| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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Suzuki DR-Z 4SM vs. BMW R 1200 GS K50: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Suzuki DR-Z 4SM und die BMW R 1200 GS K50, liegt die Vermutung nahe, dass es nicht nur um Zahlen geht, sondern vor allem um den Einsatzzweck. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle in ihrem Charakter, in der Art, wie sie sich im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen, und welche Stärken bzw. Schwächen sich aus den jeweiligen Konzepten ergeben?
Grundidee der beiden Motorräder: Dual Sport vs. Reiseenduro
Suzuki DR-Z 4SM: kompakt, direkt, straßennah
Die Suzuki DR-Z 4SM steht für ein eher leichtes, agiles Konzept. Sie ist als straßenzugelassene Dual-Sport-Variante gedacht, die auch abseits der üblichen Route Spaß macht. Der Fokus liegt auf einem direkten Ansprechverhalten, einer überschaubaren Größe und einer Fahrweise, die sich schnell “handlich” anfühlt.
BMW R 1200 GS K50: Komfort, Reichweite, Elektronik
Die BMW R 1200 GS K50 ist dagegen das klassische Adventure- und Reiseenduro. Hier steht weniger die maximale Leichtigkeit im Vordergrund, sondern das Gesamtpaket: Komfort über lange Strecken, souveräne Fahrstabilität, ein ausgereiftes Elektronik- und Assistenzkonzept (je nach Ausstattung) und die Fähigkeit, auch größere Distanzen entspannt zu bewältigen.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich von Motorleistung und Drehmomentcharakter zeigt sich schnell: Die DR-Z 4SM wirkt wie ein Motorrad, das man “mit Gefühl” fährt. Das Ansprechverhalten ist oft unmittelbarer, und der Fahrspaß entsteht durch das aktive Nutzen des Motors. Die BMW R 1200 GS K50 spielt dagegen stärker ihre Stärken aus, wenn es um gleichmäßiges Vorankommen geht. Sie wirkt in der Regel ruhiger und souveräner, besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder das Tempo konstant gehalten werden soll.
In der Praxis bedeutet das: Wer gern dynamisch beschleunigt, häufiger schaltet und das Motorrad spürbar “arbeitet”, wird an der DR-Z 4SM mehr Freude haben. Wer dagegen entspannt reisen möchte, profitiert von der GS-typischen Art, Leistung verfügbar zu machen, ohne dass ständig nachjustiert werden muss.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
DR-Z 4SM: leicht zu bewegen, macht Laune im Wechsel
Die Suzuki DR-Z 4SM punktet beim Handling vor allem durch ihre kompakte Bauweise und das agile Fahrgefühl. Gerade im Stadtverkehr, auf kurvigen Landstraßen oder auf unebenen Wegen fühlt sie sich oft “einfach zu führen” an. Das Fahrwerk unterstützt dabei eine direkte Rückmeldung, was besonders dann Spaß macht, wenn man das Motorrad aktiv bewegt.
BMW R 1200 GS K50: souverän auf Distanz
Die BMW R 1200 GS K50 ist spürbar auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk ist darauf abgestimmt, auch bei wechselnden Bedingungen ruhig zu bleiben. Dadurch wirkt die GS auf langen Strecken weniger anstrengend. Gleichzeitig kann das höhere Gewicht im Alltag und bei engen Manövern ein Thema sein.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich: Die DR-Z 4SM ist meist im Vorteil, wenn es um schnelle Richtungswechsel und “leichtes” Handling geht. Die GS spielt ihre Vorteile aus, wenn es um Geradeauslauf, Komfort und das sichere Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Etappen geht.
Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen im richtigen Moment
Bei Bremsen und dem Zusammenspiel aus Verzögerung und Dosierbarkeit unterscheiden sich die Konzepte. Die DR-Z 4SM ist typischerweise auf ein unkompliziertes, direktes Bremsverhalten ausgelegt. Das ist angenehm, wenn man gern “hands-on” fährt und die Rückmeldung des Motorrads mag.
Die BMW R 1200 GS K50 bietet je nach Ausstattungsstand mehr Elektronik und Assistenzfunktionen. Das kann besonders bei wechselnden Bedingungen helfen, etwa auf nasser Fahrbahn oder wenn die Traktion nicht überall gleich ist. Die Schwäche liegt nicht unbedingt in der Bremsleistung selbst, sondern eher darin, dass man sich an die elektronische Logik gewöhnen muss und das Motorrad dadurch stärker “nach System” wirkt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Sitzposition und dem daraus resultierenden Fahrkomfort. Die DR-Z 4SM wirkt eher sportlich-kompakt: Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil man schnell “im Motorrad” ist und das Gefühl von Kontrolle hoch bleibt.
Die BMW R 1200 GS K50 ist dagegen auf Reiseergonomie ausgelegt. Die Sitzhaltung ist meist so gestaltet, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Das ist ein klarer Vorteil, wenn häufig lange Strecken gefahren werden. Allerdings kann die GS durch ihre Größe und den höheren Schwerpunkt im Stand oder bei langsamen Geschwindigkeiten weniger “spielerisch” wirken.
Elektronik und Ausstattung: Minimalistisch vs. voll vernetzt
Die DR-Z 4SM steht eher für ein Motorrad, bei dem man sich auf das Wesentliche konzentriert. Das ist eine Stärke, wenn man Technik lieber reduziert hält und das Motorrad nicht “zu viel” regeln lassen möchte. Die Schwäche ist entsprechend: Wer umfangreiche Assistenzsysteme oder moderne Features erwartet, wird bei der DR-Z 4SM weniger fündig.
Die BMW R 1200 GS K50 ist im Vergleich deutlich stärker auf Elektronik und Ausstattung ausgelegt. Das kann den Alltag erleichtern und das Sicherheitsgefühl erhöhen. Gleichzeitig bedeutet mehr Technik oft auch mehr Komplexität – etwa bei der Auswahl passender Ausstattungsvarianten oder beim Blick auf Wartung und Pflege.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken
Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich das Motorrad bewegen lässt und wie gut es sich in typischen Situationen handhaben lässt: Ampelstopps, enge Parklücken, Rangieren oder kurze Strecken. Hier hat die Suzuki DR-Z 4SM meist die Nase vorn, weil sie kompakter und leichter zu manövrieren wirkt. Auch das “Dual-Sport”-Konzept passt gut zu Fahrten, bei denen gelegentlich Schotter oder Feldwege vorkommen.
Die BMW R 1200 GS K50 ist im Alltag ebenfalls nutzbar, aber eher dann, wenn das Motorrad regelmäßig bewegt wird und man mit der Größe umgehen kann. Wer häufig im Stadtverkehr steht oder oft rangieren muss, spürt das höhere Gewicht eher. Dafür bietet die GS auf längeren Strecken ein deutlich entspannteres Gesamtgefühl.
Reisetauglichkeit: Langstrecke, Gepäck und Wetter
Wenn es um Reisetauglichkeit geht, spielt die BMW R 1200 GS K50 ihre Stärken besonders deutlich aus. Das Konzept ist darauf ausgelegt, dass man auch mit Gepäck und bei wechselnden Bedingungen komfortabel unterwegs ist. Die Kombination aus Fahrstabilität, Reiseergonomie und (je nach Ausstattung) moderner Elektronik macht die GS zu einem Motorrad, das man gern für Touren nutzt.
Die Suzuki DR-Z 4SM kann ebenfalls für Touren genutzt werden, aber eher in einem anderen Stil: weniger “komfortorientiert” im Sinne von Langstreckenruhe, mehr “abenteuerorientiert” im Sinne von unkompliziertem Offroad-Feeling. Wer gern spontan abbiegt und auch mal unbefestigte Wege mitnimmt, findet hier ein Motorrad, das sich dafür gut eignet.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM
- Agiles Handling und kompakte Fahrweise
- Direktes Fahrgefühl mit viel “Hands-on”-Charakter
- Dual-Sport-Ansatz für Straße und gelegentliches Gelände
- Oft unkomplizierter in der Bedienung und im Grundkonzept
Schwächen der Suzuki DR-Z 4SM
- Weniger Fokus auf Reisekomfort und Langstreckenruhe
- Typisch weniger Elektronik- und Assistenzumfang
- Je nach Einsatz kann die “aktive” Fahrweise mehr Aufmerksamkeit erfordern
Stärken der BMW R 1200 GS K50
- Komfort und souveräne Stabilität auf Distanz
- Reiseorientiertes Gesamtkonzept (Ergonomie, Fahrgefühl, Ausstattung)
- Je nach Ausstattung mehr Elektronik für Sicherheit und Alltag
- Sehr geeignet für Touren mit wechselnden Bedingungen
Schwächen der BMW R 1200 GS K50
- Höheres Gewicht kann im Stadtverkehr und beim Rangieren spürbar sein
- Mehr Technik bedeutet auch mehr Komplexität im Alltag
- Der Charakter ist weniger “leichtfüßig” als bei der DR-Z 4SM
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Suzuki DR-Z 4SM ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich handlich anfühlt, Spaß an einer direkten Fahrweise bietet und auch abseits der reinen Asphaltstrecke nicht gleich “aufhört”. Wer gern kurze bis mittlere Strecken fährt, gelegentlich Schotter oder Feldwege einplant und dabei ein eher unkompliziertes Motorrad bevorzugt, trifft mit der DR-Z 4SM häufig genau den richtigen Ton.
Die BMW R 1200 GS K50 eignet sich dagegen für alle, die ein Motorrad für lange Touren suchen, bei denen Komfort, Stabilität und ein ausgereiftes Gesamtpaket wichtiger sind als maximale Leichtigkeit. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt, Wert auf Reiseergonomie legt und die Vorteile moderner Elektronik (je nach Ausstattung) nutzen möchte, findet in der GS eine sehr stimmige Basis.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Agilität, direktem Fahrgefühl und einem straßennahen Dual-Sport-Charakter liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen häufig gewechselt wird – von Asphalt zu unbefestigten Abschnitten – und bei denen ein unkompliziertes, aktives Fahren Spaß macht. Die BMW R 1200 GS K50 gewinnt dagegen, wenn Komfort, Stabilität und Reisetauglichkeit im Vordergrund stehen. Für lange Strecken, wechselnde Bedingungen und Fahrer, die ein souveränes Gesamtpaket mit moderner Ausstattung bevorzugen, ist die GS die rundere Entscheidung. Kurz gesagt: Wer “leicht und direkt” sucht, findet in der DR-Z 4SM den passenden Begleiter; wer “weit und entspannt” fahren möchte, ist mit der R 1200 GS K50 besser bedient.