| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 25.445 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Leistung
- Details
- Sitzkomfort
- präzises Fahrwerk
- Schräglagenfreiheit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 294 | kg |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Sitzhöhe: | 750 | mm |
| Höhe | 1.066 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 2.458 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 167 PS bei 6.000 U/Min | |
| Drehmoment | 221 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 221 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Showa 47 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 150/80 R17 V | |
| Reifen hinten | 240/50 R16 V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheiben, Brembo M4.30 Stylema® Radial-Vierkolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo M4.32 Vierkolben-Monoblocksattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Cruiser gibt es viele, all die Harleys, Indians und auch die Gold Wing kann nicht ungenannt bleiben. Die Rocket ist eine sehr eigentümliche Neuinterpretation der Klasse. Sie ist modern und gleichzeitig alten Werten verhaftet, liefert Rekorde, ohne diese offensiv ins Schaufenster zu stellen.
Sie ist einfach da. Wie Single Malt Whisky – es ginge auch ohne, aber wozu?
Das Testbike wurde uns von Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Suzuki DR-Z 4SM vs. Triumph Rocket 3 GT: Motorradvergleich im Alltag und auf Tour
Wer zwei Motorräder vergleicht, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, merkt schnell: Es geht nicht nur um Zahlen, sondern vor allem um das Fahrgefühl. Die Suzuki DR-Z 4SM steht für kompakte Agilität, ein leichtes Handling und den Charakter eines sportlichen Supermoto-Ansatzes. Die Triumph Rocket 3 GT dagegen ist ein Touring-Motorrad, das mit seiner massiven Motorisierung und dem Fokus auf Komfort und Langstrecke auftritt. Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Stärken liegen jeweils in unterschiedlichen Prioritäten – und genau daraus ergibt sich, für wen welches Bike besser passt.
Grundcharakter: Agilität vs. souveräne Kraft
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt wie gemacht für dynamische Fahrten im Alltag. Das Konzept ist klar: ein leichtes, direktes Motorrad, das sich schnell in Richtungswechsel bringen lässt und dabei ein sportliches, unkompliziertes Fahrgefühl vermittelt. Die Maschine ist weniger auf „große Bühne“ ausgelegt, sondern eher auf das, was viele Fahrer täglich erleben: enge Straßen, wechselnde Untergründe und der Wunsch nach spontaner Kontrolle.
Die Triumph Rocket 3 GT spielt dagegen in einer anderen Liga. Hier steht nicht das schnelle Umlegen im Vordergrund, sondern die Fähigkeit, mit viel Drehmoment und ruhiger Souveränität zu beschleunigen und Tempo auch auf längeren Strecken entspannt zu halten. Das Motorrad fühlt sich weniger wie „Sportgerät“ an, sondern eher wie ein komfortabler Reisebegleiter, der auch dann noch Reserven hat, wenn die Strecke länger wird oder das Tempo hoch bleibt.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Logik vs. sportliche Direktheit
Beim Motorcharakter trennt sich die Spreu schnell. Die Rocket 3 GT setzt auf eine sehr kraftvolle Auslegung, die sich vor allem im Durchzug bemerkbar macht. Im Vergleich zur DR-Z 4SM zeigt sich das besonders dann, wenn es um gleichmäßiges Beschleunigen aus niedrigeren Drehzahlen oder um das mühelose Halten von Tempo geht. Die Triumph wirkt dabei wie ein „Kraftpaket“, das weniger nach Drehzahl verlangt und dadurch auf Touren oft entspannter zu fahren ist.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen stärker auf ein sportliches, spürbares Ansprechverhalten ausgelegt. Im Vergleich zur Triumph steht hier die Direktheit im Vordergrund: Gas geben fühlt sich unmittelbarer an, und das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrweise aktiver zu gestalten. Wer gern mit Gefühl arbeitet, statt nur „durchzudrücken“, findet in der DR-Z 4SM meist mehr Spaß an der Interaktion zwischen Fahrer und Maschine.
Fahrwerk und Handling: wendig im Alltag, stabil auf Distanz
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die DR-Z 4SM ist darauf getrimmt, in Kurven präzise zu reagieren und das Handling in engen Situationen leicht zu halten. Das macht sie besonders interessant für kurze Strecken, kurvige Straßen und Fahrten, bei denen man häufig die Linie wechselt oder spontan reagieren muss.
Die Rocket 3 GT ist im Vergleich dazu stärker auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Motorrad soll auch bei längeren Autobahnabschnitten oder bei wechselnden Bedingungen ruhig und kontrolliert bleiben. Während die Suzuki eher „agil“ wirkt, vermittelt die Triumph eher das Gefühl von „Souveränität“: Man fährt, statt ständig zu korrigieren.
Bremsen und Kontrolle: sportliche Rückmeldung vs. Touring-Sicherheit
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die DR-Z 4SM bringt eine direkte Rückmeldung, die gut zu einem sportlichen Fahrstil passt. Im Vergleich zur Rocket 3 GT ist die Suzuki damit oft dann im Vorteil, wenn es um kurze, präzise Bremsimpulse geht – etwa beim sportlichen Einlenken oder in Situationen, in denen man häufig verzögert und wieder beschleunigt.
Die Triumph Rocket 3 GT zielt stärker auf gleichmäßige Verzögerung und ein sicheres Gefühl bei höheren Reisegeschwindigkeiten. Das ist besonders relevant, wenn man viel auf längeren Strecken unterwegs ist oder wenn das Motorrad mit Gepäck und wechselnden Bedingungen gefahren wird. Im direkten Vergleich wirkt die Triumph dadurch oft „touring-sicher“, während die Suzuki eher „sportlich-kontrolliert“ bleibt.
Komfort und Sitzposition: kompakt für die Stadt, ausgerichtet für Touren
Der Komfort ist einer der größten Unterschiede. Die DR-Z 4SM ist kompakt und eher auf eine aktive Sitzhaltung ausgelegt. Das unterstützt eine dynamische Fahrweise und macht das Motorrad im Alltag angenehm handlich. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurze Strecken bevorzugt, profitiert von der unkomplizierten Ergonomie.
Die Rocket 3 GT ist als Touring-Maschine konzipiert. Im Vergleich zur Suzuki ist die Sitzposition und die Gesamtauslegung stärker darauf ausgerichtet, lange Fahrten angenehm zu machen. Dazu passt auch, dass die Triumph mit ihrem Konzept weniger „Stadt-Agilität“ priorisiert, sondern mehr „Langstrecken-Entspannung“.
Ausstattung und Elektronik: Fokus auf Reise vs. Fokus auf Fahrspaß
Bei der Ausstattung zeigt sich ebenfalls die unterschiedliche Philosophie. Die Triumph Rocket 3 GT ist im Vergleich zur DR-Z 4SM stärker auf Komfort und Reiseunterstützung ausgelegt. Das betrifft nicht nur den „Touring-Look“, sondern vor allem die Art, wie das Motorrad sich im Alltag und auf längeren Strecken fahren lässt. Elektronik und Assistenzfunktionen (je nach Ausstattungsstand) sind bei der Rocket 3 GT typischerweise darauf ausgerichtet, das Fahren auf Distanz leichter und planbarer zu machen.
Die Suzuki DR-Z 4SM setzt dagegen eher auf das Wesentliche: ein sportliches Fahrgefühl, direkte Rückmeldung und eine unkomplizierte Bedienung. Im Vergleich zur Triumph ist sie damit oft die bessere Wahl, wenn weniger „Assistenten“ im Vordergrund stehen und mehr das pure Fahren zählt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Suzuki DR-Z 4SM: Stärken
- Agiles Handling für enge Straßen und dynamische Fahrten.
- Sportliche Direktheit im Ansprechverhalten und in der Fahrweise.
- Alltagstauglicher Charakter für kurze bis mittlere Strecken.
- Leichtes Gefühl bei Richtungswechseln und im Stadtverkehr.
Suzuki DR-Z 4SM: Schwächen
- Weniger „Touring-Entspannung“ im Vergleich zur Rocket 3 GT.
- Wer vor allem lange Strecken mit viel Komfort fahren möchte, findet bei der Triumph meist das passendere Gesamtkonzept.
Triumph Rocket 3 GT: Stärken
- Starker Durchzug und souveräne Kraftentfaltung.
- Komfortorientiertes Touring-Konzept für längere Fahrten.
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf Autobahnabschnitten.
- Reiseorientierte Ausstattung für entspanntes Fahren.
Triumph Rocket 3 GT: Schwächen
- Weniger „leicht und wendig“ als die DR-Z 4SM – besonders in engen Situationen.
- Wer vor allem kurze, spontane Fahrten mit maximaler Agilität sucht, wird die Suzuki oft als passender empfinden.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Im Vergleich wird schnell klar: Die Suzuki DR-Z 4SM ist ideal, wenn der Fokus auf Fahrspaß im Alltag liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern aktiv fahren, Kurven genießen und ein Motorrad möchten, das schnell auf Eingaben reagiert. Auch für diejenigen, die häufig kurze Strecken fahren und dabei Wert auf ein handliches Gefühl legen, ist die Suzuki eine sehr stimmige Wahl.
Die Triumph Rocket 3 GT ist dagegen die bessere Wahl, wenn Touren und Komfort Priorität haben. Wer lange Strecken fährt, gern entspannt beschleunigt und dabei ein Motorrad möchte, das auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig bleibt, findet in der Rocket 3 GT meist die passendere Lösung. Das Konzept ist besonders attraktiv für Fahrer, die Kraft nicht als „Sport-Event“, sondern als Reise-Tool verstehen.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die richtige Wahl für alle, die ein agiles, direktes Motorrad für den Alltag suchen: kurze Strecken, kurvige Straßen und ein sportliches Fahrgefühl stehen im Mittelpunkt. Im Vergleich zur Triumph wirkt sie leichter in der Handhabung und macht vor allem dann Spaß, wenn häufig gewechselt, beschleunigt und präzise gefahren wird.
Die Triumph Rocket 3 GT empfiehlt sich für Fahrer, die vor allem Tourenkomfort und souveräne Kraft erleben möchten. Im direkten Vergleich spielt die Triumph ihre Stärken besonders beim entspannten Durchzug, bei Stabilität auf längeren Strecken und bei einer reiseorientierten Gesamtauslegung aus. Wer also viel unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das lange Fahrten angenehm macht, findet in der Rocket 3 GT die passendere Basis.
Kurz gesagt: Stadt und aktive Kurvenfahrt sprechen eher für die DR-Z 4SM, Langstrecke und entspanntes Reisen eher für die Rocket 3 GT.