| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 1988 bis 1998 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Zustand
- geringer Kilometerstand
- Soziuskomfort
- Retrostyle (wer's mag)
- Gelegentliche Fehlzündungen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | V2, Viertakt | |
| Hubraum | 647 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 60 PS bei 52 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Reifen vorne | 110/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.
Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Suzuki DR-Z 4SM vs. Honda NTV 650 Revere – welcher Vergleich passt besser?
Wer zwischen der Suzuki DR-Z 4SM und der Honda NTV 650 Revere schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei sehr unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die DR-Z 4SM steht für agiles, direktes Fahren mit dem Charakter eines modernen Supermoto-Ansatzes. Die NTV 650 Revere dagegen wirkt wie ein klassischer Allrounder: komfortabel, alltagstauglich und auf entspannte Kilometer ausgelegt. Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – damit schneller klar wird, welches Motorrad zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.
Grundcharakter: Supermoto-Feeling vs. entspannter Allrounder
Wie sich die Suzuki DR-Z 4SM anfühlt
Die Suzuki DR-Z 4SM ist spürbar auf Fahrspaß und Dynamik ausgelegt. Der Motor liefert seine Stärke dort, wo es zügig werden soll: beim Herausbeschleunigen aus Kurven und beim sportlichen Fahren auf Landstraßen oder in der Stadt, wenn es nicht nur um „ankommen“, sondern auch um „genießen“ geht. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein wendiges Handling, das schnelle Richtungswechsel belohnt.
Wie sich die Honda NTV 650 Revere anfühlt
Die Honda NTV 650 Revere setzt dagegen auf einen ruhigen, gleichmäßigen Rhythmus. Der Motorcharakter wirkt weniger „spontan“ und mehr „harmonisch“: ideal, wenn der Fokus auf entspanntem Cruisen liegt. Gerade auf längeren Strecken spielt die NTV ihre Stärken aus, weil sie ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, gut dosierbarer Leistung und angenehmer Sitzposition bietet.
Motor und Leistungsentfaltung im Vergleich
Beim Vergleich der Motorleistung und der Art, wie die Leistung anliegt, wird der Unterschied schnell deutlich: Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt im Alltag sportlicher, weil sie beim Beschleunigen direkter reagiert und das Fahren stärker vom Drehzahlbereich abhängig macht. Das kann ein Vorteil sein, wenn häufig zügig gefahren wird oder wenn Kurvenfahrten im Mittelpunkt stehen.
Die Honda NTV 650 Revere spielt ihre Stärken eher über die gleichmäßige Kraftentfaltung aus. Dadurch lässt sie sich oft leichter „ohne viel Nachdenken“ fahren: Gas auf, Tempo halten, entspannt weiterrollen. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder Touren plant, profitiert von dieser gutmütigen Art, weil sie weniger hektisch wirkt und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt.
Fahrwerk, Handling und Fahrgefühl
Stärken der DR-Z 4SM
Die Suzuki DR-Z 4SM punktet beim Fahrverhalten vor allem durch ihr agiles Handling. In schnellen Passagen und bei Richtungswechseln fühlt sie sich lebendig an. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für geradeaus gedacht ist, sondern für Kurven, Tempo und ein dynamisches Fahrgefühl.
Stärken der NTV 650 Revere
Die Honda NTV 650 Revere überzeugt eher über Stabilität und Komfort. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, dass man auch längere Zeit entspannt unterwegs ist. Gerade wenn Straßen nicht perfekt sind oder wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit liegt, ist das ein echter Pluspunkt. Die NTV vermittelt das Gefühl, dass sie „einfach mitmacht“, statt ständig nach sportlicher Aufmerksamkeit zu verlangen.
Sitzposition und Komfort: Alltag vs. Tour
Bei der Sitzposition und dem Komfort unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich in der Ausrichtung. Die Suzuki DR-Z 4SM ist eher auf aktives Fahren ausgelegt: Das unterstützt eine sportliche Haltung, kann aber je nach Körpergröße und Fahrstil auf Dauer weniger „entspannt“ wirken. Wer häufig kurze Strecken fährt oder gerne dynamisch unterwegs ist, wird das oft als Vorteil sehen.
Die Honda NTV 650 Revere ist dagegen klar auf angenehmes Handling im Alltag und auf Touren ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt weniger fordernd, wodurch sich längere Fahrten leichter anfühlen. Wer also regelmäßig pendelt oder Wochenendtouren plant, bekommt hier ein Motorrad, das sich eher nach „Genuss“ anfühlt als nach „Sportmodus“.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem der Unterschied in der Erwartungshaltung: Die Suzuki DR-Z 4SM ist stärker auf dynamisches Fahren ausgelegt, daher sind Bremsleistung und Dosierbarkeit besonders dann wichtig, wenn es zügig in Kurven oder beim sportlichen Anbremsen wird. Die Honda NTV 650 Revere ist eher auf souveräne Verzögerung im Alltag und auf kontrolliertes Fahren ausgelegt. Das bedeutet: Beide können sicher betrieben werden, aber die DR-Z 4SM fühlt sich im sportlichen Szenario „passender“ an, während die NTV im entspannten Alltag besonders harmonisch wirkt.
Getriebe, Schaltgefühl und Alltagstauglichkeit
Das Getriebe und das Schaltgefühl sind bei beiden Motorrädern ein wichtiger Punkt, weil sie direkt beeinflussen, wie leicht sich das Motorrad im Alltag bewegt. Die Suzuki DR-Z 4SM verlangt beim sportlichen Fahren oft nach einem aktiveren Umgang mit Drehzahl und Gangwahl. Das ist kein Nachteil, wenn genau dieser Fahrstil Spaß macht.
Die Honda NTV 650 Revere lässt sich dagegen häufig entspannter fahren. Dadurch wirkt sie im Stadtverkehr und auf gleichmäßigen Strecken oft unkomplizierter. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig „eingefordert“ wird, findet in der NTV meist die passendere Wahl.
Gewicht, Maße und Fahrbarkeit
Beim Vergleich von Gewicht und Fahrbarkeit spielt die Ausrichtung eine große Rolle. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt im Handling oft leichter und wendiger, was besonders beim Rangieren, in engen Situationen oder beim sportlichen Fahren spürbar wird. Die Honda NTV 650 Revere kann sich dagegen in der Praxis als stabiler und ruhiger anfühlen, vor allem bei längeren Strecken und bei konstantem Tempo.
Reichweite, Tank und Praxis im Alltag
Auch wenn die Fahrstile unterschiedlich sind, sind Tankvolumen und die daraus resultierende Reichweite für den Alltag entscheidend. Die Suzuki DR-Z 4SM wird häufig dort eingesetzt, wo man eher „fahren will“ als „planen muss“ – trotzdem zählt auch hier, wie oft man tanken muss. Die Honda NTV 650 Revere ist als Touren- und Allrounder gedacht, daher ist die Praxisfreundlichkeit bei Reichweite und Planung oft ein starkes Argument.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Wo die Suzuki DR-Z 4SM besonders stark ist
- Stärken: lebendiges Handling, sportliches Fahrgefühl, macht Kurven und dynamisches Fahren besonders attraktiv.
- Schwächen: weniger „entspannt“ im Langstreckenmodus, wenn man eine komfortorientierte Sitzhaltung bevorzugt oder häufig gemütlich rollt.
Wo die Honda NTV 650 Revere besonders stark ist
- Stärken: harmonische Leistungsentfaltung, komfortorientiertes Gesamtpaket, ideal für Alltag und Touren mit Fokus auf entspanntes Fahren.
- Schwächen: wer maximale Dynamik und ein sehr sportliches Handling sucht, wird die DR-Z 4SM als passender empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird. Die Suzuki DR-Z 4SM ist besonders interessant, wenn Kurvenfahrten, Agilität und ein direkter Fahrstil im Vordergrund stehen. Sie passt gut zu Fahrern, die gerne aktiv unterwegs sind, das Motorrad spüren möchten und Freude daran haben, Leistung und Fahrwerk in Einklang zu bringen.
Die Honda NTV 650 Revere ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Alltagstauglichkeit und entspannte Touren wichtiger sind als sportliche Höchstansprüche. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und auf längeren Strecken angenehm bleibt, findet in der NTV meist die stimmigere Lösung.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die richtige Wahl, wenn dynamisches Fahren, agiles Handling und ein sportlicher Charakter im Vordergrund stehen. Sie wirkt besonders dann überzeugend, wenn Kurven, Beschleunigung und ein aktives Fahrgefühl Spaß machen. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf Touren komfortabel trägt, liegt mit der Honda NTV 650 Revere meist besser. Die NTV spielt ihre Stärken über die harmonische Leistungsentfaltung, die entspannte Sitzposition und das insgesamt ruhige Fahrgefühl aus. Kurz gesagt: DR-Z 4SM für Fahrspaß mit Anspruch an aktives Fahren, NTV 650 Revere für entspanntes Cruisen, Pendeln und längere Strecken.