| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.250 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Leistung und Drehmoment
- Leichte Bedienung
- Verarbeitung
- Tourentauglichkeit
- Preis
- Nicht sonderlich handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 126 PS bei 9.475 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Doppelrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger.Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln.
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.
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Suzuki DR-Z 4SM vs. Triumph Tiger Sport 1050 – welcher Motorradtyp passt besser?
Wer zwischen der Suzuki DR-Z 4SM und der Triumph Tiger Sport 1050 schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur zwischen zwei Modellen, sondern zwischen zwei sehr unterschiedlichen Motorradwelten. Die DR-Z 4SM steht für leichtes, direktes Handling und einen Charakter, der auch abseits der perfekten Asphaltlinie Spaß macht. Die Tiger Sport 1050 dagegen ist klar auf sportliches Fahren mit Touren-Genen ausgelegt: stabil, alltagstauglich und mit dem Anspruch, längere Strecken souverän zu begleiten.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt – mit Blick auf Fahrgefühl, Motorisierung, Komfort, Bremsen, Fahrwerk und den praktischen Nutzen im Alltag.
Grundcharakter: Supermoto-Feeling vs. sportliches Sport-Touring
Wie sich die Suzuki DR-Z 4SM anfühlt
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach macht“: aufsteigen, Gas geben, zügig um die Ecke und dabei das Gefühl genießen, dass das Bike schnell auf Impulse reagiert. Das Konzept ist eher leicht und agil. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der sich automatisch dynamischer anfühlt – selbst dann, wenn die Strecke eigentlich nur „normal“ ist.
Wie sich die Triumph Tiger Sport 1050 anfühlt
Die Triumph Tiger Sport 1050 spielt dagegen die Rolle des vielseitigen Reisebegleiters. Sie vermittelt Stabilität und Ruhe, ohne dabei den sportlichen Anspruch zu verlieren. Gerade auf Landstraßen und bei zügigem Tempo wirkt das Motorrad wie gemacht für flüssiges Vorankommen: gleichmäßige Linien, saubere Übergänge und ein Fahrgefühl, das eher nach „Tour“ statt nach „Spielplatz“ klingt.
Motor und Antrieb: Drehfreude vs. souveräne Kraftentfaltung
DR-Z 4SM: direkt, lebendig, drehzahlorientiert
Die Suzuki DR-Z 4SM ist in ihrem Charakter deutlich drehzahlbetont. Das macht sie besonders dann attraktiv, wenn das Ziel ist, das Motorrad aktiv zu fahren: Gas auf, Drehzahl nutzen, Schwung mitnehmen. In Kombination mit dem leichten Setup entsteht ein Gefühl von Kontrolle und unmittelbarer Rückmeldung.
Stärken zeigt die DR-Z 4SM vor allem dort, wo man häufig beschleunigt, bremst und wieder ansetzt – also im Stadtverkehr, auf kurvigen Landstraßen und bei Strecken, die nicht immer perfekt sind. Eine mögliche Schwäche ist, dass der „Genuss“ stärker vom eigenen Fahrstil abhängt: Wer eher entspannt im unteren Drehzahlbereich unterwegs sein möchte, muss die DR-Z 4SM entsprechend führen.
Tiger Sport 1050: kraftvoll, gleichmäßig, tourentauglich
Die Triumph Tiger Sport 1050 setzt auf eine Kraftentfaltung, die sich für längere Strecken besonders angenehm anfühlt. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „Drehzahlwerkzeug“ und mehr wie eine Maschine, die auch bei wechselndem Tempo zuverlässig zieht. Dadurch wird das Fahren über längere Zeit weniger anstrengend – vor allem, wenn die Route viele unterschiedliche Abschnitte enthält.
Als Schwäche kann man den Charakter nennen: Wer maximale „Unmittelbarkeit“ sucht, findet sie bei der Tiger Sport 1050 zwar ebenfalls, aber sie ist weniger kompromisslos auf Agilität getrimmt als die DR-Z 4SM. Das Motorrad ist eher die Wahl für flüssiges, zügiges Fahren statt für hektisches Kurven-„Spiel“.
Handling und Fahrwerk: Agilität vs. Stabilität
DR-Z 4SM: leicht zu bewegen, schnell im Kopf
Das Handling der Suzuki DR-Z 4SM ist ihr Trumpf. Das Motorrad lässt sich spürbar leicht bewegen, reagiert schnell auf Lenkimpulse und vermittelt das Gefühl, dass man die Linie aktiv „formen“ kann. Gerade bei wechselnden Untergründen oder wenn die Straße nicht ganz sauber ist, wirkt das Konzept pragmatisch.
Die Kehrseite: Je höher das Tempo und je länger die Strecke, desto stärker merkt man, dass die DR-Z 4SM eher aus dem sportlich-pragmatischen Supermoto-Umfeld kommt. Für lange Autobahnabschnitte oder sehr gleichmäßige Reiseetappen kann das Setup weniger „entspannt“ wirken als bei einem tourorientierten Motorrad.
Tiger Sport 1050: souverän, gutmütig und stabil
Die Triumph Tiger Sport 1050 punktet mit Stabilität und einem Fahrwerk, das auch bei zügiger Gangart kontrolliert bleibt. Dadurch entsteht ein ruhigeres Fahrgefühl, das besonders auf Landstraßen mit vielen Kurven und auf längeren Touren Vorteile bringt. Das Motorrad bleibt dabei berechenbar, was das Vertrauen in die eigene Linie stärkt.
Als mögliche Schwäche gilt: Die Tiger Sport 1050 ist nicht die „leichteste“ Wahl im Kopf. Wer sehr spontan und spielerisch fahren möchte, empfindet die Agilität im Vergleich zur DR-Z 4SM als etwas weniger direkt.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit im Alltag
Beide Motorräder sind auf ihre Art alltagstauglich, aber der Fokus unterscheidet sich. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt in der Bremsdosierung eher „sportlich direkt“: Man kann zügig reagieren und das Bike schnell wieder in die nächste Bewegung bringen. Das passt zu einem Fahrstil, der häufiges Anbremsen und Beschleunigen beinhaltet.
Die Triumph Tiger Sport 1050 bietet dagegen eine Bremscharakteristik, die sich besonders bei wechselnden Geschwindigkeiten und längeren Fahrten angenehm anfühlt. Die Dosierbarkeit unterstützt ein gleichmäßiges Tempo und reduziert das Gefühl, ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten zu müssen.
Komfort und Ergonomie: Stadt und Feierabend vs. lange Strecken
DR-Z 4SM: kompakt, aktiv, eher „kurz gedacht“
Die Suzuki DR-Z 4SM ist ergonomisch so ausgelegt, dass man aktiv sitzt und das Motorrad als Werkzeug für dynamische Fahrten nutzt. Für kurze bis mittlere Strecken ist das ideal. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern spontane Runden dreht, wird die kompakte Auslegung zu schätzen wissen.
Auf sehr langen Strecken kann die aktive Sitzhaltung jedoch stärker ins Gefühl rücken. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – es hängt stark davon ab, wie man fährt und wie man Pausen plant.
Tiger Sport 1050: sportlich, aber mit Reisegedanken
Die Triumph Tiger Sport 1050 zielt stärker auf Komfort bei gleichzeitig sportlichem Anspruch. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Gerade wenn die Tour nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus An- und Abfahrten, macht sich dieser Ansatz bezahlt.
Wer hingegen maximal „leicht und frei“ fahren möchte, kann die Tiger Sport 1050 als etwas weniger kompromisslos empfinden – dafür ist sie im Gesamtkonzept oft die entspanntere Wahl.
Elektronik und Alltag: moderne Unterstützung vs. Fokus auf Fahrgefühl
Bei der Triumph Tiger Sport 1050 ist der Elektronik-Ansatz typischerweise stärker auf modernes Fahren ausgelegt. Das unterstützt vor allem dann, wenn Wetter, Belag oder Verkehr wechselhaft sind. Dadurch fühlt sich das Motorrad in vielen Situationen „einfach sicherer“ an, ohne dass der Fahrer das Gefühl verliert, die Kontrolle zu haben.
Die Suzuki DR-Z 4SM steht dagegen stärker für ein unmittelbares Fahrerlebnis. Das kann ein Vorteil sein, wenn man das Motorrad bewusst ohne „Assistenten-Feeling“ fahren möchte. Für manche ist genau das der Grund, warum die DR-Z 4SM so beliebt ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Wo die Suzuki DR-Z 4SM besonders stark ist
- Agilität und Direktheit: schnelle Reaktion auf Lenkimpulse und ein lebendiges Fahrgefühl.
- Aktiver Fahrstil: macht Spaß, wenn das Motorrad aktiv bewegt wird.
- Vielseitigkeit im Alltag: eignet sich gut für wechselnde Strecken und „nicht ganz perfekte“ Straßen.
Wo die Suzuki DR-Z 4SM eher nachgibt
- Langstrecken-Komfort: kann bei sehr langen Fahrten weniger entspannend wirken.
- Charakterabhängigkeit: der Fahrspaß hängt stärker vom eigenen Stil ab.
Wo die Triumph Tiger Sport 1050 besonders stark ist
- Souveränität auf Tour: gleichmäßiges Vorankommen und ruhigeres Fahrgefühl.
- Alltagstauglichkeit: unterstützt ein entspanntes Fahren über längere Zeit.
- Stabilität: berechenbar bei zügiger Gangart.
Wo die Triumph Tiger Sport 1050 eher nachgibt
- Spielerische Agilität: im Vergleich zur DR-Z 4SM weniger „leichtfüßig“.
- Fokus auf Tour statt Spiel: wer vor allem kurze, dynamische Runden sucht, könnte die DR-Z 4SM passender finden.
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Die Suzuki DR-Z 4SM ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell auf Stimmung und Fahrstil reagiert. Wer gern kurvig fährt, spontane Strecken nutzt, im Alltag flexibel bleibt und das Motorrad als „Spaßmaschine“ versteht, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Triumph Tiger Sport 1050 passt besser zu Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren oder Touren planen. Wenn ein Motorrad gesucht wird, das sportlich wirkt, aber dabei Komfort und Stabilität in den Vordergrund stellt, ist die Tiger Sport 1050 oft die passendere Wahl.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf direktem Fahrgefühl, Agilität und einem aktiven, lebendigen Stil liegt. Sie macht besonders dann Freude, wenn Strecken abwechslungsreich sind, man gern zügig um die Ecken fährt und das Motorrad nicht nur als Transportmittel, sondern als Spaßfaktor betrachtet. Wer häufig kurze bis mittlere Runden dreht und dabei gern das Motorrad „mitnimmt“, wird sich schnell zuhause fühlen.
Die Triumph Tiger Sport 1050 spielt ihre Stärken aus, wenn längere Fahrten, Stabilität und ein souveränes Gesamtpaket wichtiger sind. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Touren entspannt einrahmt, ohne den sportlichen Charakter zu verlieren. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt, Wert auf berechenbares Handling und modernen Komfort legt und dabei trotzdem zügig unterwegs sein möchte, findet in der Tiger Sport 1050 meist die passendere Basis.