| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.049 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Motorleistung
- Präzises Fahrwwerk
- Bremsen sehr leistungsfähig
- Schneller Quickshifter
- Tourentauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Sitzhöhe: | 834 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 121 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 99 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 295 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex 43er-USD-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WP Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
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Suzuki DR-Z 4SM vs. KTM 890 Duke R: Vergleich für Stadt, Landstraße und sportliche Ansprüche
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Suzuki DR-Z 4SM und die KTM 890 Duke R, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für direktes, leichtes Handling und den Charakter eines Supermoto-Ansatzes, die andere für moderne Streetfighter-Performance mit viel Elektronik und einem klaren Fokus auf Dynamik. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art. Genau darum geht es hier: nicht um reine Zahlen, sondern um das Fahrgefühl, die Stärken und die Schwächen im Alltag und auf der Strecke.
Grundidee der beiden Motorräder: Supermoto-Feeling vs. Streetfighter-Performance
Die Suzuki DR-Z 4SM ist im Kern ein Motorrad, das sich wie gemacht anfühlt für kurvige Strecken, enge Stadtpassagen und das „einfach losfahren“-Prinzip. Der Aufbau zielt auf Agilität und ein unkompliziertes Handling. Wer gerne früh bremst, zügig einlenkt und das Motorrad aktiv bewegt, findet hier eine passende Basis.
Die KTM 890 Duke R dagegen ist ein Streetfighter, der seine Stärken vor allem dann ausspielt, wenn es sportlich werden soll: kräftiger Vortrieb, spürbare Reserven und ein Setup, das auf zügiges Fahren ausgelegt ist. Dazu kommt die moderne Elektronik, die nicht nur Komfort bringt, sondern auch dabei hilft, die Leistung kontrolliert auf die Straße zu bringen.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Leistung
Im Vergleich zeigt sich schnell: Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber der Weg dorthin ist verschieden. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt eher „handwerklich“: Der Motor steht für ein direktes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das sich gut mit aktiver Fahrweise kombinieren lässt. Das macht sie besonders interessant für Strecken, auf denen man häufig beschleunigt, bremst und das Motorrad in den Kurven arbeiten lässt.
Die KTM 890 Duke R spielt ihre Stärken stärker über den Vortrieb aus. Der Motor wirkt durchzugsstark und lässt sich sportlich fahren, ohne dass man ständig am Limit der Drehzahl arbeiten muss. Gerade beim Beschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen zeigt sich der Charakter: Die KTM fühlt sich wie ein Motorrad an, das „zieht“, statt nur „hochzudrehen“.
Stärken und Schwächen im Motoralltag
Stärken der Suzuki: sehr unmittelbares Ansprechverhalten, ein Fahrstil, der sich gut mit Kurvenrhythmus und aktiver Körperarbeit kombinieren lässt. Schwächen: wer vor allem maximale Durchzugskraft und „Punch“ aus niedrigen Drehzahlen erwartet, wird bei der DR-Z 4SM weniger sofortige Reserven spüren.
Stärken der KTM: spürbare Dynamik, starke Beschleunigung und ein Motorcharakter, der sportliche Fahrten erleichtert. Schwächen: die KTM will auch entsprechend gefahren werden – wer eher entspannt cruisen möchte, kann die Leistungsentfaltung als „zu viel“ empfinden, wenn man nicht die passende Fahrweise wählt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Stabilität
Beim Handling trennt sich die Spreu schnell. Die Suzuki DR-Z 4SM ist darauf ausgelegt, leicht und wendig zu wirken. Das macht sie besonders attraktiv, wenn es in der Stadt eng wird oder wenn auf Landstraßen häufig Richtungswechsel anstehen. Die Maschine lässt sich gut „führen“, und das Gefühl, das man bekommt, ist eher: Motorrad bewegen statt nur sitzen.
Die KTM 890 Duke R setzt dagegen auf sportliche Stabilität und präzises Ansprechverhalten. In schnellen Passagen wirkt sie wie ein Motorrad, das die Linie hält und dabei trotzdem genug Agilität bietet, um zügig zu reagieren. Das Fahrwerk unterstützt eine dynamische Fahrweise, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Kurvengefühl und Fahrbarkeit
Suzuki: punktet mit einem lebendigen, direkten Kurvengefühl. KTM: punktet mit kontrollierter Dynamik und einem stabilen Eindruck bei zügigem Fahren. Wer gerne „spielerisch“ unterwegs ist, findet in der DR-Z 4SM oft mehr Leichtigkeit. Wer dagegen sportlich und konsequent fahren möchte, wird an der KTM mehr Reserven und ein souveräneres Gesamtpaket spüren.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Verzögerung
Beide Motorräder sind auf ihre Art auf zügige Fahrten ausgelegt, aber das Sicherheitsgefühl entsteht unterschiedlich. Die Suzuki DR-Z 4SM vermittelt eher das Gefühl, dass man mit Gefühl und Dosierung arbeitet. Die Bremsen passen zum Charakter: direkt, kontrollierbar und gut in den Fahrfluss integrierbar.
Die KTM 890 Duke R wirkt dagegen in der Verzögerung oft „sportlicher“ abgestimmt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und beim häufigen harten Verzögern zeigt sich, dass das Gesamtsystem auf Performance ausgelegt ist. Dazu kommt die Elektronik, die in kritischen Momenten unterstützt und das Motorrad berechenbarer macht.
Stärken und Schwächen bei der Bremsperformance
Stärken der Suzuki: gute Dosierbarkeit und ein natürliches Feedback. Schwächen: wer sehr aggressiv bremst und dabei maximale Reserven erwartet, wird bei der KTM eher das „mehr“ spüren.
Stärken der KTM: sportliches Bremsgefühl, mehr Reserven und unterstützende Systeme. Schwächen: die KTM verlangt ein wenig mehr Aufmerksamkeit beim Setup der Fahrmodi und beim Umgang mit der Leistungsentfaltung.
Elektronik und Assistenzsysteme: Moderne Kontrolle vs. simpler Fokus
Ein großer Unterschied im Vergleich ist die Elektronik. Die KTM 890 Duke R setzt auf moderne Steuerung und Fahrmodi, die das Motorrad je nach Situation anpassbar machen. Das kann im Alltag helfen, weil man die Charakteristik fein einstellen kann – von „sportlich“ bis „kontrolliert“. Gerade bei wechselnden Bedingungen (Temperatur, Grip, Verkehr) ist das ein Plus.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen weniger „digital“. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Viele Fahrer schätzen genau diesen Fokus, weil das Motorrad dadurch sehr direkt und unkompliziert bleibt. Wer gerne selbst entscheidet, wie aggressiv beschleunigt und wie stark man das Motorrad fordert, fühlt sich hier schnell zuhause.
Wie sich das im Alltag auswirkt
Die KTM ist im Alltag oft entspannter, weil die Elektronik mitdenkt und die Leistung besser in den Griff bekommt. Die Suzuki ist dagegen oft „ehrlicher“ im Sinne von: Man spürt schneller, was man gerade macht. Beide Ansätze haben ihren Reiz – die Frage ist, ob man eher Komfort durch Systeme möchte oder eher ein reduziertes, direktes Fahrgefühl.
Komfort, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Bei der Ergonomie zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt eher wie ein Motorrad, das man gern für kurze bis mittlere Strecken nutzt. Die Sitzposition und die Art, wie man das Bike bewegt, passen gut zu Stadtverkehr und Landstraße. Für längere Touren kann das Setup je nach Fahrstil und Körpergröße dennoch weniger „tourig“ wirken als bei rein straßenorientierten Maschinen.
Die KTM 890 Duke R ist als Streetfighter stärker auf sportliche Straße ausgelegt. Das bedeutet: Sie kann sich auch auf längeren Strecken dynamisch anfühlen, aber die sportliche Haltung bleibt Teil des Pakets. Wer gerne zügig fährt, wird die KTM oft als angenehmer empfinden als ein „zu weiches“ Motorrad. Wer dagegen vor allem Komfort sucht, muss abwägen.
Wartung, Zuverlässigkeit und Kosten: Praxis zählt
Auch wenn die Fahrdynamik im Vordergrund steht, spielt die Praxis eine große Rolle. Bei der Suzuki DR-Z 4SM profitieren viele Fahrer von einem eher unkomplizierten Ansatz, der im Alltag gut zu handhaben ist. Gerade wenn man das Motorrad regelmäßig nutzt und nicht nur selten „aus dem Schrank“ holt, zählt ein pragmatisches Gesamtgefühl.
Die KTM 890 Duke R bringt mehr Technik und mehr Elektronik mit. Das kann die Fahrbarkeit verbessern, bedeutet aber auch: Wer die Maschine besitzt, sollte Wartung und Pflege ernst nehmen und sich an die empfohlenen Intervalle halten. Dafür bekommt man ein sehr modernes Gesamtpaket, das sportliche Ansprüche im Alltag unterstützt.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Wie möchte man fahren?
Die Suzuki DR-Z 4SM ist besonders passend für…
- Fahrer, die ein direktes, agiles Handling suchen und das Motorrad aktiv bewegen möchten.
- Menschen, die gerne kurz und kurvig unterwegs sind – Stadt, Feierabendrunde, Landstraße.
- Wer ein Motorrad bevorzugt, das weniger „regelt“ und mehr unmittelbar reagiert.
Die KTM 890 Duke R ist besonders passend für…
- Fahrer, die sportliche Dynamik und starken Vortrieb spüren wollen.
- Menschen, die Wert auf Elektronik, Fahrmodi und kontrollierbare Leistung legen.
- Wer häufig zügig fährt und dabei ein stabiles, modernes Setup bevorzugt.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM und die KTM 890 Duke R sind beide echte Spaßmaschinen, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Die DR-Z 4SM überzeugt vor allem durch ihr leichtes, direktes Handling und ein Fahrgefühl, das sich gut für enge Strecken, Stadtverkehr und kurvige Feierabendrunden eignet. Wer ein Motorrad sucht, das man „führt“ und das mit aktiver Fahrweise belohnt, wird hier schnell warm.
Die KTM 890 Duke R spielt ihre Stärken stärker über sportliche Performance, Durchzug und moderne Kontrolle aus. Elektronik und Setup machen sie besonders attraktiv für Fahrer, die konsequent zügig unterwegs sind und dabei ein berechenbares, souveränes Gesamtpaket möchten. Wer mehr Dynamik aus jeder Beschleunigung ziehen will und die Unterstützung durch Systeme schätzt, trifft mit der KTM meist die bessere Wahl.
Kurz gesagt: Agilität und Direktheit sprechen eher für die Suzuki – Power und Kontrolle eher für die KTM.