| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Bulliger Motor
- Leistung ohne Ende
- sehr gute Qualitätsanmutung
- hervorragendes Fahrwerk
- sehr gute Bremsen
- QuickShifter etwas ruckelig
- nicht ganz billig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden stirnradgetriebenen Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 520 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein, Federvorspannung mittels Handrad hydraulisch stufenlos einstellbar, Zugstufendämpfung per Handrad einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die BMW R 1250 R ist eine sehr ausgereifte und ausgewogene Maschine. Man merkt ihr an, dass BMW sie im Laufe der Jahre einfach immer weiter verbessert hat. Obwohl schon die R1200R aus dem Jahr 2006 eine echte Bank war, so ist die aktuelle Maschine ein echtes Prachtstück. Wer die Vorgängerin hat, muss nicht zugreifen, so viele Veränderungen gab es zum Modelljahr 2023 nun auch wieder nicht, aber alle potentiellen Roadster-Käufer sollten zumindest mal eine Probefahrt auf der aktuellen Version machen. Wenn es Euch so geht wie mir, werdet ihr nicht mehr absteigen wollen.Das Testbike wurde uns netterweise von Bergmann & Söhne in Neumünster für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf weitere Probefahrer. Nur zu, traut Euch! Bei B&S Neumünster stehen übrigens derzeit sehr viele BMW und Suzuki-Modelle im Laden und es gibt es jede Menge Maschinen zum Probefahren, auch gute Gebrauchte - also: Vorbeischauen lohnt sich allemal.
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Suzuki DR-Z 4SM vs. BMW R 1250 R – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Suzuki DR-Z 4SM und die BMW R 1250 R, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für den agilen, direkten Supermoto-Charakter, die andere für den souveränen Reise- und Allround-Ansatz mit viel Komfort. Genau hier lohnt sich ein genauer Blick: Nicht nur auf die technischen Eckdaten, sondern vor allem darauf, wie sich die Konzepte im Alltag und auf der Strecke anfühlen.
Grundcharakter: Supermoto-DNA vs. Touren-Allrounder
Die Suzuki DR-Z 4SM ist vom Grundgedanken her ein Motorrad, das Lust auf kurvige Strecken macht. Der Fokus liegt auf Spontanität, leichtem Handling und einem Fahrgefühl, das schnell „nach vorn“ geht. Das merkt man besonders in Situationen, in denen es um Beschleunigung aus niedrigen Geschwindigkeiten, zügiges Umlegen in Kurven und ein sportliches, lebendiges Gesamtbild geht.
Die BMW R 1250 R verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist als Allrounder gedacht, der sowohl im Alltag als auch auf längeren Touren überzeugt. Der Motorcharakter und die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen entspannt fahren lässt. Statt maximaler „Spielerei“ steht hier eher die souveräne Kontrolle im Vordergrund – mit einem Fahrgefühl, das auch auf längeren Strecken wenig Stress macht.
Motor und Antrieb: Wie sich die Konzepte im Vergleich zeigen
Im direkten Vergleich fällt auf, dass die DR-Z 4SM stärker auf ein sportliches, direktes Ansprechverhalten ausgelegt ist. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig aus dem Stand oder aus dem unteren Drehzahlbereich heraus beschleunigt wird. Die Maschine wirkt dabei wie ein Werkzeug, das man aktiv bewegt: Gas geben, Linie wählen, Kurve einleiten – und das Motorrad folgt schnell.
Die BMW R 1250 R spielt ihre Stärke eher in der Art aus, wie sie Leistung über einen breiteren Bereich nutzbar macht. Das zeigt sich vor allem beim Cruisen und beim zügigen Vorankommen auf Landstraßen. Statt ständig „im richtigen Bereich“ zu bleiben, lässt sich die BMW oft entspannter fahren. Das ist ein klarer Vorteil, wenn Touren nicht nur aus kurzen Abschnitten bestehen.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
Stärken der Suzuki liegen im agilen Charakter und in der Art, wie sie Kurvenfahrten dynamisch unterstützt. Schwächen können sich dort zeigen, wo ein sehr ruhiges, langstreckentaugliches Dahingleiten gefragt ist – denn der Fokus liegt eher auf sportlicher Aktivität.
Stärken der BMW liegen in der souveränen Allround-Nutzung und dem Komfort, der auch bei längeren Fahrten hilft. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn maximal „leichtfüßiges“ Handling im Vordergrund steht und man ein Motorrad sucht, das sich wie ein reines Spaßgerät anfühlt.
Handling und Fahrwerk: Agilität vs. Stabilität
Beim Thema Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Suzuki DR-Z 4SM ist auf schnelle Richtungswechsel und ein lebendiges Fahrverhalten ausgelegt. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt sie wie ein Motorrad, das man gern „arbeitet“: Körper verlagern, Linie korrigieren, Schwung mitnehmen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Strecke eher nach Spaß als nach Komfort klingt.
Die BMW R 1250 R wirkt dagegen stabil und berechenbar. Sie vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, das besonders bei höheren Geschwindigkeiten oder bei längeren Etappen hilft. Das Fahrwerk unterstützt dabei eine ruhige Linie, ohne dass man ständig nachregeln muss. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist oder Touren plant, profitiert von dieser Art der Stabilität.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Konzept: Die Suzuki wirkt tendenziell „direkt“ und sportlich, passend zum agilen Charakter. Die BMW setzt stärker auf ein harmonisches Gesamtpaket aus Dosierbarkeit und Stabilität, was sich besonders im Alltag und bei wechselnden Bedingungen bemerkbar macht. Beide können sicher gefahren werden – die Frage ist eher, welche Bremscharakteristik besser zum eigenen Stil passt.
Ergonomie und Sitzposition: Für Stadt, Landstraße oder Tour
Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „kurz mal fahren“ und „lange fahren“ spürbar macht. Die Suzuki DR-Z 4SM bringt eine sportlichere, aktivere Sitz- und Fahrhaltung mit. Das unterstützt dynamisches Fahren, kann aber bei sehr langen Strecken oder bei häufigem Stop-and-go im Stadtverkehr als etwas weniger entspannend empfunden werden – je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit.
Die BMW R 1250 R ist in der Regel stärker auf Alltagstauglichkeit und Tourenkomfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt oft so, dass man auch über längere Zeit konzentriert und ohne „Zwangshaltung“ fahren kann. Das ist besonders dann ein Plus, wenn nicht jede Fahrt nur aus sportlichen Kurven besteht, sondern auch aus An- und Abfahrten.
Alltagstauglichkeit: Stadtverkehr, Pendeln und Handling im Stand
Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad im Alltag bewegt. Die DR-Z 4SM spielt hier ihre Agilität aus: Sie lässt sich im Alltag oft intuitiv bewegen und wirkt wie gemacht für kurze Strecken, enge Situationen und spontane Fahrten. Wer gern „zwischen den Linien“ fährt und das Motorrad als aktives Spielzeug sieht, wird sich schnell zurechtfinden.
Die BMW R 1250 R punktet im Alltag eher über Komfort und entspannte Fahrbarkeit. Auch wenn sie nicht den gleichen „Spieltrieb“ vermittelt wie die Suzuki, ist sie für viele Fahrerinnen und Fahrer genau deshalb attraktiv, weil sie das Pendeln weniger anstrengend macht. Gerade wenn die Fahrtstrecke länger ist oder öfter Autobahn- und Landstraßenanteile hat, zeigt die BMW ihren Vorteil.
Vergleich der Stärken: Wo die Motorräder jeweils glänzen
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM
- Agiles, sportliches Fahrgefühl für kurvige Strecken
- Direktes Ansprechverhalten und aktiver Fahrstil
- Hoher Spaßfaktor bei dynamischer Fahrweise
Schwächen der Suzuki DR-Z 4SM
- Weniger Fokus auf Langstreckenkomfort im Vergleich zur BMW
- Anspruch an den Fahrstil, weil das Motorrad eher „mitarbeitet“ als „entspannt“
Stärken der BMW R 1250 R
- Souveränes Allround-Verhalten für Alltag und Tour
- Komfortorientierte Abstimmung für längere Fahrten
- Entspanntes Vorankommen durch nutzbare Kraftentfaltung
Schwächen der BMW R 1250 R
- Weniger „leichtfüßige“ Agilität als bei der Suzuki
- Sportlicher Anspruch fühlt sich eher kontrolliert als verspielt an
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Suzuki DR-Z 4SM und BMW R 1250 R hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird. Wer ein Motorrad möchte, das Kurvenfahrten aktiv unterstützt, schnell reagiert und sich wie ein Spaßgerät anfühlt, findet in der Suzuki häufig die passendere Antwort. Wer dagegen Wert auf entspannte Touren, ruhige Stabilität und Komfort legt, wird mit der BMW deutlich glücklicher.
Typische Käuferprofile
- Suzuki DR-Z 4SM: ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die gern dynamisch fahren, Kurven mögen und ein direktes, lebendiges Motorrad suchen.
- BMW R 1250 R: ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und längere Strecken wollen und dabei Komfort sowie souveräne Fahrbarkeit priorisieren.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Agilität, direktem Ansprechverhalten und einem sportlichen, aktiven Fahrstil liegt. Sie macht besonders dann Spaß, wenn die Strecke kurvig ist, kurze Abschnitte dominieren oder das Motorrad als dynamischer Begleiter im Alltag genutzt wird. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, findet hier ein stimmiges Konzept.
Die BMW R 1250 R passt besser, wenn Komfort, Stabilität und entspanntes Vorankommen wichtiger sind. Sie spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Fahrten und bei wechselnden Anforderungen aus: weniger Stress, mehr Ruhe im Fahrgefühl und ein Allround-Charakter, der auch nach vielen Kilometern noch überzeugt. Wer ein Motorrad sucht, das Touren und Alltag gleichermaßen gut abdeckt, trifft mit der BMW häufig die bessere Wahl.
Kurz gesagt: Sportlicher Spaß und Agilität sprechen für die Suzuki – Allround-Komfort und Souveränität sprechen für die BMW.