| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.295 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2022 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Durchzugskräftiger Motor
- Präzises Fahrverhalten
- Getriebeabstufung
- Fahrleistungen
- Soziusbetrieb
- Reifen bei Kälte oder Nässe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 123 PS bei 11.700 U/Min | |
| Drehmoment | 77 NM bei 11.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 335 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Showa „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Zentralfederbein mit Piggyback-Ausgleichsbehälter (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310 mm Bremsscheiben, Brembo M50 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 220 mm) | |
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Suzuki DR-Z 4SM vs. Triumph Street Triple RS – Motorradvergleich
Wer zwischen der Suzuki DR-Z 4SM und der Triumph Street Triple RS schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten. Die DR-Z 4SM steht für den direkten, unkomplizierten Supermoto-Charakter: leichtfüßig, agil und mit dem gewissen “Mach-mal-einfach” Gefühl. Die Street Triple RS dagegen ist die sportlich fokussierte Straße – mit moderner Elektronik, präzisem Handling und einem Motor, der auf der Landstraße richtig in Fahrt kommt. Im folgenden Vergleich schauen wir auf die typischen Unterschiede, die sich aus den jeweiligen Auslegungen ergeben: Fahrgefühl, Fahrwerk, Bremsen, Motorcharakter und die Frage, wie alltagstauglich die Maschinen im echten Leben sind.
Grundcharakter: Supermoto-Agilität vs. sportliche Straßendynamik
Die Suzuki DR-Z 4SM ist als Supermoto gedacht – also für Fahrten, bei denen es nicht nur um “schnell geradeaus” geht, sondern um Wendigkeit, Spontanität und das Gefühl, die Maschine aktiv zu bewegen. Das merkt man besonders in der Art, wie sie auf Gasbefehle reagiert und wie leicht sie sich in Richtungswechsel bringen lässt. Wer gerne dynamisch durch die Stadt fährt oder auf Landstraßen enge Kurven mag, bekommt hier ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut.
Die Triumph Street Triple RS ist dagegen klar auf die Straße und sportliche Performance ausgelegt. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Setup aus Motor, Fahrwerk und Bremsanlage, das auch bei zügiger Fahrweise stabil bleibt. Die RS wirkt dabei wie ein Motorrad, das man “einfach laufen lässt”: Gas auf, Linie halten, Kurve sauber durchziehen. Gerade wenn der Anspruch eher Richtung sportlich-entspannt statt supermoto-typisch “spielerisch” geht, spielt die Street Triple RS ihre Stärken aus.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, dass beide Maschinen zwar sportlich sind, aber auf unterschiedliche Weise. Die Suzuki DR-Z 4SM liefert ihren Antrieb mit einem eher raueren, direkten Charakter. Das passt gut zu ihrem Einsatzprofil: Sie fühlt sich an wie ein Motorrad, das man aktiv fährt, bei dem man Drehzahl und Gasstellung spürt und das auch bei wechselnden Untergründen Spaß macht.
Die Triumph Street Triple RS wirkt dagegen “glatter” und zielgerichteter. Der Motor ist darauf ausgelegt, Leistung kontrolliert und kraftvoll in Vortrieb umzusetzen. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich besonders auf der Landstraße auszahlt: Beschleunigung wirkt spontan, aber gleichzeitig gut dosierbar. Wer häufig zügig unterwegs ist und dabei Wert auf ein harmonisches Zusammenspiel legt, wird die RS als deutlich straßenorientierter erleben.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- DR-Z 4SM: Stärken liegen im direkten Ansprechverhalten und im “Mitdenken”-Gefühl beim Fahren. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger auf Highspeed-Flow ausgelegt ist, sondern mehr auf Agilität und Fahrspaß im Alltag.
- Street Triple RS: Stärken liegen in der sportlichen, kontrollierten Leistungsentfaltung und dem insgesamt runden Straßenpaket. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf dem supermoto-typischen Spieltrieb liegt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die Suzuki DR-Z 4SM ist darauf ausgelegt, leicht in Schräglage zu kommen und Richtungswechsel schnell umzusetzen. Das macht sie im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken angenehm, weil sie sich nicht “träge” anfühlt. Gleichzeitig ist das Fahrwerk eher auf den Charakter eines Supermoto abgestimmt – also auf Dynamik und Beweglichkeit.
Die Triumph Street Triple RS setzt stärker auf sportliche Stabilität. Das Handling wirkt präzise, und die Maschine bleibt auch bei zügigem Tempo gut berechenbar. Gerade wenn die Strecke wellig ist oder wenn man öfter dynamisch beschleunigt und bremst, spielt die RS ihre Stärken aus: Sie wirkt wie ein Motorrad, das die Linie sauber hält und das Fahrgefühl unterstützt, statt es zu verlangen.
Kurvengefühl im Vergleich
In engen Kurven kann die DR-Z 4SM mit ihrem agilen Charakter punkten. Die Street Triple RS punktet dagegen häufig in Kurven, die mehr “Tempo” und saubere Linienführung verlangen. Wer also eher spielerisch unterwegs ist, findet in der DR-Z 4SM oft den besseren Zugang. Wer sportlich fährt und dabei Wert auf Stabilität legt, wird die Street Triple RS als konsequenter erleben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich, wie unterschiedlich die Maschinen gedacht sind. Die Suzuki DR-Z 4SM ist auf ein unkompliziertes, direktes Ansprechverhalten ausgelegt. Das ist im Alltag angenehm, weil man schnell ein Gefühl für die Dosierung bekommt. Je nach Fahrstil kann das aber weniger “assistiert” wirken als bei modernen Sport-Naked-Bikes.
Die Triumph Street Triple RS bringt hier typischerweise mehr moderne Komponenten und ein Setup mit, das auf sportliche Verzögerung ausgelegt ist. Das Ergebnis ist ein Bremseindruck, der sich besonders bei zügiger Fahrweise souverän anfühlt. Wer häufig stark verzögert – etwa auf Landstraßen oder in kurvigen Abschnitten – profitiert von dem insgesamt sportlicheren Gesamtpaket.
Elektronik und Assistenz: Moderne Steuerung vs. simpler Fokus
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Art, wie Elektronik das Fahrgefühl beeinflusst. Die Triumph Street Triple RS ist in der Regel deutlich stärker auf moderne Fahrmodi und elektronische Unterstützung ausgelegt. Das kann helfen, die Leistung je nach Situation besser zu dosieren – etwa bei wechselndem Grip oder wenn man den Fahrstil anpassen möchte. Dadurch wird das Motorrad auch für Fahrer interessant, die sportlich unterwegs sind, aber nicht jedes Mal “alles mechanisch” selbst ausgleichen wollen.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen oft als Motorrad, das mehr über mechanisches Gefühl funktioniert. Das ist nicht automatisch “schlechter”, sondern eher eine andere Philosophie: weniger digitale Eingriffe, mehr direkte Rückmeldung. Wer Elektronik als Komfort versteht, wird die RS im Vorteil sehen. Wer bewusst auf ein weniger komplexes Setup setzt, findet in der DR-Z 4SM den passenden Charakter.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und längere Strecken
Im Alltag entscheidet nicht nur die Motorleistung, sondern auch Sitzposition, Ergonomie und das Gesamtpaket aus Handling und Komfort. Die Suzuki DR-Z 4SM ist durch ihre kompakte, bewegliche Art besonders für kurze Wege und spontane Fahrten attraktiv. Sie fühlt sich im Stadtverkehr oft leicht an und macht Spaß, wenn man nicht ständig “auf Tour” sein muss.
Die Triumph Street Triple RS ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit sportlicherem Anspruch. Auf längeren Strecken zählt, wie gut das Motorrad die Belastung verteilt und wie entspannt man trotz sportlicher Auslegung unterwegs ist. Die RS wirkt dabei häufig wie ein Motorrad, das man sowohl für den Feierabend als auch für längere Ausfahrten nutzen kann – vorausgesetzt, man mag eine sportlichere Sitz- und Fahrhaltung.
Stärken und Schwächen im Alltag
- DR-Z 4SM: Stärken sind die Agilität im Stadtverkehr und der unkomplizierte Fahrspaß. Schwäche kann sein, dass der Komfort und die “sportliche Hightech-Anmutung” weniger im Vordergrund stehen.
- Street Triple RS: Stärken sind das moderne, sportliche Gesamtpaket und die Unterstützung durch Elektronik. Schwäche kann sein, dass der Charakter stärker auf Straße und sportliche Dynamik ausgerichtet ist als auf supermoto-typische Vielseitigkeit.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Wenn die Priorität auf Agilität, direktem Fahrgefühl und supermoto-typischem Spaß liegt, ist die Suzuki DR-Z 4SM oft die passendere Wahl. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gerne aktiv fahren, Kurven “mitnehmen” und ein Motorrad möchten, das sich schnell und lebendig anfühlt – auch wenn die Fahrt mal nicht perfekt geplant ist.
Wenn dagegen der Wunsch nach sportlicher Straßenperformance, moderner Elektronik und souveränem Handling bei zügiger Fahrweise im Vordergrund steht, ist die Triumph Street Triple RS die bessere Option. Sie passt besonders zu Fahrern, die regelmäßig auf Landstraßen unterwegs sind, gerne dynamisch fahren und dabei ein rundes, präzises Gesamtpaket bevorzugen.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Supermoto-Agilität, direktem Ansprechverhalten und unkompliziertem Fahrspaß liegt. Sie macht besonders dann Freude, wenn die Strecken abwechslungsreich sind, die Fahrten spontan passieren und das Motorrad vor allem durch Beweglichkeit und “Mitmach”-Gefühl überzeugt. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag leicht zu handeln ist und Kurven mit spielerischer Dynamik angeht, wird mit der DR-Z 4SM glücklich.
Die Triumph Street Triple RS spielt ihre Stärken aus, wenn sportliche Straßenperformance, präzises Handling und moderne elektronische Unterstützung wichtiger sind. Sie eignet sich für Fahrer, die regelmäßig zügig unterwegs sind, Wert auf Stabilität beim Bremsen und Beschleunigen legen und ein insgesamt sehr stimmiges Paket aus Motor, Fahrwerk und Elektronik möchten. Kurz gesagt: DR-Z 4SM für den aktiven Supermoto-Charakter, Street Triple RS für den sportlichen Straßenfokus.