UVP 9.578 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 20.094 €
Baujahr von 2013 bis 2021
Suzuki DR-Z4SM im Test: Kleine Supermoto, großer Spaßfaktor
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Ein Schiff wird kommen
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Pro und Kontra

Pro:
  • einstellbares, gutes Fahrwerk
  • sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
  • LED rundum in Serie
  • solide Bauweise
Kontra:
  • harte Sitzbank
  • Motor obenrum ohne Puste
  • nur 5 Gänge
Pro:
  • Komfort
  • Verarbeitung
  • Durchzugskraft
  • Langstreckentauglichkeit
Kontra:
  • Gewicht

Abmessungen & Gewicht

Gewicht154kg
Radstand1.465mm
Länge2.195mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.190mm
Gewicht275kg
Radstand1.545mm
Länge2.230mm
Radstand1.545mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.450mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum398ccm
Hub63mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartReihe
Hubraum1.298ccm
Hub66mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung38 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.139km/h
Tankinhalt9Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite249km
Leistung144 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment134 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt25Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorneUpside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm
Federung hintenKYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge (Aluminium)
Reifen vorne120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch)
Reifen hinten140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch)
RahmenbauartBrücken

Bremsen

Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

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Suzuki DR-Z 4SM vs. Yamaha FJR 1300 AE: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten

Manchmal ist die Entscheidung für das richtige Motorrad weniger eine Frage von „besser“ oder „schlechter“, sondern eher von „passt das zum eigenen Alltag und zu den geplanten Touren?“. Genau hier treffen im Vergleich Suzuki DR-Z 4SM und Yamaha FJR 1300 AE aufeinander: Die eine Maschine wirkt wie gemacht für dynamische Fahrten, die andere für lange Strecken mit viel Komfort. Wer beide Modelle im Kopf gegeneinander abwägt, erkennt schnell, dass sie unterschiedliche Prioritäten setzen – und dass die Stärken dort liegen, wo die Schwächen des jeweils anderen weniger ins Gewicht fallen.

Grundcharakter: Supermoto-Feeling vs. Tourer-Komfort

Die Suzuki DR-Z 4SM ist vom Konzept her nah an dem, was viele an Supermoto lieben: kompakt, direkt und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf kurvige Strecken macht. Das Motorrad wirkt agil und „leicht zu bewegen“, wodurch sich Tempo und Linie schnell anfühlen. Gerade im Alltag, wenn es öfter durch Stadtverkehr oder über kürzere Landstraßen geht, spielt diese Art von Motorrad ihre Vorteile aus.

Die Yamaha FJR 1300 AE dagegen ist ein klassischer Tourer. Hier steht nicht die maximale Agilität im Vordergrund, sondern das entspannte Vorankommen: stabiler Geradeauslauf, ruhige Fahrbarkeit und ein Setup, das auf lange Etappen ausgelegt ist. Die FJR fühlt sich wie ein „Reisemittel“ an – mit dem Anspruch, dass man nach vielen Kilometern nicht nur angekommen ist, sondern sich auch noch gut fühlt.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistungscharakteristik anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die DR-Z 4SM ist eher auf ein lebendiges, spürbares Ansprechverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn der Fahrstil von Drehzahl, Beschleunigung aus dem Kurvenausgang und einem aktiven Umgang mit dem Gas geprägt ist. Die Maschine belohnt ein dynamisches Fahren und wirkt dabei weniger wie ein „Gleitboot“, sondern mehr wie ein Motorrad, das man mitdenkt.

Die FJR 1300 AE setzt dagegen auf eine Charakteristik, die auf gleichmäßiges Tempo und souveräne Reserven ausgelegt ist. Für Überholmanöver und Autobahnabschnitte ist das besonders angenehm, weil die Maschine auch bei konstantem Fahrstil ruhig bleibt. Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert davon, dass sich die Leistung nicht „anfühlen muss“, sondern einfach verfügbar ist.

Stärken und Schwächen im Vergleich

Stärken der DR-Z 4SM: lebendiges Ansprechverhalten, sportliche Dynamik, macht Spaß bei kurzen bis mittleren Fahrten und kurvigen Strecken.

Schwächen der DR-Z 4SM: für sehr lange Autobahnphasen oder maximalen Reisekomfort ist sie weniger die erste Wahl; der Fokus liegt klar auf Agilität statt auf „Dauerkomfort“.

Stärken der FJR 1300 AE: souveräne Langstrecken-Eignung, ruhige Fahrbarkeit, entspannteres Tempo über längere Zeit.

Schwächen der FJR 1300 AE: wer maximale Wendigkeit und „leichtes“ Handling sucht, wird sich eher an der DR-Z orientieren; die Tourer-Philosophie bringt naturgemäß mehr Gewicht und einen anderen Schwerpunkt mit.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung besonders deutlich. Die DR-Z 4SM wirkt darauf abgestimmt, dass man schnell Vertrauen in die Linie bekommt. Das Motorrad lässt sich spürbar zügig bewegen, wodurch es sich gut für wechselnde Streckenverläufe eignet. Gerade wenn die Straße nicht „perfekt“ ist, sondern Kurven, Unebenheiten oder wechselnde Beläge bietet, spielt die direkte Rückmeldung ihre Vorteile aus.

Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen auf Stabilität und Konstanz ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Autobahnabschnitten bleibt das Fahrgefühl ruhig. Das ist ein großer Pluspunkt, wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern einfach Kilometer abspulen will. In engen Kehren oder bei sehr sportlicher Fahrweise kann das Tourer-Setup weniger „leicht“ wirken als bei einer supermoto-nahen Maschine.

Bremsen und Fahrgefühl

Beide Motorräder sind grundsätzlich für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber die Art, wie sie sich im Alltag anfühlen, unterscheidet sich. Die DR-Z 4SM wirkt im sportlichen Einsatz oft direkter, während die FJR 1300 AE eher auf kontrollierte Dosierbarkeit und Sicherheit bei längeren Belastungen setzt. Wer viel in Stop-and-go-Situationen unterwegs ist, merkt den Unterschied im Handling stärker als in der reinen Bremsleistung.

Ergonomie und Sitzposition: Kurve im Fokus vs. Reise im Fokus

Die Sitzposition ist einer der wichtigsten Punkte im Vergleich, weil sie direkt beeinflusst, wie sich ein Motorrad nach einer Stunde Fahrt anfühlt. Die DR-Z 4SM bringt eine eher sportliche, auf Aktivität ausgelegte Haltung mit. Das unterstützt ein dynamisches Fahren und macht es leichter, das Motorrad in Kurven zu bewegen. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau richtig.

Die FJR 1300 AE ist hingegen auf Komfort ausgelegt. Die Ergonomie unterstützt längeres Sitzen, und das Gesamtpaket zielt darauf ab, dass der Körper weniger ermüdet. Gerade bei mehrtägigen Touren oder Fahrten, bei denen man möglichst entspannt ankommen möchte, spielt diese Ausrichtung ihre Stärken aus.

Windschutz, Verkleidung und Alltagstauglichkeit

Im Alltag trennt sich die Spreu schnell: Die FJR 1300 AE ist als Tourer mit Verkleidung und Windschutz deutlich im Vorteil, wenn es um Fahrten bei höheren Geschwindigkeiten geht. Der Fahrtwind wird spürbar reduziert, was die Konzentration auf die Strecke erleichtert und die Müdigkeit senkt.

Die DR-Z 4SM ist weniger auf Windschutz und „Autobahnkomfort“ ausgelegt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Wer vor allem Stadt, Landstraße und kurvige Abschnitte fährt, profitiert von der unkomplizierten, direkten Art. Für lange Autobahnstrecken kann der fehlende Fokus auf Verkleidung jedoch stärker ins Gewicht fallen.

Elektronik und Assistenz: Moderne Tourenhilfe vs. puristischer Fokus

Bei der Yamaha FJR 1300 AE spielt die Elektronik eine größere Rolle im Gesamtkonzept. Tourenfahrer profitieren oft davon, dass das Motorrad in verschiedenen Situationen stabil bleibt und das Fahren leichter macht. Gerade wenn Wetter, Verkehr oder Streckenprofil variieren, wirkt eine moderne Tourer-Ausstattung wie ein Sicherheitsnetz.

Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen stärker auf das unmittelbare Fahrerlebnis fokussiert. Das kann ein Plus sein, wenn man das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliches Fahren versteht und weniger Wert auf viele Komfort-Features legt. Wer allerdings häufig lange Strecken bei wechselnden Bedingungen fährt, wird die Tourer-Elektronik der FJR eher zu schätzen wissen.

Gepäck und praktische Nutzung: Was passt zu welcher Tour?

Wenn es um Gepäck und Tourenplanung geht, ist die FJR 1300 AE klar im Vorteil. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man nicht nur „mal eben“ fährt, sondern auch längere Reisen plant. Das Gesamtpaket aus Komfort, Windschutz und Tourenorientierung macht es leichter, Ausrüstung mitzunehmen und den Alltag auf Tour zu vereinfachen.

Die DR-Z 4SM ist eher die Wahl, wenn die Fahrten kurz, spontan oder kurvenbetont sind. Für Tagesausflüge ohne großen Gepäckanspruch passt sie sehr gut. Wer jedoch regelmäßig mit viel Gepäck unterwegs ist oder mehrtägige Touren priorisiert, wird bei der FJR schneller ein stimmiges Gesamtbild finden.

Wirtschaftlichkeit und Kaufentscheidung: Worauf es im Alltag ankommt

Bei der Wirtschaftlichkeit spielen nicht nur reine Zahlen eine Rolle, sondern vor allem die Frage, wie oft und wofür das Motorrad genutzt wird. Die DR-Z 4SM kann besonders dann überzeugen, wenn Fahrten häufig „kurz und dynamisch“ sind und das Motorrad als Spaßmaschine im Alltag dient. Die FJR 1300 AE lohnt sich vor allem dann, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen und Komfort, Reichweite und entspannte Fahrbarkeit den Unterschied machen.

Auch der Wartungs- und Pflegeaufwand hängt stark von der Nutzung ab: Wer viel im urbanen Umfeld oder bei wechselnden Bedingungen fährt, merkt Unterschiede im Handling und in der Alltagstauglichkeit stärker. Wer dagegen lange Strecken fährt, achtet eher auf Verschleißmuster, Komfortkomponenten und die Gesamtergonomie.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Für wen ist die Suzuki DR-Z 4SM die bessere Wahl?

Die Suzuki DR-Z 4SM passt besonders gut, wenn der Fokus auf Agilität, direktem Fahrgefühl und kurvigen Strecken liegt. Wer gerne aktiv fährt, das Motorrad spürbar mitarbeitet und im Alltag oft kurze Strecken unterwegs ist, findet in der DR-Z eine Maschine, die Spaß macht und schnell „da“ ist. Auch wenn spontane Ausfahrten im Vordergrund stehen, wirkt sie wie die passende Antwort.

Für wen ist die Yamaha FJR 1300 AE die bessere Wahl?

Die Yamaha FJR 1300 AE ist ideal für alle, die Langstrecken ernst nehmen: Pendeln über längere Distanzen, mehrtägige Touren oder häufige Autobahnabschnitte. Wer Wert auf Komfort, Windschutz und ein Motorrad legt, das auch nach vielen Kilometern noch entspannt wirkt, wird die FJR besonders stimmig finden. Auch wenn wechselnde Bedingungen oder unterschiedliche Streckenprofile anstehen, spielt die Tourer-Ausrichtung ihre Stärken aus.

Fazit:

Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl, wenn Fahrspaß, Agilität und ein direktes, aktives Handling im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für kurze bis mittlere Strecken, kurvige Strecken und eine Nutzung, bei der das Motorrad nicht als „Reiseapparat“, sondern als dynamisches Alltags- und Spaßgerät verstanden wird. Ihre Schwäche liegt weniger in der Fahrbarkeit, sondern eher darin, dass sie nicht auf maximalen Langstreckenkomfort und Windschutz optimiert ist.

Die Yamaha FJR 1300 AE gewinnt dagegen, wenn lange Strecken, entspanntes Tempo und ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Stabilität und Tourenorientierung gefragt sind. Wer regelmäßig fährt, bei dem Wind und Sitzkomfort eine große Rolle spielen, findet in der FJR den passenderen Begleiter. Ihre „Schwäche“ zeigt sich vor allem dort, wo maximale Leichtigkeit und enge Agilität wichtiger sind als souveräne Stabilität.

Kurz gesagt: DR-Z 4SM für sportlich-dynamische Einsätze, FJR 1300 AE für Reisen und Langstrecke. Die beste Entscheidung hängt daher weniger vom Vergleich der Werte ab, sondern davon, welche Art von Fahrt wirklich im Alltag stattfindet.

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