UVP 9.578 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 17.245 €
Baujahr von 2021 bis 2024
Suzuki DR-Z4SM im Test: Kleine Supermoto, großer Spaßfaktor
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Mehr Elektronik, mehr Funktionen, mehr Komfort
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Pro und Kontra

Pro:
  • einstellbares, gutes Fahrwerk
  • sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
  • LED rundum in Serie
  • solide Bauweise
Kontra:
  • harte Sitzbank
  • Motor obenrum ohne Puste
  • nur 5 Gänge
Pro:
  • umfangreiche Ausstattung
  • gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
  • Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
Kontra:
  • recht hohes Gewicht
  • Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
  • relativ hoher Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht154kg
Radstand1.465mm
Länge2.195mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.190mm
Gewicht257kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum398ccm
Hub63mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung38 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.139km/h
Tankinhalt9Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite249km
Leistung120 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment102 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite404km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorneUpside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm
Federung hintenKYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge (Aluminium)
Reifen vorne120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch)
Reifen hinten140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch)
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)

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Suzuki DR-Z 4SM vs. Kawasaki Versys 1000 SE: Vergleich für Fahrspaß und Touren

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Suzuki DR-Z 4SM und die Kawasaki Versys 1000 SE, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für agiles, leichtes Handling und den Charakter eines Supermoto-ähnlichen Alltagsfahrzeugs. Die andere ist klar auf Komfort, Reichweite und souveränes Reisen ausgelegt. Genau daraus entsteht die Frage: Geht es eher um Wendigkeit und Spaß im Alltag – oder um entspanntes Gleiten über längere Strecken mit viel Ausstattung?

Im Folgenden werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerkseindruck, Sitzposition, Windschutz, Elektronik und das Gesamtpaket aus Komfort und Alltagstauglichkeit? Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern um das, was man beim Fahren spürt – und um die Stärken und Schwächen, die sich daraus ergeben.

Grundcharakter: Supermoto-Feeling vs. Reise-Tourer

Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“. Der Fokus liegt auf direktem Ansprechverhalten, spürbarer Leichtigkeit und einem Fahrstil, der Kurven und kurze Strecken besonders belohnt. Gerade im Stadtverkehr oder auf Landstraßen mit wechselndem Tempo fühlt sich die DR-Z 4SM oft wie ein Werkzeug an, das schnell reagiert und wenig „Aufwand“ verlangt.

Die Kawasaki Versys 1000 SE dagegen ist ein deutliches Statement in Richtung Langstrecke. Der Charakter ist weniger „springen“ und mehr „tragen“. Wer häufig größere Distanzen fährt, profitiert von der Reiseauslegung: Stabilität bei Tempo, ein entspannterer Gesamteindruck und eine Ausstattung, die das Motorrad auch auf längeren Touren alltagstauglich macht.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die DR-Z 4SM steht für ein eher direktes, lebendiges Ansprechverhalten. Das macht Spaß, wenn man gern zügig beschleunigt, die Maschine in Kurven „mitnimmt“ und das Motorrad als aktives Fahrgerät versteht. Die Stärke liegt darin, dass man das Gefühl hat, das Motorrad arbeitet mit – nicht nur gegen den Wind oder die Strecke, sondern auch gegen Langeweile.

Die Versys 1000 SE spielt ihre Stärken eher in einem anderen Modus aus: gleichmäßiges Vorankommen, souveräne Beschleunigung und ein Motor, der auch bei längeren Autobahnabschnitten oder zügigen Überholvorgängen ruhig und kontrolliert wirkt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern eher eine flüssige Linie fahren will.

Stärken und Schwächen im Motor-Charakter

  • Suzuki DR-Z 4SM: stark für aktives Fahren, kurzes Reaktionsverhalten, viel Fahrspaß auf kurvigen Strecken. Schwäche: Wer primär lange, entspannte Autobahnfahrten plant, wünscht sich oft mehr „Reise-Ruhe“ im Gesamteindruck.
  • Kawasaki Versys 1000 SE: stark für gleichmäßige Leistung, Komfort bei Tempo und souveräne Touren. Schwäche: Das Gewicht und die Reiseorientierung können im engen Stadtverkehr oder bei sehr dynamischem „Zack-zack“-Fahren weniger agil wirken.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern ein Schlüssel zum Verständnis. Die DR-Z 4SM vermittelt typischerweise ein agiles Handling. Gerade wenn die Strecke nicht „glatt durchzieht“, sondern sich ständig verändert, wirkt die Suzuki oft handlicher. Das macht sie attraktiv, wenn man gern spontan fährt, häufig abbiegt oder auf kurzen Strecken das Motorrad „spürt“.

Die Versys 1000 SE ist dagegen auf Stabilität ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Abschnitten fühlt sich das Motorrad oft wie ein ruhiger Begleiter an. Das Fahrwerk unterstützt dabei, dass man nicht ständig gegen kleine Unebenheiten oder Windstöße „arbeitet“, sondern die Linie hält.

Kurven und Alltag

In Kurven zeigt sich der Unterschied im Fahrstil: Die Suzuki lädt dazu ein, das Motorrad aktiv zu bewegen. Die Kawasaki unterstützt eher einen flüssigen, stabilen Rhythmus. Wer häufig in engen Bereichen unterwegs ist, wird die DR-Z 4SM meist als leichter zu handeln empfinden. Wer dagegen regelmäßig größere Strecken fährt, wird die Versys 1000 SE als entspannter wahrnehmen.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie lange gut?

Die Sitzposition ist ein weiterer Punkt, der die Entscheidung erleichtert. Die DR-Z 4SM wirkt insgesamt sportlicher und „direkter“. Das kann sich auf kurzen bis mittleren Strecken sehr angenehm anfühlen, weil man nah am Motorrad ist und die Kontrolle schnell spürt. Für lange Touren kann jedoch je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit die Ergonomie weniger „komfortorientiert“ wirken als bei einem klaren Tourer.

Die Versys 1000 SE ist typischerweise auf längere Fahrten ausgelegt. Sitzposition, Lenkerhaltung und der Gesamteindruck sind darauf abgestimmt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Gerade wenn Wind und Wetter eine Rolle spielen, zählt die Reiseorientierung.

Windschutz und Komfort: Der Unterschied wird auf Touren sichtbar

Bei der Kawasaki Versys 1000 SE spielt der Windschutz eine deutlich größere Rolle. Die Reiseausrichtung zeigt sich darin, dass man sich weniger „gegen den Fahrtwind“ arbeiten muss. Das macht sich vor allem auf Autobahnabschnitten und bei längeren Fahrten bemerkbar.

Die Suzuki DR-Z 4SM ist weniger auf „Reisekomfort“ ausgelegt. Das heißt nicht, dass sie unkomfortabel wäre – aber der Fokus liegt eher auf Fahrspaß und direktem Gefühl. Wer häufig bei wechselnden Bedingungen fährt, wird die DR-Z 4SM als unkompliziert empfinden, während die Kawasaki eher als „Tourenmaschine“ glänzt.

Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. purer Fokus

Die Versys 1000 SE bringt typischerweise mehr Komfort- und Assistenzthemen mit. Das kann sich in der Praxis in mehr Sicherheit und besserer Handhabung bei unterschiedlichen Bedingungen zeigen. Gerade wenn man nicht nur bei bestem Wetter unterwegs ist oder häufig zwischen Stadt, Landstraße und Autobahn wechselt, ist eine durchdachte Elektronik ein echter Vorteil.

Die DR-Z 4SM wirkt dagegen eher als Motorrad, das man „mechanisch“ erlebt. Das kann für viele Fahrerinnen und Fahrer genau der Reiz sein: weniger Ablenkung, mehr unmittelbares Feedback. Wer jedoch viel Wert auf Assistenzfunktionen und Komfortdetails legt, wird bei der Kawasaki eher fündig.

Stärken und Schwächen der Ausstattung

  • Versys 1000 SE: mehr Tourenkomfort, mehr elektronische Unterstützung, insgesamt „runder“ für lange Strecken. Schwäche: Das Paket ist komplexer und kann im Alltag mehr „Systemdenken“ erfordern.
  • DR-Z 4SM: unkomplizierter Fahrcharakter, direktes Feedback, ideal für kurzes bis mittleres Fahren. Schwäche: Für sehr lange Fahrten und maximale Komfortansprüche ist die Reiseausrichtung nicht im gleichen Maß vorhanden.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und gelegentlicher Schotter

Im Alltag entscheidet oft der Mix aus Handling, Komfort und „Stresslevel“. Die DR-Z 4SM ist besonders dann im Vorteil, wenn das Motorrad häufig im Stadtverkehr bewegt wird oder wenn kurze Strecken mit vielen Richtungswechseln anstehen. Auch auf weniger perfekten Straßen kann die Suzuki ihren Charakter ausspielen, weil sie als agiles Motorrad wahrgenommen wird.

Die Versys 1000 SE ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag aus längeren Fahrten besteht: Pendeln mit Autobahnanteil, Wochenendtouren oder Reisen. Das Motorrad wirkt dabei wie gemacht, um Kilometer zu sammeln, ohne dass man ständig das Gefühl hat, „arbeiten“ zu müssen.

Kaufentscheidung: Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?

Die Entscheidung zwischen Suzuki DR-Z 4SM und Kawasaki Versys 1000 SE hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern vielmehr davon, welche Art von Fahren im Vordergrund steht.

Für wen eignet sich die Suzuki DR-Z 4SM besonders?

Die DR-Z 4SM passt besonders gut, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden, wenn Kurven und direktes Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen und wenn das Motorrad im Alltag leicht zu bewegen sein soll. Wer ein Motorrad sucht, das Spaß macht, schnell reagiert und sich nicht wie ein „großes Reisegerät“ anfühlt, wird mit der Suzuki sehr glücklich.

Für wen eignet sich die Kawasaki Versys 1000 SE besonders?

Die Versys 1000 SE ist ideal, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen, wenn Komfort und Windschutz eine große Rolle spielen und wenn man eine Maschine möchte, die auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer Touren plant, gern entspannt fährt und dabei auf moderne Unterstützung nicht verzichten möchte, findet in der Kawasaki die passendere Basis.

Fazit:

Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles, direktes Motorrad für den Alltag und kurvige Strecken suchen. Ihr Vorteil liegt im spürbaren Fahrgefühl: schnell in der Reaktion, leicht im Handling und mit einem Charakter, der Lust auf aktives Fahren macht. Wer dagegen vor allem lange Strecken fährt, regelmäßig Autobahnanteile hat oder sich auf Touren mehr Komfort, besseren Windschutz und eine insgesamt „reisefreundliche“ Abstimmung wünscht, wird mit der Kawasaki Versys 1000 SE glücklicher. Die Kawasaki wirkt wie ein souveräner Kilometer-Sammler: stabil bei Tempo, entspannter im Gesamteindruck und mit mehr elektronischer Unterstützung für unterschiedliche Bedingungen. Kurz gesagt: DR-Z 4SM für Fahrspaß und Wendigkeit – Versys 1000 SE für Komfort, Reichweite und entspannte Touren.

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