| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
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Suzuki DR-Z 4SM vs. Brixton Cromwell 1200: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, liegt das meist nicht nur am Design, sondern vor allem am Konzept. Die Suzuki DR-Z 4SM steht für einen klaren, sportlich geprägten Supermoto-Ansatz: leicht, direkt und mit dem Anspruch, sich auch abseits der perfekten Asphaltlinie nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Die Brixton Cromwell 1200 dagegen verfolgt einen anderen Weg: mehr Cruiser-/Scrambler-Charakter, ein kräftiger Motor und ein Fahrgefühl, das auf entspanntes Dahingleiten und souveräne Landstraßenrunden ausgelegt ist.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Alltag unterscheiden, welche Stärken sich aus dem jeweiligen Aufbau ergeben und wo die Grenzen liegen. Dabei werden die typischen Eigenschaften, die in den jeweiligen Daten und Ausstattungsdetails sichtbar werden, miteinander eingeordnet – damit die Entscheidung leichter fällt.
Grundcharakter: Supermoto-DNA vs. kräftiger Allrounder
Wie sich die Suzuki DR-Z 4SM anfühlt
Die Suzuki DR-Z 4SM ist ein Motorrad, das auf Agilität und unmittelbares Feedback setzt. Der Fokus liegt auf einem lebendigen Handling, einer sportlichen Sitzposition und einem Fahrstil, der Kurven nicht nur „abfährt“, sondern aktiv gestaltet. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen wirkt die DR-Z 4SM dadurch oft wie ein Werkzeug: schnell in der Linie, präzise beim Einlenken und mit einem Motorcharakter, der Lust auf Drehzahl macht.
Wie sich die Brixton Cromwell 1200 anfühlt
Die Brixton Cromwell 1200 zielt stärker auf den „Kraft von unten“-Gedanken und auf ein ruhigeres, komfortableres Gesamtgefühl. Der größere Hubraum und der daraus resultierende Drehmomentfokus sorgen dafür, dass sich das Motorrad auch bei moderater Fahrweise souverän bewegt. Wer gerne entspannt fährt, lange Strecken plant oder einfach das Gefühl mag, dass das Motorrad auch ohne ständiges Hochdrehen „zieht“, wird hier eher abgeholt.
Motor und Antrieb: Drehmoment vs. sportliche Direktheit
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die DR-Z 4SM wirkt stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt, während die Cromwell 1200 mehr auf Durchzug und Gelassenheit setzt. In den technischen Eckdaten spiegelt sich das meist über die Motorleistung, das Drehmomentverhalten und die Abstimmung wider.
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM: Sie spielt ihre Vorteile aus, wenn es dynamisch wird – beim Beschleunigen aus Kurven, beim zügigen Wechsel zwischen den Fahrmodi und wenn das Motorrad „mitarbeitet“. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die Kurven mögen und gerne aktiv fahren.
Schwächen der Suzuki DR-Z 4SM: Wer vor allem entspannt im Alltag unterwegs ist, kann den sportlichen Charakter als „zu lebendig“ empfinden. Außerdem ist die Ausrichtung auf sportliche Fahrweise oft weniger kompatibel mit dem Wunsch nach maximaler Langstreckenruhe.
Stärken der Brixton Cromwell 1200: Die Cromwell 1200 punktet dort, wo gleichmäßiges Tempo und kräftiger Vortrieb gefragt sind. Das Motorrad wirkt besonders dann stimmig, wenn häufiges Schalten nicht im Mittelpunkt steht und man lieber „einfach fährt“.
Schwächen der Brixton Cromwell 1200: Wer eine sehr direkte, sportliche Agilität sucht, wird die Cromwell 1200 eher als weniger „leichtfüßig“ erleben. Der Charakter ist eher souverän als kompromisslos sportlich.
Fahrwerk und Handling: präzise Kontrolle vs. souveräne Stabilität
Auch beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die DR-Z 4SM ist typischerweise auf ein agiles Ansprechverhalten ausgelegt: Einlenken, Lastwechsel und das Gefühl, dass das Motorrad schnell auf Eingaben reagiert. Das ist besonders auf kurvigen Strecken und bei sportlicher Fahrweise ein Vorteil.
Die Cromwell 1200 wirkt dagegen oft auf Stabilität und Komfort abgestimmt. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Straßenbedingungen kann das angenehm sein, weil das Motorrad weniger „zappelig“ wirkt und eher eine gleichmäßige Linie hält.
Vergleich in der Praxis: Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, enge Kurven fährt und gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, wird die Suzuki meist als klarer im Handling erleben. Wer dagegen Wert auf entspanntes Gleiten legt und auch mal längere Strecken am Stück fährt, findet in der Brixton häufig die passendere Abstimmung.
Sitzposition und Komfort: sportlich aktiv vs. entspannt unterwegs
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Unterschied. Die Suzuki DR-Z 4SM bringt typischerweise eine sportlichere Haltung mit, die das aktive Fahren unterstützt. Das kann sich auf kurzen bis mittleren Strecken sehr gut anfühlen – weniger ideal wird es, wenn man lange, gleichmäßige Fahrten bevorzugt und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte.
Die Brixton Cromwell 1200 ist vom Gesamtkonzept her meist auf eine komfortablere, alltagstaugliche Haltung ausgelegt. Dadurch kann sie sich auf längeren Touren angenehmer anfühlen, weil der Körper weniger in eine sportliche Position „gezwungen“ wird.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „realistische“ Nutzung
Im Alltag zählt nicht nur die Theorie, sondern wie das Motorrad im echten Leben funktioniert: Anfahren, Rangieren, Sicht, Ergonomie und das Gefühl, ob man sich schnell wohlfühlt.
Stadtverkehr
Die DR-Z 4SM spielt ihre Stärken aus, wenn es um Wendigkeit und lebendiges Handling geht. Das macht sie interessant, wenn häufig Stop-and-Go, enge Straßen und kurze Wege anstehen. Die Cromwell 1200 kann ebenfalls im Stadtverkehr Spaß machen, wirkt aber eher wie ein „entspannter Begleiter“ statt wie ein agiles Kurvenwerkzeug.
Landstraße
Auf der Landstraße zeigt sich die Charakterdifferenz besonders deutlich: Die DR-Z 4SM lädt zu dynamischer Fahrweise ein, während die Cromwell 1200 mit Durchzug und ruhigerem Fahrgefühl überzeugt. Wer gerne zügig fährt und Kurven aktiv nutzt, wird die Suzuki bevorzugen. Wer lieber gleichmäßig unterwegs ist und dabei nicht ständig die Drehzahl im Blick behalten möchte, findet in der Brixton oft die stimmigere Wahl.
Wartung, Teile und Langzeitgedanken
Bei der Entscheidung sollte man neben dem Fahrgefühl auch an die langfristige Nutzung denken: Wartungsintervalle, Verfügbarkeit von Ersatzteilen, Service-Strukturen und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag betreuen lässt.
Hier ist es sinnvoll, die jeweiligen Rahmenbedingungen zu vergleichen, die sich aus den Modellreihen ergeben. Die Suzuki DR-Z 4SM profitiert häufig von der breiten Präsenz und der etablierten Modellfamilie. Die Brixton Cromwell 1200 kann dagegen besonders interessant sein, wenn man ein Motorrad sucht, das preislich attraktiv sein kann und gleichzeitig einen modernen Charakter mitbringt. Entscheidend ist am Ende, wie gut Service und Teile in der eigenen Region erreichbar sind.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Wenn die Suzuki DR-Z 4SM die bessere Wahl ist
- Stärken: sportliche Direktheit, agiles Handling, viel Fahrspaß bei dynamischer Nutzung.
- Schwächen: weniger „entspanntes“ Langstrecken-Gefühl, sportlicher Charakter kann im Alltag weniger passend sein.
Wenn die Brixton Cromwell 1200 die bessere Wahl ist
- Stärken: kräftiger Vortrieb, souveränes Fahrgefühl, oft angenehmer für längere Strecken.
- Schwächen: weniger Fokus auf kompromisslose Agilität, sportliche Kurvenarbeit fühlt sich nicht so „leicht“ an.
Welche Entscheidung ist sinnvoll?
Die Frage „Welche ist besser?“ lässt sich selten pauschal beantworten. Sinnvoller ist die Gegenfrage: Welche Art von Fahrspaß steht im Vordergrund?
Die Suzuki DR-Z 4SM passt besonders gut, wenn Kurven, aktives Fahren und ein direkter Draht zum Motorrad im Mittelpunkt stehen. Sie ist ein Modell für Fahrer, die gerne spüren, wie das Motorrad auf Eingaben reagiert, und die sportliche Ausrichtung auch im Alltag genießen.
Die Brixton Cromwell 1200 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn gleichmäßiges Dahingleiten, kräftiger Durchzug und ein komfortableres Gesamtgefühl wichtiger sind. Wer häufig Landstraße fährt, Touren plant oder einfach ein Motorrad möchte, das souverän mit dem Alltag klarkommt, wird hier eher glücklich.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die passendere Wahl für alle, die ein sportlich-agiles Motorrad suchen: direktes Handling, lebendiger Charakter und viel Spaß bei dynamischer Fahrweise. Wer Kurven aktiv fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für schnelle Richtungswechsel nutzt, wird die Stärken besonders schnell merken. Ihre Grenzen liegen vor allem dort, wo maximaler Komfort und entspanntes Gleiten im Vordergrund stehen.
Die Brixton Cromwell 1200 eignet sich besser für Fahrer, die Durchzug, souveräne Stabilität und ein alltagstaugliches, eher entspanntes Fahrgefühl bevorzugen. Gerade auf längeren Strecken und bei gleichmäßiger Fahrweise spielt sie ihre Vorteile aus. Wer hingegen kompromisslose Sportlichkeit und maximale Agilität erwartet, könnte die Charakterrichtung weniger treffen.
Kurz gesagt: DR-Z 4SM für sportliche Kurvenarbeit, Cromwell 1200 für kräftigen Allround-Genuss.