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Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 5.920 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
Suzuki DR-Z4SM im Test: Kleine Supermoto, großer Spaßfaktor
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Pro und Kontra

Pro:
  • einstellbares, gutes Fahrwerk
  • sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
  • LED rundum in Serie
  • solide Bauweise
Kontra:
  • harte Sitzbank
  • Motor obenrum ohne Puste
  • nur 5 Gänge
Pro:
  • Preis-Leistung
  • Geländetauglichkeit
  • Fahrkomfort
  • Ausstattung
Kontra:
  • Laue Bremsen
  • Nichts für Leistungsfetischisten

Abmessungen & Gewicht

Gewicht154kg
Radstand1.465mm
Länge2.195mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.190mm
Gewicht199kg
Radstand1.465mm
Länge2.190mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.360mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum398ccm
Hub63mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5
Motor-Bauart1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum411ccm
Hub86mm
Bohrung78mm
Kühlungluftgekühlt mit Ölkühler
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung38 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.139km/h
Tankinhalt9Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite249km
Leistung24 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment32 NM bei 4.250 U/Min
Höchstgeschw.127km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite469km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorneUpside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm
Federung hintenKYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge (Aluminium)
Reifen vorne120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch)
Reifen hinten140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch)
RahmenbauartHalbduplex
Federung vorneTeleskopgabel 41 mm (Federweg 200)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenProgressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar
Reifen vorne90/90-21 MC 56H
Reifen hinten120/90-17 MC 64S

Bremsen

Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

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Suzuki DR-Z 4SM vs. Royal Enfield Himalayan: Vergleich für Straße, Schotter und Abenteuer

Wer zwischen der Suzuki DR-Z 4SM und der Royal Enfield Himalayan schwankt, sucht meist nicht nur ein Motorrad, sondern einen passenden Charakter. Beide Modelle bewegen sich im Spannungsfeld aus Alltagstauglichkeit und dem Wunsch, auch mal abseits der perfekten Asphaltstraße unterwegs zu sein. Doch die Philosophie dahinter ist unterschiedlich: Die DR-Z 4SM wirkt wie ein kompromissloser Spaßmacher mit klarer Offroad-Ader, während die Himalayan stärker auf entspannte Touren, Robustheit und ein „einfach losfahren“-Gefühl ausgelegt ist.

Grundidee im Vergleich: Dual-Sport vs. Reiseabenteuer

Die Suzuki DR-Z 4SM ist als straßenzugelassene Enduro gedacht, die besonders dort glänzt, wo es unruhiger wird: holprige Strecken, Schotter, Waldwege und alles, was nach „ein bisschen Offroad“ aussieht. Die Maschine ist dabei eher auf Dynamik und direktes Ansprechverhalten getrimmt.

Die Royal Enfield Himalayan steht dagegen für eine Reiseenduro, die auch längere Strecken gelassen abspult. Das Motorrad fühlt sich auf Schotterpisten und bei wechselnden Bedingungen wohl, ohne dabei den Fokus ausschließlich auf sportliches Offroad-Handling zu legen. Stattdessen steht Komfort und Alltagstauglichkeit im Vordergrund – inklusive dem typischen Royal-Enfield-Charme.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Charakter der Suzuki DR-Z 4SM

Die DR-Z 4SM vermittelt ein eher „endurotypisches“ Gefühl: Der Motor reagiert spürbar direkt, und das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge zu nutzen und das Tempo aktiv zu gestalten. Wer gerne beschleunigt, kurvig fährt oder auf unebenem Untergrund die Traktion durch sauberes Fahren „mitarbeitet“, wird hier schnell Spaß finden.

Charakter der Royal Enfield Himalayan

Die Himalayan wirkt dagegen weniger wie ein Motorrad, das man permanent ausdreht, sondern eher wie eines, das konstant mitläuft. Das Fahrgefühl ist ruhiger, die Leistungsentfaltung eher gleichmäßig. Dadurch entsteht ein entspannter Rhythmus – besonders dann, wenn die Strecke lang ist oder die Bedingungen wechselhaft sind.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Im Vergleich zeigt sich: Die Suzuki DR-Z 4SM punktet mit einem lebendigeren, aktiveren Fahrstil. Die Royal Enfield Himalayan punktet mit einem gelasseneren Ansatz, der auf Durchhaltevermögen und entspannte Kilometer ausgelegt ist. Wer viel „spielen“ will, ist mit der Suzuki oft besser bedient. Wer eher „reisen“ möchte, findet in der Himalayan den passenderen Charakter.

Fahrwerk und Handling: Wo die Motorräder ihre Stärken ausspielen

Offroad-Feeling bei der Suzuki

Die DR-Z 4SM ist spürbar darauf ausgelegt, auch bei Unebenheiten kontrolliert zu bleiben. Das Handling wirkt direkt, und das Motorrad lässt sich im Gelände-ähnlichen Terrain gut bewegen. Gerade wenn es darum geht, Tempo dosiert aufzubauen oder in Kurven über holprige Passagen hinweg Stabilität zu halten, spielt die Suzuki ihre Offroad-Nähe aus.

Komfort und Stabilität bei der Himalayan

Die Himalayan setzt stärker auf ein Fahrgefühl, das auch über längere Zeit angenehm bleibt. Auf Schotter und schlechten Straßen wirkt die Maschine oft „ruhiger“, was das Gesamtpaket für Touren attraktiver macht. Das Motorrad vermittelt Vertrauen, ohne dass man ständig gegen das Fahrwerk arbeiten muss.

Vergleich: Präzision vs. Reise-Komfort

Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt im Offroad-Umfeld präziser und sportlicher. Die Royal Enfield Himalayan ist im Gegenzug oft die bessere Wahl, wenn Komfort und entspannte Kontrolle wichtiger sind als maximaler Offroad-Drive.

Ergonomie und Alltag: Sitzen, Fahren, Ankommen

Im Alltag entscheidet sich viel: Sitzposition, Übersicht, Gewichtsempfinden und die Frage, wie leicht sich das Motorrad im Stadtverkehr oder auf kurzen Strecken handhaben lässt.

Ergonomie der Suzuki DR-Z 4SM

Die DR-Z 4SM fühlt sich eher wie ein „Arbeitsgerät“ an, das man aktiv fährt. Die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad bewegt, unterstützen einen dynamischen Stil. Für Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind oder auch mal abseits der Strecke „mitnehmen“, passt das sehr gut.

Ergonomie der Royal Enfield Himalayan

Die Himalayan ist in der Wahrnehmung stärker auf entspannte Nutzung ausgelegt. Die Sitzposition wirkt tourentauglich, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „einfach draufsetzen und losfahren“. Gerade wenn der Fokus auf längeren Strecken liegt, spielt diese Art von Ergonomie ihre Vorteile aus.

Stärken und Schwächen

Die Suzuki ist oft die bessere Wahl für Fahrer, die gerne aktiv fahren und das Motorrad als sportliches Werkzeug sehen. Die Himalayan ist oft die bessere Wahl für Fahrer, die Komfort und eine entspannte Reise-Atmosphäre priorisieren.

Bremsen, Reifen und Traktion: Wie sicher fühlt es sich an?

Gerade auf gemischten Untergründen ist die Kombination aus Bremsgefühl, Reifenprofil und Traktion entscheidend. Beide Motorräder sind für „mehr als nur Asphalt“ gedacht, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.

Suzuki: direkteres Feedback

Die DR-Z 4SM liefert tendenziell ein unmittelbares Feedback, das beim zügigen Fahren und beim Manövrieren auf unebenem Untergrund hilft. Das Motorrad lässt sich dadurch oft gut dosieren, wenn es mal rutschiger wird oder die Strecke unruhig ist.

Himalayan: souverän und berechenbar

Die Himalayan wirkt im Vergleich häufig berechenbarer und „tour-souverän“. Auf Schotter und bei wechselnden Bedingungen entsteht ein ruhiges Sicherheitsgefühl. Das ist besonders dann hilfreich, wenn die Fahrt nicht nur aus sportlichen Passagen besteht, sondern aus langen Abschnitten mit wechselndem Belag.

Wartung, Alltagstauglichkeit und Kostenfaktoren

Auch wenn beide Modelle grundsätzlich als robuste Motorräder wahrgenommen werden, unterscheiden sie sich im Nutzungskonzept. Die DR-Z 4SM ist stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt, während die Himalayan stärker als Reiseplattform gedacht ist.

Was die Suzuki im Alltag bedeutet

Wer die DR-Z 4SM häufig im Offroad-Umfeld nutzt, wird die Wartungs- und Verschleißthemen stärker im Blick behalten wollen. Dafür belohnt sie mit einem Fahrgefühl, das sich wie „echtes Enduro“ anfühlt – besonders, wenn es unruhig wird.

Was die Himalayan im Alltag bedeutet

Die Himalayan ist oft die Maschine, die man auch mal „einfach so“ nutzt, ohne ständig das Gefühl zu haben, dass man sie wie ein Renngerät behandeln muss. Gerade für Tourenfahrer, die Wert auf unkomplizierte Nutzung legen, ist das ein Plus.

Für welche Strecken passt welches Motorrad?

Wenn die Route abwechslungsreich ist

Bei Strecken, die aus Stadt, Landstraße und gelegentlichen Schotterpassagen bestehen, kann beides funktionieren. Die Entscheidung hängt dann vor allem davon ab, ob der Fahrstil eher aktiv-sportlich oder eher entspannt-reisetauglich sein soll.

Wenn es öfter ins Gelände geht

Für häufige Ausflüge auf Waldwegen, holprige Strecken oder wenn das Motorrad wirklich „arbeiten“ darf, ist die Suzuki DR-Z 4SM meist die passendere Wahl. Sie ist näher am Enduro-Gefühl und unterstützt einen dynamischen Umgang mit dem Untergrund.

Wenn lange Touren im Vordergrund stehen

Für längere Fahrten, bei denen Komfort und ein ruhiger Rhythmus wichtiger sind als maximale Offroad-Performance, ist die Royal Enfield Himalayan oft die bessere Wahl. Sie wirkt wie gemacht für Abenteuer, bei denen man Kilometer sammeln möchte.

Fazit:

Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im gemischten Terrain besonders lebendig wirkt und ein aktives, endurotypisches Fahrgefühl vermittelt. Sie passt zu Fahrern, die gerne zügig unterwegs sind, Schotter und unebene Strecken als Spielplatz sehen und das Handling direkt nutzen möchten. Ihre Stärke liegt klar im dynamischen Offroad-Charakter – mit dem passenden Anspruch an Fahrweise und Nutzung.

Die Royal Enfield Himalayan ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf entspannter Reise, berechenbarer Souveränität und einem Motorrad liegt, das auch über längere Zeit angenehm bleibt. Sie passt zu Fahrern, die Abenteuer planen, aber nicht ständig maximal sportlich fahren wollen. Ihre Stärke liegt im tourentauglichen Gesamtkonzept: ruhigeres Fahrgefühl, komfortorientierte Nutzung und ein stimmiges Paket für Straße und Schotter.

Kurz gesagt: DR-Z 4SM für Offroad-Fans mit Lust auf aktives Fahren, Himalayan für Reisende, die lange Strecken entspannt genießen möchten.

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