| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.320 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- wunderschönes Retro-Design
- solide Bauweise
- sicheres Fahrgefühl, gute Bremsen
- schöner Einzylinder-Sound
- einfache Bedienung, nichts lenkt ab
- Haupt- und Seitenständer Serie
- überschaubare Leistung
- Schalthebel etwas zu tief angebracht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
So schön kann Motorradfahren sein! Wer gerade 5.100€ über hat und sich ein Motorrad kaufen will: Mache bitte eine Probefahrt mit der Classic 350! Egal, welches andere Bike Du im Visier hattest, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Du Dich am Ende für die RE entscheidest.Das Testbike wurde uns freundlicherweise zur Verfügung getellt von Legendary Cycles / Hamburg. Hier steht die Classic 350 zur Probefahrt bereit, genauso wie alle anderen Modelle von Royal Enfield sowie viele weitere Motorräder von Benelli, Mash, Mondial, Fantic, Moto Morini und Indian.
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Suzuki DR-Z 4SM vs. Royal Enfield Classic 350: Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki DR-Z 4SM steht für ein sportlich geprägtes Supermoto-Konzept mit Fokus auf Agilität und knackigem Fahrgefühl. Die Royal Enfield Classic 350 dagegen verkörpert den Retro-Charme einer klassischen Einzylinder-Interpretation – mit entspannterem Rhythmus, viel Stil und einem Fahrgefühl, das eher auf Gelassenheit als auf sportliche Härte setzt.
Im Folgenden werden die Stärken und Schwächen beider Modelle anhand der typischen Eigenschaften gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Sitz- und Ergonomiegefühl sowie die Frage, wie alltagstauglich und vielseitig die jeweiligen Konzepte im echten Betrieb sind.
Grundidee: Supermoto vs. Retro-Cruiser
Die Suzuki DR-Z 4SM ist im Kern ein Motorrad, das auf Dynamik ausgelegt ist. Das Konzept zielt darauf ab, Kurven direkt und kontrolliert zu fahren, dabei schnell auf Richtungswechsel zu reagieren und auch auf wechselndem Untergrund souverän zu bleiben. Das merkt man vor allem am Gesamtpaket aus Fahrwerksauslegung, Sitzposition und dem eher „sportlichen“ Umgang mit Gas und Lenkimpulsen.
Die Royal Enfield Classic 350 ist dagegen ein Motorrad, das den Charakter in den Vordergrund stellt. Die Maschine wirkt wie gemacht für ruhige Ausfahrten, entspannte Fahrten in der Stadt und das gute Gefühl, unterwegs zu sein. Der Fokus liegt weniger auf maximaler Sportlichkeit, sondern auf einem stimmigen Gesamtbild aus Motorlauf, Bedienbarkeit und dem typischen Retro-Feeling.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Charakter der Suzuki DR-Z 4SM
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken dort aus, wo es lebendig werden soll. Der Motor wirkt auf den Punkt abgestimmt für zügiges Beschleunigen und für Fahrten, bei denen man öfter „mitdenkt“: Gas geben, Drehzahl nutzen, Linie halten. Das Ansprechverhalten und die Art, wie der Motor mit dem Fahrwerk zusammenarbeitet, machen die Maschine besonders interessant, wenn Kurven und kurze Streckenabschnitte den Alltag prägen.
Stärken zeigt die DR-Z 4SM vor allem beim dynamischen Fahren. Schwächen liegen eher in der Erwartungshaltung: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein gemütlicher Cruiser anfühlt, wird die sportlichere Auslegung möglicherweise als „zu direkt“ empfinden.
Charakter der Royal Enfield Classic 350
Die Royal Enfield Classic 350 setzt auf einen Motorlauf, der sich weniger nach „Sport“ anfühlt und mehr nach „entspanntem Vorankommen“. Das Drehmomentverhalten und die Art, wie der Einzylinder arbeitet, unterstützen ein gleichmäßiges Tempo. Gerade im Stadtverkehr oder auf Landstraßen mit moderatem Anspruch wirkt das besonders angenehm: Gas auf, Rhythmus finden, entspannt weiterrollen.
Die Classic 350 kann damit punkten, wenn es um Alltag, Komfort im Umgang und ein stimmiges Fahrgefühl geht. Als Schwäche kann sich dagegen bemerkbar machen, dass die Maschine nicht auf maximale Dynamik ausgelegt ist. Wer häufig sehr zügig überholt oder sportlich „am Limit“ fahren möchte, wird schneller an Grenzen stoßen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Im direkten Vergleich wird deutlich, wie unterschiedlich die Konzepte sind. Die Suzuki DR-Z 4SM ist auf präzises Handling ausgelegt. Das Motorrad lässt sich in Kurven spürbar „führen“, reagiert auf Lenkimpulse und vermittelt das Gefühl, dass man die Linie aktiv gestalten kann. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei wechselnden Bedingungen ist das ein großer Vorteil.
Die Royal Enfield Classic 350 wirkt im Handling eher wie ein Motorrad, das Ruhe ausstrahlt. Das bedeutet nicht, dass es unhandlich wäre – im Gegenteil: Die Maschine ist gut kontrollierbar und macht Spaß, wenn man nicht ständig maximale Schräglage oder sportliche Attacke sucht. Wer jedoch eine sehr sportliche, schnelle Kurvenfahrt erwartet, wird die DR-Z 4SM als klarer empfundenes Werkzeug erleben.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen im Alltag
Bei der Suzuki DR-Z 4SM ist das Bremsgefühl typischerweise auf sportlichere Nutzung ausgelegt. Das Motorrad unterstützt zügiges Verzögern und lässt sich auch bei dynamischerem Fahren gut dosieren. Dadurch entsteht ein höheres Sicherheitsgefühl, wenn die Fahrt schneller wird oder wenn es im Stadtverkehr häufiger zu abrupten Situationen kommt.
Die Royal Enfield Classic 350 bietet ebenfalls ein brauchbares, alltagstaugliches Bremsverhalten. Der Fokus liegt jedoch stärker auf kontrolliertem Fahren im normalen Tempo. Für entspannte Touren und den täglichen Einsatz ist das in der Regel völlig ausreichend. Wer regelmäßig sehr sportlich bremst oder häufig aus hohen Geschwindigkeiten stark verzögert, wird eher zur DR-Z 4SM tendieren.
Sitzposition, Ergonomie und Komfort
Die Suzuki DR-Z 4SM bringt eine Sitzposition mit, die sportlicher wirkt: Man sitzt aktiver, die Haltung unterstützt das dynamische Fahren. Das ist ein Plus, wenn Kurven und zügige Streckenabschnitte im Vordergrund stehen. Auf längeren Fahrten kann die aktivere Haltung jedoch stärker spürbar werden – je nach Körperbau und Fahrgewohnheit.
Die Royal Enfield Classic 350 setzt auf eine entspanntere Auslegung. Die Ergonomie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „in der Sporthaltung“ bleibt. Das macht die Maschine attraktiv für Pendler, Stadtfahrten und gemütliche Touren. Wer allerdings eine sehr sportliche Sitzposition bevorzugt, wird die DR-Z 4SM als passender empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „echte“ Nutzung
Im Alltag zeigt die Suzuki DR-Z 4SM ihre Stärken vor allem dann, wenn die Strecke nicht nur geradeaus führt. Kurze Wege, häufiges Beschleunigen und Bremsen sowie das Bedürfnis nach direkter Rückmeldung werden von der DR-Z 4SM gut bedient. Auch auf Landstraßen macht sie Spaß, weil sie das Fahren „lebendig“ hält.
Die Royal Enfield Classic 350 ist besonders stark, wenn der Alltag nach Entspannung klingt. In der Stadt wirkt die Maschine unkompliziert, das Fahrgefühl ist ruhig und die Bedienung wirkt stimmig. Auf Landstraßen ist sie ebenfalls gut unterwegs, solange man die Erwartungen an Dynamik im Rahmen hält und eher den Charakter als die maximale Performance sucht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Wo die Suzuki DR-Z 4SM besonders punktet
- Dynamisches Handling: schnelle Rückmeldung und aktives Fahrgefühl in Kurven.
- Sportlicher Anspruch: macht Spaß, wenn man das Motorrad „nutzen“ möchte.
- Brems- und Fahrstabilitätsgefühl: unterstützt zügigeres Fahren im Alltag.
Wo die Royal Enfield Classic 350 besonders punktet
- Retro-Charakter: stimmiges Gesamtgefühl für entspannte Fahrten.
- Alltagskomfort: angenehmer Rhythmus für Stadt und gemütliche Touren.
- Leicht zugänglicher Fahrstil: unkompliziert im Umgang, wenn man nicht auf maximale Sportlichkeit setzt.
Typische Grenzen beider Konzepte
- DR-Z 4SM: Wer ein cruiserartiges, sehr entspanntes Fahrgefühl erwartet, könnte die sportlichere Auslegung als weniger passend empfinden.
- Classic 350: Wer häufig sehr dynamisch fährt oder sportliche Reserven sucht, wird die Grenzen eher früher erreichen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die Suzuki DR-Z 4SM ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die Kurven lieben, das Motorrad aktiv bewegen möchten und ein sportliches Gesamtpaket bevorzugen. Auch für Menschen, die gern mit Drehzahl und direkter Rückmeldung arbeiten, ist sie eine starke Wahl.
Die Royal Enfield Classic 350 passt am besten zu denen, die Stil, entspannte Fahrten und einen ruhigen Motorlauf in den Vordergrund stellen. Wer ein Motorrad für den Alltag sucht, das sich angenehm anfühlt und bei dem die Fahrt selbst im Mittelpunkt steht, wird mit der Classic 350 sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl, wenn ein sportlich-direktes Fahrgefühl, agiles Handling und ein Motorrad im Fokus stehen, das Kurven und dynamische Streckenabschnitte besonders gut unterstützt. Sie eignet sich damit vor allem für Fahrer, die das Motorrad aktiv einsetzen möchten und Spaß daran haben, die Maschine im Alltag und auf Landstraßen lebendig zu bewegen.
Die Royal Enfield Classic 350 ist die passendere Option, wenn Retro-Charakter, entspannter Motorlauf und unkomplizierte Alltagsfahrten wichtiger sind als maximale sportliche Reserven. Wer gern gemütlich unterwegs ist, Wert auf ein stimmiges Gesamtgefühl legt und ein Motorrad sucht, das sich im Stadtverkehr und auf ruhigen Touren besonders angenehm anfühlt, trifft mit der Classic 350 die richtige Entscheidung.