UVP 9.578 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 9.674 €
Baujahr von 2019 bis 2024
Suzuki DR-Z4SM im Test: Kleine Supermoto, großer Spaßfaktor
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Pro und Kontra

Pro:
  • einstellbares, gutes Fahrwerk
  • sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
  • LED rundum in Serie
  • solide Bauweise
Kontra:
  • harte Sitzbank
  • Motor obenrum ohne Puste
  • nur 5 Gänge
Pro:
  • Design und Materialqualität
  • Verarbeitung
  • Display
  • leicht zu Fahren
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht154kg
Radstand1.465mm
Länge2.195mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.190mm
Gewicht190kg
Radstand1.405mm
Länge2.075mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 855 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum398ccm
Hub63mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung38 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.139km/h
Tankinhalt9Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite249km
Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite326km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorneUpside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm
Federung hintenKYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge (Aluminium)
Reifen vorne120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch)
Reifen hinten140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch)
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenSchwinge (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein
Reifen vorne120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless

Bremsen

Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)

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Suzuki DR-Z 4SM vs. Yamaha XSR 700 Xtribute: Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki DR-Z 4SM steht für den kompromisslosen Spaß mit supermoto-inspiriertem Charakter: leicht, direkt und mit dem Anspruch, auch abseits des perfekten Asphalts nicht sofort klein beizugeben. Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen bringt den Retro-Look in die Gegenwart und zielt auf ein stimmiges Gesamtpaket für den Alltag und die Landstraße. Beide Maschinen machen Freude – aber auf unterschiedliche Art.

Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern um das, was aus den technischen Eckdaten im Fahralltag wird: Wie fühlt sich die Leistung an, wie arbeitet das Fahrwerk, wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen und wo liegen die jeweiligen Grenzen?

Grundcharakter: Supermoto-DNA vs. Retro-Street-Feeling

Wie die Suzuki DR-Z 4SM den Fokus setzt

Die Suzuki DR-Z 4SM ist ein Motorrad, das auf unmittelbares Ansprechverhalten ausgelegt ist. Der Charakter wirkt „auf Linie“: Gas auf, Motorrad reagiert, Kurve anpeilen, zupacken. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken zeigt sich die Stärke solcher Konzepte: Das Handling ist oft so direkt, dass man schneller Vertrauen aufbaut. Wer gerne zügig fährt, häufig die Linie wechselt oder das Motorrad wie ein Werkzeug benutzt, findet hier ein sehr passendes Setup.

Wie die Yamaha XSR 700 Xtribute das Gesamtgefühl prägt

Die Yamaha XSR 700 Xtribute steht dagegen für ein rundes Streetpaket. Der Retro-Look ist nicht nur Deko: Er passt zum Fahrgefühl, das eher „smooth“ und alltagstauglich wirkt. Das Motorrad lädt dazu ein, entspannt zu starten und dann auf der Landstraße zu steigern, ohne dass man ständig das Gefühl hat, gegen das Motorrad arbeiten zu müssen. Wer eine Maschine sucht, die optisch auffällt und gleichzeitig im Alltag unkompliziert bleibt, wird mit der XSR 700 häufig genau dort landen.

Motor & Antrieb: Direktheit vs. Alltagstauglichkeit

Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber die Art der Kraftentfaltung unterscheidet sich spürbar. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt im Vergleich oft „agiler“ im Antritt: Sie unterstützt dynamisches Fahren, bei dem man häufig Gasimpulse setzt und das Motorrad schnell in die gewünschte Richtung bringt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn kurze Beschleunigungen, häufiges Schalten und ein sportlicher Fahrstil zum Alltag gehören.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigeren Rhythmus aus. Der Motorcharakter wirkt so, dass man auch ohne permanentes Hochdrehen gut vorankommt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich für längere Strecken und wechselnde Bedingungen angenehm anfühlt. Wer häufig pendelt, Touren plant oder einfach ein Motorrad möchte, das nicht ständig nach „sportlicher Behandlung“ verlangt, profitiert von dieser Art der Abstimmung.

Fahrwerk & Handling: Agilität in der Praxis

Stärken der Suzuki DR-Z 4SM im Kurvenalltag

Die DR-Z 4SM ist im Handling oft eine Maschine, die man schnell „lesen“ kann. Das Zusammenspiel aus leichterem Gefühl beim Rangieren, direkterem Einlenken und dem sportlichen Anspruch sorgt dafür, dass Kurvenwechsel Spaß machen. Gerade auf Straßen, die nicht perfekt glatt sind, zeigt sich der Vorteil eines supermoto-orientierten Ansatzes: Das Motorrad wirkt weniger empfindlich gegenüber kleinen Unebenheiten, solange man die Fahrweise entsprechend anpasst.

Stärken der Yamaha XSR 700 Xtribute bei Stabilität & Komfort

Die XSR 700 Xtribute wirkt im Vergleich häufig „erwachsener“ im Fahrverhalten. Das bedeutet nicht, dass sie träge wäre – eher, dass sie ein stabiles, gutmütiges Gefühl vermittelt. Auf der Landstraße hilft das besonders, wenn die Strecke länger wird oder der Belag wechselt. Die Maschine lässt sich sauber auf Linie bringen und bleibt dabei berechenbar. Wer gerne zügig unterwegs ist, aber nicht permanent am Limit arbeiten möchte, findet hier eine sehr stimmige Balance.

Sitzposition & Ergonomie: Wer sitzt wie lange besser?

Bei der Ergonomie trennt sich die Spreu schnell. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt vom Konzept her eher sportlich und „aktiv“: Man sitzt so, dass man das Motorrad spürt und mitarbeiten kann. Das ist ideal, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen und das Fahren ohnehin dynamisch geplant ist. Für sehr lange Fahrten kann das je nach Körpergröße und Gewohnheit weniger entspannend sein, weil die Haltung eher auf Kontrolle als auf Komfort ausgelegt ist.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute bietet im Vergleich eine Sitzposition, die oft als alltagstauglicher empfunden wird. Das Motorrad unterstützt eine entspanntere Haltung, wodurch sich längere Strecken angenehmer anfühlen. Wer regelmäßig unterwegs ist, häufig stop-and-go fährt oder einfach eine Maschine sucht, die nicht nach kurzer Zeit „zu viel“ verlangt, liegt mit der XSR 700 häufig richtig.

Bremsen & Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen zeigt sich in der Praxis vor allem der Unterschied zwischen „sportlich-direkt“ und „alltagssicher“. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt so, als würde sie Verzögerung und Einlenken eng miteinander verbinden. Das kann sich sehr sportlich anfühlen, weil man schnell wieder in die nächste Aktion kommt. Gleichzeitig ist es wichtig, die eigene Fahrweise zu kennen: Wer das Motorrad dynamisch bewegt, profitiert besonders von dieser direkten Rückmeldung.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute punktet im Vergleich oft mit einem gut dosierbaren Gefühl. Das hilft im Alltag, wenn man nicht immer maximal sportlich fährt, sondern häufiger moderat bremst und die Maschine kontrolliert in den Verkehr oder in Kurven bringt. Gerade bei wechselnden Bedingungen ist dieses „ruhige“ Sicherheitsgefühl ein echter Pluspunkt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Touren

Für die Stadt ist die Suzuki DR-Z 4SM vor allem dann stark, wenn häufiges Rangieren, schnelle Richtungswechsel und ein direktes Fahrgefühl gefragt sind. Das Motorrad macht Lust auf Bewegung und wirkt wie gemacht für kurze Strecken, bei denen man das Gas gerne öfter aufdreht. Wer jedoch sehr lange im Sattel sitzt oder viel Komfort erwartet, könnte die DR-Z 4SM als weniger „entspannt“ empfinden.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist im Alltag oft die bequemere Wahl. Sie passt gut zu Pendelrouten, Wochenendfahrten und Touren, bei denen man nicht nur die Kurven, sondern auch die Zeit dazwischen genießen möchte. Dazu kommt: Das Retro-Design ist nicht nur ein Hingucker, sondern sorgt häufig auch dafür, dass man sich mit dem Motorrad „wohlfühlt“ – und genau dieses Wohlgefühl ist im Alltag entscheidend.

Design & Ausstrahlung: Zwei unterschiedliche Identitäten

Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt wie ein Motorrad, das man nicht „verkleidet“, sondern das seinen Charakter bereits im Konzept trägt. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die Funktion und Fahrspaß über Lifestyle stellen.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt dagegen stark mit Stil. Der Retro-Look, die stimmige Optik und die klare Linie machen sie zu einem Motorrad, das auch im Stand Aufmerksamkeit bekommt. Wer Wert auf ein stimmiges Gesamtbild legt und dabei nicht auf Fahrspaß verzichten möchte, wird die XSR 700 häufig als besonders passend empfinden.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Wo die Suzuki DR-Z 4SM besonders punktet

  • Direktes Fahrgefühl und schnelle Reaktion auf Gas und Lenkimpulse
  • Agiles Handling, das Kurvenwechsel und dynamisches Fahren begünstigt
  • Sportlicher Charakter, der Lust auf zügige Fahrten macht

Wo die Suzuki DR-Z 4SM eher Grenzen zeigt

  • Komfortfokus ist nicht im Vordergrund, besonders bei längeren Strecken
  • Anspruch an die Fahrweise: Wer es sehr entspannt mag, muss sich ggf. umstellen

Wo die Yamaha XSR 700 Xtribute besonders punktet

  • Alltagstaugliches Gesamtpaket mit angenehmer Ergonomie
  • Stabiles, gutmütiges Fahrgefühl für Landstraße und wechselnde Bedingungen
  • Stil & Identität: Retro-Design, das auch emotional überzeugt

Wo die Yamaha XSR 700 Xtribute eher Grenzen zeigt

  • Weniger „Rennstrecken-Feeling“ als bei einem supermoto-orientierten Konzept
  • Wer maximal kompromissloses Agieren sucht, könnte die DR-Z 4SM als passender empfinden

Kaufberatung: Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Maschine „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Spaß gesucht wird. Die Suzuki DR-Z 4SM ist besonders interessant, wenn dynamisches Fahren, direktes Feedback und ein leichtes, agiles Handling im Vordergrund stehen. Sie passt gut zu Fahrern, die gerne Kurven „arbeiten“, häufig schalten, das Motorrad aktiv bewegen und auch mal unperfekte Strecken nicht sofort als Problem sehen.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist die bessere Wahl, wenn ein stimmiges Gesamtgefühl zählt: angenehme Sitzposition, ein souveränes Fahrverhalten und ein Motorcharakter, der auch im Alltag entspannt bleibt. Wer regelmäßig pendelt, längere Strecken plant oder ein Motorrad möchte, das optisch überzeugt und dabei unkompliziert bleibt, findet in der XSR 700 häufig die rundere Lösung.

Fazit:

Die Suzuki DR-Z 4SM ist die richtige Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sich schnell bewegt, direkt reagiert und dynamisches Fahren belohnt. Wer Kurvenwechsel liebt, das Motorrad aktiv einsetzt und auch auf weniger perfekten Straßen Spaß haben möchte, bekommt hier einen sehr zielgerichteten Charakter. Die Yamaha XSR 700 Xtribute überzeugt dagegen als stimmiges Streetbike mit Retro-Identität: Sie fühlt sich im Alltag oft entspannter an, wirkt auf der Landstraße stabil und bietet ein gut dosierbares Fahrgefühl, das längere Fahrten angenehmer macht. Kurz gesagt: DR-Z 4SM für sportlich-direkten Fahrspaß und Agilität, XSR 700 Xtribute für Komfort, Souveränität und Stil – je nachdem, welcher Schwerpunkt im eigenen Fahrleben stärker zählt.

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