| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 14.990 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Motor
- Windschutz
- Fahrstabilität
- Sound
- Quickshifter
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 97 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
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Suzuki DR-Z 4SM vs. Ducati Supersport S: Vergleich für Straße, Kurven und Alltag
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Suzuki DR-Z 4SM und die Ducati Supersport S, beginnt der Vergleich eigentlich schon beim ersten Blick: Die DR-Z 4SM steht für den agilen, unkomplizierten Charakter eines Supermoto-Bikes, während die Supersport S klar die sportliche Supersport-Schiene fährt – mit Fokus auf Dynamik, präzises Handling und einem Fahrgefühl, das auf der Landstraße besonders Spaß macht. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die Modelle mit, wo liegen die Schwächen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Einsatz?
Grundcharakter: Supermoto-Alltag vs. Supersport-Fokus
Die Suzuki DR-Z 4SM ist ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für den Alltag anfühlt: leicht im Handling, direkt in der Reaktion und mit einem Fahrstil, der Kurven nicht nur „durchfährt“, sondern aktiv gestaltet. Das Konzept ist dabei weniger auf maximale Performance im engen Drehzahlfenster ausgelegt, sondern auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Wendigkeit, Robustheit und einem Fahrgefühl, das auch außerhalb der perfekten Strecke funktioniert.
Die Ducati Supersport S dagegen ist stärker auf sportliche Inszenierung und Fahrpräzision getrimmt. Der Supersport-Ansatz zeigt sich vor allem in der Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert und wie konsequent es den Fahrer in eine sportlichere Position „mitnimmt“. Wer gern zügig unterwegs ist, häufig Landstraße fährt oder das Motorrad auch mal auf einem Trackday erleben möchte, findet hier eine deutlich sportlichere Ausrichtung.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die DR-Z 4SM wirkt im Alltag oft spontaner und „handlicher“, weil sie ihren Fokus auf nutzbare Fahrbarkeit legt. Das bedeutet nicht, dass sie auf sportliche Dynamik verzichtet – aber die Art, wie Leistung abgerufen wird, ist eher auf kontrolliertes Fahren ausgelegt. Dadurch kann das Motorrad auch dann Spaß machen, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder das Tempo situativ angepasst werden muss.
Die Ducati Supersport S spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn das Motorrad in einem sportlichen Rhythmus bewegt wird. Der Motor unterstützt ein zügiges Vorankommen und fühlt sich besonders dann stimmig an, wenn die Drehzahlbereiche genutzt werden, die für Supersport-Fahrten typisch sind. In der Praxis heißt das: Wer gern beschleunigt, früh in die Kurve geht und das Motorrad mit klaren Gasimpulsen steuert, bekommt ein deutlich „sportlicheres“ Gesamtpaket.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Suzuki DR-Z 4SM: Stärke ist die unkomplizierte, alltagstaugliche Fahrbarkeit. Schwäche kann sein, dass der sportliche Kick im Vergleich zu einem Supersport-Konzept weniger „dramatisch“ ausfällt, wenn man maximale Dynamik erwartet.
- Ducati Supersport S: Stärke ist die sportliche Auslegung und das dynamische Ansprechverhalten im zügigen Fahrstil. Schwäche kann sein, dass die sportliche Ausrichtung im Alltag weniger „entspannt“ wirkt, wenn häufig Stop-and-Go oder sehr gemütliches Fahren im Vordergrund steht.
Fahrwerk und Handling: Direktheit vs. sportliche Präzision
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Supermoto- und Supersport-Philosophie besonders deutlich. Die Suzuki DR-Z 4SM ist darauf ausgelegt, mit einer gewissen Robustheit und Direktheit zu arbeiten. Das Handling wirkt oft wie „einfach machen“: Lenkimpulse werden schnell umgesetzt, und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es auch auf wechselnden Untergründen gut zurechtkommt. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht, kann das ein echter Vorteil sein.
Die Ducati Supersport S zielt dagegen auf präzises, sportliches Fahrverhalten. Das Motorrad liegt spürbar stabiler in sportlichen Situationen, unterstützt das dynamische Kurvenfahren und macht es leichter, das Tempo kontrolliert hochzuschrauben. Wer gern sauber durch Kurven arbeitet und das Motorrad als „Werkzeug für schnelle Linien“ nutzt, wird hier schnell merken, dass die Supersport-Charakteristik konsequent umgesetzt ist.
Kurvenverhalten: Wer fühlt sich wohler in welchem Tempo?
In der Praxis gilt: Die DR-Z 4SM macht Kurven oft leichter zugänglich, weil sie sich agil und lebendig anfühlt. Die Supersport S ist eher das Motorrad für Fahrer, die Kurven mit klarer Linie und sportlicher Konsequenz angehen. Beide können Spaß machen – aber die Art des Spaßes ist unterschiedlich: einmal mehr „spielerisch und direkt“, einmal mehr „präzise und sportlich“.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen ist der Vergleich weniger eine Frage von „besser oder schlechter“, sondern eher von der Art, wie die Bremsleistung dosiert werden kann. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt im Alltag oft angenehm kontrollierbar und passt gut zu einem Fahrstil, der situativ reagiert. Das ist besonders dann hilfreich, wenn Verkehr, Ampeln oder wechselnde Bedingungen die Fahrten bestimmen.
Die Ducati Supersport S spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es sportlich wird: Verzögerungen wirken kraftvoll und das Motorrad bleibt dabei stabil. Für Fahrer, die gern spät und entschlossen bremsen, ist das ein Vorteil, weil es das Vertrauen in die nächste Kurvenphase stärkt.
Ergonomie und Sitzposition: Alltagskomfort vs. sportliche Haltung
Ein wichtiger Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt insgesamt eher „zugänglich“: Die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad bewegen lässt, sind häufig so abgestimmt, dass auch längere Fahrten im Alltag nicht sofort unangenehm werden. Das macht sie interessant für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nur für die Wochenendrunde gedacht ist.
Die Ducati Supersport S ist sportlicher positioniert. Das kann ein echter Pluspunkt sein, wenn die Fahrten bewusst sportlich geplant sind. Wer aber viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder lange Strecken eher entspannt angeht, kann die sportlichere Haltung als weniger komfortabel empfinden – vor allem, wenn man häufig zwischen Tempo und Stop-and-Go wechselt.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- DR-Z 4SM: Stärke ist die alltagstaugliche Zugänglichkeit. Schwäche kann sein, dass sie im maximal sportlichen Einsatz nicht ganz die „Supersport-Intensität“ liefert.
- Supersport S: Stärke ist die sportliche Unterstützung für dynamisches Fahren. Schwäche kann sein, dass die Haltung im Alltag schneller als „sportlich“ empfunden wird.
Ausstattung und Fahrassistenz: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um einzelne Features, sondern darum, wie sie den Alltag erleichtern. Die Suzuki DR-Z 4SM steht für ein Konzept, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht zu kompliziert wirkt und sich schnell „vertraut“ anfühlt.
Die Ducati Supersport S bringt dagegen eher den modernen Supersport-Ansatz mit: Technik und Fahrcharakteristik sind stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das kann besonders dann überzeugen, wenn man gern mit dem Motorrad „arbeitet“ – also gezielt fährt, Linien optimiert und das Bike als sportliches Gesamtpaket erlebt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Welcher Fahrstil steht im Vordergrund?
Typische Profile für die Suzuki DR-Z 4SM
Die Suzuki DR-Z 4SM passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf wechselnde Strecken gut reagiert. Wer gern wendig unterwegs ist, Kurven direkt angeht und ein Motorrad möchte, das sich nicht zu schade für „normale“ Fahrten ist, findet hier eine stimmige Wahl. Auch für Fahrer, die ein Bike suchen, das sich eher wie ein vielseitiges Werkzeug anfühlt, ist die DR-Z 4SM interessant.
Typische Profile für die Ducati Supersport S
Die Ducati Supersport S ist die bessere Wahl, wenn sportliche Fahrten klar im Fokus stehen. Wer häufig Landstraße fährt, gern zügig unterwegs ist und Wert auf präzises Handling sowie sportliche Stabilität legt, bekommt mit der Supersport S ein Motorrad, das diese Erwartungen sehr konsequent erfüllt. Auch für Fahrer, die das Motorrad gelegentlich auf sportlichen Events erleben möchten, ist die Ausrichtung ein großer Pluspunkt.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die richtige Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt, schnell auf Lenkimpulse reagiert und Kurven auf eine eher direkte, spielerische Art zugänglich macht. Ihre Stärke liegt in der alltagstauglichen Fahrbarkeit und dem Gefühl, dass das Bike auch auf weniger perfekten Strecken souverän bleibt. Wer ein vielseitiges Motorrad möchte, das nicht nur für die sportliche Wochenendrunde gedacht ist, wird mit der DR-Z 4SM häufig glücklicher.
Die Ducati Supersport S spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn sportliches Fahren Priorität hat: präzises Handling, sportliche Stabilität beim Verzögern und ein Fahrgefühl, das zügige Linien unterstützt. Wer gern dynamisch fährt, die Landstraße als Trainingsstrecke sieht und eine sportlichere Sitzposition akzeptiert, bekommt mit der Supersport S das passendere Gesamtpaket.
Kurz gesagt: DR-Z 4SM für vielseitigen Alltag und direkte Agilität, Supersport S für sportliche Präzision und dynamischen Fahrspaß.