| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2007 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Handlich
- Niedrige Sitzhöhe
- Alltagstauglich
- Preis-/Leistungsverhältnis
- Hervorragende Ersatzteillage
- Keine elektronischen Helferlein
- Rostanfällig
- Hinten schwache Dämpfung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 174 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Hubraum | 487 | ccm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 45 PS | |
| Höchstgeschw. | 177 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Für Einsteiger? Nun ja ....
Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.
Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.
Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?
Das muss jeder mit sich ausmachen.
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Suzuki DR-Z 4SM vs. Suzuki GS 500: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wer zwischen der Suzuki DR-Z 4SM und der Suzuki GS 500 schwankt, entscheidet am Ende weniger über „das bessere“ Motorrad, sondern eher über den eigenen Fahrstil. Beide Modelle kommen aus dem Hause Suzuki und sind in vielen Köpfen als interessante Optionen für Einsteiger oder für Fahrerinnen und Fahrer mit Fokus auf Fahrspaß unterwegs. Doch der Charakter ist deutlich verschieden: Die DR-Z 4SM ist klar auf agiles, sportlich inspiriertes Fahren ausgelegt, während die GS 500 eher den Weg in Richtung alltagstauglicher Allrounder geht.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt – und zwar so, dass sich daraus ein realistisches Bild ergibt, welches Bike zu welchem Einsatz passt.
Grundcharakter: Supermoto-Feeling vs. klassischer Allrounder
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt schon beim ersten Blick wie ein Motorrad, das gerne „in Bewegung“ ist. Der Supermoto-Ansatz sorgt für ein dynamisches Handling und ein Fahrgefühl, das stark auf Kurven, Richtungswechsel und kontrolliertes Tempo setzt. Wer gerne zügig durch die Stadt rollt, Landstraßen mit vielen Kurven mag oder auch mal abseits des reinen Asphalt-Programms unterwegs sein möchte, findet hier eine passende Basis.
Die Suzuki GS 500 dagegen steht für einen bodenständigen, unkomplizierten Stil. Sie ist als Motorrad bekannt, das sich im Alltag gut einfügt und dabei nicht überfordert. Das macht sie besonders interessant, wenn der Fokus auf einem Motorrad liegt, das zuverlässig funktioniert, sich leicht beherrschen lässt und für unterschiedliche Streckenprofile taugt – von der kurzen Runde bis zur entspannten Tour.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Antriebskonzepte zeigt sich: Die DR-Z 4SM ist stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt. Das merkt man vor allem daran, wie sie auf Gasbefehle reagiert und wie sie sich beim Beschleunigen aus Kurven heraus „nach vorne“ schiebt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das Lust auf aktives Fahren macht: Gangwahl, Drehzahl und Linienführung greifen spürbar ineinander.
Die GS 500 setzt dagegen auf einen gleichmäßigeren, alltagstauglichen Charakter. Die Leistungsentfaltung ist weniger „auf Krawall“ getrimmt, sondern eher darauf, dass sich das Motorrad harmonisch fahren lässt. Gerade wenn häufig im Stadtverkehr oder im gemischten Tempo gefahren wird, wirkt das oft entspannter: weniger hektische Korrekturen, mehr Kontrolle über den eigenen Rhythmus.
Stärken und Schwächen im Antriebsvergleich
- DR-Z 4SM: Stärken liegen im dynamischen Ansprechverhalten und im sportlichen Vortrieb, der Kurvenfahrten besonders lebendig macht. Schwäche: Wer ein maximal entspanntes, „einfach nur rollen lassen“-Gefühl sucht, muss sich darauf einstellen, dass die DR-Z 4SM mehr nach aktiverem Fahren verlangt.
- GS 500: Stärken liegen in der gutmütigen, unkomplizierten Art und darin, dass sich das Motorrad für viele Situationen leicht einsetzen lässt. Schwäche: Wer vor allem sportliche Beschleunigung und ein sehr direktes Handling sucht, empfindet die GS 500 im Vergleich als weniger „zielgerichtet“ auf sportliches Kurvenfahren.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Alltagssicherheit
Im Handling zeigt sich der größte Unterschied im Einsatzprofil. Die Suzuki DR-Z 4SM ist auf Agilität ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich in Richtungswechseln oft sehr willig an, und das unterstützt ein Fahrgefühl, das man als „spritzig“ beschreiben kann. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei häufigem Anbremsen und Umlegen wirkt die DR-Z 4SM dadurch besonders attraktiv.
Die Suzuki GS 500 ist dagegen eher auf kontrollierte Stabilität und gutmütiges Fahrverhalten ausgelegt. Das ist kein Nachteil – im Gegenteil: Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist genau das der Grund, warum die GS 500 so beliebt bleibt. Sie vermittelt ein Gefühl von „einfach sicher fahren“, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Kurven, Bremsen und Linienführung
Beim Vergleich der typischen Fahreindrücke wird klar: Die DR-Z 4SM belohnt eine aktive Linienführung. Wer die Kurve „arbeitet“ und das Motorrad bewusst führt, bekommt dafür spürbaren Fahrspaß. Die GS 500 hingegen unterstützt eher eine gleichmäßige, ruhige Fahrweise. Das macht sie besonders interessant, wenn der Alltag dominiert oder wenn längere Strecken entspannter absolviert werden sollen.
Sitzposition & Komfort: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Die Suzuki DR-Z 4SM bringt durch ihren sportlich inspirierten Ansatz eine Sitzposition mit, die eher auf Kontrolle und aktives Handling ausgelegt ist. Das ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur „transportieren“ soll, sondern wenn das Fahren selbst im Mittelpunkt steht. Gleichzeitig kann das bei sehr langen Fahrten oder bei häufigem Stop-and-go im Stadtverkehr spürbar werden – je nach Körpergröße und persönlicher Vorliebe.
Die Suzuki GS 500 wirkt im Vergleich oft als entspannterer Begleiter. Sie passt gut zu Fahrern, die eine alltagstaugliche Ergonomie suchen. Gerade wenn das Motorrad regelmäßig für Pendelstrecken oder gemischte Fahrten genutzt wird, spielt Komfort eine große Rolle.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren
Im Alltag punktet die GS 500 häufig durch ihre unkomplizierte Art. Sie lässt sich im Verkehr gut bewegen und wirkt insgesamt weniger „anspruchsvoll“ im täglichen Rhythmus. Wer ein Motorrad sucht, das man ohne großen Aufwand nutzt, findet hier eine stimmige Lösung.
Die DR-Z 4SM ist dagegen besonders dann im Element, wenn der Tag nicht nur aus Geradeaus besteht. Auf kurvigen Strecken, bei häufigen Richtungswechseln und wenn das Motorrad „mitspielen“ soll, kommt die DR-Z 4SM besonders gut zur Geltung. Für Touren kann sie funktionieren, aber sie ist stärker auf Fahrspaß als auf reinen Komfort ausgelegt.
Stärken & Schwächen im Einsatzprofil
- Stadt: Die GS 500 wirkt oft entspannter und alltagstauglicher. Die DR-Z 4SM macht in der Stadt Spaß, kann aber durch den sportlicheren Charakter mehr „Fahrgefühl“ einfordern.
- Landstraße: Die DR-Z 4SM spielt ihre Stärken bei Kurven und dynamischem Fahren aus. Die GS 500 bleibt dabei eine solide Wahl für gleichmäßiges, kontrolliertes Tempo.
- Touren: Die GS 500 ist häufig die bequemere Option für längere Strecken. Die DR-Z 4SM ist dann besonders passend, wenn die Tour als „Fahrspaß-Programm“ verstanden wird.
Wartung, Kosten & Teile: Was beim Kauf realistisch zählt
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Faktoren eine Rolle: Wartungsaufwand, Ersatzteilverfügbarkeit und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag betreuen lässt. Beide Modelle haben in der Szene einen gewissen Bekanntheitsgrad, was grundsätzlich positiv ist, weil Ersatzteile und Erfahrungswerte oft leichter zugänglich sind.
Im Vergleich zeigt sich jedoch: Ein supermoto-nahes Motorrad wie die Suzuki DR-Z 4SM wird je nach Nutzung häufiger „gefordert“. Wer viel sportlich fährt oder auch mal unebenere Strecken einplant, sollte mit entsprechendem Verschleißdenken rechnen. Die Suzuki GS 500 wird dagegen oft als unkomplizierter im Alltag wahrgenommen – besonders, wenn sie überwiegend auf Asphalt und im normalen Fahrbetrieb genutzt wird.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Suzuki DR-Z 4SM ist besonders geeignet, wenn das Motorrad vor allem eines sein soll: ein Kurven- und Fahrspaß-Motor. Wer gerne aktiv fährt, Richtungswechsel mag, das Handling als zentrales Erlebnis sieht und ein Motorrad sucht, das sich sportlich und lebendig anfühlt, wird mit der DR-Z 4SM sehr wahrscheinlich mehr „Aha“-Momente erleben.
Die Suzuki GS 500 passt besonders gut, wenn ein alltagstaugliches, gutmütiges Motorrad gesucht wird. Wer ein Bike möchte, das sich leicht fahren lässt, für unterschiedliche Strecken funktioniert und dabei nicht ständig nach sportlicher „Arbeit“ verlangt, findet in der GS 500 eine sehr stimmige Wahl.
Typische Entscheidungshilfe
- Wahl zur DR-Z 4SM, wenn Kurven, Agilität und ein sportlicheres Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
- Wahl zur GS 500, wenn Komfort, Alltagstauglichkeit und ein unkomplizierter Charakter wichtiger sind.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM und die Suzuki GS 500 sind beide interessante Suzuki-Modelle, aber sie erfüllen unterschiedliche Wünsche. Die DR-Z 4SM überzeugt vor allem durch ihren lebendigen, sportlich orientierten Charakter: Das Motorrad macht besonders dann Spaß, wenn Kurven, Richtungswechsel und aktives Fahren im Mittelpunkt stehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich dynamisch anfühlt und Fahrfreude in den Vordergrund stellt, trifft mit der DR-Z 4SM meist die richtige Wahl.
Die GS 500 punktet dagegen mit einem alltagstauglichen, gutmütigen Gesamtpaket. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die ein unkompliziertes Motorrad möchten, das sich im Stadtverkehr und auf der Landstraße angenehm fahren lässt und auch längere Strecken entspannter unterstützt. Wer weniger „sportliche Arbeit“ und mehr harmonisches Fahren bevorzugt, ist mit der GS 500 häufig besser bedient.
Kurz gesagt: DR-Z 4SM für Kurven-Action und Agilität, GS 500 für Alltag, Komfort und entspanntes Handling.