| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.465 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Ausgewogenes, ausgereiftes Motorrad
- Fühlt sich wohl auf der Strasse und im Gelände
- Tourentauglich
- Kräftiger Motor mit Leistung, Sound & Charakter
- Angenehme Sitzposition für lange Fahrten
- Tolles Fahrwerk und gute Bremsen
- LCD-Cockpit spiegelt
- Aufsteigen für kleinere Personen anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 233 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.335 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 75 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 95 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 201 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 409 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 45 mm Cartridge Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/70-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Wave-Doppelscheibenbremse, hydraulisch betätigt, Radial-Vierkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Scheibenbremse, hydraulisch betätigt, Einkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Africa Twin Jahrgang 2018 ist ein modernes und vor allem sehr ausgewogenes Motorrad. Alles was sie macht, macht sie ausgesprochen gut. Man fühlt sich als Fahrer nicht nur wohl, sondern geradezu geborgen. Die Maschine vermittelt Sicherheit und Vertrauen, vor allem ins Fahrwerk inklusive der Bremsen. Sie ist gut motorisiert und macht akustisch ordentlich Radau. Dank breitem Lenker und langer Federwege scheut man unbefestigte Wege nicht - im Gegenteil: Jeder Feldweg wird von der Africa Twin dankbar glatt gebügelt. Und so wird jede Fahrt mit dieser Maschine zur reinen Freude, sei es die kurze Tour zum Baggersee, die 6-monatige Reise zum Nordkap oder auch nur die kurze Fahrt zum Brötchen holen. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der CRF 1000 L und wollten gar nicht mehr absteigen.MotorradTest.de auf YouTube
Suzuki DR-Z 4SM vs. Honda CRF 1000 L Africa Twin – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Suzuki DR-Z 4SM und die Honda CRF 1000 L Africa Twin, wird die Entscheidung meist nicht nur an Daten festgemacht, sondern am eigenen Fahrgefühl. Die DR-Z 4SM steht für den direkten, agilen Charakter eines straßennahen Supermoto/Enduro-Konzepts. Die Africa Twin dagegen ist die große Reise- und Abenteuermaschine, die auf langen Strecken souverän bleibt und auch abseits der befestigten Wege nicht klein beigibt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Hier geht es weniger um „wer ist schneller“, sondern darum, welches Motorrad besser zu den eigenen Touren passt.
Grundcharakter: agiles Spaßgerät vs. großes Abenteuer
Die Suzuki DR-Z 4SM ist im Kern ein Motorrad für Kurven, kurze Wege und das Gefühl, jederzeit „on it“ zu sein. Der Aufbau ist auf Wendigkeit und einen lebendigen Antrieb ausgelegt. Wer gern dynamisch fährt, schnell die Linie wechselt und das Motorrad wie ein Werkzeug nutzt, wird mit der DR-Z 4SM schnell warm.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist als Reiseenduro gedacht, die Komfort, Stabilität und Reichweite zusammenbringt. Das Motorrad wirkt auf der Straße ruhiger und „erwachsener“, während es im Gelände durch seine Bauart und die Abstimmung ebenfalls Selbstvertrauen vermittelt. Wer häufig längere Strecken fährt oder Touren plant, bei denen Asphalt und Schotter sich abwechseln, findet in der Africa Twin eine stimmige Basis.
Motor & Fahrgefühl: Drehfreude auf der einen, Durchzug auf der anderen Seite
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Suzuki DR-Z 4SM setzt stärker auf ein spürbares, direktes Ansprechverhalten und eine Art „Drehmoment aus dem Gefühl heraus“. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Beschleunigung und Tempo aus dem Kurvenausgang heraus kommen sollen. Der Antrieb wirkt dabei weniger wie ein „Langstreckenhammer“, sondern eher wie ein Motor, der mit dem Fahrer arbeitet.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist dagegen auf gleichmäßigen Vortrieb und souveränen Durchzug ausgelegt. Gerade bei längeren Etappen oder wenn das Motorrad voll beladen ist, spielt die Africa Twin ihre Stärken aus: Der Motor bleibt gut kontrollierbar, und das Fahrgefühl ist weniger „sportlich-zackig“, sondern mehr „tourentauglich und belastbar“. Das ist ein Vorteil, wenn nicht jede Fahrt ein reines Kurven-Training sein soll.
Fahrwerk & Handling: leichtes Umsetzen vs. Stabilität unter Last
Beim Handling ist die DR-Z 4SM klar im Element, wenn es um schnelle Richtungswechsel und ein agiles Fahrverhalten geht. Das Motorrad lässt sich im Alltag und auf kurvigen Strecken zügig bewegen. Gerade auf Straßen mit wechselndem Belag oder bei dynamischer Fahrweise fühlt sich die Suzuki „handlich“ an – ein Pluspunkt für alle, die gern aktiv fahren.
Die Honda Africa Twin punktet im Gegenzug mit Stabilität. Das Fahrwerk ist auf Kontrolle ausgelegt, auch wenn die Bedingungen wechselhaft sind oder das Motorrad stärker gefordert wird. Im Vergleich zur Suzuki wirkt die Honda weniger wie ein „leichtes Spielzeug“, sondern eher wie ein Motorrad, das auch bei längeren Fahrten und wechselnden Untergründen Ruhe ausstrahlt. Das ist besonders relevant, wenn die Tour nicht nur aus kurzen Runden besteht.
Bremsen & Kontrolle: sportliche Direktheit vs. souveräne Dosierbarkeit
Beide Motorräder bieten eine solide Basis für sicheres Fahren, aber die Charakteristik unterscheidet sich. Die Suzuki DR-Z 4SM vermittelt durch ihre Auslegung eine eher direkte Rückmeldung. Das hilft, wenn häufig stark verzögert wird und das Motorrad schnell wieder in die Kurve gebracht werden soll.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin spielt ihre Stärke eher in der Dosierbarkeit aus. Gerade bei längeren Abfahrten oder wenn die Reifen und der Untergrund variieren, ist eine gleichmäßige Bremswirkung entscheidend. Im Vergleich wirkt die Honda dabei „berechenbarer“ für lange Strecken.
Ergonomie & Sitzposition: sportlich kompakt vs. tourentauglich aufrecht
Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die DR-Z 4SM ist eher auf eine kompakte, aktive Haltung ausgelegt. Das unterstützt ein sportliches Fahrgefühl und macht das Motorrad besonders interessant für Fahrer, die gern „mit dem Motorrad arbeiten“.
Die Africa Twin setzt auf eine aufrechtere, tourenorientierte Sitzposition. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt länger dauert oder wenn Pausen und wechselnde Fahrmodi zum Alltag gehören. Wer häufig unterwegs ist, profitiert meist davon, dass der Körper weniger schnell ermüdet.
Alltag & Ausstattung: Fokus auf Fahrspaß vs. Reise-Setup
Im Alltag zeigt sich die unterschiedliche Philosophie: Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt, um schnell rauszufahren – für Feierabendrunden, kurze Ausflüge und Strecken, auf denen Kurven und Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die Ausstattung ist dabei eher zweckorientiert, was sie für viele zu einem unkomplizierten Begleiter macht.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist stärker auf Touren ausgelegt. Das zeigt sich im Gesamtkonzept: Sie ist dafür gemacht, Kilometer zu sammeln, Gepäck zu tragen und auch längere Strecken entspannt zu absolvieren. Wer regelmäßig plant, mehrere Tage unterwegs zu sein oder unterschiedliche Streckenarten zu kombinieren, wird die Africa Twin als „Reiseplattform“ schätzen.
Offroad-Potenzial: kontrolliert im Gelände vs. Abenteuerfähig im Mix
Beide Motorräder können abseits des Asphalts Spaß machen, aber auf unterschiedliche Art. Die Suzuki DR-Z 4SM ist eher dort stark, wo es um leichtes Gelände, kurze Offroad-Abschnitte und ein direktes Fahrgefühl geht. Durch den Charakter als straßennahes Konzept fühlt sie sich im Gelände oft wie ein „agiles Werkzeug“ an – vorausgesetzt, das Tempo und die Erwartungen passen zum Motorrad.
Die Honda Africa Twin ist im Vergleich klar als Adventure-Bike positioniert. Sie wirkt dafür gebaut, auch längere Offroad-Abschnitte zu meistern und dabei stabil zu bleiben. Gerade wenn die Route nicht planbar ist und Asphalt, Schotter und Waldwege sich abwechseln, spielt die Honda ihre Stärken aus.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM
- Sehr lebendiges, direktes Fahrgefühl für kurvige Strecken
- Agiles Handling, das schnelle Richtungswechsel unterstützt
- Ideal für Fahrer, die Fahrspaß und Aktivität priorisieren
Schwächen der Suzuki DR-Z 4SM
- Weniger „Reisefokus“: für lange Etappen ist der Charakter nicht so entspannt wie bei großen Adventure-Bikes
- Offroad-Fähigkeit eher im kontrollierten, straßennahen Rahmen
Stärken der Honda CRF 1000 L Africa Twin
- Tourensouveränität: stabiler Eindruck auf langen Strecken
- Durchzug und gleichmäßige Kraftentfaltung für Alltag und Reise
- Adventure-Ansatz für gemischte Strecken
Schwächen der Honda CRF 1000 L Africa Twin
- Weniger „leicht und verspielt“ als die Suzuki – das Handling fühlt sich eher wie ein großes Motorrad an
- Wer nur kurze, sportliche Runden fährt, bekommt möglicherweise mehr Motorrad, als nötig ist
Welche Entscheidung passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten so zusammenfassen: Die Suzuki DR-Z 4SM ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem eins sein soll: agil, direkt und spaßorientiert. Sie eignet sich besonders für Fahrten, bei denen Kurven, Fahrgefühl und spontane Ausflüge im Vordergrund stehen. Auch für Fahrer, die gern aktiv arbeiten und das Motorrad spüren möchten, ist die Suzuki eine sehr passende Option.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem Reise- und Abenteuerkomfort liefern soll. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, unterschiedliche Untergründe kombiniert und dabei Wert auf Stabilität, Durchzug und eine entspanntere Gesamthaltung legt, findet in der Africa Twin die stimmigere Lösung.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist für alle die bessere Wahl, die ein Motorrad suchen, das auf kurvigen Strecken lebendig wirkt, schnell umgesetzt werden kann und vor allem Fahrspaß in den Mittelpunkt stellt. Sie passt besonders gut zu kurzen bis mittleren Touren, bei denen das aktive Fahren wichtiger ist als maximaler Langstreckenkomfort. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin empfiehlt sich dagegen, wenn längere Etappen, gemischte Routen und ein souveränes, tourentaugliches Gesamtpaket zählen. Wer Asphalt und Offroad als zusammenhängende Reise versteht, bekommt mit der Africa Twin die passendere Basis. Kurz gesagt: DR-Z 4SM für direktes Kurven-Feeling, Africa Twin für Abenteuer mit Reichweite und Stabilität.