedeutet, dass man die Maschine eher „mitdenkt“ und nicht nur bequem rollen lässt.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung zwischen Suzuki DR-Z 4SM und BMW G 310 GS hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird.
Für wen ist die Suzuki DR-Z 4SM die bessere Wahl?
Die DR-Z 4SM ist besonders passend für Fahrer, die gern aktiv fahren, Kurven dynamisch angehen und ab und zu auch abseits befestigter Straßen unterwegs sind. Wer eine Maschine sucht, die sich nicht nur auf Asphalt wohlfühlt, sondern auf Schotter und Feldwegen richtig Freude macht, wird mit der Suzuki häufig glücklicher.
Für wen ist die BMW G 310 GS die bessere Wahl?
Die BMW G 310 GS passt am besten zu Fahrern, die ein kompaktes, alltagstaugliches Reiseenduro suchen. Wer Pendelstrecken fährt, Touren plant und dabei ein ruhiges, berechenbares Fahrgefühl bevorzugt, findet in der BMW eine sehr stimmige Option. Auch für Einsteiger ist sie interessant, weil sie sich im Alltag meist unkompliziert und angenehm kontrollieren lässt.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM gewinnt vor allem dann, wenn der Fokus auf Fahrspaß, Agilität und gelegentlichem Offroad-Abenteuer liegt. Ihr endurotypisches Ansprechverhalten und die direkte Art zu fahren machen sie zur idealen Wahl für alle, die das Motorrad nicht nur „benutzen“, sondern aktiv erleben möchten. Wer dagegen vor allem Komfort, entspanntes Rollen und ein tourorientiertes Gesamtpaket sucht, wird mit der BMW G 310 GS glücklicher. Sie spielt ihre Stärken im Alltag aus: berechenbares Handling, ruhigeres Fahrgefühl und ein Konzept, das auch längere Strecken angenehm macht. Kurz gesagt: DR-Z 4SM für den Offroad-nahen Fahrspaß, G 310 GS für den unkomplizierten Allround-Einsatz mit Reiseenduro-Charakter.