UVP 10.578 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 11.799 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Super-Sportler oder doch eher Sport-Tourer?
Weiter zum Testbericht
Rasiermesser mit typisch italienischem Charakter
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • toller Motor
  • präzises Fahrwerk
  • gute Bremsen
  • QuickShifter Serie
  • alltagstaugliche Sitzposition
  • gut ablesbares Cockpit mit einfacher Bedienung
Kontra:
  • etwas schwerer als die Wettbewerber
Pro:
  • sehr agiles Handling
  • rasiermesserscharfes Fahrwerk
  • angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
  • gute Ausstattung
Kontra:
  • im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Anzeigen im Cockpit etwas klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht205kg
Radstand1.465mm
Länge2.115mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.105mm
Gewicht183kg
Radstand1.370mm
Länge1.995mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor
Hubraum776ccm
Hub70mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungfüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung83 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment78 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km
Leistung95 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneSchraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm
Federung hintenSHOWA Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenKayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Suzuki GSX-8R ist ein sportlicher Renner für Jedermann. Aufgrund der moderaten Sitzposition darf man auch Ü30 sein, um mit dieser Maschine seinen Spaß zu haben. Sie ist ausgewogen, fährt sich toll und hat diesen bärigen 800er Motor, der im Zusammenspiel mit dem fluffigen QuickShifter jede Menge Endorphine freisetzt. Die GSX-8R ist fair eingepreist und kommt mit einer vernünftigen Ausstattung.
 
Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort stehen die GSX-8R und die GSX-8S als Vorführer. Unser Tipp: Einfach mal beide Bikes Probe fahren, dann merkt man trotz der ähnlichen Technik die Unterschiede dieser beiden Spaß-Granaten.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.800€
  • Verfügbarkeit: seit 2024
  • Farben: schwarz, silber-rot, blau

Fazit - was bleibt hängen

Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist. 
 
Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!

Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.550 €
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: grau, schwarz, gold

MotorradTest.de auf YouTube

Suzuki GSX-8R vs. Aprilia Tuono 660: Vergleich im Alltag & auf der Landstraße

Wer zwischen Suzuki GSX-8R und Aprilia Tuono 660 schwankt, sucht meist nicht nur „ein weiteres Naked Bike“, sondern ein Motorrad, das im Alltag funktioniert und auf der Landstraße trotzdem Spaß macht. Beide Modelle zielen auf eine ähnliche Zielgruppe: sportlich unterwegs sein, ohne sich komplett auf die Rennstrecke zu verlagern. Trotzdem gehen sie ihren Weg unterschiedlich – und genau das zeigt sich in der Art, wie sich die Bikes anfühlen, wie sie mit dem Tempo umgehen und wie alltagstauglich sie im echten Leben wirken.

Grundidee: Charakter statt reiner Zahlenvergleich

Im direkten Vergleich wirken die beiden Motorräder wie zwei Varianten derselben Idee. Die GSX-8R steht für einen ausgewogenen, alltagstauglichen Ansatz: Sie wirkt insgesamt harmonisch, lässt sich gut dosieren und vermittelt das Gefühl, dass man sie auch nach einem langen Tag noch entspannt bewegen kann. Die Tuono 660 dagegen ist stärker auf „Wachheit“ ausgelegt. Sie will spürbar angreifen, wenn das Tempo anzieht, und sie belohnt Fahrweise, die mehr Dynamik zulässt.

Motor & Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Motorcharakter zeigt sich schnell, wo die Schwerpunkte liegen. Die GSX-8R wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das Leistung gleichmäßig verfügbar macht und dadurch besonders gut für wechselnde Bedingungen passt: Stadtverkehr, Landstraße mit wechselndem Rhythmus oder auch mal eine längere Strecke am Stück. Das macht sie angenehm, wenn die Fahrt nicht immer planbar ist und man häufig zwischen Beschleunigen, Rollen und kontrolliertem Tempo wechselt.

Die Tuono 660 spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von „sofortiger Reaktion“. Das Motorrad wirkt lebendiger, wenn man Gas gibt und die Drehzahl bewusst nutzt. Dadurch entsteht ein sportlicheres Gesamtbild: weniger „gleichmäßig“, mehr „impulsiv“. Wer gerne zügig fährt, Schaltpunkte ausreizt und das Motorrad als aktiven Begleiter versteht, wird die Tuono oft als emotionaler wahrnehmen.

Stärken & Schwächen im Motorvergleich

  • GSX-8R: Stärke liegt in der gut dosierbaren, alltagstauglichen Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass sie weniger „Kick“ vermittelt, wenn man genau dieses impulsive Gefühl sucht.
  • Tuono 660: Stärke liegt in der spürbaren Dynamik und dem sportlichen Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch stärker nach Fahrstil verlangt, um das Potenzial wirklich passend zu nutzen.

Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie souverän ein Motorrad mit Unebenheiten umgeht und wie leicht es sich in Kurven „einlenken“ lässt. Die GSX-8R wirkt im Vergleich eher auf Stabilität und ruhiges Tempo ausgelegt. Gerade auf Straßen, die nicht perfekt sind, bleibt das Motorrad gut kontrollierbar. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht.

Die Tuono 660 fühlt sich dagegen oft agiler an. Sie lädt dazu ein, Kurven dynamischer anzufahren und die Linie aktiv zu gestalten. Das kann auf kurvigen Strecken ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad schnell „mitmacht“. Gleichzeitig ist das ein Punkt, der je nach Erwartung auch als weniger entspannt wahrgenommen werden kann, wenn man eher gemütlich unterwegs ist oder viel im Stadtverkehr stop-and-go fährt.

Stärken & Schwächen im Fahrwerksvergleich

  • GSX-8R: Stärke in der souveränen Grundhaltung und dem angenehmen Umgang mit Alltagsstraßen. Schwäche: weniger „sportlich-quick“, wenn man maximale Agilität sucht.
  • Tuono 660: Stärke in der aktiven Kurvenarbeit und dem lebendigen Gefühl. Schwäche: wer Komfort über maximale Sportlichkeit stellt, könnte sich mehr Ruhe wünschen.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bremsen sind im Alltag genauso wichtig wie auf der Landstraße. Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, zügig und kontrolliert zu verzögern. Im Vergleich zeigt sich jedoch, wie das Gefühl beim Bremsen rüberkommt: Die GSX-8R wirkt tendenziell berechenbar und vermittelt ein „ruhiges“ Sicherheitsgefühl, besonders wenn man nicht ständig am Limit fährt. Die Tuono 660 wirkt sportlicher im Ansprechverhalten – das kann beim zügigen Fahren ein Vorteil sein, weil man schneller Vertrauen in die Verzögerung aufbaut.

Stärken & Schwächen bei den Bremsen

  • GSX-8R: Stärke in der kontrollierten Dosierbarkeit für Alltag und entspannte Landstraßen. Schwäche: wer maximal sportliches Feedback erwartet, findet das Gefühl bei der Tuono oft direkter.
  • Tuono 660: Stärke in der sportlichen Rückmeldung beim Bremsen. Schwäche: wer sehr „sanft“ fährt, könnte das direkte Feedback als etwas fordernder empfinden.

Ergonomie & Sitzposition: Wie gut passt das Motorrad zum Körper?

Die Sitzposition entscheidet stark darüber, wie lange man sich wohlfühlt – und wie anstrengend eine Fahrt wird. Die GSX-8R wirkt im Vergleich als pragmatischer Kompromiss: sportlich genug, um nicht „zu bequem“ zu sein, aber so, dass längere Fahrten nicht sofort unangenehm werden. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Ausfahrten gedacht ist.

Die Tuono 660 wirkt sportlicher positioniert. Das kann sich in schnellen Passagen sehr gut anfühlen, weil der Körper näher an der aktiven Fahrhaltung ist. Gleichzeitig ist das ein Punkt, der bei längeren Strecken oder viel Stadtverkehr spürbarer werden kann – je nachdem, wie sensibel die eigene Ergonomie ist.

Stärken & Schwächen bei der Ergonomie

  • GSX-8R: Stärke in der alltagstauglichen Balance aus Sport und Komfort. Schwäche: wer eine deutlich sportlichere Haltung sucht, findet die Tuono oft „passender“.
  • Tuono 660: Stärke in der sportlichen, aktiven Fahrhaltung. Schwäche: bei längeren oder weniger dynamischen Fahrten kann die Haltung schneller „fordern“.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und längere Strecken

Im Alltag zählt nicht nur die Performance, sondern auch, wie leicht sich das Motorrad im Alltag bewegt. Die GSX-8R wirkt dabei insgesamt unkomplizierter: Sie ist gut zu kontrollieren, lässt sich im Alltag angenehm bewegen und unterstützt eine entspannte Fahrweise. Das ist besonders relevant, wenn das Motorrad häufig für Pendeln oder gemischte Strecken genutzt wird.

Die Tuono 660 kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, wirkt aber stärker wie ein Motorrad, das man „aktiv“ fährt. Wer gerne mit dem Gas spielt, die Gänge sauber nutzt und das Motorrad als sportliches Werkzeug betrachtet, wird die Tuono auch im Alltag gern ausführen. Wer dagegen vor allem entspannt von A nach B will, könnte die GSX-8R als weniger „anspruchsvoll“ empfinden.

Design & Praxis: Mehr als nur Optik

Natürlich spielt auch das Design eine Rolle. Doch im Vergleich geht es vor allem darum, wie das Motorrad im Alltag wirkt: Übersichtlichkeit, Ergonomie im Handling und das Gefühl, wie „kompakt“ oder „präsent“ das Bike ist. Die GSX-8R wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das sich schnell in den Alltag einordnet. Die Tuono 660 wirkt dagegen stärker nach „Statement“ – und das spürt man auch in der Art, wie sie sich fahren lässt.

Welche Wahl passt besser? (Stärken beider Motorräder im Überblick)

Wenn die Entscheidung zwischen Suzuki GSX-8R und Aprilia Tuono 660 ansteht, hilft ein Blick auf die eigenen Prioritäten. Die GSX-8R ist besonders stark, wenn ein Motorrad gesucht wird, das zuverlässig funktioniert, gut dosierbar ist und sich auf unterschiedlichen Straßen wohlfühlt. Die Tuono 660 ist besonders interessant, wenn sportliches Ansprechverhalten, lebendiges Handling und eine aktivere Fahrweise im Vordergrund stehen.

Typische Käuferprofile

  • GSX-8R: ideal für Fahrer, die ein ausgewogenes Naked Bike für Alltag und Landstraße möchten, mit Fokus auf Komfort, Kontrolle und entspannter Fahrbarkeit.
  • Tuono 660: ideal für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich dynamisch anfühlt, schnell auf Gas und Lenkimpulse reagiert und sportliche Fahrmomente stärker in den Mittelpunkt stellt.

Fazit:

Die Suzuki GSX-8R ist die bessere Wahl, wenn ein Naked Bike gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf der Landstraße mit ruhiger, gut kontrollierbarer Art überzeugt. Wer häufig gemischte Strecken fährt, Wert auf eine entspannte Ergonomie legt und ein harmonisches Gesamtpaket bevorzugt, findet in der GSX-8R einen sehr passenden Begleiter.

Die Aprilia Tuono 660 punktet dagegen stärker mit sportlicherem Charakter: lebendigeres Ansprechverhalten, agilere Kurvenarbeit und ein Fahrgefühl, das mehr Dynamik zulässt. Wer das Motorrad gern aktiv bewegt, Schalt- und Gasimpulse bewusst nutzt und sportliche Momente stärker sucht, wird mit der Tuono 660 meist glücklicher.

Kurz gesagt: GSX-8R für ausgewogene Alltags- und Tourenfreude, Tuono 660 für mehr „Biss“ und Fahrspaß mit sportlicherem Fokus.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙