UVP 9.578 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 6.960 €
Baujahr von 2013 bis 2024
Suzuki DR-Z4SM im Test: Kleine Supermoto, großer Spaßfaktor
Weiter zum Testbericht
Kleiner Allrounder
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • einstellbares, gutes Fahrwerk
  • sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
  • LED rundum in Serie
  • solide Bauweise
Kontra:
  • harte Sitzbank
  • Motor obenrum ohne Puste
  • nur 5 Gänge
Pro:
  • Fahrkomfort
  • einfache Bedienung
  • Soziusplatz
  • Reichweite und Verbrauch
Kontra:
  • Keine Assistenzsysteme

Abmessungen & Gewicht

Gewicht154kg
Radstand1.465mm
Länge2.195mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.190mm
Gewicht189kg
Radstand1.410mm
Länge2.080mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 782-790 mm
Höhe1.150mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum398ccm
Hub63mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartReihentwin
Hubraum471ccm
Hub67mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung38 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.139km/h
Tankinhalt9Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite249km
Leistung48 PS bei 8.600 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite489km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorneUpside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm
Federung hintenKYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge (Aluminium)
Reifen vorne120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch)
Reifen hinten140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch)
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneTelegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm
Federung hintenMonostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm
Aufhängung hintenKastenschwinge mit ProLink­-Aufhängung
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Nissin, Zweikolben­-Bremszange ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin, Einkolben-­Bremszange ( Ø 240 mm)

MotorradTest.de auf YouTube

Suzuki DR-Z 4SM vs. Honda CB 500 F: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig verschieden wirken, steckt darin oft die spannendste Entscheidung: Die Suzuki DR-Z 4SM steht für kompromissloses Supermoto-Feeling, während die Honda CB 500 F als straßentauglicher Allrounder auf Alltag, Alltagstempo und unkomplizierte Handhabung setzt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Gemeinsamkeiten – und vor allem auf die Unterschiede, die im Fahrbetrieb den Ausschlag geben.

Grundidee der beiden Modelle: Supermoto vs. Straßen-Allrounder

Was die Suzuki DR-Z 4SM ausmacht

Die DR-Z 4SM ist auf Fahrspaß ausgelegt: auf kurvigen Strecken, auf dynamischem Antritt und auf dem Gefühl, das man eher mit „agil“ als mit „komfortabel“ verbindet. Das Konzept zielt darauf, dass man das Motorrad aktiv fährt – und dass sich die Maschine dabei wie ein Werkzeug anfühlt, das Kurven und Richtungswechsel gern annimmt.

Was die Honda CB 500 F ausmacht

Die CB 500 F verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist als Straßenmaschine gedacht, die im Alltag funktioniert und dabei nicht überfordert. Der Fokus liegt auf einer stimmigen Balance aus Fahrbarkeit, Komfort und einem Motorcharakter, der sich für viele Situationen eignet – vom Pendeln bis zur Feierabendrunde über die Landstraße.

Motor und Antrieb: Charakter entscheidet

Im Vergleich zeigt sich schnell: Die DR-Z 4SM wirkt stärker „zielgerichtet“ – sie macht Lust auf zügiges Fahren und unterstützt ein sportliches Fahrgefühl. Die CB 500 F dagegen ist eher auf gleichmäßige Nutzung ausgelegt. Das heißt nicht, dass sie träge wäre, aber sie vermittelt mehr „Alltagstauglichkeit“ als „Motorsport-Anspruch“.

Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig zwischen verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen wechselt, profitiert meist von der Art, wie die CB 500 F den Antrieb dosiert. Wer dagegen gern die Gasantwort ausreizt, Kurven dynamisch ansteuert und das Motorrad als aktives Fahrgerät nutzt, wird mit der DR-Z 4SM deutlich mehr „Kick“ im Fahrstil finden.

Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder anfühlen

Agilität der Suzuki DR-Z 4SM

Die DR-Z 4SM ist spürbar darauf getrimmt, Richtungswechsel schnell umzusetzen. Das Fahrwerk und die Gesamtgeometrie wirken wie für sportliche Passagen gemacht. In flotten Kurven fühlt sich das Motorrad oft leichter an, als es auf dem Papier vermuten ließe – und genau das ist die Stärke: Man kann das Tempo „mitnehmen“, statt ständig dagegenarbeiten zu müssen.

Stabilität und Alltagstauglichkeit der Honda CB 500 F

Die CB 500 F spielt ihre Stärken eher in der Ruhe aus. Das Motorrad wirkt berechenbar, lässt sich entspannt bewegen und bleibt auch auf längeren Strecken angenehm. Gerade wenn der Fokus auf Komfort, entspannter Sitzhaltung und einem harmonischen Gesamtpaket liegt, punktet die Honda häufig stärker als ein kompromissloses Supermoto-Konzept.

Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen in der Praxis

Beim Bremsen geht es nicht nur um „stark“ oder „schwach“, sondern um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Feedback und dem Gefühl, wie schnell das Motorrad auf Eingaben reagiert. Die DR-Z 4SM wirkt dabei tendenziell sportlicher: Wer zügig fährt, spürt schneller, dass das Motorrad für dynamische Situationen gemacht ist. Die CB 500 F bietet dagegen ein eher gleichmäßiges, alltagstaugliches Bremsgefühl, das in der Stadt und auf der Landstraße besonders angenehm ist.

Unterm Strich: Für sportlich ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer ist die DR-Z 4SM oft die emotionalere Wahl. Für alle, die ein Motorrad suchen, das in vielen Situationen „einfach passt“, ist die CB 500 F häufig die stressfreiere Option.

Komfort und Sitzposition: Unterschiedliche Prioritäten

Hier trennen sich die Wege besonders deutlich. Die DR-Z 4SM ist eher auf aktives Fahren ausgelegt. Das bedeutet: Die Sitzposition und die Art, wie man das Motorrad führt, fördern einen dynamischen Stil. Wer lange Strecken entspannt fahren möchte oder häufig im Alltag unterwegs ist, kann das als weniger komfortabel empfinden.

Die Honda CB 500 F ist dagegen auf „mitnehmen statt kämpfen“ ausgelegt. Die Sitzposition wirkt meist natürlicher für längere Fahrten, und das Motorrad lässt sich im Alltag leichter in den gewünschten Rhythmus bringen. Wer also ein Motorrad sucht, das nicht nur am Wochenende Spaß macht, sondern auch unter der Woche zuverlässig funktioniert, findet in der CB 500 F oft den besseren Kompromiss.

Alltag, Wartung und Kosten: Was man beim Vergleich mitdenken sollte

Beim Thema Wartung und Betriebskosten zählt nicht nur, wie teuer einzelne Posten sind, sondern wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag betreiben lässt. Die CB 500 F ist als Straßenmaschine typischerweise auf einen breiten Einsatz ausgelegt – das macht sie für viele Käuferinnen und Käufer zur „sorglosen“ Wahl. Die DR-Z 4SM kann ebenfalls zuverlässig sein, aber sie ist konzeptionell stärker auf sportliche Nutzung und ein anderes Einsatzprofil ausgerichtet.

Auch bei Ersatzteilen und Servicezugang spielt die Praxis eine Rolle: Straßenmodelle haben oft eine größere Verbreitung im Alltag, während Supermoto-Konzepte je nach Region und Nutzung stärker variieren. Das heißt nicht, dass die DR-Z 4SM schlechter ist – aber es lohnt sich, den eigenen Nutzungsstil ehrlich einzuordnen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Suzuki DR-Z 4SM

  • Sportliches Fahrgefühl: deutliches Supermoto-Feeling und Lust auf dynamische Kurvenfahrten.
  • Agiles Handling: schnelle Richtungswechsel und ein aktiver Fahrstil werden belohnt.
  • Emotionaler Charakter: das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug für Fahrspaß statt wie ein reines Transportmittel.

Schwächen der Suzuki DR-Z 4SM

  • Weniger „entspannt“: wer Komfort und Ruhe priorisiert, könnte die DR-Z 4SM als fordernder empfinden.
  • Konzeptabhängigkeit: der Nutzen entfaltet sich besonders, wenn der Fahrstil zum Supermoto-Ansatz passt.

Stärken der Honda CB 500 F

  • Alltagstauglichkeit: harmonisches Gesamtpaket für Pendeln, Stadt und Landstraße.
  • Komfort und Berechenbarkeit: entspanntes Handling und ein stimmiges Fahrgefühl.
  • Vielseitigkeit: eignet sich für unterschiedliche Fahrprofile, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.

Schwächen der Honda CB 500 F

  • Weniger Supermoto-Emotion: wer maximale Agilität im Kurvenrausch sucht, fühlt sich mit der DR-Z 4SM oft stärker abgeholt.
  • Sportlicher Anspruch wird anders bedient: die CB 500 F ist eher „smooth“ als „spitz“.

Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?

Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Wie soll sich das Motorrad anfühlen? Die DR-Z 4SM ist ideal, wenn das Motorrad ein aktiver Begleiter sein soll – mit Fokus auf dynamisches Fahren, Kurven und ein spürbar sportliches Setup. Sie ist besonders attraktiv, wenn die Fahrten häufig aus kurzen, intensiven Abschnitten bestehen oder wenn das eigene Fahrverhalten gern „eingreift“.

Die Honda CB 500 F ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad im Alltag zuverlässig funktionieren soll und dabei ein angenehmes, gutmütiges Gesamtgefühl bietet. Wer regelmäßig pendelt, längere Strecken fährt oder ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt, wird mit der CB 500 F meist zufriedener.

Fazit:

Die Suzuki DR-Z 4SM ist die richtige Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlichem Fahrgefühl, agiler Kurvendynamik und einem Konzept liegt, das aktiv gefahren werden will. Sie punktet vor allem dort, wo Fahrspaß im Vordergrund steht und das Motorrad als „Werkzeug“ für dynamische Passagen genutzt wird. Wer dagegen eher entspannt unterwegs ist, häufig im Alltag fährt oder ein Motorrad sucht, das über viele Situationen hinweg ruhig und berechenbar bleibt, findet in der Honda CB 500 F meist den besseren Partner. Die CB 500 F überzeugt durch Vielseitigkeit, Komfort und ein harmonisches Gesamtpaket, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Kurz gesagt: DR-Z 4SM für Kurven-Action und Supermoto-Feeling, CB 500 F für unkomplizierten Straßen-Allround-Einsatz.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙