UVP 9.578 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 4.999 €
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Suzuki DR-Z4SM im Test: Kleine Supermoto, großer Spaßfaktor
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A1 und B196 Enduro aus Japan für 5.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • einstellbares, gutes Fahrwerk
  • sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
  • LED rundum in Serie
  • solide Bauweise
Kontra:
  • harte Sitzbank
  • Motor obenrum ohne Puste
  • nur 5 Gänge
Pro:
  • sehr leicht
  • agiles Handling & komplett Geländegängig
  • VVA-Motor mit knapp 15 PS
  • günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
Kontra:
  • dürftige Bremsleistung auf der Straße
  • kein ABS hinten
  • auf der Autobahn etwas nervös

Abmessungen & Gewicht

Gewicht154kg
Radstand1.465mm
Länge2.195mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.190mm
Gewicht138kg
Radstand1.430mm
Länge2.160mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.195mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum398ccm
Hub63mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5
Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung38 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.139km/h
Tankinhalt9Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite249km
Leistung14 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment11 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.104km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite352km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorneUpside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm
Federung hintenKYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge (Aluminium)
Reifen vorne120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch)
Reifen hinten140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch)
RahmenbauartSemi-Doppelschleifenrahmen
Federung vorneKYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm)

Fazit


Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.

Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Blau, Schwarz

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Suzuki DR-Z 4SM vs. Yamaha WR 125 R – Vergleich für Offroad-Fans und Stadtfahrer

Wer ein leichtes Motorrad sucht, das sowohl auf der Straße als auch abseits befestigter Wege Spaß macht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der Suzuki DR-Z 4SM und der Yamaha WR 125 R. Beide Modelle stehen für agiles Fahren, einen sportlichen Charakter und eine Bauart, die Lust auf Kurven und wechselnde Strecken macht. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Ausrichtung: Die DR-Z 4SM ist stärker auf das Supermoto-Feeling und den straßennahen Offroad-Einsatz getrimmt, während die WR 125 R klarer in Richtung klassisches Offroad-Handling geht.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder gegenübergestellt – von der Motorcharakteristik über das Fahrwerk bis hin zur Frage, wie gut sich die Maschinen im Alltag und in der Freizeit nutzen lassen. Dabei geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern um das, was die Werte in der Praxis bedeuten: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie reagiert es im Alltag und wo liegen die Grenzen?

Grundidee und Einsatzprofil: Supermoto vs. Offroad-Orientierung

Die Suzuki DR-Z 4SM ist im Kern ein Motorrad, das den Spagat zwischen sportlicher Straße und Offroad-Elementen besonders betont. Die 4SM-Variante ist dafür bekannt, dass sie sich wie ein Supermoto anfühlt: wendig, direkt und mit einem Fahrgefühl, das Kurven und kurze Richtungswechsel belohnt. Wer häufig auf Asphalt unterwegs ist, aber trotzdem gern mal Feldwege, Schotter oder unbefestigte Abkürzungen nutzt, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Yamaha WR 125 R verfolgt dagegen eine deutlich offroad-orientierte Philosophie. Sie ist darauf ausgelegt, dass man auch abseits der Straße souverän vorankommt und dabei ein Motorrad fährt, das eher „Motocross-DNA“ als „Straßen-Sport“ mitbringt. Das zeigt sich besonders im Fahrwerk- und Geometriegefühl: Die WR wirkt oft einen Tick „höher“ im Charakter und vermittelt mehr Vertrauen auf unebenem Untergrund.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistungsentfaltung unterscheidet

Beide Motorräder bewegen sich im 125er- bzw. leichten Segment, doch die Art, wie sie Leistung bereitstellen, ist unterschiedlich. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt in der Praxis häufig „spritziger“ im Ansprechverhalten, besonders wenn es darum geht, zügig aus dem Kurvenausgang heraus zu beschleunigen. Die Abstimmung zielt stärker auf ein sportliches Fahren ab: Gasbefehle werden direkter umgesetzt, und das Motorrad fühlt sich bei dynamischer Fahrweise lebendig an.

Die Yamaha WR 125 R spielt ihre Stärken oft dann aus, wenn es nicht nur um Tempo, sondern um Kontrolle geht. Die Leistungsentfaltung ist tendenziell gleichmäßiger und lässt sich gut dosieren, was auf losem Untergrund oder bei wechselnden Bedingungen Vorteile bringt. Wer gern im Gelände fährt oder auf Strecken unterwegs ist, auf denen man nicht immer „voll durchziehen“ kann, profitiert von dieser gutmütigen, kontrollierbaren Art.

Schaltgefühl und Fahrbarkeit

Im Vergleich zeigt sich: Die DR-Z 4SM wirkt häufig etwas „straßenbetonter“ in der Art, wie sie sich mit dem Gas und den Gängen kombinieren lässt. Die WR 125 R dagegen passt sich stärker an den Offroad-Rhythmus an: Man fährt oft ruhiger, dafür mit mehr Fokus auf Traktion und Linienwahl. Beide Ansätze sind richtig – aber sie passen zu unterschiedlichen Fahrstilen.

Fahrwerk und Handling: Wo die Unterschiede im Alltag spürbar werden

Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Suzuki DR-Z 4SM ist auf ein agiles, straßennahes Handling ausgelegt. Im Vergleich zu einer offroad-lastigen Maschine fühlt sich die DR-Z 4SM oft stabiler und „knackiger“ an, wenn es um Richtungswechsel auf Asphalt geht. Das macht sie besonders interessant, wenn der Alltag aus Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen besteht.

Die Yamaha WR 125 R bringt dagegen mehr Offroad-Komfort und Kontrolle über Unebenheiten mit. Das Fahrwerk arbeitet so, dass man auch auf schlechterem Untergrund nicht sofort „durchgereicht“ wird. Im Vergleich zur DR-Z 4SM kann die WR im Gelände mehr Ruhe vermitteln – allerdings kann das straßenseitige Gefühl je nach Reifenwahl und Fahrtempo weniger „sportlich“ wirken.

Lenkung, Agilität und Stabilität

Beide Motorräder sind leicht und damit grundsätzlich agil. Dennoch ist die Art der Agilität unterschiedlich: Die DR-Z 4SM wirkt wie ein Motorrad, das Kurven aktiv „einlädt“. Die WR 125 R ist eher das Motorrad, das einen sicheren Weg über unebenes Gelände sucht. Wer häufig auf Asphalt fährt und dabei sportlich unterwegs ist, wird die DR-Z 4SM oft als direkter empfinden. Wer dagegen regelmäßig Feldwege, Schotter oder Waldstrecken nutzt, findet in der WR 125 R häufig den stimmigeren Charakter.

Bremsen und Sicherheit: Praxisgefühl statt Theorie

Bei Bremsen gilt: Entscheidend ist nicht nur die reine Leistungsfähigkeit, sondern auch die Dosierbarkeit. Im Vergleich wirkt die Suzuki DR-Z 4SM häufig „sportlicher“ in der Bremsreaktion – passend zu ihrem straßennahen Einsatz. Das hilft, wenn man in Kurven zügig verzögert oder bei dynamischer Fahrt öfter bremst.

Die Yamaha WR 125 R spielt ihre Stärken eher in der kontrollierten Verzögerung auf wechselndem Untergrund aus. Gerade wenn die Traktion schwankt, ist ein gut dosierbares Bremssystem wertvoll. So wird aus „Bremsen“ mehr als nur Verzögerung: Es wird ein Werkzeug für Stabilität und Linienführung.

Alltagstauglichkeit: Wie gut passen die Motorräder in den Alltag?

Im Alltag zählen viele Faktoren: Sitzposition, Übersichtlichkeit, Komfort bei längeren Fahrten, sowie die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag nutzen lässt. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt oft wie die Maschine, die man häufiger „einfach nimmt“, weil sie sich straßenseitig unkompliziert und lebendig anfühlt. Das macht sie attraktiv für Pendler, Wochenendfahrer und alle, die ein Motorrad wollen, das nicht nur für Offroad-Tage gedacht ist.

Die Yamaha WR 125 R ist im Alltag ebenfalls nutzbar, aber sie fühlt sich stärker nach „Tour mit Abenteueranteil“ an. Wer gern spontan abbiegt, Schotterstrecken mitnimmt oder auch mal eine unbefestigte Abkürzung fährt, wird die WR 125 R als passend empfinden. Wer dagegen fast ausschließlich Asphalt fährt, kann die DR-Z 4SM als harmonischer erleben.

Reifen und Untergrund: Der größte Hebel im Vergleich

Ein wichtiger Punkt im Vergleich ist die Reifenwahl. Beide Motorräder können je nach Bereifung sehr unterschiedlich wirken. Die DR-Z 4SM profitiert häufig von Reifen, die das straßenseitige Handling betonen, während die WR 125 R mit Reifen, die Traktion im Gelände liefern, besonders stark wird. Im Alltag entscheidet oft nicht nur das Motorrad, sondern die Kombination aus Motorrad und Reifenprofil.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Suzuki DR-Z 4SM – Stärken

  • Sportliches, straßennahes Handling mit viel Agilität in Kurven.
  • Lebendiges Ansprechverhalten, das dynamisches Fahren belohnt.
  • Guter Kompromiss aus Alltagstauglichkeit und Offroad-Gelegenheit.

Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen

  • Offroad-Fokus ist vorhanden, aber nicht so kompromisslos wie bei einer stärker geländebetonten Maschine.
  • Je nach Fahrprofil kann das straßenseitige Setup weniger „Gelände-Feeling“ vermitteln.

Yamaha WR 125 R – Stärken

  • Offroad-typische Kontrolle bei Unebenheiten und wechselnder Traktion.
  • Gut dosierbare Fahrbarkeit, die das Fahren im Gelände erleichtert.
  • Stimmiges Konzept für Ausflüge abseits befestigter Strecken.

Yamaha WR 125 R – Schwächen

  • Asphalt-Fahrgefühl kann weniger „supermoto-ig“ wirken als bei der DR-Z 4SM.
  • Für rein straßenorientierte Nutzung ist die DR-Z 4SM oft die rundere Wahl.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Suzuki DR-Z 4SM ist besonders interessant für alle, die ein leichtes Motorrad suchen, das sich im Alltag schnell und sportlich anfühlt. Wer häufig auf Asphalt unterwegs ist, aber trotzdem gern mal Feldwege oder Schotterstrecken mitnimmt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch für Einsteiger, die ein Motorrad möchten, das sich dynamisch fahren lässt, kann die DR-Z 4SM sehr gut passen.

Die Yamaha WR 125 R ist die bessere Wahl, wenn der Offroad-Anteil real ist: Waldwege, Schotter, unebene Strecken oder einfach das Gefühl, dass man öfter „abseits“ fährt. Wer Kontrolle und Ruhe auf wechselndem Untergrund priorisiert, wird die WR 125 R als passender empfinden. Auch für Fahrer, die gern lernen und sich Schritt für Schritt an anspruchsvollere Strecken herantasten, kann die WR 125 R durch ihre geländetaugliche Art überzeugen.

Fazit:

Die Suzuki DR-Z 4SM ist die Wahl für alle, die ein leichtes Motorrad mit straßennah-sportlichem Handling suchen und Offroad eher als gelegentliche Ergänzung sehen. Sie wirkt im Vergleich lebendig, direkt und macht besonders auf Asphalt und in schnellen Richtungswechseln Spaß. Die Yamaha WR 125 R passt dagegen besser zu Fahrern, die Offroad und wechselnde Untergründe regelmäßig nutzen. Im Vergleich bietet sie ein stärker geländetypisches Fahrgefühl mit mehr Kontrolle auf Unebenheiten und bei schwankender Traktion.

Wer also vor allem Kurven auf Asphalt liebt und trotzdem gern mal abbiegt, fährt mit der DR-Z 4SM oft zufriedener. Wer dagegen Abenteuerstrecken sucht und das Motorrad als Werkzeug für Feldwege und unbefestigte Routen sieht, findet in der WR 125 R den stimmigeren Begleiter.

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