| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 15.190 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Bremsen und Fahrwerk
- nicht zu schwer
- technisch gut ausgestattet
- toller Motor mit ordentlich Bums
- handlich dank tiefem Schwerpunkt
- Tank polarisiert optisch
- Turbulenzen und Lärm am Helm
- Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 239 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 444 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen?
Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.
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Suzuki DR-Z 4SM vs KTM 890 Adventure – welcher Vergleich passt besser zum Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach ganz unterschiedlichen Welten klingen, lohnt sich ein genauer Blick. Die Suzuki DR-Z 4SM steht für direktes, leichtes Handling und ein klares Konzept: agil durch die Stadt, souverän auf kurvigen Strecken und mit dem Charakter eines echten Supermoto. Die KTM 890 Adventure dagegen ist auf Vielseitigkeit und Tourentauglichkeit ausgelegt. Wer lange Strecken plant, auch mal abseits der ausgetretenen Pfade schaut und dabei Komfort sowie Elektronik nicht missen möchte, findet hier einen starken Kandidaten.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt – von Motor und Fahrwerk über Bremsen bis hin zu Sitzposition und Ausstattung. Dabei geht es nicht um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, welches Motorrad die eigenen Anforderungen am ehesten trifft.
Grundidee und Einsatzprofil: Supermoto vs. Adventure
Die Suzuki DR-Z 4SM ist als Supermoto gedacht. Das merkt man am Fahrgefühl: Das Motorrad wirkt lebendig, reagiert schnell auf Impulse und lädt dazu ein, Linien sportlich zu fahren. Die Maschine ist dabei eher auf „kurz, knackig und dynamisch“ ausgelegt – also auf Strecken, auf denen man häufig beschleunigt, bremst und die Fahrbahn aktiv liest.
Die KTM 890 Adventure verfolgt ein anderes Ziel. Sie ist ein Adventure-Bike, das sich als Allrounder versteht: Alltag, Landstraße, längere Touren und auch Schotter oder unbefestigte Wege gehören zum typischen Einsatz. Das Motorrad ist dafür konstruiert, Komfort und Kontrolle über längere Zeit zu liefern – und gleichzeitig genug Reserven zu haben, wenn es doch mal „anders“ wird.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich der Unterschied im Charakter deutlich. Die DR-Z 4SM setzt auf einen Motor, der im sportlichen Bereich besonders Spaß macht. Das Ansprechverhalten wirkt direkt, und das Motorrad fühlt sich an, als würde es auf Drehzahl und Gasstellung „mitdenken“. Wer gern zügig beschleunigt und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die KTM 890 Adventure ist dagegen stärker auf Durchzug und gleichmäßige Kraftentfaltung ausgelegt. Gerade bei längeren Fahrten oder wenn das Tempo konstant gehalten werden soll, spielt das Motorrad seine Stärken aus. Die Leistungsentfaltung wirkt weniger „spitz“ und mehr „tourentauglich“: Man kann entspannt fahren, ohne ständig in den oberen Drehzahlbereich zu müssen, und hat trotzdem genug Punch, wenn es schneller werden soll.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Maschinen. Die Suzuki DR-Z 4SM ist auf Agilität ausgelegt. Das Motorrad lässt sich in Kurven zügig einlenken, wirkt leichtfüßig und unterstützt ein sportliches Fahrtempo. Gerade auf kurvigen Strecken oder wenn es im Alltag „zwischen den Linien“ schnell gehen soll, ist das ein echter Vorteil.
Die KTM 890 Adventure setzt eher auf Stabilität und Kontrolle. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Untergründen ruhig zu bleiben und das Motorrad sicher in der Spur zu halten. Das macht sie besonders interessant, wenn die Tour nicht nur aus perfekten Asphaltstücken besteht. Gleichzeitig bleibt das Handling sportlich genug, um auch auf der Straße nicht träge zu wirken.
Lenkung, Gewicht und Fahrgefühl im Alltag
Im Alltag fühlt sich die DR-Z 4SM meist „einfacher“ an: Sie wirkt handlicher und lädt dazu ein, häufige Richtungswechsel ohne großes Nachdenken zu fahren. Die KTM 890 Adventure ist zwar ebenfalls präzise, aber durch ihren Adventure-Ansatz spürbar mehr „Maschine auf Distanz“. Wer häufig kurze Wege fährt und viel im Stadtverkehr unterwegs ist, wird die Leichtigkeit der DR-Z 4SM oft als angenehm empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, profitiert von der KTM-typischen Ruhe und dem souveränen Fahrstil.
Bremsen und Sicherheit: Wie schnell man Vertrauen aufbaut
Bremsen sind im Vergleich ein zentraler Punkt, weil sie direkt beeinflussen, wie sicher man sich in Situationen fühlt. Die DR-Z 4SM bietet ein sportliches Bremsgefühl, das gut zu ihrem dynamischen Charakter passt. Die Dosierbarkeit wirkt dabei so, dass man in Kurven oder beim zügigen Anbremsen schnell ein Gefühl für die richtige Bremskraft bekommt.
Die KTM 890 Adventure spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um wiederholtes Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten oder um wechselnde Bedingungen geht. Das Gesamtpaket aus Bremsleistung und Fahrstabilität sorgt dafür, dass man auch bei längeren Fahrten oder auf weniger berechenbarem Untergrund zügig Vertrauen aufbaut.
Sitzposition und Komfort: Kurzstrecke vs. Tour
Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein klarer Hinweis auf den Einsatzzweck. Die DR-Z 4SM wirkt sportlich und eher „aktiv“. Das unterstützt ein Fahrgefühl, bei dem man das Motorrad spürt und mitarbeitet. Für kürzere Strecken und Fahrten, bei denen Kurven und Fahrspaß im Vordergrund stehen, ist das sehr passend.
Die KTM 890 Adventure ist auf Komfort ausgelegt. Die aufrechte Haltung, die Tourenorientierung und die insgesamt „entspanntere“ Ergonomie machen sie besonders attraktiv, wenn der Tag länger wird. Auch wenn das Tempo mal hoch ist, bleibt das Motorrad so ausgelegt, dass man nicht nach kurzer Zeit „durch“ ist.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Gerade bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen ist der Unterschied spürbar: Die KTM-Adventure-Philosophie zielt darauf ab, den Fahrer über Zeit zu entlasten. Die DR-Z 4SM ist dafür eher die Maschine, die man bewusst fährt – nicht unbedingt die, die man stundenlang „durchzieht“, ohne dass man zwischendurch Lust auf Bewegung bekommt.
Elektronik und Ausstattung: Minimalismus vs. Assistenz
Ein weiterer Unterschied liegt in der Ausstattung. Die Suzuki DR-Z 4SM steht für ein eher reduziertes Konzept. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das sich mechanisch und direkt anfühlt. Weniger „Assistenten“ bedeuten oft auch: weniger Ablenkung, mehr Gefühl für Gas, Linie und Fahrwerk.
Die KTM 890 Adventure ist stärker auf moderne Features ausgelegt. Elektronik und Fahrmodi können helfen, das Motorrad an Untergrund und Fahrstil anzupassen. Das ist besonders praktisch, wenn sich die Bedingungen unterwegs ändern oder wenn man auf Touren nicht jedes Mal neu „einstellen“ möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Agiles Handling für sportliches Fahren und schnelle Richtungswechsel.
- Direktes Ansprechverhalten von Motor und Fahrwerk.
- Sportliche Sitzposition, die aktives Fahren unterstützt.
- Reduziertes Konzept, das sich unkompliziert anfühlt.
Suzuki DR-Z 4SM – mögliche Schwächen
- Weniger Fokus auf Langstreckenkomfort im Vergleich zur Adventure.
- Für sehr weite Touren kann das Konzept „sportlich aktiv“ schneller ermüden.
- Je nach Erwartung an Elektronik und Assistenz ist das Paket eher minimal.
KTM 890 Adventure – Stärken
- Tourentauglichkeit durch komfortorientierte Ergonomie.
- Stabile Fahrcharakteristik auch bei wechselndem Untergrund.
- Durchzug und gleichmäßige Kraftentfaltung für entspannte Fahrten.
- Moderne Elektronik für Anpassung an Bedingungen und Fahrstil.
KTM 890 Adventure – mögliche Schwächen
- Durch den Adventure-Ansatz wirkt das Motorrad im Stadtverkehr weniger „leichtfüßig“ als die DR-Z.
- Wer ein sehr reduziertes, puristisches Fahrgefühl sucht, könnte die Ausstattung als „zu viel“ empfinden.
- Für reines Supermoto-Feeling ist die Ausrichtung weniger kompromisslos.
Welche Kaufentscheidung passt? – Szenarien für den Alltag
Die DR-Z 4SM ist besonders dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem für kurvige Strecken, sportliches Fahren und häufige Richtungswechsel genutzt wird. Auch wenn der Alltag viel Stadt und Landstraße kombiniert, spielt die Agilität ihre Vorteile aus. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, wird hier schnell ein stimmiges Gefühl finden.
Die KTM 890 Adventure passt besser, wenn das Motorrad als Hauptmaschine für Touren gedacht ist – inklusive längerer Etappen, wechselnder Straßenqualität und dem Wunsch nach Komfort sowie Elektronik. Wer häufig unterwegs ist und dabei nicht nur den Fahrspaß, sondern auch die Alltagstauglichkeit über Stunden im Blick hat, bekommt mit der KTM ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die Wahl für alle, die ein leichtes, direktes und sportlich geprägtes Motorrad suchen. Ihr Handling und der lebendige Charakter machen sie besonders attraktiv für kurvige Strecken, kurze bis mittlere Fahrten und ein Fahrgefühl, das stark von Aktivität und Präzision lebt. Wer weniger Wert auf Langstreckenkomfort und mehr auf Agilität legt, findet in der DR-Z 4SM einen überzeugenden Begleiter.
Die KTM 890 Adventure empfiehlt sich, wenn das Motorrad als vielseitiger Tourer gedacht ist. Komfort, stabile Kontrolle und eine gleichmäßigere Kraftentfaltung sorgen dafür, dass längere Strecken entspannter werden. Dazu kommt die modernere Elektronik, die das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anpasst. Wer also regelmäßig weiter fährt, auch mal abseits des perfekten Asphalts unterwegs ist und dabei ein rundes Gesamtpaket aus Leistung, Komfort und Sicherheit möchte, liegt mit der KTM 890 Adventure richtig.