| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Suzuki DR-Z 4SM vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Suzuki DR-Z 4SM und die KTM 1290 Super Duke R, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für leichtes, direktes Handling und den Charakter eines echten Supermoto-Setups. Die andere ist eine kompromisslose Naked-Bike-Interpretation mit viel Leistung und einem Fahrgefühl, das eher nach „mehr“ ruft. Genau darum lohnt sich der Blick auf die Gemeinsamkeiten und vor allem auf die Unterschiede: Wie unterscheiden sich Motor, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und der typische Einsatzbereich? Und welche Stärken und Schwächen zeigen sich im Alltag sowie auf der Landstraße?
Grundcharakter: Supermoto-Agilität vs. Naked-Bike-Dynamik
Die Suzuki DR-Z 4SM ist vom Grundgedanken her ein Motorrad, das Spaß über Agilität und ein leichtes, lebendiges Fahrverhalten vermittelt. Sie fühlt sich dort besonders richtig an, wo schnelle Richtungswechsel, kurvige Strecken und ein „einfach drauflosfahren“-Gefühl zählen. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist ein Motorrad, das seine Stärke aus der Kraftentfaltung und der souveränen Performance zieht. Das Fahrgefühl ist weniger „leichtfüßig“ und mehr „durchsetzungsstark“: Gas auf, Kontrolle behalten, Dynamik ausspielen.
Beide Motorräder können sportlich bewegt werden – aber auf unterschiedliche Art. Während die DR-Z 4SM eher über Rhythmus und Handling überzeugt, spielt die Super Duke R ihre Vorteile über Durchzug, Reserven und die Fähigkeit aus, auch bei zügigem Tempo stabil zu bleiben.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Motorcharakter liegen die größten Unterschiede. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt in der Praxis oft „mechanischer“ und direkter. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die das Motorrad spüren möchten: Gasannahme, Drehmomentverlauf und das Gefühl, dass man mit dem Setup und der Fahrtechnik arbeitet. Gerade beim Wechsel zwischen Stadtverkehr und kurzen Landstraßenabschnitten kann das sehr motivierend sein.
Die KTM 1290 Super Duke R steht dagegen für einen deutlich kraftvolleren Ansatz. Der Motor liefert spürbar mehr Reserven, was sich vor allem beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich bemerkbar macht. Das ist ein Vorteil, wenn Überholvorgänge, zügiges Fahren oder einfach das „Druck machen“ auf der Tagesordnung stehen. Gleichzeitig kann der Charakter dazu führen, dass man die Leistung bewusster dosieren muss, um das Potenzial jederzeit sauber in Vortrieb umzusetzen.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Suzuki DR-Z 4SM: Stärke ist die direkte, spürbare Art der Kraftentfaltung und das agile Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr hohen Ansprüchen an Durchzug und Reserven schneller an Grenzen stößt als die KTM.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist die starke Performance und die Souveränität bei dynamischer Fahrweise. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag mehr „Anspruch“ an Dosierung und Fahrstil stellt, weil die Leistungsreserve schneller verfügbar ist.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle sehr deutlich. Die Suzuki DR-Z 4SM ist auf ein lebendiges, leicht zu kontrollierendes Handling ausgelegt. Das unterstützt das schnelle Umlegen in Kurven und macht das Motorrad besonders attraktiv für Fahrer, die gern „mit dem Bike arbeiten“. Auf wechselndem Untergrund oder bei sportlicher Fahrweise kann das Handling sehr direkt wirken.
Die KTM 1290 Super Duke R setzt stärker auf Stabilität und Fahrdynamik bei höheren Geschwindigkeiten. Das Motorrad vermittelt Vertrauen, wenn die Straße schneller wird und man länger zügig unterwegs ist. In Kurven fühlt sich die KTM oft wie ein „präzises Werkzeug“ an: Man kann das Tempo aufbauen und das Bike bleibt dabei kontrollierbar.
Was das für die Praxis bedeutet
Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, enge Kurven mag und das Motorrad gern spontan bewegt, findet in der Suzuki DR-Z 4SM häufig den passenderen Charakter. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, zügig unterwegs ist oder das Gefühl von „großer Dynamik“ sucht, wird mit der KTM 1290 Super Duke R eher glücklich.
Bremsen und Fahrkontrolle: Sicherheit bei Tempo und beim Herausbeschleunigen
Im Vergleich der Bremsen und der Fahrkontrolle zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Suzuki DR-Z 4SM punktet dabei häufig mit einem sehr gut dosierbaren Gefühl beim Verzögern. Das hilft besonders in Situationen, in denen man öfter bremsen, anpassen und wieder beschleunigen muss – etwa auf kurvigen Strecken oder in wechselndem Verkehr.
Die KTM 1290 Super Duke R spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Tempo höher ist und die Anforderungen an Verzögerung und Stabilität steigen. Hier ist die KTM oft die Maschine, die auch bei ambitionierter Fahrweise souverän bleibt, weil sie für deutlich mehr Performance ausgelegt ist.
Ergonomie und Alltag: Wie gut passen die Bikes zu typischen Touren?
Ergonomie ist mehr als nur Sitzhöhe. Es geht darum, wie entspannt man über Zeit bleibt und wie gut man sich auf die Straße konzentrieren kann. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt im Alltag oft unkompliziert: Das Handling und die „direkte“ Art machen kurze Fahrten schnell zu einem Vergnügen. Gleichzeitig kann die sportliche Ausrichtung je nach Fahrstil und Streckenlänge spürbar werden.
Die KTM 1290 Super Duke R ist ebenfalls sportlich, aber auf eine andere Art. Sie fühlt sich besonders dann stimmig an, wenn man aktiv fährt und das Motorrad nicht nur „mitrollt“. Für längere Touren kann das sehr motivierend sein – vorausgesetzt, die Sitzposition und der persönliche Fahrstil passen.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Suzuki DR-Z 4SM: Stärke ist die unkomplizierte, agile Nutzung im Alltag und auf kurvigen Strecken. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr langen, schnellen Autobahn- oder Highspeed-Abschnitten weniger „entspannt“ wirkt als die KTM.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist die Performance und das souveräne Fahrgefühl bei Tempo. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag durch die Leistungsreserve und den sportlichen Charakter mehr Aufmerksamkeit beim Dosieren verlangt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Fahrspaß steht im Vordergrund? Die Suzuki DR-Z 4SM ist ideal für Fahrer, die ein leicht zu bewegendes Motorrad suchen, das Kurvenrhythmus und Agilität in den Mittelpunkt stellt. Sie passt besonders gut, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden, wenn Stadt und Landstraße gemischt sind und wenn man das Motorrad gern „spürt“.
Die KTM 1290 Super Duke R ist die bessere Wahl für alle, die deutlich mehr Reserven wollen und gern dynamisch beschleunigen. Wer auf der Landstraße zügig unterwegs ist, Überholmanöver liebt und ein Naked Bike sucht, das auch bei schneller Fahrweise stabil und kontrolliert bleibt, findet in der KTM meist den größeren Mehrwert.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die richtige Wahl, wenn Agilität, direktes Handling und ein lebendiger Fahrcharakter wichtiger sind als maximale Reserven. Sie eignet sich besonders für kurvige Strecken, gemischten Alltag und Fahrer, die gern mit dem Motorrad arbeiten und den Spaß aus Rhythmus und Kontrolle ziehen. Ihre Schwäche liegt dort, wo sehr hohe Ansprüche an Durchzug und „mehr Power jederzeit“ gefragt sind.
Die KTM 1290 Super Duke R spielt ihre Stärken aus, wenn Leistung, Durchzug und souveräne Dynamik im Vordergrund stehen. Sie passt besser zu ambitionierter Fahrweise, längeren zügigen Touren und allen, die ein Naked Bike suchen, das spürbar Reserven bietet und auch bei Tempo stabil bleibt. Wer dagegen ein besonders leichtfüßiges, eher „spielerisches“ Handling sucht, könnte die KTM als weniger kompromisslos agil empfinden.
Kurz gesagt: DR-Z 4SM für Agilität und Kurvenrhythmus, Super Duke R für Power, Reserven und dynamische Performance.