| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2016 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Extrem wendig
- Sportlicher Motor
- Exklusiv
- Verarbeitung
- Autobahntauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 860 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 307 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 43mm Upside-Down-Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | Pirelli Scorpion Trail, 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | Pirelli Scorpion Trail, 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - gelingt der Kompromiss?
Ja. Tatsächlich gelingt der Kompromiss, aus einem der wendigsten Motorräder überhaupt ein tourentaugliches Motorrad zu schaffen, ohne dessen Kernkompetenzen einzuschränken. Der zweite Teil des Satzes ist allerdings der weitaus wichtigere, denn die Hyperstrada ist keinesfalls mit einem Tourer zu verwechseln. Trotz Scheibe ist der Windschutz stark eingeschränkt, die Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h reine Theorie. Kann man mal machen, aber nach kurzer Zeit pendelt sich die ideale Reisegeschwindigkeit bei 130 km/h ein. Der Weg ist hier nicht das Ziel, sondern die einigermaßen gut überstandene Prüfung bis zum nächsten Gebirgspass.Die Hyperstrada ist ein alltagstaugliches Funbike, mit dem man auch länger von zuhause wegbleiben kann und einen Mordsspaß geliefert bekommt.
Sie ist eine Ducati durch und durch. Positiv bedeutet das, dass die Ducati umso besser funktioniert, je schneller es voran geht. Aber eben vor allem dann. Wer ein Motorrad für die gemütliche Runde zwischendurch sucht, sollte beim freundlichen Händler einer anderen Marke vorstellig werden.
Negativ bedeuten die Bürde und Würde, eine echte Ducati zu sein, offensichtlich eine nur unterdurchschnittlich zu nennende Verarbeitungsqualität und manch unverständliche Entscheidungen. So sind die Koffer nicht wasserdicht. Ducati weiß das, und legt zwei wasserdichte Beutel bei, was zwar funktioniert, aber eben ein Gefummel ist.
Seit 2012 gehört Ducati den Qualitätsfanatikern von Audi. Liebe Audianer: Wollt ihr nicht mal kurz nach Italien fahren? Ist schön da, und nebenbei könntet Ihr dafür sorgen, dass Schrauben nach zwei Jahren (!) nicht rosten, der Kunststoff am Heck sowie das Display (siehe Bildergalerie) nicht ausgeblichen sind sowie langsam stumpf werden. Die hintere Bremse mag aus unerfindlichen Gründen nicht dauerhaft funktionieren - alle zwei Monate heißt es auf zum Händler, der dann wieder entlüften muss.
Danke. Würde mir sehr helfen.
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Suzuki DR-Z 4SM vs. Ducati Hyperstrada 939 – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder wie die Suzuki DR-Z 4SM und die Ducati Hyperstrada 939 nebeneinander betrachtet, merkt schnell: Hier treffen Welten aufeinander. Die eine Maschine steht für leichtes, direktes Handling und den Charakter eines modernen Supermoto-Ansatzes. Die andere verbindet sportliche Ducati-Genetik mit einem straßenorientierten Konzept, das auch auf längeren Strecken nicht sofort die Lust am Fahren verliert. Genau darum lohnt sich der Vergleich: Nicht nur wegen der technischen Daten, sondern vor allem wegen der Frage, welches Motorrad zum eigenen Fahrstil passt.
Grundidee im Vergleich: Supermoto-Feeling vs. Ducati-Straßencharakter
Die Suzuki DR-Z 4SM ist als 4-Takt-Supermoto gedacht: kompakt, agil und darauf ausgelegt, Kurven dynamisch zu nehmen. Das Motorrad wirkt wie gemacht für den Alltag, wenn es darum geht, zügig durch den Verkehr zu kommen und auf der Landstraße spontan das Tempo zu erhöhen. Die Ducati Hyperstrada 939 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist straßenorientiert, mit Fokus auf Fahrspaß, aber auch mit dem Anspruch, Komfort und Alltagstauglichkeit stärker zu gewichten. Damit ist sie eher die Maschine für Fahrerinnen und Fahrer, die sportlich unterwegs sind, aber nicht nur „kurz und hart“, sondern auch „länger und ausgewogen“ wollen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Thema Motoren zeigt sich der Unterschied besonders deutlich: Die Suzuki DR-Z 4SM setzt auf den Charakter eines Einzylinders. Das bedeutet: spürbare Direktheit, ein eher „mechanisches“ Fahrgefühl und ein Ansprechverhalten, das sich gut für wechselnde Situationen eignet – etwa beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder beim Herausbeschleunigen aus engen Kurven. Die Ducati Hyperstrada 939 dagegen kommt mit einem V2-Charakter. Das sorgt typischerweise für eine andere Art von Kraftentfaltung: weniger „Impuls“ aus dem Stand, dafür oft ein gleichmäßigeres, sportlich-drehfreudiges Gesamtbild. Im Vergleich wirkt die Ducati häufig souveräner, wenn es darum geht, zügig Tempo aufzubauen und dabei konstant zu bleiben.
Wichtig ist: Beide Motorräder können sportlich gefahren werden, aber sie belohnen unterschiedliche Fahrweisen. Die DR-Z 4SM passt besonders gut zu Fahrern, die gern früh reagieren, das Motorrad aktiv bewegen und die Drehzahl im richtigen Bereich halten. Die Hyperstrada 939 belohnt eher eine flüssige Linie, bei der der Motor die Arbeit übernimmt und das Motorrad das Tempo stabil trägt.
Handling und Fahrwerk: Agilität vs. Stabilität
Im Handling ist die Suzuki DR-Z 4SM klar auf Agilität ausgelegt. Das Konzept Supermoto steht für ein Motorrad, das sich schnell „in die Kurve legt“ und dabei ein sehr direktes Feedback liefert. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei häufigen Richtungswechseln fühlt sich die Maschine lebendig an. Gleichzeitig kann dieses direkte Setup je nach Fahrbahn und Beladung auch etwas unruhiger wirken, wenn die Straße nicht perfekt ist.
Die Ducati Hyperstrada 939 zielt stärker auf Stabilität und kontrolliertes Fahrverhalten. Sie wirkt in vielen Situationen „erwachsener“: Das Motorrad bleibt auch bei zügiger Gangart ruhig, unterstützt die Linie und vermittelt ein Gefühl von Sicherheit. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn längere Strecken oder wechselnde Untergründe anstehen. Der Preis dafür ist oft eine etwas weniger „spielerische“ Leichtigkeit als bei der DR-Z 4SM.
Bremsen und Fahrdynamik: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der Bremsen zeigt sich meist ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Suzuki DR-Z 4SM ist darauf ausgelegt, schnell zu reagieren und das Motorrad zügig unter Kontrolle zu bringen. Das passt gut zu Fahrstilen, bei denen man häufig hart verzögert und das Motorrad aktiv in die Kurve führt. Die Ducati Hyperstrada 939 bringt in der Regel ein straßenorientiertes Gesamtpaket mit, bei dem die Bremsleistung nicht nur stark, sondern auch fein dosierbar wirkt. Gerade auf längeren Touren oder bei wechselndem Tempo ist diese Dosierbarkeit ein echter Pluspunkt.
Unterm Strich gilt: Wer maximale Direktheit sucht, findet sie eher bei der DR-Z 4SM. Wer ein „rund laufendes“ System bevorzugt, das auch bei längeren Ausfahrten konstant bleibt, wird mit der Hyperstrada 939 eher glücklich.
Ergonomie und Komfort: Stadt, Landstraße und Tagesreichweite
Die Suzuki DR-Z 4SM ist vom Grundgefühl her sportlich-kompakt. Die Sitzposition wirkt eher auf Aktivität ausgelegt: Man sitzt nicht „entspannt zurückgelehnt“, sondern ist Teil des Fahrens. Das ist ideal, wenn kurze Strecken, Stadtverkehr und spontane Kurventouren im Fokus stehen. Für sehr lange Etappen kann das Setup jedoch weniger „komfortabel“ wirken als bei einem stärker tourenorientierten Motorrad.
Die Ducati Hyperstrada 939 ist dagegen stärker auf Alltag und längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition ist meist so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch gern weiterfährt. Dazu kommen häufig Ausstattungselemente, die den Alltag erleichtern. Wer also regelmäßig pendelt, am Wochenende größere Strecken fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das nicht nach kurzer Zeit „zu viel“ wird, findet in der Hyperstrada 939 oft den besseren Kompromiss.
Ausstattung und Elektronik: Was im Alltag wirklich zählt
Im Bereich Ausstattung und Elektronik unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Ducati Hyperstrada 939 ist typischerweise stärker auf moderne Straßenanforderungen abgestimmt. Das kann sich in Assistenz- und Fahrmodi-Logiken zeigen, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbarer machen. Das ist besonders hilfreich, wenn man nicht immer exakt gleich fährt oder wenn Wetter und Grip variieren.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen oft „puristischer“ im Gefühl. Das ist kein Nachteil, sondern eher eine Einladung: Wer gern selbst steuert, das Motorrad spürt und weniger auf elektronische Eingriffe setzt, wird die DR-Z 4SM als ehrlicher empfinden. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass man bei wechselnden Bedingungen mehr auf das eigene Gefühl und die Fahrtechnik angewiesen ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM
- Agiles Supermoto-Handling für schnelle Richtungswechsel und viel Fahrspaß auf kurvigen Strecken.
- Direktes Motor- und Fahrgefühl, das aktives Fahren belohnt.
- Alltagstauglichkeit durch kompakte Auslegung und unkomplizierte Fahrbarkeit.
Schwächen der Suzuki DR-Z 4SM
- Komfort auf langen Strecken ist nicht der stärkste Fokus, je nach Fahrbahn und persönlicher Sitzverträglichkeit.
- Fahrbahnunruhe kann bei schlechterem Untergrund stärker spürbar sein.
Stärken der Ducati Hyperstrada 939
- Straßenorientierte Stabilität für ruhiges, sicheres Fahren auch bei zügigem Tempo.
- V2-Charakter mit oft gleichmäßiger Kraftentfaltung für flüssige Fahrweise.
- Komfort und Alltagstauglichkeit für längere Touren und regelmäßige Nutzung.
Schwächen der Ducati Hyperstrada 939
- Weniger „spielerische“ Agilität als bei einem klaren Supermoto-Konzept.
- Anspruch an das Setup (z. B. Fahrstil/Beladung), damit das Motorrad optimal zu einem passt.
Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung zwischen Suzuki DR-Z 4SM und Ducati Hyperstrada 939 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie man Motorrad fährt. Wer gern aktiv unterwegs ist, Kurven dynamisch anreißt und das Motorrad als Werkzeug für schnelle, direkte Manöver versteht, wird mit der DR-Z 4SM sehr viel Freude haben. Sie ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad häufig für kurze bis mittlere Strecken genutzt wird und wenn das Fahrgefühl im Vordergrund steht.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sportlich wirkt, aber auch auf längeren Strecken Komfort und Stabilität liefert, trifft mit der Hyperstrada 939 oft die passendere Wahl. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig fahren, Touren planen und dabei ein ausgewogenes Gesamtpaket bevorzugen – inklusive moderner Straßenlogik und einem Motor, der sich für flüssige Fahrten sehr gut anfühlt.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die richtige Wahl, wenn im Alltag vor allem Agilität, Direktheit und Supermoto-Feeling zählen. Sie macht Spaß bei kurzen Ausfahrten, auf kurvigen Strecken und wenn das Motorrad aktiv bewegt werden soll. Ihre Schwächen liegen eher dort, wo Komfort und Ruhe auf sehr langen Strecken stärker gefragt sind.
Die Ducati Hyperstrada 939 passt besser, wenn ein straßenorientiertes, stabiles und komfortableres Gesamtpaket im Vordergrund steht. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die sportlich unterwegs sind, aber auch regelmäßig längere Strecken fahren und dabei ein berechenbares Fahrgefühl sowie eine gleichmäßige Kraftentfaltung bevorzugen.
Kurz gesagt: DR-Z 4SM für das aktive, direkte Fahren – Hyperstrada 939 für sportliche Touren mit mehr Ruhe und Alltagstauglichkeit.