| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 16.349 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Robust
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Bedienung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Hubraum | 1.199 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 112 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Zentralrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
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Suzuki DR-Z 4SM vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Enduro“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki DR-Z 4SM steht für sportliche Leichtigkeit, direktes Ansprechverhalten und den Spaßfaktor auf kurzen bis mittleren Strecken – mit einem Fokus auf Straße und kontrolliertes Gelände. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré dagegen ist die große Reiseenduro: mehr Reserven, mehr Komfort und ein Konzept, das auf lange Strecken und wechselnde Bedingungen ausgelegt ist.
Im Folgenden werden die in den Daten und Eigenschaften beider Modelle miteinander verglichenen Punkte herausgearbeitet: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Sitzposition und Ergonomie sowie die Frage, wie alltagstauglich und „reisebereit“ die jeweiligen Stärken wirklich sind. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Unterschiede beim Fahren bemerkbar machen.
Grundidee der beiden Motorräder: Sportlichkeit vs. Reiseenduro
Was die Suzuki DR-Z 4SM ausmacht
Die Suzuki DR-Z 4SM ist als 4SM-Modell klar auf sportliche Nutzung ausgerichtet. Das Konzept wirkt kompakt und agil: Das Motorrad soll sich schnell in die gewünschte Linie bringen lassen, Kurven sollen dynamisch angefahren werden können und das Fahrgefühl soll eher „direkt“ als „komfortabel entspannt“ sein. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportliches Werkzeug anfühlt, findet hier eine passende Basis.
Was die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ausmacht
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen ein Statement für lange Touren. Das Motorrad ist auf Stabilität, Durchhaltevermögen und souveräne Fahrbarkeit ausgelegt. Gerade auf Autobahnabschnitten, bei wechselndem Wetter oder wenn die Strecke unplanbar wird, spielt die Reiseenduro ihre Stärken aus. Das Fahrgefühl ist weniger „leichtfüßig“, dafür aber deutlich „standfest“ und auf Komfort getrimmt.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede im Alltag
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt in ihrer Auslegung stärker auf sportliches Ansprechverhalten und kontrollierbare Dynamik. Das macht sie besonders interessant, wenn Beschleunigung und Drehmomententfaltung „handlich“ wirken sollen – also dort, wo man häufig beschleunigt, bremst und wieder in die Kurve geht.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré setzt hingegen auf einen Charakter, der eher auf gleichmäßiges Vorankommen und Reserven ausgelegt ist. In der Praxis bedeutet das: weniger „Getriebenheit“ im Kopf, mehr „einfach laufen lassen“. Gerade bei längeren Etappen oder wenn das Tempo konstant bleiben soll, fühlt sich die Reiseenduro oft entspannter an.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Stärken übertragen
Agilität der Suzuki DR-Z 4SM
Die Suzuki DR-Z 4SM profitiert von ihrem sportlichen Setup. Das Handling wirkt tendenziell direkter, das Motorrad lässt sich leichter in Richtungswechsel bringen und unterstützt damit ein fahrerisches, aktives Stilmittel. Auf kurvigen Strecken oder wenn es „zügig“ werden darf, spielt die DR-Z ihre Vorteile aus: Sie wirkt wie gemacht für Fahrer, die das Motorrad spüren und mitarbeiten lassen.
Stabilität der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist im Vergleich stärker auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk vermittelt ein ruhigeres Gefühl, besonders bei höheren Geschwindigkeiten oder bei unruhiger Fahrbahn. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus schönen Kurven besteht, sondern auch aus Autobahn, Baustellen, schlechten Belägen oder längeren Abschnitten ohne „Fahrspaß-Pausen“.
Ein wichtiger Punkt im Vergleich: Während die DR-Z 4SM eher „sportlich geführt“ werden möchte, wirkt die Super Ténéré eher „entspannt getragen“. Beide Ansätze sind richtig – sie passen nur zu unterschiedlichen Fahrstilen.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Im Bereich Bremsen und Stabilität zeigt sich ebenfalls die unterschiedliche Philosophie. Die Suzuki DR-Z 4SM zielt auf ein präzises, sportliches Ansprechverhalten. Das hilft beim häufigen Verzögern in Kurven und beim dynamischen Fahren, weil das Motorrad schnell wieder in die gewünschte Linie kommt.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré punktet eher mit dem Gefühl von Sicherheit über längere Zeit. Gerade bei langen Abfahrten oder wenn häufiger gebremst werden muss, ist die Kombination aus Stabilität und kontrollierbarer Verzögerung entscheidend. Die Super Ténéré wirkt dabei weniger „nervös“, sondern eher wie ein System, das konstant bleibt.
Sitzposition, Ergonomie und Komfort
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Suzuki DR-Z 4SM ist in der Auslegung eher sportlich: Die Sitzposition unterstützt aktives Fahren und wirkt weniger auf stundenlanges, entspanntes Dahingleiten optimiert. Das ist kein Nachteil, solange die Nutzung zu diesem Charakter passt – also eher kürzere bis mittlere Strecken, bei denen man das Motorrad „arbeitet“.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist deutlich stärker auf Komfort ausgelegt. Die Ergonomie wirkt so, dass auch längere Etappen leichter fallen. Dazu kommt, dass Reiseenduros häufig mit einem Gesamtpaket aus Fahrkomfort und Alltagstauglichkeit überzeugen – und genau dieses Paket ist bei der Super Ténéré spürbar.
Alltagstauglichkeit: Was im echten Leben zählt
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM im Alltag
Die Suzuki DR-Z 4SM ist besonders dann im Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Strecke gedacht ist. Sie eignet sich für Fahrer, die gern spontan fahren, kurze Runden drehen, auf kurvigen Straßen Spaß suchen und dabei ein Motorrad möchten, das nicht „zu groß“ wirkt. Auch das Thema Handling im Alltag – etwa beim Rangieren oder in engen Situationen – spielt bei der DR-Z eine positive Rolle.
Stärken der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré im Alltag
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist im Alltag dann stark, wenn die Wege länger werden und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig funktionieren soll. Reiseenduros sind oft genau deshalb beliebt, weil sie nicht nach jeder Stunde „umdenken“ lassen: Man fährt, kommt an, und das Motorrad bleibt dabei ein verlässlicher Begleiter. Wer häufig unterwegs ist, profitiert von der Ausrichtung auf Langstrecke.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Die Suzuki DR-Z 4SM: Stärken
- Sportliches, direktes Fahrgefühl für dynamische Kurvenfahrten
- Agiles Handling, das aktives Fahren unterstützt
- Alltagstauglich für kürzere bis mittlere Strecken und spontane Touren
Die Suzuki DR-Z 4SM: Schwächen
- Komfortfokus geringer als bei einer großen Reiseenduro
- Langstrecken-Anspruch fühlt sich eher „sportlich“ statt „entspannt“ an
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Stärken
- Reiseorientiertes Gesamtpaket für lange Strecken
- Stabilität und ruhiges Fahrverhalten auf unterschiedlichen Straßen
- Komfort und Ergonomie für Touren mit mehr „Durchhaltefaktor“
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als eine sportlich ausgelegte DR-Z
- Fokus auf Touring kann für reine Spaßfahrten auf kurzen Strecken überdimensioniert wirken
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den gewünschten Fahrstil entscheiden. Die Suzuki DR-Z 4SM passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich sportlich anfühlt, schnell auf Fahrbefehle reagiert und auf kurvigen Strecken sowie bei spontanen Ausfahrten Spaß macht. Wer gern aktiv fährt, das Motorrad spürt und nicht primär „komfortabel durchziehen“ möchte, wird mit der DR-Z 4SM glücklich.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren, Wert auf Komfort legen und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer Touren plant oder einfach gern „weiterfährt“, ohne dass sich die Fahrt nach einigen Stunden anstrengend anfühlt, findet in der Super Ténéré eine sehr stimmige Lösung.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die richtige Wahl, wenn sportliches, direktes Handling im Vordergrund steht und das Motorrad vor allem für dynamische Fahrten auf Straße und für kontrollierte Einsätze gedacht ist. Sie belohnt aktives Fahren, wirkt wendig und macht vor allem dann Spaß, wenn die Strecke nicht endlos sein muss. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré gewinnt dagegen dort, wo Komfort, Stabilität und Langstrecken-Tauglichkeit zählen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die regelmäßig größere Distanzen fahren, entspannt ankommen möchten und ein Motorrad suchen, das auch auf weniger perfekten Straßen ruhig bleibt. Kurz gesagt: DR-Z 4SM für sportliche Kurven und „kurz mal raus“, XT 1200 ZE Super Ténéré für Touren, die sich nach mehr anfühlen – und für alle, die ein Reiseenduro-Konzept wirklich auskosten wollen.